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Identität. Der Balanceakt zwischen Selbstverwirklichung und Anpassung in der Jugendphase

Am Beispiel des HHG Bottrop

Titel: Identität. Der Balanceakt zwischen Selbstverwirklichung und Anpassung in der Jugendphase

Facharbeit (Schule) , 2015 , 24 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Vanessa Vohs (Autor:in)

Psychologie - Entwicklungspsychologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit dieser Arbeit soll gezeigt werden, wie Kinder sich selbst sehen und wie sich ihre subjektive Wahrnehmung (Selbstbild) von der relativ objektiven Wahrnehmung (Fremdbild) differenziert. Durch einen Fragebogen wird der Wandel von Prioritäten von Kindern und Jugendlichen in Bezug auf das angepasste und das individuelle Leben im Zeitraum zwischen der fünften und der zwölften Klasse dargestellt. Am Ende der Projektarbeit soll ein Vergleich der Theorien von G. Mead, E. Erikson und L. Krappmann mit der Datenauswertung herausstellen, inwiefern die Theorien im Jahr 2015 noch gültig sind.

Drei bedeutende Autoren der psychologischen und soziologischen Forschung zum Identitätsbegriff und der Identitätsentwicklung waren Erikson, Krappmann und Mead. Dabei wird Mead als Integrationstheorie der psychologischen und soziologischen Theorie gesehen. Diese betrachteten den Forschungsgegenstand aus unterschiedlichen Blickwinkeln und vor verschiedenen Hintergründen. Die resultierenden Theorien sollen in dieser Arbeit dargestellt, integriert und für den empirischen Teil nutzbar gemacht werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort und Einleitung

1.1 Ziel der Projektarbeit

1.2 Ausblick

2 Basistheorien

2.1 Erik H. Eriksons psychologische Theoriegrundlagen

2.1.1. Bedeutung für den Gesamtzusammenhang

2.2 Lothar Krappmanns soziologische Theoriegrundlagen

2.2.1. Bedeutung für den Gesamtzusammenhang

2.3 George H. Meads soziopsychologische Theoriegrundlagen

2.3.1. Bedeutung für den Gesamtzusammenhang

2.4 Integration der Theorien

3 Datenauswertung

3.1 Konzeption des Fragebogens

3.2 Vergleich der männlichen Teilnehmer

3.2.1 Durchschnitt Selbst- und Fremdbild

3.3 Vergleich der weiblichen Teilnehmer

3.3.1 Durchschnitt Selbst- und Fremdbild

3.4 Dateninterpretation

3.4.1 Vergleich mit Erikson

3.4.2 Vergleich mit Krappmann

3.4.3 Vergleich mit Mead

3.5 Fehleranalyse

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Projektarbeit untersucht den Identitätswandel von Schülern am Heinrich-Heine-Gymnasium Bottrop, wobei der Fokus auf dem Spannungsfeld zwischen individueller Selbstverwirklichung und sozialer Anpassung im Entwicklungsverlauf von der fünften zur zwölften Klasse liegt. Ziel ist es, durch einen empirischen Vergleich von Selbst- und Fremdbildern zu prüfen, ob sich Identität im Jugendalter zu einer differenzierteren und eigenständigeren Form entwickelt.

  • Psychologische und soziologische Identitätstheorien nach Erikson, Krappmann und Mead
  • Empirische Datenerhebung mittels Fragebögen zu Selbst- und Fremdbild
  • Analyse des Einflusses sozialer Erwartungen auf das individuelle Selbstkonzept
  • Untersuchung geschlechtsspezifischer Unterschiede in der Identitätsentwicklung
  • Vergleich der Identitätskonstanz zwischen Unter- und Oberstufenschülern

Auszug aus dem Buch

2.1 Erik H. Eriksons psychologische Theoriegrundlagen

Der Ich-Psychologe Erikson modifiziert das psychosexuelle Entwicklungsmodell und „übersetzt […] die Phasenlehre Freuds ins Soziale“. Bei Eriksons psychosozialer Phasenlehre bekommt die sexuelle Entwicklung einen weniger großen, die Umwelt jedoch einen umso größeren Stellenwert, als noch zuvor bei Freud, denn Eriksons Theorie besagt, dass Identität im Zuge der Interaktion zwischen Zögling und Umwelt erfolgt. Erikson schreibt selbst, dass sich das Individuum in die Rolle anderer hineinversetzt.

Identität, „ein[…] Prozeß, der auf allen Ebenen des seelischen Funktionierens vor sich geht, durch welches der Einzelne sich selbst im Lichte dessen beurteilt, wovon er wahrnimmt, dass es die Art ist, in der andere ihn im Vergleich zu sich selbst und zu einer für sie bedeutsamen Typologie beurteilen“.

Damit bringt Erikson zum Ausdruck, dass Selbst- und Fremdbild unbewusst erzeugt werden und dass das Individuum einen Vergleich dieser beiden Bilder projiziert. Dieser Prozess schreitet „ständig wechselnd und sich entwickelnd“ voran und ist optimaler Weise ein „Prozeß zunehmender Differenzierung, der immer umfassender [wird]“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorwort und Einleitung: Diese Einleitung definiert den Identitätsbegriff und stellt die Forschungsfrage zur Entwicklung individueller Wahrnehmung im Spannungsfeld gesellschaftlicher Erwartungen dar.

2 Basistheorien: Dieses Kapitel fasst die zentralen psychologischen und soziologischen Ansätze von Erikson, Krappmann und Mead zusammen, um ein theoretisches Fundament für die Analyse zu schaffen.

3 Datenauswertung: Hier werden die Ergebnisse der Befragung am Heinrich-Heine-Gymnasium präsentiert, wobei Selbst- und Fremdbilder von Schülern unterschiedlicher Altersstufen gegenübergestellt werden.

4 Fazit: Das Fazit interpretiert die Ergebnisse vor dem theoretischen Hintergrund und bestätigt die Hypothese eines zunehmend differenzierteren Identitätsaufbaus im Jugendalter.

Schlüsselwörter

Identität, Jugendphase, Selbstbild, Fremdbild, Sozialisation, Erikson, Krappmann, Mead, Individualität, Anpassung, Identitätsbalance, Adoleszenz, Persönlichkeitsentwicklung, Fragebogenanalyse, Identitätskrise

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert den Identitätsbegriff und dessen Entwicklung bei Schülern, wobei der Fokus auf dem Balanceakt zwischen dem Wunsch nach individueller Selbstverwirklichung und der notwendigen Anpassung an soziale Normen liegt.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung der Identitätsentwicklung durch klassische Autoren sowie die empirische Untersuchung von Selbst- und Fremdwahrnehmung bei Jugendlichen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu zeigen, wie sich die subjektive Selbstwahrnehmung und die Fremdwahrnehmung von Schülern zwischen der fünften und zwölften Klasse verändern und inwieweit dabei ein Wandel hin zu mehr Individualität stattfindet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine empirische Methode durch die Auswertung standardisierter Fragebögen, mit denen Schüler der fünften Klassen sowie der Qualifikationsstufe II ihr Selbstbild und das Fremdbild ihrer Mitschüler einschätzten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Darstellung der Identitätskonzepte von Erikson, Krappmann und Mead sowie eine detaillierte Datenauswertung, in der die Ergebnisse geschlechtsspezifisch und jahrgangsübergreifend interpretiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Identität, Jugendphase, Selbstbild, Sozialisation, Identitätsbalance und Adoleszenz charakterisieren.

Wie unterscheidet sich die Identitätswahrnehmung zwischen der fünften Klasse und der Q2?

Die Datenauswertung zeigt, dass jüngere Schüler eher assimilierte Ansichten haben und ihr Selbst- und Fremdbild stärker übereinstimmen, während Schüler der Oberstufe individueller auftreten und eine deutlichere Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdbild aufweisen.

Welche geschlechtsspezifischen Unterschiede wurden in der Studie festgestellt?

Es wurde beobachtet, dass Mädchen in ihrer Identitätsbildung früher manifestierte eigene Meinungen zeigen, während Jungen sich tendenziell rebellischer verhalten und sich schneller von ihren Eltern abzulösen scheinen.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Identität. Der Balanceakt zwischen Selbstverwirklichung und Anpassung in der Jugendphase
Untertitel
Am Beispiel des HHG Bottrop
Veranstaltung
Projektarbeit
Note
1,0
Autor
Vanessa Vohs (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
24
Katalognummer
V302142
ISBN (eBook)
9783668003064
ISBN (Buch)
9783668003071
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Identität Individualität Anpassung Mead Erikson Krappmann
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Vanessa Vohs (Autor:in), 2015, Identität. Der Balanceakt zwischen Selbstverwirklichung und Anpassung in der Jugendphase, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/302142
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