Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Sozialwissenschaften allgemein

Nicht erwachsen, nicht mehr Kind. Jugendliches Leben zwischen zwei Fronten

Titel: Nicht erwachsen, nicht mehr Kind. Jugendliches Leben zwischen zwei Fronten

Essay , 2006 , 16 Seiten , Note: ohne Benotung

Autor:in: Alexander Stock (Autor:in)

Sozialwissenschaften allgemein

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wer hat die Wahl? Die Jugendlichen, die sich in einer Phase befinden, in der man noch nicht erwachsen und trotzdem kein Kind mehr ist? Oder die Erwachsenen, die diese Phase überwunden haben und nun reich an Erfahrungen versuchen, ihre Fehler der nachfolgenden Generation zu ersparen; wohl wissentlich, dass Alle ihre eigenen Fehler machen müssen?

Wahl ist immer ein Stück Identitätsfindung. Und das in allen Lebensbereichen. Sowohl im politischen Raum durch die Beteiligung an Jugendstadtrats- und Kommunalwahlen, in der Wahl des Berufwegs durch Schule, Ausbildung und/oder Studium als auch in der privaten Sphäre, z.B. durch die erste Liebe oder die Wahl von Freizeitstilen. Für keine andere Gruppe der Gesellschaft spielt demnach das Thema ‚Wahl’ eine so große Rolle, wie für die Jugendlichen. Doch welche Wahl haben sie?

Jugendliche haben die Rolle des unmündigen Kindes hinter sich, gelten aber auch noch nicht als Erwachsene. Was kennzeichnet dann eigentlich Jugend?: Charakteristisch ist zuvörderst ein wachsender Freiheitsdrang, verbunden mit dem Wunsch nach vermehrter Übernahme von persönlicher Verantwortung und Selbstständigkeit innerhalb eines Identitätsbildungsprozesses.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Identitätsfindung und -bildung

Jugend und Erwachsene

Es ist schwer jung zu sein

Gesellschaftliche Herausforderungen

Jugendliches Leben im Wandel der Zeit

Im ‚Labyrinth des Lebens’

Jugend und Politik

Jugendpolitik unter Finanzvorbehalt

Im ‚Tal der Jugend’

Ausblick Zukunft

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Lebenswelt Jugendlicher, die sich in einer schwierigen Übergangsphase zwischen Kindheit und Erwachsensein befinden und dabei mit verschiedenen gesellschaftlichen Fronten und Erwartungshaltungen konfrontiert sind. Das primäre Ziel ist es, die zentralen Herausforderungen und Identitätsfindungsprozesse dieser Altersgruppe zu beleuchten und Wege aufzuzeigen, wie Politik und Gesellschaft diese Phase konstruktiv begleiten können.

  • Identitätsbildung und psychosoziales Moratorium
  • Konfliktpotenziale zwischen Jugend und Erwachsenenwelt
  • Einfluss von Globalisierung, Leistungsdruck und Perspektivlosigkeit
  • Die Rolle der Jugendpolitik im Kontext knapper kommunaler Finanzen
  • Partizipationsmöglichkeiten und bürgerschaftliches Engagement

Auszug aus dem Buch

Es ist schwer jung zu sein

Das Leben, das Jugendliche Tag für Tag, Jahr für Jahr zwischen diesen Fronten leben ist schwer. Ohne Rücksicht auf Können und Wollen wird ein Spagat verlangt. „Es ist schwer jung zu sein“, hört der Jugendliche zugleich als Entschuldigung der erwachsenen Gesellschaft, dass seine Gedanken und Ideale vielleicht revolutionär sein mögen, jedoch nicht die positiven Veränderungen in der Gesellschaft mit sich bringen. Neue Vitalität, die verkrustete Strukturen aufbricht, ist fehl am Platz; denn was ist das für eine Gesellschaft, die keinen Änderungen unterworfen ist?

Aber das ist auch die Kehrseite der Medaille, der Jugendwahn der modernen Mediengesellschaft, deren Anliegen es ist bloß nicht alt zu werden, bloß nicht altmodisch zu werden. Die Jugend ist oftmals Trendsetter. Was Töchter und Söhne tragen, regt oft Mütter und Väter an, führt sie zur Nachahmung. Es kommt zu Reaktionsbildungen bei den Erwachsenen, die für sich Stile von Jugendlichen übernehmen. Die Folge sind z.B. die vielfach genannten Mütter, die sich den Schuhschrank mit ihren Töchtern teilen, die dieselben ‚Klamotten’ tragen und dieselben Konzerte besuchen. Gerade auch kosmetisches Gepflegtsein und Sportlichkeit steht für Jugendlichkeit. „Was bin dann noch ich?“, denkt sich der Jugendliche, der sich seiner eigenen Lebenswelt beraubt sieht, wenn die Gesellschaft ihre Zukunft wie Salingers „Fänger im Roggen“ vor den Gefahren des Erwachsenenseins beschützen will, gleichzeitig ihre Jugend nicht abgelegt hat. Erich Kästners Bemerkung, dass die meisten Menschen ihre Kindheit ablegen wie einen alten Hut und wie eine Telefonnummer vergessen, die nicht mehr gilt, scheint ihre Berechtigung verloren zu haben.

Zusammenfassung der Kapitel

Identitätsfindung und -bildung: Dieses Kapitel erläutert den Prozess der Adoleszenz als Phase zwischen Kindheit und Erwachsensein, in der junge Menschen soziale Rollen erproben und eine eigene Identität entwickeln. Dabei spielen Einflüsse aus dem sozialen Umfeld sowie der Drang nach Selbstständigkeit eine zentrale Rolle.

Jugend und Erwachsene: Hier wird das Spannungsfeld zwischen den verschiedenen jugendlichen Subkulturen und der Erwachsenenwelt analysiert, das häufig von Missverständnissen und gegenseitiger Kritik geprägt ist. Die Jugend wird hierbei als „gesamtgesellschaftlicher Prügelknabe“ charakterisiert, dem es an Anerkennung durch die ältere Generation mangelt.

Es ist schwer jung zu sein: Das Kapitel thematisiert den gesellschaftlichen Druck und den „Jugendwahn“, der dazu führt, dass Jugendliche sich ihrer Lebenswelt beraubt fühlen. Es wird der Frage nachgegangen, wie schwierig das Aufwachsen in einer Gesellschaft ist, die einerseits Jugendlichkeit idealisiert, andererseits echte Partizipation erschwert.

Gesellschaftliche Herausforderungen: Hier liegt der Fokus auf den ökonomischen und sozialen Belastungen durch Schule, Ausbildung und Arbeitsmarkt, die zu Perspektivlosigkeit führen können. Die Diskrepanz zwischen geforderter Flexibilität und realer Stabilität stellt eine große Hürde dar.

Jugendliches Leben im Wandel der Zeit: Dieses Kapitel beleuchtet den Wandel der Kommunikationsformen und die Bedeutung der Freizeit als zentralem Lebensbereich. Es wird aufgezeigt, wie technische Entwicklungen und soziale Veränderungen das Freizeitverhalten beeinflussen.

Im ‚Labyrinth des Lebens’: Hierbei wird die Adoleszenz als eine mit Unsicherheiten behaftete Phase beschrieben, in der Jugendliche sich eigenverantwortlich in der Welt der Erwachsenen zurechtfinden müssen. Soziale Stigmatisierung und Ausgrenzung werden als Risikofaktoren für die Identitätsbildung identifiziert.

Jugend und Politik: Das Kapitel untersucht den Einfluss politischer Rahmenbedingungen auf die Jugend, wobei insbesondere Kürzungen in Jugend- und Freizeitstätten kritisiert werden. Es wird verdeutlicht, dass Jugendliche sich politisch eher projektbezogen engagieren, wenn sie sich persönlich angesprochen fühlen.

Jugendpolitik unter Finanzvorbehalt: Hier wird die kritische finanzielle Lage der Kommunen und deren negative Auswirkungen auf die Jugendhilfe dargestellt. Es wird argumentiert, dass Sparen bei Jugendeinrichtungen die soziale Gerechtigkeit gefährdet.

Im ‚Tal der Jugend’: Diese Zusammenfassung reflektiert die Jugendphase als prägenden Abschnitt, der zwischen Kindheit und Erwachsensein eingebettet ist. Es wird dazu aufgerufen, Jugendlichen bei der Bewältigung ihrer Herausforderungen mehr Halt zu bieten.

Ausblick Zukunft: Das Abschlusskapitel plädiert für einen intensiveren Dialog zwischen den Generationen und betont, dass Jugendpolitik eine entscheidende Zukunftsinvestition darstellt. Es wird die Notwendigkeit unterstrichen, Jugendlichen echte Gestaltungsmöglichkeiten einzuräumen.

Schlüsselwörter

Adoleszenz, Identitätsfindung, Jugendpolitik, Sozialisation, Generationenkonflikt, Lebenswelt, Partizipation, Jugendzentren, Leistungsdruck, Perspektivlosigkeit, Individualisierung, Erwachsenwerden, Gesellschaftlicher Wandel, Soziale Ausgrenzung, Kommunalpolitik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Lebenssituation von Jugendlichen, die sich in einer schwierigen Phase zwischen Kindheit und Erwachsensein befinden, und untersucht die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die diesen Prozess prägen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören die Identitätsentwicklung, das Konfliktpotenzial zwischen Generationen, die Bedeutung von Freizeit sowie die Auswirkungen politischer und ökonomischer Rahmenbedingungen auf die Lebenswelt der Jugend.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die spezifischen Herausforderungen Jugendlicher aufzuzeigen und ein besseres Verständnis für die notwendige Förderung durch Politik und Gesellschaft zu schaffen, um eine erfolgreiche Integration zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Perspektive wird verwendet?

Die Arbeit nutzt entwicklungspsychologische Ansätze (insbesondere Erikson) sowie sozialwissenschaftliche Erkenntnisse über Jugendkultur und politische Partizipation, ergänzt durch aktuelle Studien.

Was wird im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil widmet sich dem „Labyrinth“ des Erwachsenwerdens, der Rolle von Jugendfreizeitstätten, den Problemen bei der politischen Teilhabe und dem massiven Druck durch gesellschaftliche Anforderungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Adoleszenz, Identitätsfindung, Jugendpolitik, soziale Ausgrenzung und gesellschaftlicher Wandel charakterisiert.

Wie beurteilt der Autor die Situation der Jugendzentren?

Der Autor warnt vor den negativen Folgen von Mittelkürzungen, die dazu führen, dass Zentren ihren Zweck als wichtige Anlaufstellen verlieren und somit präventive Angebote gefährdet sind.

Warum fällt es Jugendlichen heute schwer, sich politisch zu binden?

Die Arbeit führt dies auf unzeitgemäße Strukturen, langatmige politische Prozesse und das Gefühl der Ohnmacht zurück, betont jedoch, dass Jugendliche sehr wohl bereit sind, sich kurzfristig und projektbezogen zu engagieren.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Nicht erwachsen, nicht mehr Kind. Jugendliches Leben zwischen zwei Fronten
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (Institut für Politikwissenschaft)
Veranstaltung
Jugendpolitik
Note
ohne Benotung
Autor
Alexander Stock (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
16
Katalognummer
V305352
ISBN (eBook)
9783668035782
ISBN (Buch)
9783668035799
Sprache
Deutsch
Schlagworte
nicht kind jugendliches leben fronten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Stock (Autor:in), 2006, Nicht erwachsen, nicht mehr Kind. Jugendliches Leben zwischen zwei Fronten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/305352
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  16  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum