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Adoleszenzfilme. Das „Freundschaftsverhältnis“ im Film „Crazy“

Title: Adoleszenzfilme. Das „Freundschaftsverhältnis“ im Film „Crazy“

Seminar Paper , 2015 , 15 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anne Hamburger (Author)

German Studies - Modern German Literature

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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit soll das „Freundschaftsverhältnis“ der beiden Protagonisten im Adoleszenzfilm „Crazy“ genauer analysiert werden. Hierbei wird beschrieben, wie sich ihr Verhältnis zueinander entwickelt und verändert.

Der Begriff Freundschaft beschreibt das auf gegenseitiger Zuneigung beruhende Verhältnis von Menschen zueinander. Für deutsche Jugendliche ist Freundschaft der wichtigste Wert in ihrem Leben. Dies ergab die Jugend-Shell-Studie im Jahr 2010, in der 97% der Jugendlichen angaben, dass „Gute Freunde zu haben“ ein unverzichtbarer Wert in ihrem Leben sei.

Im Rahmen der Identitätsfindung und der Loslösung von der Familie werden gleichaltrige Freunde sowie die Zugehörigkeit zu einer Clique immer wichtiger für die Heranwachsenden.
Sie verbinden mit dem Begriff Freundschaft vor allem Vertrauen, Intimität und gemeinsame Aktivitäten.

Damit übernehmen Freundschaften im Jugendalter eine wesentliche Rolle bei der Bewältigung bestehender Probleme und stellen in der Regel eine wichtige soziale Ressource dar. Freunde bieten den Jugendlichen in dieser unsicheren Zeit der Identitätsfindung Sicherheit und zeigen Verständnis.

Im Adoleszenzfilm „Crazy“ wird vor allem das „Freundschaftsverhältnis“ zwischen Benjamin und Janosch thematisiert. Der 16-jährige Benjamin ist halbseitig gelähmt und sucht nach erneutem Schulwechsel Anschluss im Internat Neuseelen. Nachdem er von seinem Zimmerkameraden Janosch in die Clique aufgenommen wurde, genießen die sechs Freunde ihre gemeinsame Zeit im Internat.
Die Mutproben innerhalb der Gruppe sowie das „Erkunden des anderen Geschlechts“ schweißt die Jungs zusammen. Dies sind typische Merkmale von Freundschaften zwischen Gleichaltrigen im Jugendalter.

Als sich sowohl Benjamin als auch Janosch in die Klassenkameradin Malen verliebt, ist ihre Freundschaft gefährdet. Hierbei stellt sich vor allem die Frage, welche Auswirkungen die entstehende Konkurrenz zwischen Benjamin und Janosch auf das Verhältnis zwischen den beiden Jungen haben wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Freundschaften im Jugendalter

2. Das „Freundschaftsverhältnis“ zwischen Benjamin und Janosch

2.1 Anfangsphase der „Freundschaft“

2.2 Initiationsritus

2.3 Janosch als Leitfigur

2.3.1 Peergruppen

2.3.2 Janosch als „Anführer“ der Clique

2.4 Konflikt zwischen Janosch und Benjamin

2.4.1 Konkurrenz um Malen

2.4.2 Benjamins Emanzipation

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Dynamik des Freundschaftsverhältnisses zwischen den Protagonisten Benjamin und Janosch im Adoleszenzfilm „CRAZY“ und analysiert, inwieweit sich dieses Verhältnis im Zuge der Identitätsfindung und Emanzipation der Jugendlichen wandelt.

  • Merkmale und Funktionen von Freundschaften und Peergruppen im Jugendalter
  • Die Rolle von Janosch als Leitbild und Anführer innerhalb der Clique
  • Einflussfaktoren auf die Beziehungsentwicklung zwischen den beiden Jugendlichen
  • Die Eskalation von Konkurrenzverhalten und das Ringen um soziale Anerkennung
  • Prozess der persönlichen Emanzipation Benjamins aus der Abhängigkeit von Janosch

Auszug aus dem Buch

2.4.2 Benjamins Emanzipation

Der Verlauf des Freundschaftsverhältnisses zwischen Benjamin und Janosch wirkt sich aber auch positiv auf Benjamins persönliche Entwicklung aus. Zu Beginn des Films ist er unsicher, schüchtern und zurückhaltend. Durch den Kontakt zu Janosch, der ein Leitbild für ihn darstellt, gewinnt Benjamin an Selbstvertrauen. Sein Selbstwertgefühl ist gestärkt und auch im Umgang mit dem anderen Geschlecht wirkt er selbstbewusster.

Die Szene am See in Kapitel 09 zeigt deutlich, dass Benjamin jetzt fähig ist, Entscheidungen selbst zu treffen. Die Jugendlichen verbringen ihren freien Nachmittag am Badesee. Nacheinander zeigen sie akrobatische, waghalsige Sprünge vom Sprungturm. Als Benjamin an der Reihe ist zeigen sich in seiner Mimik Unsicherheit und Angst. Jedoch möchte er Malen, die ihn von unten beobachtet, imponieren und sie nicht enttäuschen. Janosch bemerkt in dieser Situation, dass Benjamin sich überwinden muss zu springen. Janosch bietet Benjamin seine Hilfe an, ihn wieder auf der Leiter nach unten zu begleiten. Benjamin lehnt dies ab und springt ins Wasser.

Dies beweist, dass Benjamin nun nicht mehr auf Janoschs Hilfe angewiesen ist, er seine Ängste und Probleme fortan alleine lösen kann, und ab jetzt seine Entscheidungen eigenständig treffen möchte. Benjamins Emanzipation zeigt sich auch in der Szene, in der er zusehen muss, wie Janosch Malen auf der Party küsst (TC 1:09:40).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Freundschaften im Jugendalter: Definition von Freundschaft als wesentlicher Bestandteil der Identitätsfindung und Bedeutung von Peergruppen für Heranwachsende.

2. Das „Freundschaftsverhältnis“ zwischen Benjamin und Janosch: Analyse der Beziehungsentwicklung zwischen den Protagonisten vom Kennenlernen im Internat über gruppendynamische Prozesse bis hin zu Konflikten.

3. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Adoleszenz als Entwicklungsphase und kritische Einordnung der Beziehung zwischen Benjamin und Janosch als Kameradschaft statt tiefer Freundschaft.

Schlüsselwörter

Adoleszenz, Freundschaft, Internat, Clique, Peergruppe, Identitätsfindung, Konkurrenz, Emanzipation, Filmanalyse, CRAZY, Jugendphase, Soziale Interaktion, Gruppendynamik, Selbstvertrauen, Leitfigur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die wechselhafte Beziehung zwischen den beiden Jugendlichen Benjamin und Janosch im Film „CRAZY“ und betrachtet diese vor dem Hintergrund entwicklungspsychologischer Aspekte der Adoleszenz.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen die Rolle von Peergruppen im Internatsleben, der Einfluss von Leitfiguren sowie die Auswirkungen von Eifersucht und Konkurrenz auf die Stabilität von Freundschaften.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu ergründen, wie sich Benjamin innerhalb der sozialen Struktur der Clique zu einer eigenständigen Persönlichkeit entwickelt und wie Janosch dabei sowohl als Vorbild als auch als Konkurrent fungiert.

Welche methodische Herangehensweise wird gewählt?

Es handelt sich um eine filmwissenschaftliche Analyse, die durch den Einbezug entwicklungspsychologischer Fachliteratur gestützt wird, um das Verhalten der Figuren zu deuten.

Welche Schwerpunkte werden im Hauptteil gesetzt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Beobachtung der Anfangsphase, die Analyse von Initiationsriten, die Funktion von Janosch als Gruppenleiter sowie die detaillierte Darstellung der Konflikte und Benjamins Emanzipationsprozess.

Durch welche Begriffe lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die zentralen Konzepte sind Adoleszenz, Identitätsfindung, Gruppendynamik und der Übergang von einer bloßen Kameradschaft hin zu persönlicher Autonomie.

Wie bewertet die Autorin die Rolle von Janosch für Benjamin?

Janosch dient einerseits als Katalysator für Benjamins Selbstfindung und Stärkung, agiert jedoch gleichzeitig oft egoistisch und konkurrierend, was eine echte tiefe Freundschaft zwischen beiden infrage stellt.

Warum ist die Szene am Sprungturm für die Analyse so bedeutend?

Die Szene verdeutlicht Benjamins Wendepunkt, an dem er sich entscheidet, Ängste eigenständig zu überwinden, anstatt die Hilfe seines „Anführers“ Janosch anzunehmen.

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Details

Title
Adoleszenzfilme. Das „Freundschaftsverhältnis“ im Film „Crazy“
College
LMU Munich
Grade
1,3
Author
Anne Hamburger (Author)
Publication Year
2015
Pages
15
Catalog Number
V304427
ISBN (eBook)
9783668039575
ISBN (Book)
9783668039582
Language
German
Tags
Adoleszenzfilme Freundschaft Jugendliche "CRAZY" „Freundschaftsverhältnis“
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anne Hamburger (Author), 2015, Adoleszenzfilme. Das „Freundschaftsverhältnis“ im Film „Crazy“, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/304427
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