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Pay-for-Performance in der ambulanten Versorgung

Titel: Pay-for-Performance in der ambulanten Versorgung

Seminararbeit , 2015 , 27 Seiten , Note: 1.0

Autor:in: Xeniya Weis (Autor:in)

Gesundheit - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Ausgestaltung des deutschen Gesundheitswesens zielt zunehmend auf Kosteneinsparungen ab. Dennoch ist das gesetzlich vorgeschriebene Wirtschaftlichkeitsgebot nicht das einzige Kriterium für gegenwärtige Gesundheitspolitik. Als Kehrseite des Wirtschaftlichkeitsgebots ist im deutschen Sozialgesetz auch das Qualitätsgebot fest verankert. Demnach „haben Qualität und Wirksamkeit der Leistungen dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse zu entsprechen und den medizinischen Fortschritt zu berücksichtigen.“
Die Qualität soll transparent werden und so mehr Wettbewerb zwischen den Anbietern schaffen. Die qualitätsorientierte Vergütung (auch Pay-for-Performance oder P4P genannt) wird seit zwei Jahrzehnten vor allem im englischsprachigen Raum zunehmend als Steuerungsinstrument im Gesundheitswesen eingesetzt. Im deutschen Gesundheitswesen richtet sich die Vergütung jedoch größtenteils noch auf die Leistungsmenge und nicht auf das Qualitätsniveau. Wie können eine Qualitätssteigerung gemessen und die Leistungserbringer für mehr Qualität entlohnt werden?

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, im ersten Schritt einen Überblick über die Struktur der ambulanten Pay-for-Performance-Modelle zu geben und im zweiten Schritt anhand einer systematischen Literaturrecherche zu untersuchen, in wie weit diese Modelle eine Qualitätssteigerung in der ambulanten Medizin bewirken können. Ausgehend von einem theoretischen Ansatz wird zuerst eine auf Qualitätsindikatoren basierende Honorierung im ambulanten Bereich des deutschen Gesundheitswesens erläutert.
Es werden auch Beispiele zu P4PProjekten innerhalb und außerhalb Deutschlands kurz skizziert. Anhand einer Medline-Recherche wird die wissenschaftliche Evidenz des P4PAnsatzes diskutiert. Anschließend wird die Problematik der P4PModelle aufgezeigt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Basiswissen über die qualitätsorientierte Vergütung

2.1 Begriffsdefinition

2.2 Qualitätsmessgrößen

2.3 Vor- und Nachteile der Pay-for-Performance

2.4 Beispiele von P4P-Projekten im ambulanten Bereich

3 Systematische Literaturrecherche zur Evidenz von Pay for Performance

3.1 Recherche in Google Scholar

3.2 Recherche in Datenbank Medline

4 Zusammenfassung

5 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, einen Überblick über ambulante Pay-for-Performance-Modelle zu geben und mittels einer systematischen Literaturrecherche zu untersuchen, inwieweit diese Modelle tatsächlich eine Qualitätssteigerung in der ambulanten Medizin bewirken können.

  • Grundlagen der qualitätsorientierten Vergütung und deren Definition.
  • Analyse der Vor- und Nachteile von Pay-for-Performance-Ansätzen.
  • Vorstellung internationaler und nationaler P4P-Projektbeispiele.
  • Systematische Evaluierung der wissenschaftlichen Evidenz zur Wirksamkeit von P4P.
  • Diskussion der Problematik bei der Messung von Behandlungsergebnissen.

Auszug aus dem Buch

2.2 Qualitätsmessgrößen

Die Versorgungsqualität im Gesundheitswesen stellt ein multidimensionales Konzept dar. Das Institute of Medicine (IOM) hat 2001 die Versorgungsqualität in sieben Dimensionen unterteilt. Demnach sollte eine medizinische Versorgung effektiv, sicher, zeitnah, patientenorientiert, effizient, zugangsgerecht und angemessen sein.

Die Bewertungsdimensionen allein reichen nicht aus. Es sollten auch geeignete Qualitätsmessgrößen ausgewählt werden, die das Ausmaß der erreichten Versorgungsqualität messen. Die Qualitätsmessgrößen oder die Qualitätsindikatoren sind die Maßzahlen, die die Qualität einer Einheit durch Zahlen oder Zahlenverhältnisse indirekt abbilden.

Man unterscheidet drei Arten von Messgrößen: Struktur-, Prozess- und Ergebnisindikatoren. Strukturindikatoren erfassen die vorgegebene Ausstattung der Praxis, die die sich positiv auf den Behandlungsprozess auswirken kann. Prozessindikatoren beschreiben organisatorische Abläufe, z. B. ob die Ärzte sich bei der Behandlung von Patienten an Leitlinien (Guidelines) orientieren. Die Ergebnisindikatoren sind am Bedeutendsten, denn sie beschreiben den Zustand des Patienten nach der Behandlung. Die Prozessqualität (z. B. Behandlungsprozess) soll in die richtige Richtung geleitet (Leitlinien) und optimiert (durch Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung) werden. Dabei kann auch der Einsatz von Arzneimitteln verbessert werden durch eine optimale Komedikation, die complianceoptimale Darreichungsform oder die dem Schweregrad angepasste Dosis. In der Tabelle 1 sind weitere Beispiele für die Indikatorenarten sowie ihre Vor- und Nachteile zusammengefasst.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, wie Qualität im deutschen Gesundheitswesen messbar gemacht und finanziell honoriert werden kann, unter Berücksichtigung des gesetzlichen Qualitätsgebots.

2 Basiswissen über die qualitätsorientierte Vergütung: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen von Pay-for-Performance, definiert Qualitätsmessgrößen und diskutiert die Chancen sowie Risiken der monetären Anreize.

2.1 Begriffsdefinition: Hier wird der Begriff Pay-for-Performance als erfolgs-, qualitäts- oder leistungsorientierte Vergütung eingeführt und in den Kontext des deutschen Gesundheitssystems gesetzt.

2.2 Qualitätsmessgrößen: Dieses Kapitel differenziert zwischen Struktur-, Prozess- und Ergebnisindikatoren als Instrumente zur Messung der Versorgungsqualität.

2.3 Vor- und Nachteile der Pay-for-Performance: Es werden die proaktiven Anreize für Evidenzbasierte Medizin gegen negative Effekte wie bürokratische Belastung oder negative Risikoselektion (Cherry-Picking) abgewogen.

2.4 Beispiele von P4P-Projekten im ambulanten Bereich: Hier werden konkrete internationale und nationale P4P-Modelle vorgestellt, darunter das britische QOF und deutsche Initiativen wie die „Fußnetze“.

3 Systematische Literaturrecherche zur Evidenz von Pay for Performance: Dieses Kapitel dokumentiert die methodische Suche nach wissenschaftlicher Evidenz für die Wirksamkeit von P4P-Programmen.

3.1 Recherche in Google Scholar: Beschreibt die informelle Literatursichtung zur Vorbereitung und Identifikation relevanter Übersichtsarbeiten.

3.2 Recherche in Datenbank Medline: Detaillierte Darstellung der formalen Datenbanksuche mittels PICO-Schema und expliziten Suchbausteinen.

4 Zusammenfassung: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und stellt fest, dass die Wirksamkeit von P4P wissenschaftlich noch nicht eindeutig belegt ist.

5 Literaturverzeichnis: Umfassendes Verzeichnis der verwendeten Quellen und Fachliteratur.

Schlüsselwörter

erfolgsorientierte Vergütung, Pay-for-Performance, Qualitätsindikatoren, ambulante Versorgung, Versorgungsqualität, Ergebnisqualität, Prozessindikatoren, Strukturindikatoren, Gesundheitswesen, medizinische Versorgung, PICO-Schema, Literaturrecherche, Evidenzbasierte Medizin, Praxisnetze, Vergütungssysteme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und die praktische Umsetzung sowie die wissenschaftliche Evidenz von sogenannten Pay-for-Performance-Modellen (P4P) im ambulanten medizinischen Bereich.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die Definition qualitätsorientierter Vergütung, die Unterscheidung von Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität sowie die Bewertung internationaler und nationaler P4P-Projektbeispiele.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es zu klären, ob durch P4P-Programme bei der Behandlung chronischer Krankheiten ein höheres Qualitätsniveau erreicht werden kann als bei herkömmlichen Vergütungsformen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin kombiniert eine theoretische Aufarbeitung der Grundlagen mit einer systematischen Literaturrecherche in Datenbanken wie Medline und Google Scholar.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die qualitätsorientierte Vergütung, die Vorstellung konkreter P4P-Modelle und eine systematische Literaturanalyse zur Wirksamkeit dieser Instrumente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Pay-for-Performance, Qualitätsindikatoren, ambulante Versorgung und erfolgsorientierte Vergütung beschreiben.

Was sind die wichtigsten Erkenntnisse zu den P4P-Projekten?

Es zeigt sich, dass der Nachweis einer tatsächlichen Verbesserung der Ergebnisqualität bisher nicht eindeutig erbracht werden konnte und die Effekte oft moderat bleiben.

Welche Probleme treten bei P4P-Modellen auf?

Die Arbeit identifiziert unter anderem den Ausschluss vulnerabler Patientengruppen (Cherry-Picking), hohen Verwaltungsaufwand und die Schwierigkeit, eine direkte Kausalität zwischen Bonus und Gesundheitsgewinn nachzuweisen.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Pay-for-Performance in der ambulanten Versorgung
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (Lehrstuhl für Medizinmanagement)
Veranstaltung
Seminar
Note
1.0
Autor
Xeniya Weis (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
27
Katalognummer
V301430
ISBN (Buch)
9783668010796
ISBN (eBook)
9783956874406
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Qualität und Geld ambulante Versorgung erfolgsorientierte Vergütung Pay-for-Performance Qualitätsindikatoren leistungsorientierte Vergütung P4P
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Xeniya Weis (Autor:in), 2015, Pay-for-Performance in der ambulanten Versorgung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/301430
Blick ins Buch
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