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Sind Jungen durch die „Feminisierung“ der Schule in der Notenvergabe benachteiligt?

Titel: Sind Jungen durch die „Feminisierung“ der Schule  in der Notenvergabe benachteiligt?

Hausarbeit , 2014 , 13 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Doreen Adam (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In den letzten Jahren wird im Zuge der Geschlechterproblematik der Fokus mehr und mehr auf die Jungen gerichtet. Es heißt Mädchen werden in der Schule bevorzugt. Schüler hätten den geringeren Bildungserfolg und schlechtere Noten. Häufig wird der hohe Anteil des weiblichen Lehrpersonals dafür verantwortlich gemacht. Sind Jungen die Verlierer unseres Bildungssystems? Der Germanist Arne Hoffmann ist dieser Meinung. Er beschreibt in seinem Buch “Rettet unsere Söhne” das schon in den Kindertagesstätten die Bedürfnisse der Jungen zu kurz kommen.
Von einer “Feminisierung” der Schule wird gesprochen. Da Mädchen leistungsstärker sind, wird in mehreren Ländern der westlichen Welt von einer Jungenkrise im Schulsystem geredet. Diese Hausarbeit wird sich mit der “Feminisierung” der Schule beschäftigen und sich mit der Frage auseinandersetzen, ob Jungen in Bezug auf die Leistungen durch den hohen Pädagoginnenanteil benachteiligt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. “Feminisierung” der Schule

3. Leistungsvergleich

4. Empirische Belege: Leistungen und Geschlecht der Lehrkräfte

5. Zusammenfassung/Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch die Hypothese einer „Feminisierung“ der Schule und geht der Forschungsfrage nach, ob Jungen aufgrund eines hohen Anteils an weiblichen Lehrkräften bei der Notenvergabe systematisch benachteiligt werden.

  • Analyse des Begriffs „Feminisierung“ im Kontext des Bildungssystems
  • Vergleichende Betrachtung der Schulleistungen von Mädchen und Jungen
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Lehrergeschlecht und Notenvergabe
  • Diskussion empirischer Studien zur Lehrer-Schüler-Interaktion
  • Kritische Hinterfragung der „Jungenkrise“-Debatte

Auszug aus dem Buch

3. Leistungsvergleich

“Dass die Leistungen von Mädchen zumindest im sprachlichen Bereich besser sind als die von Jungen, machte sowohl die internationale Grundschul-Leseuntersuchung (IGLU) als auch die PISA-Leistungsstudie mit 15-Jährigen deutlich. Mädchen verstehen geschriebene Texte im Durchschnitt besser und können die Texte häufiger zur Lösung von gestellten Aufgaben nutzen. Die PISA-Studie zeigte aber auch Leistungsschwächen von Mädchen im mathematischen Bereich. Der Vorsprung der Jungen war hier allerdings viel geringer als ihr Rückstand gegenüber Mädchen im sprachlichen Bereich. In der naturwissenschaftlichen Grundbildung fanden sich in der PISA-Studie keine signifikanten Leistungsdifferenzen zwischen Mädchen und Jungen. Trotz ihrer ungünstigen Schulleistungsbilanz trauen sich Jungen in der Schule mehr zu und halten sich für klüger.

Viele Studien zeigen, dass Jungen eine höchst heterogene Leistungsgruppe bilden: Unter Jungen finden sich häufiger als unter Mädchen Personen mit extrem hoher und solche mit extrem niedriger Intelligenz. Bei den mathematischen Fähigkeiten basierten die Leistungsvorsprünge der Jungen in der PISA-Studie vor allem auf den Leistungen einer Spitzengruppe von Jungen. In den mittleren Leistungsstufen waren Mädchen und Jungen gleich stark vertreten. Im unteren Leistungsspektrum fanden sich entgegen der gängigen Erwartung auch bei den mathematischen Leistungen Jungen signifikant häufiger als Mädchen. Jungen verfügen nicht durchweg über eine schlechtere Lesekompetenz als Mädchen. Diejenigen Jungen, die gerne lesen, können Texte nicht schlechter verstehen als Mädchen. Insgesamt gibt es neben leistungsschwachen Jungen auch ausgesprochen leistungsstarke. Von „der Jungenkatastrophe“ zu sprechen, scheint deshalb unangebracht.” (bmfsfj Mädchen und Jungen in Deutschland Lebenssituationen – Unterschiede – Gemeinsamkeiten, 2007, S. 11)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Jungenförderung ein und stellt die zentrale Forschungsfrage, ob ein hoher Anteil an weiblichem Lehrpersonal Jungen benachteiligt.

2. “Feminisierung” der Schule: Das Kapitel definiert den Begriff der Feminisierung im schulischen Kontext und beleuchtet die historische sowie aktuelle Geschlechterverteilung im Lehrberuf.

3. Leistungsvergleich: Hier werden aktuelle Studien herangezogen, um die tatsächlichen Leistungsunterschiede zwischen Mädchen und Jungen in verschiedenen Kompetenzbereichen wie Lesen und Mathematik zu vergleichen.

4. Empirische Belege: Leistungen und Geschlecht der Lehrkräfte: Dieser Teil wertet empirische Untersuchungen aus, die prüfen, ob ein kausaler Zusammenhang zwischen dem Geschlecht der Lehrkraft und dem Schulerfolg oder der Notengebung besteht.

5. Zusammenfassung/Fazit: Das Fazit beantwortet die Forschungsfrage negativ und plädiert dafür, den Fokus der Bildungsdiskussion von einer vermeintlichen „Jungenkrise“ hin zu allgemeiner Gerechtigkeit zu verschieben.

Schlüsselwörter

Feminisierung, Jungenkrise, Schulleistungen, Notenvergabe, Geschlechterverteilung, Lehrkräfte, Bildungserfolg, PISA-Studie, IGLU, Grundschule, Geschlechterproblematik, Benachteiligung, Bildungsforschung, Pädagogik, Chancengerechtigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der gesellschaftlichen Debatte darüber, ob die zunehmende „Feminisierung“ des Lehrberufs, also der hohe Frauenanteil an Schulen, zu einer systematischen Benachteiligung von Jungen führt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Geschlechterverteilung im Lehrerberuf, die geschlechtsspezifische Leistungsbilanz in verschiedenen Schulfächern und die wissenschaftliche Überprüfung des Einflusses des Lehrergeschlechts auf die Noten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Frage zu beantworten, ob Jungen aufgrund des hohen Anteils an Pädagoginnen in der Notenvergabe tatsächlich benachteiligt sind.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung bestehender empirischer Studien und statistischer Daten zu Schulleistungen und Lehrkräftebesetzung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Begriff der Feminisierung, vergleicht Leistungen von Mädchen und Jungen mittels PISA-Daten und hinterfragt durch empirische Studien den Zusammenhang zwischen dem Geschlecht der Lehrkraft und dem Bildungserfolg.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Feminisierung, Jungenkrise, Schulleistungen, Notenvergabe und Chancengerechtigkeit.

Was ist das Hauptergebnis zur „Feminisierungsthese“?

Die Arbeit kommt zu dem klaren Ergebnis, dass die „Feminisierungsthese“ wissenschaftlich nicht haltbar ist und Jungen nicht durch das Geschlecht ihrer Lehrkräfte bei der Notenvergabe benachteiligt werden.

Warum wird im Fazit gefordert, den Fokus zu verschieben?

Der Autor argumentiert, dass eine zu starke Fokussierung auf eine „Jungenkrise“ von tatsächlichen Fragen der Gerechtigkeit und der individuellen Ressourcenförderung ablenkt.

Welche Rolle spielt die Berliner ELEMENT-Studie im Text?

Diese Studie wird als empirisches Beispiel genutzt, um aufzuzeigen, dass der Anteil weiblicher Lehrkräfte weder die Kompetenzentwicklung noch die Notengebung signifikant zugunsten von Mädchen beeinflusst.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sind Jungen durch die „Feminisierung“ der Schule in der Notenvergabe benachteiligt?
Hochschule
Fachhochschule Potsdam
Note
1,3
Autor
Doreen Adam (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
13
Katalognummer
V305590
ISBN (eBook)
9783668035744
ISBN (Buch)
9783668035751
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sind jungen feminisierung schule notenvergabe
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Doreen Adam (Autor:in), 2014, Sind Jungen durch die „Feminisierung“ der Schule in der Notenvergabe benachteiligt?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/305590
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Leseprobe aus  13  Seiten
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