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„Spiegel und Gesicht“. Zusammenfassung der Darlegung Elsaesser und Hagener in ihrer Einführung in die Filmtheorie

Titel: „Spiegel und Gesicht“. Zusammenfassung der Darlegung Elsaesser und Hagener in ihrer Einführung in die Filmtheorie

Hausarbeit , 2014 , 8 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Juliane Richter (Autor:in)

Philosophie - Epochenübergreifende Abhandlungen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Über Sprache zu forschen, herauszufinden, wie sie sich entwickelt hat, wie gesellschaftliche Veränderungen ihren Niederschlag in den Worten der Menschen finden, hat eine lange Tradition.“ Es kann daher kaum verwundern, dass auch andere Kommunikations- und Kooperationsmedien im Fokus der Wissenschaft stehen – so auch das Medium Film. Die Filmtheorie gibt es fast solange wie den Film selbst, der am Ende des 19 Jahrhunderts aus den Entwicklungen in Fototechnik, Mechanik, Optik und wissenschaftlicher Reihenbildherstellung entsprang. Antrieb der Beschäftigung mit dem Phänomen Kino und Film waren Frage nach Wesen, Potenzial und Status des Filmes und der dargestellten Bilder. Obwohl man zu Beginn des 20. Jahrhunderts die ersten Vertreter der Filmtheorie ansiedelt, etablierte sich diese Wissenschaft erst nach dem zweiten Weltkrieg Fuß, international letztlich sogar erst in den 1980er Jahren. Elsaesser und Hagener wagen in ihrer Einführung einen Diskurs durch die Filmtheoriegeschichte und markieren dabei sieben verschiedene Paradigmen des Films. Sie führen in ihren Ausführungen Praxis und Theorie zusammen, indem sie zunächst ein wissenschaftliches Fundament liefern und mit Beispielen Leerstellen schließen. Sie verzichten dabei nicht auf den Bezug auf renommierte und populäre Filmtheoretiker und deren Befunde.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Zusammenfassung der Darstellung

Einführung

Spiegel und Gesicht – Zusammenfassende Darstellung

Das Kino als Spiegel des Unbewussten

Das Spiegelstadium

Das neurowissenschaftliche Phänomen der Spiegelneuronen

Abschluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit fasst die filmtheoretische Analyse von Thomas Elsaesser und Malte Hagener hinsichtlich des Paradigmas von „Spiegel und Gesicht“ zusammen. Dabei wird untersucht, wie das Kino durch die Metaphorik des Spiegels und die Nutzung der Großaufnahme das Verhältnis zwischen Zuschauer, Leinwand und Identitätsstiftung konstruiert.

  • Rolle der Spiegelmetapher im Film
  • Bedeutung der Großaufnahme für Intimität und Distanz
  • Phänomenologische und psychoanalytische Ansätze (Lacan)
  • Neurowissenschaftliche Perspektiven (Spiegelneuronen)
  • Das Gesicht als Medium der Identifikation

Auszug aus dem Buch

Spiegel und Gesicht – Zusammenfassende Darstellung

„Aber der Mensch ist ein wahrer Narziß; er bespiegelt sich überall gern selbst, er legt sich als Folie der ganzen Welt unter.“4 Der Blick in den Spiegel, der Blick in die Augen eines übergroßen Gesichts auf der Leinwand. Hatte Goethe Recht, indem er sagte, der Mensch spiegle sich nur um seiner selbst Willen? Elsaesser/ Hagener bieten drei Optionen zur Interpretation dieses Leinwandphänomens und stellen diese zur Disposition- das phänomenologische, psychoanalytische und neurowissenschaftliche Verständnis. Bei der Untersuchung der Paradigmen Fenster und Rahmen und Tür und Leinwand, die Elsaesser/ Hagener dieser voranstellten, wurde klar, dass der Eintritt des zuschauenden Subjekts in die Fiktion stets rechts distanziert und klar geschieht, begründet durch das Spiel abgrenzenden, verfremdenden Werkzeugen wie einem Rahmen oder der Leinwand. Vor allem „von den 1950er und bis in die 1970er Jahre hat das Kino im Zeichen von Spiegel und Gesicht aus dem reflexiven und selbstreferenziellen Potenzial des Kinos geschöpft.“5 In diesem Verhältnis von Kino und Zuschauer wird aus der anfänglichen Distanz eine Intimität die im Spannungsfeld zwischen Erkennen und Verkennen steht.

Es ist wichtig zu statuieren, dass der Blick in den Spiegel zwar einer Konfrontation mit dem eigenen Ich entspricht, jedoch von außen kommend und in ein fremdes Gesicht blickend, bleibt es ein Blick des Anderen. Trotzdem betrachtet sich der Mensch im Film von Angesicht zu Angesicht, monumental groß und doch sehr intim. Das Streben der Menschen nach einem Erkennen des eigenen Seins und suchen nach Identifikationspunkten wird hier zum Motiv des Film. Eng einher mit der Darstellung von Gesichtern, Augen, Spiegelszenen geht daher die Großbildaufnahme, die eine Art Höhepunkt des Konfliktes zwischen Intimität, Nähe und Distanz bildet. Die neue Metapher des Spiegels bildete nach Dudley Andrew den Ausgangspunkt für die Entwicklung einer modernen Theorie des Films.

Zusammenfassung der Kapitel

Zusammenfassung der Darstellung: Ein Überblick über die Entstehung der Filmtheorie und die Einführung in das filmtheoretische Paradigma „Spiegel und Gesicht“.

Einführung: Darstellung des wissenschaftlichen Kontexts der Filmtheorie und der Bedeutung von Elsaesser und Hagener als Theoretiker.

Spiegel und Gesicht – Zusammenfassende Darstellung: Analyse der Leinwand als Reflexionsfläche und die Bedeutung des Blicks zwischen Zuschauer und Film.

Das Kino als Spiegel des Unbewussten: Untersuchung der distanzierenden und enthüllenden Funktion der Spiegelmetapher im modernen Kino.

Das Spiegelstadium: Anwendung der Lacanschen Theorie auf das Kino zur Erklärung von Identifikation und Subjektwerdung.

Das neurowissenschaftliche Phänomen der Spiegelneuronen: Erörterung der Auswirkungen von Spiegelneuronen auf das Einfühlungsvermögen des Zuschauers im Film.

Abschluss: Resümee über die Wirkung der Großaufnahme und die Funktion des Kinos als reflexiver Vermittlungsakt.

Schlüsselwörter

Filmtheorie, Spiegelmetapher, Großaufnahme, Identifikation, Spiegelstadium, Jacques Lacan, Spiegelneuronen, Filmrezeption, Subjekteffekt, Phänomenologie, Kino, Leinwand, Intimität, Distanz, Filmgeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine zusammenfassende Darstellung der filmtheoretischen Überlegungen von Elsaesser und Hagener zur Bedeutung von Spiegeln und Gesichtern im Kino.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit behandelt die Wechselwirkung zwischen technischer Gestaltung (Großaufnahme), psychologischen Identifikationsprozessen und der philosophischen Bedeutung des Sehens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Kino durch die Spiegel- und Gesichtmetaphorik den Zuschauer in den Film einbindet und reflektiert.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit nutzt die Literaturzusammenfassung und die deskriptive Analyse filmtheoretischer Paradigmen basierend auf der Einführung von Elsaesser und Hagener.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Kinos als Spiegel, die psychoanalytische Perspektive nach Lacan und neurowissenschaftliche Erkenntnisse zu Spiegelneuronen.

Welche Schlüsselbegriffe definieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind die Großaufnahme, das Spiegelstadium, Identifikation, der Subjekteffekt und das reflektive Potenzial des Mediums Film.

Wie unterscheidet sich die Leinwand von einem echten Spiegel?

Laut Text ist die Leinwand ein Medium, das den Zuschauer nicht direkt spiegelt, sondern ihn zur Fehlinterpretation und Identifikation mit dem „Anderen“ einlädt.

Warum spielt die Großaufnahme eine so bedeutende Rolle?

Die Großaufnahme fungiert als „Pars pro toto“ des menschlichen Gesichts und erzeugt eine monumentale Intimität, die den Zuschauer intensiv involviert.

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten  - nach oben

Details

Titel
„Spiegel und Gesicht“. Zusammenfassung der Darlegung Elsaesser und Hagener in ihrer Einführung in die Filmtheorie
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Veranstaltung
Filmanalyse
Note
1,7
Autor
Juliane Richter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
8
Katalognummer
V306434
ISBN (eBook)
9783668055827
ISBN (Buch)
9783668055834
Sprache
Deutsch
Schlagworte
spiegel gesicht zusammenfassung darlegung elsaesser hagener einführung filmtheorie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Juliane Richter (Autor:in), 2014, „Spiegel und Gesicht“. Zusammenfassung der Darlegung Elsaesser und Hagener in ihrer Einführung in die Filmtheorie, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/306434
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Leseprobe aus  8  Seiten
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