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Das Factoring als Finanzierungsform im gewerblichen Kundensegment der Banken

Titel: Das Factoring als Finanzierungsform im gewerblichen Kundensegment der Banken

Studienarbeit , 2013 , 30 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Tim Stolle (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Factoring – eine Finanzierungsform, die in Deutschland erst vor nicht allzu langer Zeit auf sich aufmerksam gemacht hat. Ihren Ursprung hat diese Finanzierungsform daher in den 1960er Jahren. Noch unbekannt und eingegliedert aus den USA entwickelte sich das Factoring in den ersten fünf Jahren unerwartet positiv. So war es nicht verwunderlich, dass sich bald eine Vielzahl von Anbietern fand, was die Verbreitung vorantrieb.
Getrieben von dieser Entwicklung hat sich seit 1977 der Umsatz, der mit der Finanzierungsform Factoring erzielt wurde, bis ins Jahr 2001 mehr als verzehnfacht. Der Gesamtumsatz im Jahr 2002 lag schon bei 30,1 Milliarden Euro und das allein in Deutschland, Tendenz steigend. Der Trend setzt sich bis heute fort. Der Deutsche Factoring-Verband e.V., bestehend aus 24 Factoringanbietern mit einem Marktanteil von rund 85 % des deutschen Factoring-Marktes, verkündete vor kurzem den Umsatzanstieg auf 80,88 Milliarden Euro, hauptsächlich aus der Geschäftsbeziehung mit kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Auswirkungen von Basel II auf die Mittelstandsfinanzierung

3. Factoring als Finanzierungsalternative

3.1 Definition

3.2 Ablauf des Factorings

3.2.1 Vertragsanbahnung und –abschluss

3.2.2 Der regelmäßige Ablauf nach Vertragsabschluss

3.3 Funktionen des Factorings

3.4 Kosten des Factorings

4. Factoring aus Unternehmersicht

4.1 Zielgruppe des Factorings

4.2 Vor- und Nachteile

4.3 Factoring und Kontokorrentkredit im Vergleich

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Eignung von Factoring als alternative Finanzierungsform für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) unter Berücksichtigung der veränderten Rahmenbedingungen durch die Baseler Abkommen (Basel II/III). Im Fokus steht dabei die Analyse der Funktionsweise, der Vor- und Nachteile sowie ein direkter Vergleich zum klassischen Kontokorrentkredit.

  • Auswirkungen der Eigenkapitalvereinbarungen (Basel II/III) auf die KMU-Finanzierung
  • Struktur und Ablauf des Factoring-Geschäfts
  • Analyse der Finanzierungs-, Dienstleistungs- und Delkrederefunktion
  • Kriterien für die Zielgruppen-Eignung von Unternehmen
  • Vergleichende Gegenüberstellung von Factoring und Kontokorrentkredit

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Vertragsanbahnung und -abschluss

Bevor es zum Abschluss des Factoring-Vertrags kommt, welcher die grundlegenden Rechten und Pflichten der beiden Vertragsparteien, Factor und Klient, regelt, ist es aus Sicht des Factors wichtig, eine Bonitäts- bzw. Kreditwürdigkeitsprüfung des Factoringkunden durchzuführen. Dies wird unter ähnlichen Gesichtspunkten durchgeführt wie bei einer Bonitätsprüfung durch die Bank. Mit welcher Intensität dies passiert, ist allerdings nur schwer nachvollziehbar. Fakt ist, dass eine schlechte Bonität und ein damit verbundener finanzieller Engpass des Factoringkunden schnell zu Vertragsverletzungen verführt, sodass z. B. Forderungen gefälscht werden, um schnell an Liquidität zu kommen (vgl. Lüdtke 2006, S. 64 ff.). Da es dem Factor nicht möglich ist, jede einzelne Forderung auf ein Bestehen zu kontrollieren, sind Vertrauen und Ehrlichkeit ebenfalls wichtige Punkte, welche unter die persönliche Kreditwürdigkeit fallen. Auch wird auf die Produktqualität geachtet, sodass es nicht zu Zahlungsverweigerungen wegen mangelhafter Ware durch den Debitor kommen kann. Festzuhalten ist allerdings auch, dass eine niedrige Eigenkapitalquote oder fehlende zu stellende Sicherheiten generell kein Ausschlusskriterium für Factoring darstellen, da sich das Risiko für den Factor neben dem Klienten auch auf die Vielzahl der Debitoren verteilt, welche ihm gegenüber im Schuldverhältnis einer Zahlung stehen. Daher ist die Bonitätsüberprüfung der Debitoren ebenfalls wichtig, worauf zu einem späteren Zeitpunkt noch eingegangen wird (vgl. Thiermeier/Greulich/Schmeisser 2004, S. 358 ff.; vgl. Binder-Degenschild 1997, S. 88).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert die historische Entwicklung des Factorings in Deutschland, verdeutlicht dessen wachsende Bedeutung für KMU und stellt die Forschungsfrage sowie den methodischen Aufbau der Arbeit vor.

2. Auswirkungen von Basel II auf die Mittelstandsfinanzierung: Dieses Kapitel erläutert die Anforderungen von Basel II an die Eigenkapitalhinterlegung und verdeutlicht die daraus resultierenden Finanzierungsschwierigkeiten für KMU.

3. Factoring als Finanzierungsalternative: Hier werden Definition, Ablauf, Funktionen und Kosten des Factorings detailliert dargelegt, um ein tiefgreifendes Verständnis der Materie zu schaffen.

4. Factoring aus Unternehmersicht: Dieses Kapitel analysiert kritisch die Eignung von Factoring für verschiedene Unternehmenstypen, diskutiert Vor- und Nachteile und vergleicht das Instrument mit dem klassischen Kontokorrentkredit.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und beantwortet die Leitfrage hinsichtlich der Eignung von Factoring als sinnvolle Finanzierungsalternative für KMU.

Schlüsselwörter

Factoring, Basel II, Basel III, KMU, Finanzierung, Kontokorrentkredit, Liquidität, Bonitätsprüfung, Delkrederefunktion, Eigenkapitalquote, Forderungsmanagement, Finanzierungssurrogat, Forderungsankauf, Kreditwürdigkeit, Unternehmensfinanzierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Eignung von Factoring als Finanzierungsalternative für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in einem durch Basel II und III geprägten Marktumfeld.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die Finanzierungsproblematik von KMU, die Funktionsweise des Factorings (Finanzierung, Dienstleistung, Delkredere), die Kostengestaltung sowie eine kritische Abwägung im Vergleich zum Kontokorrentkredit.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die zentrale Leitfrage lautet: „Inwieweit eignet sich Factoring als alternative Finanzierungsform für Unternehmen?“

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine deskriptive und analysierende Arbeit, die auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Fachdaten zur Finanzierungspraxis und den Baseler Abkommen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Auswirkungen von Basel II, die theoretische Fundierung des Factoring-Ablaufs und eine kritische Analyse der Vor- und Nachteile aus Sicht des Unternehmens.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Factoring, KMU, Finanzierungsalternativen, Liquiditätssicherung und Basel-Abkommen charakterisiert.

Wie unterscheidet sich Factoring vom Kontokorrentkredit in Bezug auf die Liquidität?

Beim Factoring erhält der Unternehmer üblicherweise 80-90 % des Forderungswertes sofort, während beim Kontokorrentkredit häufig nur 40-60 % gewährt werden, da die Bank ein höheres Ausfallrisiko kalkuliert.

Welche Rolle spielt die Eigenkapitalquote bei der Entscheidung für Factoring?

Eine niedrige Eigenkapitalquote erschwert den Zugang zu klassischen Bankkrediten. Factoring bietet hier eine Alternative, da durch den Forderungsverkauf die Bilanz verkürzt und die Eigenkapitalquote positiv beeinflusst werden kann.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Factoring als Finanzierungsform im gewerblichen Kundensegment der Banken
Hochschule
Berufsakademie für Bankwirtschaft, Hannover
Note
1,7
Autor
Tim Stolle (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
30
Katalognummer
V302706
ISBN (eBook)
9783668008427
ISBN (Buch)
9783668008434
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Factoring Finanzierung gewerbliche Kunden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tim Stolle (Autor:in), 2013, Das Factoring als Finanzierungsform im gewerblichen Kundensegment der Banken, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/302706
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