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Genderspezifische Leistungsunterschiede in der Schule

Inwiefern sind genderspezifische Leistungsunterschiede in der Schule beeinflussbar?

Title: Genderspezifische Leistungsunterschiede in der Schule

Term Paper (Advanced seminar) , 2014 , 22 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Jessica Krüger (Author)

Pedagogy - General

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Summary Excerpt Details

Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Täglich werden wir mit Leistungserwartungen an uns selbst oder durch andere konfrontiert. Medien vermitteln uns täglich ein Bild von optimalen Leistungen, wie z. B. im Sport, in der Politik, Technik, Kultur, aber auch im alltäglichen Leben oder bei abstrusen Höchstleistungen fürs Guinnes Buch der Rekorde. Mit Leistung konnotiert die Gesellschaft zunehmend etwas Positives. Etwas zu leisten ist immer gut und sinnvoll – egal in welcher Hinsicht.

Allerdings wächst in einer Leistungsgesellschaft auch zunehmend der Druck. Menschen konkurrieren miteinander, messen sich an den Leistungen anderer und sind frustriert, wenn andere bessere Leistungen erzielen als sie selbst.
Ähnlich verhält es sich auch in der Schule. Schüler und Schülerinnen werden an Leistungen gemessen. Gute Leistungen werden mit guten Noten belohnt, während schlechte Leistungen mit schlechten Noten getadelt werden. Bereits im jungen Alter werden sie somit darauf vorbereitet, dass es wichtig ist, gute Leistungen zu erzielen und besonders in der heutigen Gesellschaft wird dies zunehmend mehr verlangt.

Insbesondere unter den Jungen und Mädchen wird oftmals ein Konkurrenzkampf in Bezug auf Leistungen festgestellt, der durch gesellschaftliche Muster und Vorurteile verstärkt wird. Eines der weit verbreitetsten Vorurteile ist, dass Mädchen besser in Sprachen und Literatur sind, wohingegen Jungen stärker in Naturwissenschaften sind.
Im Folgenden sollen genderspezifische Unterschiede in Leistungen untersucht werden. Es soll herausgearbeitet werden, welche Vorurteile in der Gesellschaft vorliegen und was wirklich hinter ihnen steckt. Die Bedeutsamkeit von Einflüssen nimmt bei dieser Untersuchung eine zentrale Rolle ein und es gilt zu prüfen, inwiefern nachweisbare Unterschiede biologisch oder kulturell begründet werden können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Leistungen

2.1.1 Leistung als gesellschaftliches Phänomen

2.1.2 Zusammensetzung der Gesamtleistung

2.1.3 Transparenz der Leistungsbewertung

2.2 Genderspezifische PISA-Ergebnisse

2.2.1 Genderspezifische Leistungsunterschiede im Lesen

2.2.2 Leistungsunterschiede in Mathematik

2.2.3 Zwischenergebnis

2.3 Problemstellen bei Leistungsbeurteilungen

2.3.1 Problemstellen bei Beurteilungsbögen

2.3.2 Einfluss von Vor- und Zusatzinformationen

2.3.3 Erwartungen

2.3.4 Zwischenergebnis

2.4 Ursachen für Leistungsunterschiede

2.4.1 Interesse am Unterrichtsfach

2.4.2 Außerschulische Einflüsse

2.5 Biologische Einflüsse auf Leistungen

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Phänomen genderspezifischer Leistungsunterschiede in der Schule und analysiert, inwiefern diese beeinflussbar sind. Dabei wird erforscht, welchen Einfluss gesellschaftliche Vorurteile, die Erwartungshaltungen von Lehrkräften sowie biologische und kulturelle Faktoren auf die Leistungsbewertung von Schülern und Schülerinnen nehmen.

  • Analyse von Leistungsbewertungen als gesellschaftliches Phänomen
  • Auswertung genderspezifischer PISA-Ergebnisse in Lesen und Mathematik
  • Untersuchung von Fehlerquellen und Verzerrungen bei Leistungsbeurteilungen
  • Reflektion über Einflüsse durch Interesse und außerschulische Faktoren
  • Diskussion über biologische Begründbarkeit von Leistungsdifferenzen

Auszug aus dem Buch

2.1.1 LEISTUNG ALS GESELLSCHAFTLICHES PHÄNOMEN

Im Rahmen dieses Kapitels habe ich ein Interview mit meinem Neffen, der die 3. Klasse besucht, zum Thema „Leistungsbewertung als gesellschaftliches Phänomen“ durchgeführt. Es wäre naiv davon auszugehen, dass dieses Interview repräsentativ ist. Bei einer genauen Untersuchung lassen sich jedoch zahlreiche Parallelen zu bereits durchgeführten empirischen Untersuchungen feststellen. Im Folgenden möchte ich einige Aspekte aus dem Interview herausarbeiten und mit wissenschaftlichen Untersuchungen unterstützen.

Jessica: Erzähl mal ein bisschen was zum Thema Noten.

Luca: Wie zum Thema Noten?

Leistungsbewertungen im Sinne von Noten verteilen sind in der heutigen Gesellschaft selbstverständlich. Nicht nur Luca, sondern wahrscheinlich die meisten Menschen, egal in welchem Alter, wissen zunächst einmal gar nicht, was sie zum Thema Noten sagen sollen. „Was soll man auch „erzählen“ über Noten? Jeder weiß, was Noten sind und wie sie funktionieren.“ (Vgl.: 4.1.9., S. 9)

Jessica: Wofür sind Noten da?

Luca: Damit man nicht sitzen bleibt und dass man später auf eine andere Schule kann.

Jessica: Wie meinst du das, dass man auf eine andere Schule kann?

Luca: Je besser die Noten sind, desto besser ist die Schule, auf die man später gehen kann. Zum Beispiel das Gymnasium.

Jesscia: Das heißt, je besser die Noten sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man später auf ein Gymnasium gehen kann?

Luca: Ja.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Stellenwert von Leistung in der heutigen Gesellschaft und stellt die Relevanz der Untersuchung von genderspezifischen Unterschieden im schulischen Kontext heraus.

2. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert den Leistungsbegriff, vergleicht PISA-Ergebnisse nach Geschlechtern, deckt Problematiken bei der Notenvergabe auf und erörtert diverse Ursachen für Leistungsdifferenzen, einschließlich biologischer Faktoren.

3. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass signifikante genderspezifische Leistungsunterschiede existieren, welche maßgeblich durch Voreinschätzungen der Lehrkräfte und soziokulturelle Einflüsse geprägt sind.

Schlüsselwörter

Gendersensible Pädagogik, Leistungsbewertung, PISA-Studie, Lesekompetenz, Mathematische Kompetenz, Konkurrenzdenken, Lehrererwartungen, Notengebung, Biologische Einflüsse, Geschlechterstereotype, Schulleistung, Bildungssoziologie, Transparenz, Interesse, Schulerfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, inwiefern Leistungsunterschiede zwischen Jungen und Mädchen in der Schule existieren und inwieweit diese durch äußere und innere Faktoren beeinflussbar sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Definition von Leistung, die Auswertung von PISA-Daten, die Probleme bei der Leistungsbeurteilung sowie Einflüsse durch Interesse, das soziale Umfeld und biologische Faktoren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, Vorurteile über geschlechtsspezifische Fähigkeiten wissenschaftlich zu hinterfragen und zu prüfen, welche Rolle soziale und lehrkraftbezogene Faktoren bei der Leistungsbewertung spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse sowie eine qualitative Auswertung eines Interviews, welches durch Literaturstudien und statistische PISA-Daten ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der Leistungsbegriff definiert, PISA-Daten verglichen, Verzerrungen bei Noten durch die subjektive Wahrnehmung der Lehrkräfte analysiert und Ursachen für Leistungsunterschiede diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Gendersensible Pädagogik, Leistungsbewertung, PISA-Ergebnisse, Lehrererwartungen und geschlechtsspezifische Leistungsunterschiede.

Wie bewerten Lehrkräfte mündliche Leistungen im Vergleich zu schriftlichen?

Die Arbeit zeigt, dass Lehrkräfte bei mündlichen Beiträgen einen größeren Beurteilungsfreiraum haben, was diese anfälliger für Subjektivität, Urteilsverzerrungen und das Gefühl der Ungerechtigkeit bei Schülern macht.

Welchen Einfluss haben die persönlichen Erwartungen der Lehrkraft auf die Note?

Studien belegen, dass stereotype Erwartungen an das Geschlecht (z.B. Mädchen als fleißiger) die Benotung beeinflussen können, was zu einer ungleichen Honorierung gleicher Leistungen führt.

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Details

Title
Genderspezifische Leistungsunterschiede in der Schule
Subtitle
Inwiefern sind genderspezifische Leistungsunterschiede in der Schule beeinflussbar?
College
Technical University of Darmstadt  (Institut für Allgemeine und Berufspädagogik)
Course
Gendersensible Unterrichtsgestaltung
Grade
1,0
Author
Jessica Krüger (Author)
Publication Year
2014
Pages
22
Catalog Number
V302674
ISBN (eBook)
9783668008250
ISBN (Book)
9783668008267
Language
German
Tags
Gender Leistungsunterschiede Schule Leistungsbewertung Transparenz von Leistungsbewertung PISA-Ergebnisse Bewertungseinflüsse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jessica Krüger (Author), 2014, Genderspezifische Leistungsunterschiede in der Schule, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/302674
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