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Politeia. Inwieweit lässt sich Platons Gerechtigkeitsbegriff mit dem heutigen Gerechtigkeitsverständnis vereinbaren?

Titel: Politeia. Inwieweit lässt sich Platons Gerechtigkeitsbegriff mit dem heutigen Gerechtigkeitsverständnis vereinbaren?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2014 , 20 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Jessica Krüger (Autor:in)

Philosophie - Philosophie der Antike

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Gerechtigkeit (griech. dikaiosyne) gilt als einer der umstrittensten Grundbegriffe, mit dem sich wohl jedes vernunftbegabte Individuum schon einmal ausgiebig auseinandersetzen musste. Spätestens dann, wenn jemand Unrecht erleidet, wird er sich über den Gerechtigkeitsbegriff Gedanken machen und sich Gerechtigkeit wünschen. Dadurch, dass sich der Gerechtigkeitsbegriff vielfach unterteilen lässt und in den unterschiedlichsten Zusammenhängen, wie z.B. bei einzelnen Handlungen, Personen, Regeln, Gesetzen oder Institutionen angewandt werden kann, lässt sich dieser Begriff auch nur schwierig definieren.
Eine Gemeinsamkeit lässt sich jedoch bei allen Untersuchungen über die Gerechtigkeit festhalten, nämlich dass sie nur im Vergleich mit anderen Individuen oder Sachverhalten - kurzum in einer Gemeinschaft - betrachtet werden kann.
Handlungen orientieren sich an sozialen Kontexten, wie z.B. Gemeinschaften, Institutionen oder Staatsmodellen und werden in diesem Zusammenhang als gerecht oder ungerecht bewertet. Die Handlung der einzelnen Individuen steht in Wechselwirkung mit der Gemeinschaft. Wenn die einzelnen Individuen ungerecht handeln, kann es keine gerechte Gesellschaft geben und umgekehrt ist es für den Einzelnen schwierig in einer ungerechten Gesellschaft gerecht zu handeln.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1. Gerechtigkeitsbegriff nach Platon

2.2. Gegenüberstellung von Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit

2.3. Die Bedeutung der Gerechtigkeit im Staatsmodell

2.3.1. Einfluss der Gerechtigkeit auf die Seelenlehre

2.3.2. Zusammenhang zwischen der Seelenlehre und dem Staatsmodell

2.3.3. Platons Ständeordnung

2.3.4. Die Gerechtigkeit im Staatsmodell

2.3.5. Das Verhältnis der Gerechtigkeit zur Freiheit

2.3.6. Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern

2.4. Gerechtigkeitsbegriff aus heutiger Sicht

2.4.1. Definition der Gerechtigkeit aus heutiger Sicht

2.4.2. Bezug zu Platons Staatsmodell

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Platons Gerechtigkeitsbegriff innerhalb seines Werkes "Politeia" und analysiert, inwieweit dieses antike Verständnis mit heutigen Gerechtigkeitsvorstellungen vereinbar ist.

  • Platons Gerechtigkeitsbegriff und die Kardinaltugenden
  • Die Wechselwirkung zwischen Seelenlehre und Staatsmodell
  • Struktur der Ständeordnung und deren funktionale Abhängigkeit
  • Vergleich zwischen platonischer Gerechtigkeit und moderner sozialer Gerechtigkeit
  • Einfluss der Geschlechterrollen und Freiheitsbegriffe

Auszug aus dem Buch

2.3.1. Einfluss der Gerechtigkeit auf die Seelenlehre

Um den Gerechtigkeitsbegriff in Platons Ständeordnung untersuchen zu können, muss – wie bereits erwähnt – zunächst einmal die Seelenlehre (Ontologie) definiert werden.

„Nach Platon hat jeder Mensch eine unsterbliche Seele, die die Ideen einmal geschaut hat (eine Erfahrung, die die Sterblichen bei der Geburt vergessen). Wenn wir sterben, kehrt die Seele ins Reich der Ideen zurück. Wahres Wissen ist nach Platon Erkenntnis der Ideen – er beschreibt es auch als Erinnerung an das vorgeburtliche Wissen -, und begründet das wie folgt: Unsere Meinungen wandeln sich fortwährend. Wahres Wissen jedoch kann nicht derart wandelbar sein. Wenn sich herausstellt, dass etwas kein Wissen ist, dann war es das auch niemals. Was einmal Wissen ist, kann nicht irgendwann aufhören, Wissen zu sein. […] Wir können nach Platon nur durch philosophische Reflexion zu wahrem Wissen gelangen: zu Wissen von den ewigen, unwandelbaren und vollkommenen Ideen.“ (Vgl. 6.2.4, S. 77)

Platon unterscheidet in seiner Seelenlehre drei Seelenteile, denen jeweils einzelne Tugenden zugeordnet werden. Im Folgenden wird anhand der Abbildung eines Pferdewagens (Vgl. 6.5.1.) die Wechselwirkung der Seelenteile zueinander gezeigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Problematik des Gerechtigkeitsbegriffs und Darstellung der Forschungsaspekte im Rahmen der platonischen Politeia.

2. Hauptteil: Detaillierte Analyse des Gerechtigkeitsverständnisses bei Platon, der Struktur seines idealen Staatsmodells sowie ein kritischer Vergleich mit modernen Gerechtigkeitsansätzen.

3. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Relevanz des platonischen Ansatzes und Feststellung grundlegender Diskrepanzen zu heutigen gesellschaftlichen Strukturen.

Schlüsselwörter

Platon, Politeia, Gerechtigkeit, Staatsmodell, Seelenlehre, Ständeordnung, Tugenden, Demokratie, Sozialstaat, Chancengleichheit, Gemeinwohl, Ontologie, Gesellschaftsordnung, Individuum, Philosophie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Gerechtigkeitsbegriff in Platons Werk Politeia und dessen Anwendbarkeit auf heutige Gerechtigkeitsverständnisse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der platonischen Seelenlehre, der Ständeordnung, dem Freiheitsbegriff und der Geschlechterunterscheidung.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Frage lautet: Inwieweit lässt sich Platons Gerechtigkeitsbegriff mit dem heutigen Gerechtigkeitsverständnis vereinbaren?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine philosophische Literaturanalyse, die theoretische Grundlagen des platonischen Staatsmodells mit aktuellen gesellschaftspolitischen Beobachtungen vergleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die platonische Theoriebildung, die Untersuchung der Ständeordnung und einen abschließenden Vergleich mit der heutigen Sozial- und Staatsordnung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Gerechtigkeit, Ständeordnung, Seelenlehre, Philosophie und das Gemeinwohlprinzip.

Wie definiert Platon laut der Arbeit Gerechtigkeit innerhalb seines Staates?

Platon sieht Gerechtigkeit als ein "Haben und Tun des Eigenen und Seinen", bei dem jedes Individuum die Tätigkeit ausübt, für die es nach seinem Wesen geschaffen ist.

Warum lehnt Platon laut der Arbeit die direkte Demokratie ab?

Er begründet dies mit der mangelnden Bildung der breiten Masse, die zur Entscheidungstreffung und Regierungsführung notwendig wäre.

Inwieweit unterscheiden sich die Gerechtigkeitsauffassungen bezüglich privatem Besitz?

Während Platon für die führenden Stände auf Privateigentum verzichtet, um das Gemeinwohl zu schützen, ist moderner Wohlstand und Besitz oft ein Aspekt individueller Freiheit und sozialer Sicherheit.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des modernen Sozialstaats gegenüber Platon?

Die Autorin stellt fest, dass der moderne Sozialstaat durch Umverteilung und soziale Sicherungssysteme versucht, Ungleichheiten auszugleichen, was in Platons strengem, auf Funktionszuweisung basierendem Modell nicht vorgesehen ist.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Politeia. Inwieweit lässt sich Platons Gerechtigkeitsbegriff mit dem heutigen Gerechtigkeitsverständnis vereinbaren?
Hochschule
Technische Universität Darmstadt  (Institut für Philosophie)
Veranstaltung
Platons Gleichnisse
Note
2,3
Autor
Jessica Krüger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
20
Katalognummer
V302676
ISBN (eBook)
9783668008403
ISBN (Buch)
9783668008410
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Philosophie Platons Gleichnisse Gerechtigkeit Ungerechtigkeit Seelenlehre Staatsmodell Freiheitsbegriff
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jessica Krüger (Autor:in), 2014, Politeia. Inwieweit lässt sich Platons Gerechtigkeitsbegriff mit dem heutigen Gerechtigkeitsverständnis vereinbaren?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/302676
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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