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Politische Erziehung bei Dewey und Rousseau

Eine Gegenüberstellung der politischen Dimensionen in den Erziehungstheorien Deweys und Rousseaus

Title: Politische Erziehung bei Dewey und Rousseau

Term Paper , 2014 , 15 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal

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In den folgenden Ausführungen werden die Philosophien und vor allem die politischen Dimensionen in den Erziehungstheorien von Rousseau und Dewey vorgestellt und verglichen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Rousseaus Philosophie und Pädagogik

2.1 Grundlagen für das Verständnis von Rousseaus Erziehungstheorie

2.2 Das Verhältnis von Pädagogik und Politik in Rousseaus Schriften

3. Deweys Philosophie und Pädagogik

3.1 Grundlagen für das Verständnis von Deweys Erziehungstheorie

3.2 Das Verhältnis von Politik und Pädagogik in Deweys Schriften

4. Vergleich der politisch-pädagogischen Ideen beider Autoren

5. Fazit

6. Literatur

6.1 Primärliteratur

6.2 Sekundärliteratur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht und vergleicht die Erziehungstheorien von Jean-Jacques Rousseau und John Dewey unter besonderer Berücksichtigung ihres Stellenwerts für die politische Bildung, um einen Beitrag zur Diskussion über das abnehmende demokratische Engagement zu leisten.

  • Analyse des Zusammenhangs zwischen Pädagogik und politischer Theorie bei Rousseau und Dewey.
  • Untersuchung der Bedeutung von "natürlicher Entwicklung" versus "sozialer Erfahrung" für die Erziehung.
  • Gegenüberstellung der Konzepte von Freiheit, Tugend und Demokratie innerhalb der Erziehung.
  • Reflektion über die Relevanz der historischen Erziehungsideale für aktuelle bildungspolitische Herausforderungen in Deutschland.

Auszug aus dem Buch

3.2 Das Verhältnis von Politik und Pädagogik in Deweys Schriften

Dewey suchte in seiner Pädagogik danach, wie er Demokratie als Lebensform und Erziehung als Wachstum miteinander in Einklang bringen konnte. Es ist die logische Konsequenz aus Deweys Verständnis von Demokratie, dass auch die Erziehung dazu beitragen muss, diese für ihn ideale Form des Zusammenlebens zu fördern. Eine demokratische Gesellschaft, an der alle Menschen gleichberechtigt teilnehmen können, ist das erstrebenswerte Ziel der Erziehung. Die Erziehung, die Dewey konzipiert hat, ist damit konsequent an seinem Demokratiegedanken orientiert (Eberhart 2009, S.104 ff.). Erziehung soll dabei Werte, ewige Ideen und Ideale verbreiten und dadurch die Gesellschaft zusammenhalten. Denn nur, wenn alle Mitglieder dieser Gesellschaft ähnliche Möglichkeiten, unabhängig von ihren natürlichen Voraussetzungen, haben, gelingt es diese gemeinsamen Werte zu entwickeln (Dewey 2011, S. 117). Dewey reformierte die damalige Pädagogik auf die Weise, dass für ihn Erziehung nicht mehr durch Natur begrenzt ist, sondern einzig durch alles, was der Mensch beeinflussen kann. Zwar stellt Natur immer die erste Begrenzung dar, jedoch vermag es der soziale Kontext die individuellen Voraussetzungen zu verändern. Für ihn ist jede Form der Erfahrung auch gleichzeitig Erziehung. „Abschließend können wir demnach sagen, dass soziales Leben für seinen eigenen Fortbestand Lehren und Lernen nötig hat, und dass der bloße Vorgang des Zusammenlebens erzieht“ (Dewey 2011, S. 21).

Dewey ist ein Verfechter dessen, den Menschen als Individuum wahrzunehmen, und folgt damit Platon. Dabei steht er vor dem Paradox, die Unterschiedlichkeit der Mitglieder einer Gesellschaft zu fördern und gleichzeitig ein gemeinsam geteiltes Bewusstsein der Gesellschaft zu verbreiten. Jeder Erziehungsvorgang soll also, einerseits den gesellschaftlichen Kontext, und andererseits die individuelle Situation des zu erziehenden Menschen berücksichtigen. Für ihn gibt es also kein allgemeines Ziel der Erziehung, sondern einzig Ziele, die auf die individuelle Situation hin angepasst sind. Dementsprechend verlangt Dewey auch hier wieder Flexibilität, wie es ebenso die Demokratie erfordert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Problematik sinkender Wahlbeteiligung ein und stellt das Ziel dar, den Stellenwert politischer Erziehung bei Rousseau und Dewey zu untersuchen.

2. Rousseaus Philosophie und Pädagogik: Dieses Kapitel erläutert Rousseaus Anthropologie, sein Freiheitsverständnis und die Zielsetzung einer Erziehung zum mündigen Bürger innerhalb einer Republik.

3. Deweys Philosophie und Pädagogik: Hier werden Deweys Demokratiebegriff als Lebensform und sein erziehungstheoretischer Fokus auf soziale Erfahrung und kontinuierliches Wachstum analysiert.

4. Vergleich der politisch-pädagogischen Ideen beider Autoren: Die Theorien werden gegenübergestellt, wobei die Unterschiede in der Bewertung der Gesellschaft und die Gemeinsamkeit in der untrennbaren Verknüpfung von Pädagogik und Politik hervorgehoben werden.

5. Fazit: Die Arbeit resümiert die starke Bedeutung politischer Ziele in der Erziehung beider Denker und reflektiert die Relevanz dieser Erkenntnisse für das moderne Bildungssystem.

6. Literatur: Verzeichnis der verwendeten Primär- und Sekundärquellen.

Schlüsselwörter

Jean-Jacques Rousseau, John Dewey, Politische Erziehung, Demokratie, Erziehungstheorie, Pädagogik, Gesellschaftsvertrag, Bürgerbildung, Reformpädagogik, Staatsbürger, Wahlbeteiligung, Naturzustand, Freiheit, soziale Erfahrung, Wissensvermittlung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Stellenwert politischer Erziehung in den Erziehungstheorien der Philosophen Jean-Jacques Rousseau und John Dewey.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Konzepte von Freiheit, Demokratie, der Gesellschaftsvertrag sowie die Rolle der Schule bei der Vorbereitung auf das Leben als Staatsbürger.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch den Vergleich der historischen Ansätze von Rousseau und Dewey aufzuzeigen, wie wichtig eine fundierte politische Erziehung für das Fortbestehen demokratischer Gesellschaften ist.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit verwendet eine vergleichende Analyse der philosophischen Hauptwerke beider Autoren, ergänzt durch relevante Forschungsliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der jeweiligen Ansätze beider Autoren und eine anschließende komparative Analyse ihrer Gemeinsamkeiten und Differenzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind unter anderem politische Erziehung, Demokratie, Bürgerbildung, Rousseau, Dewey und Erziehungstheorie.

Warum spielt das Konzept der "Natürlichen Entwicklung" bei Rousseau eine so zentrale Rolle?

Rousseau sieht in der natürlichen Entwicklung die Basis für die Entfaltung des Menschen, bevor dieser durch gesellschaftliche Einflüsse verdorben wird; diese Entwicklung soll letztlich in die Freiheit des Bürgers führen.

Was unterscheidet Deweys Ansatz von dem Rousseaus bezüglich des Lebens in der Gesellschaft?

Während Rousseau die Gesellschaft kritisch betrachtet und Erziehung oft isoliert von ihr denkt, sieht Dewey die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben als notwendigen und pädagogisch wertvollen Prozess an.

Wie bewertet der Autor das heutige deutsche Bildungssystem in Bezug auf politische Erziehung?

Der Autor kritisiert eine mangelhafte Vorbereitung auf die Aufgabe als Staatsbürger und fordert eine Rückbesinnung auf die Vermittlung demokratischer Grundlagen neben der reinen Wissensvermittlung.

Inwiefern hat die historische Epoche die Ansätze der beiden Philosophen beeinflusst?

Rousseau lebte in der Zeit der Aufklärung und musste seine Ideale entwerfen, während Dewey bereits in einem etablierten demokratischen System in den USA wirkte, was zu unterschiedlichen Schwerpunkten in ihren Theorien führte.

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Details

Title
Politische Erziehung bei Dewey und Rousseau
Subtitle
Eine Gegenüberstellung der politischen Dimensionen in den Erziehungstheorien Deweys und Rousseaus
College
University of Frankfurt (Main)
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2014
Pages
15
Catalog Number
V301937
ISBN (Book)
9783668005686
ISBN (eBook)
9783956876486
Language
German
Tags
Rousseau Dewey Philosophie Pädagogik Demokratie Erziehung John Dewey
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2014, Politische Erziehung bei Dewey und Rousseau, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/301937
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