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Wenn Kinder das Wort haben. Möglichkeiten der Partizipation in Kindertagesstätten

Titel: Wenn Kinder das Wort haben. Möglichkeiten der Partizipation in Kindertagesstätten

Hausarbeit , 2014 , 17 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Cornelia Döring (Autor:in)

Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Partizipation spielt in der Pädagogik immer wieder eine große Rolle. Theoretisch ist fast jeder überzeugt von den Ressourcen der Kinder zur Mitbestimmung und ihrer Fähigkeit, Prozesse mitzugestalten. In der Praxis ist jedoch häufig festzustellen, dass den Kindern im frühen Alter die eigene Entscheidungsmacht abgesprochen, nicht zugetraut oder nicht zugemutet wird, um sie vor eventuellen Überforderungen zu schützen.

Kinder sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Lebenswelt mitzugestalten und an Lernprozessen teilhaben zu dürfen. Denn nur so kann von einer gelingenden Partizipation gesprochen werden. All das bedeutet für die pädagogischen Fachkräfte eine weitläufige Veränderung: Förderung statt Überforderung und bewusste Wertschätzung statt ungewollter Geringschätzung.

Um einen Einblick für die oben angeschnittene Thematik zu erhalten, beschäftigt sich diese Arbeit mit dem Schwerpunkt „Partizipation in Kindertagesstätten“. Dabei geht die Autorin der zentralen Frage nach, was Kinder durch Partizipation lernen können und welche Bedeutung dies für die pädagogischen Fachkräfte hat. Weiterhin möchte die Verfasserin mit der vorliegenden Arbeit deutlich machen, dass jedes Kind beteiligt werden kann, ohne es in irgendeiner Art und Weise zu überfordern.

Der erste Teil der Arbeit beschäftigt sich mit den Grundlagen von Partizipation im Hinblick auf Rechte und Gesetzestexte im politischen Kontext auf verschiedenen Ebenen. Im Folgenden setzt sich der zweite Teil mit der Partizipation im pädagogischen Kontext auseinander, um die Vielfalt anhand von Begriffserklärung, Formen, Kriterien und Grenzen darzustellen. Der Hauptteil beschäftigt sich mit der Förderung der kindlichen Basiskompetenzen und der Sichtweise der Fachkräfte, um zum Schluss die positiven Lerneffekte für die kindliche Entwicklung aufzuzeigen und die Rolle der pädagogischen Fachkräfte zu reflektieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Partizipation im politischen Kontext

2.1. UN-Konvention über die Rechte des Kindes

2.2. Partizipation auf Bundesebene

3. Partizipation im pädagogischen Kontext

3.1. Begriffserklärung

3.2. Formen von Partizipation

3.2. Prinzipien für gelingende Partizipation

3.3. Grenzen von Partizipation durch Überforderung

4. Förderung der Basiskompetenzen durch Partizipation

5. Partizipation aus Sicht der pädagogischen Fachkräfte

5.1. Ein verändertes Bild vom Kind

5.2. Eine veränderte Rolle der pädagogischen Fachkraft

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und Umsetzung von Partizipation in Kindertagesstätten mit dem Ziel, pädagogische Fachkräfte für eine Haltung zu gewinnen, die Kinder als aktive Mitgestalter ihres Alltags begreift und fördert, ohne sie zu überfordern.

  • Rechtliche Grundlagen der Partizipation auf internationaler und Bundesebene.
  • Differenzierung verschiedener Partizipationsformen und Prinzipien gelingender Beteiligung.
  • Die Förderung kindlicher Basiskompetenzen durch gelebte Partizipation.
  • Der notwendige Wandel im Bild vom Kind aus Sicht der Fachkräfte.
  • Reflexion der Rolle der pädagogischen Fachkraft im Prozess der Machtabgabe.

Auszug aus dem Buch

3.3. Prinzipien für gelingende Partizipation

„Partizipation bedeutet eine freiwillige Machtabgabe und gleichzeitig eine hohe Verantwortlichkeit der Erwachsenen. Diese pädagogische Verantwortung gilt allerdings nicht mehr der Formung des kindlichen Charakters, sondern eher einem Zur-Verfügung-Stellen von „Entwicklungskontexten“, in denen gemeinsam für die Entwickelung kinderfreundlicher Lebenswelten und eigenverantwortlicher und gemeinschaftsfähiger Persönlichkeiten gestritten wird.“ (Hansen 2014/ online) Damit Partizipation gelingen kann, bedarf es Kriterien bzw. Voraussetzungen für die Implementierung im pädagogischen Kontext, die anhand von fünf Prinzipien nachfolgend dargestellt werden.

Im ersten Prinzip der Information müssen Kinder vorrangig immer wissen, worum es geht, wenn es heißt „Entscheidungen treffen zu müssen“. Das bedeutet, dass die Themen den Kindern etwas angeht bzw. eine Bezugsnähe besitzen soll. „Dies ist immer dann gegeben, wenn Themen von Kindern selbst eingebracht oder gemeinsam mit den Kindern aus ihrem alltäglichen Erleben heraus entwickelt werden.“ (Hansen 2011, S.23) Es kann aber auch um Themen gehen, die für Kinder zwar von Bedeutung sind, sie aber nur mittelbar betreffen, wie das bei vielen Themen, die von Erwachsenen herangetragen werden der Fall ist. Derartige Themen müssen dann methodisch an die Erfahrungen der Kinder angeknüpft werden. Deshalb ist Partizipation lebensweltorientiert und betrifft in erster Linie, aber auch die Beteiligungsmethoden. (vgl. edb., S.23)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik ein, begründet die Relevanz der kindlichen Mitbestimmung und formuliert die zentrale Forschungsfrage nach der Bedeutung von Partizipation für Kind und Fachkraft.

2. Partizipation im politischen Kontext: Dieses Kapitel verortet das Recht auf Partizipation international in der UN-Konvention und national in den gesetzlichen Regelungen der Bundesrepublik Deutschland.

3. Partizipation im pädagogischen Kontext: Hier werden der Begriff Partizipation definiert, verschiedene Beteiligungsformen vorgestellt und wichtige Prinzipien sowie potenzielle Grenzen der Überforderung beleuchtet.

4. Förderung der Basiskompetenzen durch Partizipation: Das Kapitel erläutert, wie durch aktive Mitgestaltung im Alltag soziale, emotionale und demokratische Kompetenzen der Kinder nachhaltig gestärkt werden.

5. Partizipation aus Sicht der pädagogischen Fachkräfte: Der Fokus liegt hier auf dem notwendigen Perspektivwechsel, weg von einer defizitorientierten Sichtweise hin zur Ressourcenorientierung und einer veränderten, partnerschaftlichen Rolle der Fachkraft.

6. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bündelt die zentralen Erkenntnisse der Arbeit und betont erneut die Notwendigkeit einer gelebten Partizipationskultur, die auf der Bereitschaft der Erwachsenen basiert, Macht abzugeben.

Schlüsselwörter

Partizipation, Kindertagesstätte, Kinderrechte, Demokratie, Basiskompetenzen, Mitbestimmung, Pädagogische Fachkraft, Selbstwirksamkeit, Kindbild, Empowerment, Partizipationskultur, Ressourcenorientierung, Beteiligungsformen, Frühpädagogik, Entwicklungskontext.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Fundierung und der praktischen Umsetzung von Partizipation in Kindertagesstätten als essenzieller Bestandteil frühpädagogischer Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den politischen Kinderrechten, der pädagogischen Umsetzung von Beteiligung, der Förderung von Basiskompetenzen und der Reflexion der professionellen Haltung der pädagogischen Fachkräfte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Kinder durch echte Mitbestimmung in ihrer Entwicklung gestärkt werden können und welche Veränderungen in der Haltung der Fachkräfte dazu notwendig sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse einschlägiger Fachliteratur, Gesetzestexte und Bildungspläne zum Thema Partizipation im Elementarbereich.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die politische Einordnung, die pädagogische Definition von Beteiligungsformen und Prinzipien sowie die Analyse der Auswirkungen auf Kind und Fachkraft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Partizipation, Demokratie, Kinderrechte, Basiskompetenzen, Ressourcenorientierung und das veränderte Bild vom Kind.

Warum ist das "Bild vom Kind" für Partizipation so entscheidend?

Eine defizitorientierte Sichtweise verhindert Partizipation, da man Kindern keine Kompetenzen zutraut. Erst der Blick auf die Stärken und die Anerkennung des Kindes als gleichwertiger Partner ermöglicht eine echte Beteiligung.

Welche Rolle spielen Ängste bei der Implementierung von Partizipation?

Die Abgabe von Macht kann bei Fachkräften Ängste vor Kontrollverlust oder Infragestellung der eigenen Rolle auslösen. Die Arbeit betont, dass diese Ängste ernst genommen und im Team gemeinsam bearbeitet werden müssen.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wenn Kinder das Wort haben. Möglichkeiten der Partizipation in Kindertagesstätten
Hochschule
Hochschule Koblenz (ehem. FH Koblenz)
Note
2,0
Autor
Cornelia Döring (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
17
Katalognummer
V303993
ISBN (eBook)
9783668027466
ISBN (Buch)
9783668027473
Sprache
Deutsch
Schlagworte
wenn kinder wort möglichkeiten partizipation kindertagesstätten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Cornelia Döring (Autor:in), 2014, Wenn Kinder das Wort haben. Möglichkeiten der Partizipation in Kindertagesstätten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/303993
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