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Ist die Integration von Frauen in die Bundeswehr schon abgeschlossen?

Titel: Ist die Integration von Frauen in die Bundeswehr schon abgeschlossen?

Hausarbeit , 2014 , 15 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Tabea Brombacher (Autor:in)

Soziologie - Krieg und Frieden, Militär

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Frauen in der Bundeswehr sind immer wieder ein Thema, aber besonders in den letzten Monaten wurde es wieder sehr aktuell. Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) hat 2014 wieder eine Studie herausgebracht, über den aktuellen Stand der Integration von weiblichen Soldatinnen. Dieser Bericht ist Kernpunkt der folgenden Arbeit. Am Anfang wird ein kurzer historische Überblick zum Thema Frauen im Militär gegeben. Anschließend wird die Problematik von Männlichkeit und Weiblichkeit in einer Armee thematisiert und zum Schluss soll, mit Hilfe der Studie, gezeigt werden, ob die Integration der Frauen in die Bundeswehr schon erfolgreich abgeschlossen ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Von den Amazonen zur Bundeswehrsoldatin

3. Männlichkeit und Militär

4. Frauen in der Bundeswehr

4.1 SOWI Berichte 59

4.2. „Quantitative Studie: Truppenbild ohne Damen“

4.3 Auswirkungen in der Gesellschaft

5. Resümee der Studie und Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den aktuellen Stand der Integration von Frauen in die Bundeswehr unter besonderer Berücksichtigung einer quantitativen Studie des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr. Die zentrale Forschungsfrage ist, ob die Integration von Frauen in die Bundeswehr bereits als erfolgreich abgeschlossen betrachtet werden kann, wobei auch der soziologische Wandel und die Wahrnehmung von Männlichkeit im militärischen Kontext analysiert werden.

  • Historische Entwicklung der Rolle von Frauen im Militär
  • Soziologische Analyse des Verhältnisses von Männlichkeit und militärischen Strukturen
  • Integration und Akzeptanz weiblicher Soldaten nach der Öffnung der Bundeswehr im Jahr 2001
  • Empirische Auswertung aktueller Studien zum Truppenbild
  • Umgang mit sexueller Belästigung und Vorurteilen in der Bundeswehr

Auszug aus dem Buch

4.2. „Quantitative Studie: Truppenbild ohne Damen“

Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) führt regelmäßig repräsentative Umfragen in der Bevölkerung durch. Besonders in den vergangenen Tagen und Wochen, waren die Frauen der Bundeswehr ein ein großes Thema in der Gesellschaft. In vielen Zeitungen wird auf die Studie „Truppenbild ohne Dame?“ Bezug genommen, in den meisten der Artikel wird auf die negativ-Zahlen aufmerksam gemacht und es wird allgemein die Meinung herausgebildet, dass männliche Soldaten keine Frauen haben wollen und dass weibliche Soldaten bevorzugt behandelt werden (siehe dazu Punkt 4.3). Aber was genau sagt die Studie?

Das SWInstBw brachte 2008 den Forschungsbericht 82 „Truppenbild mit Dame“ heraus, in dem es um die Befragung geht, die 2005 gemacht wurde zum Thema Ordnung der Geschlechter in der Bundeswehr. Es wurde eine quantitative Befragung unter Soldaten und Soldatinnen durchgeführt. Im Jahr 2011 wurde nochmals eine ähnliche Befragung durchgeführt, um die Veränderungen, auf Grund der Integration von Frauen, innerhalb der Truppen empirisch erfassen zu können. Diese Befragung behandelt Gerhard Kümmel in seiner neusten Studie „Truppenbild ohne Dame?“. Auf diesen Bericht gehe ich im Folgenden ein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Öffnung der Bundeswehr für Frauen ein und stellt die Relevanz der Untersuchung des aktuellen Integrationsstandes mittels der Studie des ZMSBw heraus.

2. Von den Amazonen zur Bundeswehrsoldatin: Das Kapitel beleuchtet historische Rollenbilder bewaffneter Frauen und diskutiert, wie diese traditionell als kriegsfremd oder als Ausnahmeerscheinungen wahrgenommen wurden.

3. Männlichkeit und Militär: Hier wird der Zusammenhang zwischen der militärischen Organisation als Männerdomäne und der hegemonialen Definition von Männlichkeit sowie der damit verbundenen Frauenfeindlichkeit analysiert.

4. Frauen in der Bundeswehr: Dieses Kapitel behandelt den Integrationsprozess, den wegweisenden Rechtsfall Tanja Kreil und die konkreten Erfahrungen der Soldatinnen.

4.1 SOWI Berichte 59: Das Kapitel fasst die wissenschaftliche Begleitforschung der ersten Sanitätsoffiziersanwärterinnen Anfang der 90er Jahre zusammen und reflektiert deren Erfahrungen.

4.2. „Quantitative Studie: Truppenbild ohne Damen“: Hier werden Methodik und Ergebnisse der Befragung von 2011 analysiert, wobei besonders das Token-Konzept und die Einstellungen männlicher Soldaten beleuchtet werden.

4.3 Auswirkungen in der Gesellschaft: Dieses Kapitel betrachtet die mediale Resonanz der Studie sowie die öffentliche Wahrnehmung der Integration von Frauen in die Bundeswehr.

5. Resümee der Studie und Fazit: Das Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und stellt fest, dass die politische Integration zwar abgeschlossen ist, der soziale Prozess der Eingliederung jedoch weiter beobachtet werden muss.

Schlüsselwörter

Bundeswehr, Soldatinnen, Integration, Militärsoziologie, Frauenbild, Kampfkraft, Geschlechterrollen, Männlichkeit, sexuelle Belästigung, Token-Konzept, Truppenbild, Emanzipation, ZMSBw, Diskriminierung, Gleichbehandlung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration von Frauen in die Bundeswehr und hinterfragt, ob dieser Prozess im Jahr 2014 bereits erfolgreich abgeschlossen ist.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die historische Einordnung von Soldatinnen, der Zusammenhang zwischen Männlichkeit und Militär, die Ergebnisse aktueller quantitativer Studien zum Truppenbild sowie gesellschaftliche Reaktionen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den aktuellen Stand der Integration von Frauen in die Bundeswehr empirisch zu beleuchten und zu klären, wie Soldaten und Soldatinnen die Integration wahrnehmen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Autorin stützt sich primär auf eine Auswertung der quantitativen Studie „Truppenbild ohne Dame?“ des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Betrachtung, die soziologische Analyse des Militärs, eine Darstellung des rechtlichen Integrationsverlaufs (Tanja Kreil) und eine detaillierte Auswertung der Befragungsdaten von 2011.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Integration, Bundeswehr, Geschlechterrollen, Männlichkeit, Soldatinnen und die soziologische Auseinandersetzung mit der Kampfkraft im militärischen Kontext.

Welche Rolle spielt das „Token-Konzept“ in dieser Studie?

Das Token-Konzept nach Rosabeth Moss Kanter dient als theoretischer Rahmen, um zu erklären, wie Minderheiten in einer dominanten Gruppe (hier Frauen als Minderheit unter männlichen Soldaten) wahrgenommen werden.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Medien bei diesem Thema?

Die Arbeit kritisiert die mediale Darstellung, die laut Autorin ein deutlich feindlicheres Bild der Stimmung innerhalb der Bundeswehr zeichnet, als die erhobenen Daten der Studie dies tatsächlich widerspiegeln.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ist die Integration von Frauen in die Bundeswehr schon abgeschlossen?
Hochschule
Universität Konstanz
Veranstaltung
Soziologie des Krieges
Note
2,0
Autor
Tabea Brombacher (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
15
Katalognummer
V301915
ISBN (Buch)
9783668005570
ISBN (eBook)
9783956876004
Sprache
Deutsch
Schlagworte
integration frauen bundeswehr
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tabea Brombacher (Autor:in), 2014, Ist die Integration von Frauen in die Bundeswehr schon abgeschlossen?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/301915
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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