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Frauen auf Kreuzzügen. Motive und Tätigkeitsfelder

Title: Frauen auf Kreuzzügen. 
Motive und Tätigkeitsfelder

Term Paper , 2014 , 16 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Hausarbeit untersucht Motive und Betätigungen weiblicher Kreuzzugsteilnehmerinnen. Die Analyse konzentriert sich dabei auf die ersten beiden großen Kreuzzüge, da wesentliche Forschungsarbeiten zu weiblichen Kreuzfahrern sich vorwiegend auf diese Zeit beziehen. Aus demselben Grund beschränkt sich die Betrachtung auf Kreuzfahrerinnen aus Europa.

Die Anzahl bisheriger Forschungsarbeiten zu diesem Thema ist begrenzt. Die Hausarbeit stützt sich daher hauptsächlich auf eine Monographie von Sabine Geldsetzer („Frauen auf Kreuzzügen“) und eine wissenschaftliche Arbeit von Sonja Kaupp („Frauen auf Kreuzzügen – Rolle, Funktionen, Gefahren“). Aus beiden geht hervor, dass Frauen in der historischen Überlieferung von Kreuzfahrten wenig Beachtung finden, und dass bezüglich weiblicher Beteiligung bei vielen historischen Quellen der Wahrheitsgehalt zweifelhaft ist. Wo in dieser Hausarbeit von Quellen die Rede ist, sind die von Geldsetzer und Kaupp verwendeten historischen Belege gemeint.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition Kreuzzugsteilnehmerin

3. Motive und äußere Einflussfaktoren

4. Funktionen und Tätigkeitsfelder

4.1. Versorgung und Verpflegung, Arbeiten im Gefolge

4.2. Aktive Beteiligung von Frauen am Kampfgeschehen

4.3. Unterstützung bei Kampfhandlungen

4.4. Schlecht beleumdete Frauen - sexuelle Dienstleistungen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die bisher in der Forschung wenig beachtete Rolle von Frauen während der Kreuzzüge, mit dem primären Ziel, deren vielfältige Motive und konkrete Tätigkeitsfelder im Kontext der ersten beiden Kreuzzüge zu analysieren und einzuordnen.

  • Historische Einordnung und Definition der Kreuzzugsteilnehmerin
  • Analyse religiöser, familiärer und dynastischer Motive für die Teilnahme
  • Untersuchung alltäglicher Tätigkeiten wie Versorgung und Verpflegung
  • Bewertung weiblicher Beiträge zu Kampfhandlungen und Krankenbetreuung
  • Diskussion über Prostitution und den Status "schlecht beleumdeter Frauen"

Auszug aus dem Buch

4.2. Aktive Beteiligung von Frauen am Kampfgeschehen

Die Teilnahme am Kampfgeschehen ist eine weitere mögliche Betätigung von Kreuzzugsteilnehmerinnen, die von diesen vielleicht öfter wahrgenommen wurde, als es von den Chronisten erwähnt wird. Dies geschah eventuell absichtlich, da sie den kirchlichen Traditionen und Denkweisen zu Folge den Männern prinzipiell unterlegen waren und ein kriegerisches Verhalten nicht der üblichen Geschlechterrolle entsprach. Wenig weist jedoch darauf hin, dass diese im Sinne eines planvollen Vorgehens, Seite an Seite mit den Männern kämpften. Ihre Kampfhandlungen erscheinen eher spontan und geschahen in Gemeinschaft mit anderen Frauen.

Geldsetzer nennt auch die Möglichkeit der Kommandofunktion von adeligen Frauen auf Kreuzzügen, zum Beispiel in der Rolle der Vertretung des abwesenden Ehemannes, was generell zu den alltäglichen Aufgaben adeliger Frauen gehörte. Dazu zählte neben der Verteidigung von Burgen und Städten schließlich auch die Kommandogewalt über Bewaffnete. Ein Chronist berichtet von Frauen an der Spitze von Truppen und in generalsähnlicher Funktion. Der Realitätsgehalt dieser Quelle wird jedoch angezweifelt.

In einigen Quellen wird über die direkte Beteiligung an Angriffshandlungen berichtet. Beispielsweise berichten Imad ad-Din und Ibn al-Athir über weibliche Ritter, die wie Männer gerüstet ins Schlachtgetümmel ritten. „Sogar Frauen zogen in ihren Reihen mit, saßen keck mit gespreizten Beinen nach Männerart im Sattel, trugen Männergewand und sahen mit ihren Lanzen und Rüstungen wie Männer aus, blickten auch ganz kriegerisch drein und taten noch männlicher als die Amazonen.“ Jedoch sind auch bei diesen Berichten Zweifel angebracht und damit sind sie kein Indiz, dass Frauen Seite an Seite mit militärisch Ausgebildeten kämpften. Vorstellbar sind spontane Beteiligungen an Plünderungen in Gruppen mit anderen Frauen, die aus Not geschahen, um das Heer wieder mit Lebensmitteln zu versorgen. Ob ein solcher Vorgang als kriegerische Aktivität gewertet werden kann ist offen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Unterrepräsentation von Frauen in der historischen Überlieferung der Kreuzzüge und definiert den methodischen Rahmen der Arbeit auf Basis existierender Monographien.

2. Definition Kreuzzugsteilnehmerin: Dieses Kapitel kategorisiert die Teilnahme von Frauen in verschiedene Gruppen, von Frauen im Umfeld der Kreuzzüge bis hin zu aktiven Teilnehmerinnen.

3. Motive und äußere Einflussfaktoren: Hier werden die Beweggründe für die Teilnahme analysiert, wobei religiöse Aspekte, Familientraditionen und dynastische Interessen im Vordergrund stehen.

4. Funktionen und Tätigkeitsfelder: Das Hauptkapitel untersucht die vielfältigen Rollen von Frauen, von der Lagerversorgung über Unterstützung bei Kampfhandlungen bis hin zur Rolle als "schlecht beleumdete Frauen".

4.1. Versorgung und Verpflegung, Arbeiten im Gefolge: Dieses Kapitel beschreibt alltägliche Arbeiten wie Kochen, Waschen und den Handel mit Lebensmitteln, die für das Funktionieren der Kreuzzugsheere essenziell waren.

4.2. Aktive Beteiligung von Frauen am Kampfgeschehen: Hier wird der Frage nachgegangen, inwiefern Frauen tatsächlich an Kampfhandlungen teilnahmen und wie diese Berichte historisch zu bewerten sind.

4.3. Unterstützung bei Kampfhandlungen: Dieser Abschnitt fokussiert sich auf unterstützende Aufgaben wie Wachtätigkeiten, das Heranschaffen von Ressourcen und die Betreuung von Kranken und Verwundeten.

4.4. Schlecht beleumdete Frauen - sexuelle Dienstleistungen: Es wird die Rolle von Frauen mit "unstetem Lebenswandel" und das Phänomen der Prostitution innerhalb der Heerlager beleuchtet.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Rolle der Frau primär durch ihre soziale Schichtzugehörigkeit bestimmt wurde und die Teilnahme oft durch spontane Notwendigkeiten geprägt war.

Schlüsselwörter

Kreuzzüge, Mittelalter, Frauengeschichte, Pilgerfahrt, Heerlager, soziale Schichten, Kampfgeschehen, Versorgung, Geldsetzer, Historische Quellen, Geschlechterrolle, Alltag, Adel, Prostitution, Krankenbetreuung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle, den Motiven und den verschiedenen Tätigkeitsfeldern von Frauen während der Kreuzzüge im Mittelalter.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit behandelt die Teilnahmebedingungen, die familiären und gesellschaftlichen Motive, die alltägliche Versorgungsarbeit, eine mögliche aktive Beteiligung am Kampf sowie soziale Randphänomene wie Prostitution.

Welches Ziel verfolgt die Untersuchung?

Das Ziel ist es, die oft vernachlässigte weibliche Präsenz in den Kreuzzügen historisch greifbar zu machen und zu zeigen, dass Frauen aus allen Schichten maßgeblich zum Alltag der Kreuzzüge beitrugen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine Literaturanalyse bestehender wissenschaftlicher Monographien und eine kritische Auswertung historischer Quellen über die ersten beiden Kreuzzüge.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Definition der Kreuzzugsteilnehmerin, eine Analyse der Motivlagen sowie eine detaillierte Untersuchung der Tätigkeiten von der Lebensmittelversorgung bis hin zu (spontanen) Verteidigungs- und Hilfshandlungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die zentralen Schlagworte umfassen Kreuzzüge, Frauengeschichte, soziale Schichtung, Alltag im Heerlager und die kritische Quellenarbeit.

Wie bewertet die Autorin die Rolle von Frauen im Kampfgeschehen?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass Berichte über kämpfende Frauen oft zweifelhaft sind; meist handelte es sich um spontane Handlungen zur Verteidigung oder Versorgung und nicht um geplante militärische Einsätze.

Welchen Einfluss hatte die soziale Schicht auf die Aufgaben der Frauen?

Die soziale Schicht war entscheidend: Während adelige Frauen oft privilegiert waren und zum Teil Kommandofunktionen innehatten, waren Frauen aus den unteren Schichten primär mit körperlich schwerer Arbeit wie Waschen oder Proviantbeschaffung beschäftigt.

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Details

Title
Frauen auf Kreuzzügen. Motive und Tätigkeitsfelder
College
Leuphana Universität Lüneburg
Course
Die Kreuzzüge im kollektiven Gedächtnis des Westens und der islamischen Welt
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2014
Pages
16
Catalog Number
V305337
ISBN (eBook)
9783668051133
ISBN (Book)
9783668051140
Language
German
Tags
Kreuzzüge Rolle der Frauen Mittelalter Kreuzfahrerinnen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2014, Frauen auf Kreuzzügen. Motive und Tätigkeitsfelder, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/305337
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