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Der Einfluss von Lob als positiver Verstärker auf die Produktivität von Mitarbeitern im Unternehmen

Title: Der Einfluss von Lob als positiver Verstärker auf die Produktivität von Mitarbeitern im Unternehmen

Term Paper , 2015 , 28 Pages , Grade: 1,1

Autor:in: Anna Fix (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation

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Summary Excerpt Details

Die nachfolgende Hausarbeit befasst sich mit der Fragestellung, ob und inwiefern sich Lob auf die Produktivität von Mitarbeitern auswirkt.
Name und Sitz des Unternehmens, welches zur Untersuchung herangezogen wurde, sind nicht bekannt. In diesem Unternehmen sind bereits mehrere Beschwerden von Kunden eingegangen, weil sie zu lange in der Hotline warten mussten bis es zu einer Beratung durch Mitarbeiter im Sales-Bereich kam. Des Weiteren nahm die Anzahl der Vertragsabschlüsse im letzten Quartal wesentlich ab und die Krankmeldungsrate stieg.
Die Untersuchung sollte ergeben, ob Lob durch Vorgesetzte einen signifikanten Einfluss auf die Produktivität von Mitarbeitern ausüben kann. Dafür wurden eine Kontrollgruppe (Bereich Süd (0), Gruppe A) und eine Testgruppe (Bereich Nord (1), Gruppe B) zum Vergleich herangezogen. Die Instruktion der Vorgesetzten in Bereich Nord (1) bestand darin, ihre Mitarbeiter jedes Mal zu loben, wenn sie einen Kundenanruf sofort entgegennahmen. In Bereich Süd (0) wurden keine Instruktionen vorgegeben. Nach Beendigung der Testphase erfolgte der Vergleich, die graphische Darstellung und Auswertung der Werte der beiden Stichproben in Bezug auf die Krankmeldungsrate und die Anzahl der Vertragsabschlüsse.
Die Analyse dieses Experiments ergab, dass der Einsatz von Lob in Bereich Nord (1) zwar keinen signifikanten Unterschied bezüglich der Krankmeldungen in den jeweiligen Stichproben verursachte, dennoch ein Effekt hinsichtlich der Anzahl der Vertragsabschlüsse festzustellen war. Bezugnehmend auf die Thematik lässt sich sagen, dass es weiterer Forschungsarbeiten bedarf, um die Wirksamkeit von Lob am Arbeitsplatz zu diagnostizieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Lernen

1.2 Operante Konditionierung

1.3 Anwendungsbereiche

1.4 Positive Verstärkung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Fragestellung & Hypothesen

2.2 Das Experiment

3. Ergebnisse

3.1 Häufigkeitsverteilungen und Lagemaße

3.2 Signifikanztests

4. Fazit

4.1 Reflexion des Vorgehens

4.2 Kritische Betrachtung

4.3 Beantwortung der Forschungsfrage

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von Lob als positiven Verstärker auf die Produktivität von Mitarbeitern in einem Unternehmen, wobei insbesondere die Auswirkungen auf die Krankmeldungsrate und die Anzahl der Vertragsabschlüsse im Fokus stehen.

  • Grundlagen des Lernens und der operanten Konditionierung
  • Konzeption eines Experiments in einem realen Unternehmensumfeld
  • Statistische Auswertung mittels Häufigkeitsverteilungen und Lagemaßen
  • Anwendung des exakten Tests nach Fisher und des U-Tests nach Mann & Whitney
  • Kritische Reflexion der Untersuchungsmethodik und Relevanz von Lob am Arbeitsplatz

Auszug aus dem Buch

1.1 Lernen

Wenn wir aufwachsen, begeben wir uns immer wieder in Situationen, in denen wir bestimmte aufeinanderfolgende Ereignisse miteinander assoziieren. Infolgedessen passen wir uns unseren Lebensbedingungen besser an und erlangen dadurch die Fähigkeit mit anderen zu kommunizieren, sowohl verbal, als auch nonverbal.

Schon von Geburt an zeigt sich unsere Lernfähigkeit. Die Saugreaktion bei Säuglingen gewinnt durch Übung an Sicherheit. Nach einigen Tagen beginnt das Neugeborene zu saugen, sobald man es nur in die Trinklage bringt. Wenn wir zur Schule gehen, erhalten wir Lob für gute Noten, was uns dazu verleitet, uns weiterhin anzustrengen. Und durch Beobachtung imitieren wir die Verhaltensweisen unserer Eltern, Freunde und Vorbilder.

„Lernen ist eine relativ dauerhafte Veränderung im Verhalten eines Lebewesens, die auf Erfahrung zurückgeht“ (Myers, 2008, S. 340). Dabei wird das assoziative Lernen vom Beobachtungslernen unterschieden.

Beim assoziativen Lernen geht es zum einen um die Kopplung zweier Reize. In der Psychologie bezeichnet man diesen Vorgang als klassische Konditionierung. Zum anderen werden Reaktionen mit ihren Folgen in Verbindung gebracht. Man spricht von operanter Konditionierung.

Beim Beobachtungslernen lernen wir – wie der Name schon sagt – durch die Beobachtung des Verhaltens menschlicher Vorbilder.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Grundlagen des Lernens ein und erläutert die Prinzipien der operanten Konditionierung sowie deren Anwendungsfelder, um die theoretische Basis für die Untersuchung zu schaffen.

2. Theoretische Grundlagen: Hier werden die konkrete Fragestellung und die aufgestellten Hypothesen der Arbeit definiert sowie das experimentelle Design zur Untersuchung der Auswirkungen von Lob beschrieben.

3. Ergebnisse: Dieser Abschnitt umfasst die deskriptive Datenanalyse mittels Lagemaßen sowie die Durchführung statistischer Signifikanztests zur Überprüfung der Hypothesen.

4. Fazit: Das Fazit reflektiert das methodische Vorgehen, diskutiert die Ergebnisse kritisch vor dem Hintergrund der Stichprobenbeschaffenheit und beantwortet abschließend die Forschungsfrage.

Schlüsselwörter

Lob, Positive Verstärkung, Produktivität, Mitarbeiter, operante Konditionierung, Experiment, Krankmeldungen, Vertragsabschlüsse, Statistik, Signifikanztest, Arbeitsmotivation, Verhaltensformung, empirische Untersuchung, Arbeitsumfeld, Anerkennung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht, ob das gezielte Loben durch Vorgesetzte als positiver Verstärker die Produktivität von Mitarbeitern im Unternehmen messbar steigern kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die psychologische Theorie der operanten Konditionierung nach Skinner, deren praktische Anwendung in der Arbeitswelt sowie die statistische Auswertung von Leistungsdaten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, inwiefern sich Lob durch Vorgesetzte signifikant auf die Krankmeldungsrate und die Anzahl der Vertragsabschlüsse von Mitarbeitern auswirkt.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden verwendet?

Es wurde ein Quasi-Experiment in zwei Unternehmensbereichen durchgeführt. Zur statistischen Analyse wurden neben deskriptiven Lagemaßen der exakte Test nach Fisher und der U-Test nach Mann & Whitney angewandt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen des Lernens dargelegt, das Versuchsdesign beschrieben, die erhobenen Daten in Tabellen und Diagrammen visualisiert und durch Signifikanztests ausgewertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem positive Verstärkung, operante Konditionierung, Mitarbeiterproduktivität, Signifikanztest und Arbeitsmotivation.

Warum wurde ein U-Test nach Mann & Whitney für die Vertragsabschlüsse gewählt?

Da die Daten zur Anzahl der Vertragsabschlüsse keine Normalverteilung aufwiesen, waren parametrische Verfahren unzulässig, weshalb ein nonparametrisches Testverfahren notwendig wurde.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Krankmeldungen?

Hinsichtlich der Krankmeldungen konnte im Experiment kein statistisch signifikanter Effekt durch den Einsatz von Lob nachgewiesen werden, weshalb die Nullhypothese beibehalten wurde.

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Details

Title
Der Einfluss von Lob als positiver Verstärker auf die Produktivität von Mitarbeitern im Unternehmen
College
( European University of Applied Sciences Hamburg )
Grade
1,1
Author
Anna Fix (Author)
Publication Year
2015
Pages
28
Catalog Number
V303114
ISBN (eBook)
9783668017146
ISBN (Book)
9783668017153
Language
German
Tags
Statistik Forschungsmethoden Belohnung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Fix (Author), 2015, Der Einfluss von Lob als positiver Verstärker auf die Produktivität von Mitarbeitern im Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/303114
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