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Thatcher zur Deutschen Frage. Bedenkenträgerin gegen die Einheit

Title: Thatcher zur Deutschen Frage. Bedenkenträgerin gegen die Einheit

Term Paper , 2015 , 25 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Oliver Märtin (Author)

History of Europe - Europe in the Cold War

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Summary Excerpt Details

In welchem Spannungsfeld agierte Margaret Thatcher in der deutschen Frage 89/90? Zu dieser Fragestellung wird die Beziehung zu den anderen Akteuren der Zwei-Plus-Vier Gespräche herangezogen. Obwohl diese Gespräche auf Außenministerebene stattfanden, wird hier die Beziehung Thatchers zu Kohl, Gorbatschow, Mitterand und nicht zuletzt Präsident Bush untersucht.

Ferner wird die Biographie Thatchers im Kontext ihrer Weltsicht auf Deutschland seziert. Ebenso werden weitere geopolitische Aspekte für Thatchers Agieren zur Untersuchung herangezogen, wie auch Dissonanzen mit anderen Persönlichkeiten in der Thatcher Regierung eruiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.0 Gründe und Motive für Thatchers Bedenken und Agieren

1.1 Einführende Bemerkungen

1.2 Biografischer Blickwinkel auf Deutschland

1.3 Geopolitische Motive

2.0 Verhältnis zu den Alliierten Bündnispartnern

2.1 Furcht um das Ende der Special Relationship

2.2 Die veritable Beziehung zwischen Thatcher und Gorbatschow

2.3 Das Scheitern einer Britisch-Französischen Phalanx

3.0 Differenzen mit Kabinett und Diplomaten

4.0 Das diffizile Verhältnis Thatcher und Kohl

5.0 Schlussbetrachtungen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert das politische Spannungsfeld, in dem sich die britische Premierministerin Margaret Thatcher während des Prozesses der deutschen Wiedervereinigung 1989/90 bewegte, und untersucht ihre spezifische ablehnende Haltung gegenüber diesem historischen Ereignis.

  • Die kritische Haltung von Margaret Thatcher gegenüber der deutschen Einheit.
  • Einfluss der persönlichen Biografie und traumatischen Kriegserfahrungen auf Thatchers Deutschlandbild.
  • Die Dynamik der transatlantischen Beziehungen, insbesondere zur USA und der Special Relationship.
  • Das ambivalente Verhältnis und die persönlichen Dissonanzen zwischen Thatcher und Helmut Kohl.
  • Die Rolle der deutsch-britischen sowie britisch-französischen Beziehungen in der Zeit des Umbruchs.

Auszug aus dem Buch

Das Scheitern einer Britisch-Französischen Phalanx

Die traditionelle angelsächsisch-romanische Rivalität zu beiden Seiten des Ärmelkanals, war ein konstitutiver Faktor der britisch-französischen Beziehungen. Dies tangierte auch die Beziehung zwischen Thatcher und Mitterand. Ein neues Kapitel wurden in den Beziehungen zwischen beiden aufgeschlagen als sie 89/90 darüber sinnierten, wie sich der imperativ an internationalen Entwicklung in Richtung deutscher Einheit, aufhalten ließe. Ein Quellenauszug aus dem Thatcher Memoiren erscheint hierzu unverzichtbar:

„Meine Hoffnungen stützten sich nun auf die vier Siegermächte – Großbritannien, Frankreich, die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion-, bei denen die Verantwortung für die Sicherheit Berlins lag. (…) Die letzte und auch größte Chance bestand demnach in der Schaffung einer stabilen politischen Achse zwischen Großbritannien und Frankreich, die gewährleisten würde, dass in jedem Stadium der Wiedervereinigung wie auch bei der zukünftigen wirtschaftlichen und politischen Entwicklung nicht alles nach dem Willen der Deutschen lief. Am Rande der Tagung des Europäischen Rates in Straßburg im Dezember 1989 traf ich auf Mitterands Anregung zweimal inoffiziell mit dem französischen Präsidenten zusammen, um unsere Haltung zur deutschen Frage zur erörtern. Er war noch besorgter als ich und stand dem Zehn-Punkte-Plan von Bundeskanzler Kohl sehr kritisch gegenüber. Deutschland, bemerkte er, habe in der Geschichte noch nie seine wahren Grenzen gefunden, denn die Deutschen seien ein Volk, das ständig in Bewegung und im Wandel sei. Daraufhin holte ich aus meiner Handtasche eine Landkarte, auf der Deutschland in seinen vielfältigen Konfigurationen in der Vergangenheit abgebildet war. Diese Veränderungen waren im Hinblick auf die Zukunft nicht sonderlich beruhigend. Wir erörterten mögliche Schritte. Ich merkte an, dass wir bei dem Treffen in Paris, bei dem er den Vorsitz geführt hatte, schon die richtigen Antworten auf die Fragen der Grenzen und der Wiedervereinigung gefunden hätten. Doch Präsident Mitterand meinte, Kanzler Kohl sei bereits viel weiter gegangen. Er sagte, in der Vergangenheit habe Frankreich in Augenblicken großer Gefahr stets besondere Beziehungen zu Großbritannien entwickelt. Nun habe er das Gefühl, eine solche Zeit sei wieder gekommen. Wir müssten zusammenrücken und in Verbindung bleiben. Auch wenn wir noch nicht herausgefunden hatten, wie wir den deutschen Moloch in die Schranken weisen konnten. So hatten wir doch offenbar beide den Willen dazu. Das war immerhin ein Anfang.“

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Gründe und Motive für Thatchers Bedenken und Agieren: Das Kapitel untersucht die biografischen und geopolitischen Wurzeln von Thatchers Skepsis gegenüber Deutschland, geprägt durch Kriegserfahrungen und die Furcht vor einer neuen deutschen Hegemonie.

2.0 Verhältnis zu den Alliierten Bündnispartnern: Hier wird analysiert, wie Thatcher versuchte, ihre Bedenken gegenüber den USA, der Sowjetunion und Frankreich zu artikulieren, um den Prozess der deutschen Einheit zu verzögern oder zu beeinflussen.

3.0 Differenzen mit Kabinett und Diplomaten: Dieses Kapitel verdeutlicht den Kontrast zwischen Thatchers persönlicher Haltung und der konstruktiveren Arbeitsebene ihres Kabinetts sowie des Foreign and Commonwealth Office.

4.0 Das diffizile Verhältnis Thatcher und Kohl: Eine detaillierte Untersuchung der persönlichen und politischen Spannungen zwischen Margaret Thatcher und Helmut Kohl, die maßgeblich durch unterschiedliche Temperamente und Auffassungen geprägt war.

5.0 Schlussbetrachtungen: Das Fazit fasst Thatchers Wirken im Kontext der deutschen Frage zusammen und bewertet ihr politisches Vermächtnis sowie ihr Scheitern im Bestreben, die deutsche Einheit zu verhindern.

Schlüsselwörter

Margaret Thatcher, deutsche Wiedervereinigung, Helmut Kohl, deutsche Frage, Special Relationship, Außenpolitik, europäische Integration, Kalter Krieg, Zwei-Plus-Vier Gespräche, François Mitterrand, George Bush, transatlantische Beziehungen, 1989/90, Geopolitik, britische Geschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der britischen Premierministerin Margaret Thatcher während des Umbruchs in Europa 1989/90 und ihrer spezifischen Ablehnung der deutschen Wiedervereinigung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten gehören das deutsch-britische Verhältnis, Thatchers biographische Prägung durch den Zweiten Weltkrieg, ihr geopolitisches Kalkül sowie ihre Interaktionen mit anderen führenden Politikern wie Kohl, Gorbatschow, Bush und Mitterrand.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, das Spannungsfeld herauszuarbeiten, in dem Thatcher bei der Bewältigung der deutschen Frage agierte, und zu analysieren, wie ihre persönliche Weltsicht ihre außenpolitische Strategie beeinflusste.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse von Memoiren, historischen Dokumenten und Sekundärliteratur, um die politische Entscheidungsfindung und die diplomatischen Hintergründe dieser Ära aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Thatchers Motiven, ihre Beziehungen zu den Alliierten, die internen Differenzen in ihrer Regierung sowie das besonders schwierige Verhältnis zum deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind unter anderem die „Eiserne Lady“, „Special Relationship“, die deutsche Einheit, europäische Integration und das Mächtegleichgewicht.

Wie bewertet die Arbeit Thatchers Rolle in den Zwei-Plus-Vier-Verhandlungen?

Die Arbeit stellt heraus, dass Thatcher zwar eine bremsende Wirkung hatte, aber gleichzeitig wichtige Aspekte wie die Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze auf die internationale Tagesordnung setzte.

Warum war das Verhältnis zwischen Thatcher und Kohl so problematisch?

Das Verhältnis war durch grundlegende Unterschiede in ihren politischen Arbeitsstilen, ihre konträren Biografien und Thatchers tief verwurzelte, durch den Krieg geprägte Skepsis gegenüber Deutschland belastet.

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Details

Title
Thatcher zur Deutschen Frage. Bedenkenträgerin gegen die Einheit
College
Free University of Berlin  (Friedrich Meinecke Institut)
Course
Westeuropa 1945-1989. Transatlantische Beziehungen und Europäische Integration
Grade
2,3
Author
Oliver Märtin (Author)
Publication Year
2015
Pages
25
Catalog Number
V305988
ISBN (eBook)
9783668041240
ISBN (Book)
9783668041257
Language
German
Tags
Thatcher Wiedervereinigung Wiederstand gegen die Einheit Deutsche Frage Wiedervereinigubng Wiedervereinigung Margaret Tharcher Mauerfall Bipolare Welt Deutsch-Britische Beziehungen Kalter Krieg Friedliche Revolution Thatcher German reunification 1990 Thatcher Gorbatschow Konversation Thatcher Helmut Kohl Zwei-Plus-Vier Verhandlungen British position on German Reunification Resistance against the German Reunifikation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Oliver Märtin (Author), 2015, Thatcher zur Deutschen Frage. Bedenkenträgerin gegen die Einheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/305988
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