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Auswirkung der sozialen Medien auf die Arabellion in Ägypten und Tunesien

Eine "Facebook- oder Twitter Revolution"?

Titel: Auswirkung der sozialen Medien auf die Arabellion in Ägypten und Tunesien

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2014 , 25 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Ali Koç (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In diesem Exposé möchte ich mich mit den Sozialen Medien (Facebook, Twitter, YouTube, etc.) auseinander setzten und herausfinden, in wie fern diese, den „Arabischen Frühling“ beeinflusst haben. Ich werde die Länder Ägypten, Tunesien, Algerien, Syrien und Libyen miteinander vergleichen und untersuchen, ob es Parallelen zwischen ihnen gibt und wenn ja, welche es sind.

Ebenfalls werde ich über das Fernsehprogramm Al-Jazeera berichten, welche eine entscheidende Rolle in den arabischen Staaten gespielt hat. Nicht umsonst trägt dieser Sender den Namen „Revolutionssender“. Ein weiteres wichtiges Medium, welches ebenso wichtig für den Wandel in den arabischen Ländern war, ist das Internet. Selbst das blockiert der Internetverbindungen und Mobilfunknetze durch das Regime, hat die Demonstranten nicht davon abgehalten, weiter für ihre Freiheit zu kämpfen.

Durch die steigende Geburtenrate kam es in den arabischen Ländern zu einer deutlichen Verjüngung dieser Bevölkerung. Jedoch bringt sie auch Nachteile mit sich, wie zum Beispiel eine hohe Arbeitslosigkeit, Unzufriedenheit oder auch ihre eigene Freiheit. Diese „No-Future-Generation“ war im Jahre 2011 für die Revolutionen in den arabischen Ländern, zuerst in Tunesien, dann in Ägypten und dann in Libyen, verantwortlich. In diesen drei Staaten wurden in Folge des "Arabischen Frühlings" Diktatoren gestürzt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Einführung in die Thematik

1.2 Definition Medien

2 Auslöser für den arabischen Frühling

2.1 Autokratie der Regime

2.2 Wandel der Generation

3. Tunesien

3.1 Politik und Wirtschaft

3.2 Charakterisierung der Medienlandschaft

3.3 Bedeutung der sozialen Medien

4. Ägypten

4.1 Politik und Wirtschaft

4.2 Charakterisierung der Medienlandschaft

4.3 Bedeutung der sozialen Medien

Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen sozialer Medien auf die Protestbewegungen der Arabellion in Tunesien und Ägypten, mit dem Ziel zu klären, ob diese maßgeblich für den Umbruch verantwortlich waren oder lediglich unterstützend wirkten.

  • Analyse der sozio-ökonomischen und politischen Auslöser des arabischen Frühlings.
  • Untersuchung der Medienlandschaften und ihrer staatlichen Kontrolle in Tunesien und Ägypten.
  • Bewertung der Rolle von Facebook und Twitter bei der Mobilisierung der Bevölkerung.
  • Vergleich der staatlichen Reaktionen auf digitale Kommunikation in beiden Ländern.
  • Kritische Reflexion über die Bezeichnung der Proteste als "Facebook- oder Twitter-Revolution".

Auszug aus dem Buch

3.3 Bedeutung der sozialen Medien

Bevor es zu den Aufständen gegen Ben Ali kam, spielten die sozialen Medien schon eine bedeutende Rolle. Durch die Enthüllung von WikiLeaks wurde die Korruption an die Öffentlichkeit getragen. Knapp vier Millionen Menschen hatten bis dato einen Internetzugang. Dies machte ein Drittel der Bevölkerung aus. Neben den alttäglichen Problemen, wie Korruption oder der hohen Arbeitslosigkeit, wuchs die Unzufriedenheit im eigenen Land. Aufgrund der Zensur des Regimes, spielten die sozialen Medien, wie beispielsweise Twitter, Facebook, YouTube oder auch Flickr, eine wichtige Rolle während den Protestbewegungen. Während Massendemonstrationen in Tunis durchgeführt wurden, berichtete das Staatsfernsehen nicht darüber. Die Regierung versuchte es zu verschweigen. Jedoch wurden die Proteste mit Smartphones festgehalten und in kürzester Zeit im Netz verbreitet. Somit wurde die ganze Welt informiert. Selbst das Abschalten des Internets konnte die Protestbewegungen nicht mehr verhindern. Dies ist der Vorteil, den die Demonstranten hatten. Kein anderes soziales Medium kann, während einer Krisensituation, Nachrichten so schnell verbreiten wie Facebook. Durch das „posten“ von Fotos oder Videos hat man das Gefühl, an den Geschehnissen teilzunehmen. Innerhalb kürzester Zeit kann man dutzende Menschen erreichen und mobilisieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die politische Ausgangslage in Nordafrika und im Nahen Osten dar und definiert den Fokus der Arbeit auf die Rolle sozialer Medien während der Proteste.

1.1 Einführung in die Thematik: Hier wird der historische Kontext der langjährigen autokratischen Regime sowie die Initialzündung der Proteste durch den Fall Tunesien beschrieben.

1.2 Definition Medien: Dieser Abschnitt klärt den Medienbegriff und grenzt insbesondere digitale und soziale Medien für den weiteren Analysekontext ein.

2 Auslöser für den arabischen Frühling: Das Kapitel beleuchtet die systemischen Gründe für die Unzufriedenheit in den arabischen Staaten.

2.1 Autokratie der Regime: Hier wird analysiert, wie die autokratische Herrschaft und soziale Ungerechtigkeiten das Vertrauensverhältnis zwischen Bevölkerung und Staat zerstörten.

2.2 Wandel der Generation: Dieser Teil befasst sich mit der Frustration der jungen, perspektivlosen Generation und deren Wunsch nach gesellschaftlicher und politischer Teilhabe.

3. Tunesien: Eine detaillierte Betrachtung des tunesischen politischen Systems und des Einflusses der Medien auf den dortigen Umbruch.

3.1 Politik und Wirtschaft: Analyse des Machtsystems unter Ben Ali und der wirtschaftlichen sowie sozialen Korruption, die zu den Unruhen führte.

3.2 Charakterisierung der Medienlandschaft: Dieser Abschnitt beschreibt die strenge staatliche Kontrolle und die Unterdrückung der Pressefreiheit in Tunesien.

3.3 Bedeutung der sozialen Medien: Untersuchung, wie digitale Plattformen als Kommunikationsmittel zur Mobilisierung der tunesischen Bevölkerung dienten.

4. Ägypten: Eine Analyse des ägyptischen Kontextes unter Mubarak und der Rolle digitaler Netzwerke bei den dortigen Protesten.

4.1 Politik und Wirtschaft: Behandlung der wirtschaftlichen Misere unter Mubarak und der zentralen Rolle des Militärs in Ägypten.

4.2 Charakterisierung der Medienlandschaft: Darstellung der staatlichen Einflussnahme auf ägyptische Medien und der Repression gegenüber Journalisten.

4.3 Bedeutung der sozialen Medien: Analyse der drei Phasen der Mediennutzung in Ägypten während des politischen Wandels.

Fazit: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und kritische Einordnung der Bedeutung sozialer Medien für die Arabellion.

Schlüsselwörter

Arabischer Frühling, Tunesien, Ägypten, Soziale Medien, Facebook, Twitter, Autokratie, Medienkontrolle, Arabellion, Protestbewegung, Internetzensur, Politische Transformation, Demokratisierung, Mubarak, Ben Ali.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Einfluss von sozialen Medien auf die Protestbewegungen im Zuge des arabischen Frühlings in Tunesien und Ägypten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die autokratischen Machtstrukturen der Regime, die sozio-ökonomische Unzufriedenheit der jungen Bevölkerung sowie die staatliche Kontrolle über traditionelle und neue Medien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, welchen spezifischen Einfluss soziale Medien auf die Revolutionen hatten und ob diese als primäre Auslöser oder lediglich als unterstützende Instrumente zu werten sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive und analytische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturrecherche und der Auswertung politischer sowie soziologischer Daten basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung sowie eine länderspezifische Analyse von Tunesien und Ägypten hinsichtlich ihrer politischen Situation und Medienlandschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Publikation?

Wichtige Begriffe sind Arabellion, soziale Netzwerke, Autokratie, politischer Wandel sowie die spezifische Rolle der digitalen Kommunikation in Tunesien und Ägypten.

Welche Rolle spielte das Militär in Ägypten laut des Autors?

Der Autor beschreibt die Rolle des Militärs als dubios, da es als Machtbasis der Präsidenten fungierte, aber letztlich auch über den Verbleib oder Sturz der Führung entschied.

Wie unterscheidet sich die Reaktion des tunesischen vom ägyptischen Regime gegenüber dem Internet?

Während Ägypten das Internet zeitweise komplett abschaltete, wählte das tunesische Regime eher eine Strategie der direkten Verfolgung von Internetnutzern und kritischen Akteuren.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Auswirkung der sozialen Medien auf die Arabellion in Ägypten und Tunesien
Untertitel
Eine "Facebook- oder Twitter Revolution"?
Hochschule
Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau  (Sozialwissenschaften)
Veranstaltung
Autoritarismus und Wandel in der arabischen Welt
Note
3,0
Autor
Ali Koç (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
25
Katalognummer
V303389
ISBN (eBook)
9783668017849
ISBN (Buch)
9783668017856
Sprache
Deutsch
Schlagworte
auswirkung medien arabellion ägypten tunesien eine facebook- twitter revolution
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ali Koç (Autor:in), 2014, Auswirkung der sozialen Medien auf die Arabellion in Ägypten und Tunesien, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/303389
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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