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Kinder mit frühkindlichem Autismus in Regeleinrichtungen

Title: Kinder mit frühkindlichem Autismus in Regeleinrichtungen

Term Paper , 2014 , 20 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Cornelia Döring (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education

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Summary Excerpt Details

Im ersten Teil dieser Arbeit wird das autistische Kontinuum unter dem Gesichtspunkt frühkindlicher Autismus näher beleuchtet, um aus pädagogischer Sicht eine Aufklärung erfolgen zu lassen. Es folgt hier eine Eingrenzung auf eine Form, da eine Darstellung aller Erscheinungsformen den Rahmen dieser Arbeit ausreizen würden. Folgend setzt sich der zweite Teil der Arbeit mit verschiedenen Rahmenbedingungen von Regelkindergärten und -schulen auseinander, um die Vielfalt darzustellen und zum Schluss auf bedürfnisorientierte Rahmenbedingungen für Kinder mit Autismus einzugehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Vielfalt des Autismus

2.1. Definition Autismus

2.2. Frühkindlicher Autismus als Syndrom des autistischen Kontinuum

2.2.1. Charakteristische Merkmale des frühkindlichen Autismus

2.2.1.1. Auffälligkeiten von wechselseitigen sozialen Interaktionen

2.2.1.2. Auffälligkeiten der Kommunikation

2.2.1.3. Stereotypes und repetitives Verhalten

2.2.1.4. Auffälligkeiten der auditiven und visuellen Wahrnehmung

2.2.2. Verursachungstheorie des frühkindlichen Autismus

3. Förderliche Rahmenbedingungen für Kinder mit frühkindlichen Autismus

3.1. Kinder mit frühkindlichen Autismus in Regelkindergärten

3.1.1. Personelle Rahmenbedingungen

3.1.2. Räumliche Rahmenbedingungen

3.1.3. Pädagogische-didaktische-therapeutische Rahmenbedingungen

3.2. Kinder mit frühkindlichen Autismus in Regelschule

3.2.1. Personelle Rahmenbedingungen

3.2.2. Räumliche Rahmenbedingungen

3.2.3. Pädagogische-didaktische-therapeutische Rahmenbedingungen

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die notwendigen Rahmenbedingungen für die erfolgreiche Integration und Teilhabe von Kindern mit frühkindlichem Autismus in Regeleinrichtungen wie Kindergärten und Schulen zu identifizieren. Dabei wird der Frage nachgegangen, welche Anpassungen in personeller, räumlicher und pädagogischer Hinsicht erforderlich sind, um diesen Kindern ein barrierefreies Bildungsumfeld zu ermöglichen.

  • Charakterisierung des frühkindlichen Autismus als tiefgreifende Entwicklungsstörung
  • Analyse der notwendigen personellen Unterstützung in Regeleinrichtungen
  • Optimierung räumlicher Bedingungen zur Reizreduktion und Strukturierung
  • Pädagogisch-therapeutische Strategien für den Kindergarten- und Schulalltag
  • Förderung der Inklusion durch individuelle Rahmenbedingungen

Auszug aus dem Buch

2.2.1.3. Stereotypes und repetitives Verhalten

Stereotypen sind meist Bewegungen, die oft endlos immer in der gleichen Weise wieder holt werden und zugleich ein typisches Merkmal von Autismus darstellen. Kinder mit Autismus beschäftigen sich mit stereotypen und begrenzten Interesseninhalten, sowie mit Teilen von Objekten anstatt mit dem (Interaktions-) Spiel an sich. So besteht das Spiel oft aus dem immer wiederkehrenden Manipulieren vielfältiger Gegenstände, welche in kreisende Bewegungen gesetzt werden. Weiterhin sammeln autistische Kinder gern Gegen-stände, wie Steine und begeben sich dafür sogar in Gefahr, die sie nicht einschätzen können und sind bekümmert, wenn Verlust von dieser droht.

Bemerkenswert ist das Interesse bzw. die Begabung der Kinder, Gedichte oder Fahrpläne auswendig zu lernen. Charakteristisches Verhalten lässt sich in der Weigerung Neues zu erlernen und ferner die Schwierigkeit Gewohnheiten aufzubauen bezüglich biologischer oder sozialer Art beobachten. „Auffällig ist ebenso die Eigenschaft, dass die Kinder ängstlich an ihren Gewohn heiten und Ritualen festhalten, wie z.B. die Anordnung der Möbel im Raum oder Veränderungen im Tagesablauf und darauf mit Panik, Wutausbrüchen, Aggressionen oder Angst reagieren.“ (vgl.Wing 1973, S.28f ;Remschmidt 2012, S.17; Schuster 2012, S.19) „Spontane Ausflüge oder flexible Planänderungen sind nicht möglich. Die Kinder brauchen feste Anhaltspunkte, gleichbleibende Strukturen, Routinen und Rituale, um sich in einer ihnen als bedrohlich und verwirrenden Welt zu Recht zu finden.“ (Schuster 2012, S.19) Außerdem zeigen sie stereotype und repetitive motorische Bewegungen wie Handgelenke verdrehen, mit den Armen schlenkern oder mit den Händen flattern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen des Lebens mit Autismus und definiert die Fragestellung nach den notwendigen Rahmenbedingungen in Regeleinrichtungen im Kontext der UN-Konvention.

2. Die Vielfalt des Autismus: Dieses Kapitel definiert den frühkindlichen Autismus, erläutert seine Kernmerkmale – wie soziale Interaktionsstörungen und repetitive Verhaltensmuster – und beleuchtet genetische Verursachungstheorien.

3. Förderliche Rahmenbedingungen für Kinder mit frühkindlichen Autismus: Der Hauptteil analysiert spezifische personelle, räumliche und pädagogisch-therapeutische Anforderungen für die erfolgreiche Integration von autistischen Kindern in Regelkindergärten und Regelschulen.

4. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung betont, dass Inklusion individuelle Anpassungen erfordert und die systemische Professionalität im Umgang mit autistischen Bedürfnissen entscheidend für eine erfolgreiche Teilhabe ist.

Schlüsselwörter

Frühkindlicher Autismus, Inklusionspädagogik, Regeleinrichtungen, Regelkindergarten, Regelschule, Rahmenbedingungen, Wahrnehmungsverarbeitung, Pädagogische Förderung, Strukturierung, Soziale Interaktion, Autismus-Spektrum-Syndrom, Integration, Schulbegleitung, TEACCH-Ansatz, Förderplan

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie Regeleinrichtungen wie Kindergärten und Schulen gestaltet sein müssen, um den spezifischen Bedürfnissen von Kindern mit frühkindlichem Autismus gerecht zu werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Definition und Symptomatik des frühkindlichen Autismus sowie die detaillierte Ausarbeitung von personellen, räumlichen und pädagogischen Rahmenbedingungen für die Inklusion.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch bedürfnisorientierte Rahmenbedingungen eine erfolgreiche Teilhabe am allgemeinen Bildungssystem ermöglicht werden kann.

Welche wissenschaftlichen Aspekte werden zur Beantwortung herangezogen?

Die Arbeit stützt sich auf die ICD-10-Klassifikationen, die UN-Konvention sowie aktuelle fachliterarische Ansätze zur pädagogischen Betreuung und Förderung von Autisten.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte bilden den Hauptteil?

Im Hauptteil werden getrennt für den Kindergarten und die Regelschule Anforderungen an das Personal, die Raumgestaltung und die pädagogisch-therapeutischen Konzepte analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Frühkindlicher Autismus, Inklusion, Rahmenbedingungen, Regeleinrichtungen, soziale Interaktion und pädagogische Förderung.

Welche Bedeutung haben Rituale für Kinder mit Autismus in der Schule?

Rituale und feste Strukturen geben autistischen Kindern den notwendigen Halt und Orientierung in einer für sie oft als unsicher und bedrohlich wahrgenommenen Umwelt.

Warum ist die Raumgestaltung in Regeleinrichtungen so entscheidend?

Da autistische Kinder oft unter Wahrnehmungsstörungen leiden, sind reizarme Umgebungen und Rückzugsmöglichkeiten essentiell, um Überforderung und Panikattacken zu vermeiden.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der Inklusion im Vergleich zur Integration?

Die Autorin plädiert für einen zukunftsorientierten Weg von der bloßen Integration hin zur gelebten Inklusion, um autistischen Kindern eine echte Teilhabe zu ermöglichen.

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Details

Title
Kinder mit frühkindlichem Autismus in Regeleinrichtungen
College
University of Applied Sciences Koblenz
Grade
1,7
Author
Cornelia Döring (Author)
Publication Year
2014
Pages
20
Catalog Number
V303994
ISBN (eBook)
9783668023475
ISBN (Book)
9783668023482
Language
German
Tags
kinder autismus regeleinrichtungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Cornelia Döring (Author), 2014, Kinder mit frühkindlichem Autismus in Regeleinrichtungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/303994
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