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Das Amt der Diakonisse in der Alten Kirche. Entwicklung und Funktionen

Titel: Das Amt der Diakonisse in der Alten Kirche. Entwicklung und Funktionen

Hausarbeit , 2012 , 15 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Jochen Mueller (Autor:in)

Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beleuchtet die Entwicklung des Amts der Diakonisse in der Alten Kirche anhand einer Auswahl von zeitgenössischen Kirchenordnungen und Konzilien. Außerdem werden die genauen Funktionen dieses Hilfsdienstes herausgestellt.
Nach einer allgemeinen Einleitung und Heranführung an die Situation bis zum 4. Jahrhundert schließt sich eine genaue Analyse altkirchlicher Quellen an. Anschließend werden die Befunde im historisch- und sachlichen Kontext zusammengefasst und abschließend betrachtet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2.Der Dienst der Frau in der Alten Kirche

2.1. Heranführung bis zum 4. Jahrhundert

2.2. Diakonisse

3. Quellenexegese

3.1. Die Apostolischen Konstitutionen

3.2. Basilius der Große

3.3. Konzil von Orange

4. Zusammenfassung

5. Konklusion

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die historische Entwicklung des Amtes der Diakonisse in der Alten Kirche, um die Frage nach möglichen Ämtern für Frauen auf Basis frühkirchlicher Quellen und Konzilsbeschlüsse zu erörtern. Im Zentrum steht dabei die Analyse, ob und unter welchen Bedingungen Frauen klerikale Dienste ausübten.

  • Stellung und Rolle der Frau in der frühen Kirchengeschichte
  • Vergleich der Entwicklungen im östlichen und westlichen Kirchenraum
  • Quellenkritische Untersuchung von Kirchenordnungen und Konzilstexten
  • Funktionsbestimmung des Diakonissenamts und dessen klerikaler Charakter

Auszug aus dem Buch

3.1. Die Apostolischen Konstitutionen

Die Apostolischen Konstitutionen sind die historisch wertvollsten Kirchenordnungen und hinsichtlich altkirchlicher Ethik, Liturgie und Amtstheologie, die in dieser Arbeit im Fokus steht, von besonderer Bedeutung. Das Werk ist eine Komposition aus älteren Kirchenordnungen: Die ersten sechs Bücher bestehen aus Überarbeitung der in Nordsyrien gegen Ende des 3. Jahrhunderts verfassten Didascalia. Der folgende Teil hat die Didache zur Grundlage und das achte Buch basiert auf der Traditio Apostolica, einer ägyptischen Kirchenordnung aus dem Anfang des 4. Jahrhunderts. Den Abschluss bilden 85 Apostolische Canones, die ein Abbild der damaligen kirchenrechtlichen Situation verkörpern. Der Verfasser der Konstitutionen ist nicht genau zu bestimmen, sodass man davon ausgehen könnte, dass ein Redakteur die verschiedenen Schriften zusammengetragen und ggf. in seinem Sinne redaktionell bearbeitet hat. Auf Grund der Entstehungszeit zwischen 375 und 400 in Syrien, könnte Grundlage für die Abfassung eine disziplinäre Ordnung für das Idealbild einer christlichen Gemeinde sein. Es ist anzufügen, dass die lateinische Quelle einer Übersetzung des Urtextes darstellt und somit auch hier ggf. Interpretation und Redaktion des Originaltextes nicht auszuschließen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Stellung der Frau in der frühen Kirche ein und legt das Ziel der Untersuchung dar, die Entwicklung des Diakonissenamtes anhand ausgewählter Quellen zu beleuchten.

2.Der Dienst der Frau in der Alten Kirche: Dieses Kapitel betrachtet die biblischen Grundlagen und die frühe Entwicklung von Witwen- und Frauendiensten im Kontext unterschiedlicher kultureller Gegebenheiten im Osten und Westen.

3. Quellenexegese: In diesem Hauptteil erfolgt eine detaillierte Analyse spezifischer altkirchlicher Texte, darunter die Apostolischen Konstitutionen, die Schriften von Basilius dem Großen sowie die Beschlüsse des Konzils von Orange.

4. Zusammenfassung: Dieses Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse über die divergierenden Wege der kirchlichen Entwicklung im Orient und Okzident sowie die spezifische Rolle der Diakonisse zusammen.

5. Konklusion: Das Fazit resümiert, dass das Diakonissenamt primär aus gesellschaftlichen Notwendigkeiten entstand und die Quellenlage keine eindeutige biblische Grundlage für ein klerikales Frauenamt im heutigen Sinne bietet.

Schlüsselwörter

Alte Kirche, Diakonisse, Frauenamt, Kirchenordnung, Apostolische Konstitutionen, Witwenamt, Klerus, Basilius der Große, Konzil von Orange, Didaskalie, Weihesakrament, Liturgie, Orient, Okzident, Viduat

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Entwicklung des Amtes der Diakonisse in der Alten Kirche und beleuchtet die verschiedenen Rollen von Frauen in frühen christlichen Gemeinschaften.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die Entwicklung von Frauendiensten, die Abgrenzung zwischen den Ämtern der Witwe und der Diakonisse sowie die unterschiedliche kirchenrechtliche Entwicklung im Osten und Westen.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Ziel ist es zu erörtern, ob es in der Alten Kirche ein von Frauen bekleidetes, klerikales Amt gab, das auf biblischer Autorität beruhte, und wie sich dieses im Laufe der Zeit entwickelte.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Der Autor nutzt eine quellenexegetische Methode, bei der historische Kirchenordnungen und Konzilsbeschlüsse analysiert und in ihren soziokulturellen Kontext eingeordnet werden.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert primär die Apostolischen Konstitutionen, die Schriften von Basilius dem Großen sowie die ordinationskritischen Beschlüsse des Konzils von Orange.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Diakonisse, Klerus, Alte Kirche, Frauenamt, Apostolische Konstitutionen und Kirchenordnung.

Warum wird zwischen der Entwicklung im Osten und im Westen unterschieden?

Die Unterscheidung ist notwendig, da die Gemeinden in diesen Regionen aufgrund unterschiedlicher kultureller Voraussetzungen und gesellschaftlicher Strukturen grundlegend verschiedene Ansätze im Umgang mit Frauendiensten verfolgten.

Welche Rolle spielten die "Apostolischen Konstitutionen" für das Diakonissenamt?

Sie stellten einen Höhepunkt der Entwicklung dar, indem sie das Amt der Diakonisse klar von dem der Witwe abgrenzten und den klerikalen Charakter dieses Dienstes durch Handauflegung definierten.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Amt der Diakonisse in der Alten Kirche. Entwicklung und Funktionen
Hochschule
Universität zu Köln
Note
2,3
Autor
Jochen Mueller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
15
Katalognummer
V306545
ISBN (eBook)
9783668045200
ISBN (Buch)
9783668045217
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Diakonissenamt Entwicklung Funktion Kirche Kirchengeschichte Analyse historische Analyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jochen Mueller (Autor:in), 2012, Das Amt der Diakonisse in der Alten Kirche. Entwicklung und Funktionen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/306545
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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