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Didaktische versus Beschreibende Grammatik am Pronomen "es" im Deutschen

Titel: Didaktische versus Beschreibende Grammatik am Pronomen "es" im Deutschen

Hausarbeit , 2015 , 22 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Hala Fattah Ahmad (Autor:in)

Germanistik - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Bedeutung von Grammatik für das Erlernen einer Sprache und ihrer Rolle im Fremdsprachenunterricht wird in der Fachdidaktik kritisch diskutiert. Dahinter verbirgt sich die Frage nach der Gültigkeit der altsprachlichen Tradition, nach der Sprachlernen immer auch mit dem Erlernen von Grammatik korreliert.

Einige Leute glauben, dass ein grammatikbasierter Ansatz der Schlüssel zum effizienten Lernen einer Sprache ist. Sie behaupten, dass Grammatik notwendig für das Verständnis der Struktur der Sprache ist. Sie bestehen darauf, dass ohne ein Grammatikverständnis, eine Sprache ein Durcheinander von Worten wäre und somit schwer zu entziffern ist.. Einige gehen so weit, dass sie sagen, dass man zuerst ein gutes Verständnis von Grammatik haben muss, bevor man das Erlernen der Sprache anstrebt.

Auf der anderen Seite, wird das Gegenteil postuliert, dass Grammatikbücher ein unnötig sind und ein Hindernis darstellen, sowie verlangsamen den Lernprozess sind. Grammatische Regeln sollten ausschließlich durch die Sprache und nicht umgekehrt geschlossen werden. Für viele Schülerinnen und Schüler gilt der Grammatikunterricht als ein schreckliches Thema im Deutschunterricht. Es gibt unterschiedlich viele Theorien mit denen Lehrer aber auch Linguisten diesen Sachverhalt begründen. Diesbezüglich wird oftmals davon gesprochen, dass der schlechte Grammatikunterricht einzig und allein auf unsachgemäße Methoden, schlechte Lehrbuchübungen und schlecht ausgebildetete Lehrer zurückzuführen ist.

Positionen, die dem entgegenwirken wollen, postulieren, dass für Grammatik geworben werden muss, denn sie ist der Schlüssel dafür, dass Sprachen überhaupt erlernbar sind. Es wird für ,,die Entwicklung von Interesse für sprachliche und kommunikative Erscheinungen“ proklamiert. Müssten wir uns zum Beispiel für jede Steigerungsform des Adjektivs oder jeder Vergangenheitsform des Verbs ein Wort merken, anstelle uns ein grammatisches Bildungsprinzip anzueignen, so würde der Lernstoff folglich in eine unendliche Dimension übergehen.

In unserer Arbeit beschäftigen wir uns mit einem Teil der Grammatik im Deutschen und zwar dem der Pronomen. Das Feld der Pronomen ist in seiner Reichweite so groß, sodass wir uns lediglich auf das Pronomen es hinsichtlich seiner Besonderheit konzentrieren wollen. Für unsere Arbeit dienen als Hauptwerke zum einen das Nachschlagewerk der Duden und zum anderen das Werk Deutsche Übungsgrammatik von Helbig und Buscha.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Konzeption und Didaktik zu unserer Stunde

3. Analyse und Vergleich der Beschreibenden Grammatik

3.1 Das Pronomen es in Deutsche Übungsgrammatik und im Duden

3.1.1 Prowort/ Referentielles- es

3.1.2 Korrelat

3.1.3 Das Pronomen es im Hauptsatz vor Subjekt- und Objektnebensätzen

3.1.4 Formales Subjekt und Objekt

3.2 Fazit

4. Analyse und Vergleich der Didaktischen Umsetzung

4.1 Das Pronomen es im „Duden“ und in ,, Deutsche Übungsgrammatik“

4.1.1 Übersichtlichkeit

4.1.2 Ausführlichkeit

4.1.3 Methodik

4.1.4 Sprache

4.1.5 Fremdsprachen -, und Schulunterricht

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die detaillierte linguistische Untersuchung und didaktische Evaluation des Pronomens „es“ im Deutschen, wobei der Fokus auf dem Vergleich zweier maßgeblicher Referenzwerke liegt, um deren Eignung für den Unterricht zu prüfen.

  • Linguistische Analyse der verschiedenen Funktionen des Pronomens „es“ (Prowort, Korrelat, formales Subjekt/Objekt).
  • Vergleichende Untersuchung der grammatikalischen Darstellung im Duden und in der „Deutschen Übungsgrammatik“ von Helbig und Buscha.
  • Kritische Evaluation der didaktischen Aufbereitung beider Werke hinsichtlich Übersichtlichkeit, Sprachniveau und Anwendbarkeit.
  • Reflexion der Rolle der Grammatikvermittlung im Fremdsprachen- und Schulunterricht.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Prowort/ Referentielles- es

Zunächst erfolgt die Darstellung des Pronomen es in seiner Funktion als Prowort im Werk Deutsche Übungsgrammatik von Helbig und Buscha. Als Prowort kann das Pronomen zwar nicht weggelassen werden, aber es ist ersetzbar (vgl. Deutsche Übungsgrammatik, Helbig und Buscha, S. 170). Im Satz tritt das Pronomen als Subjekt, Objekt oder Prädikativ auf (vgl. ebd.).

Das Pronomen vertritt ein zuvor erwähntes Substantiv (Neutrum) im Nominativ (= Subjekt) und kann als Nominativsubjekt entweder am Satzanfang oder im Satzinnern stehen (vgl. ebd.). Folgendes Beispiel wird diesbezüglich aufgeführt:

a.) ,,Wo ist mein Heft?“ (auf dem Tisch liegen)

→ ,,Es liegt auf dem Tisch.“

→ ,,Auf dem Tisch liegt es.“

Das Pronomen kann ein zuvor erwähntes Substantiv (Neutrum) auch im Akkusativ (=Objekt) vertreten und als Akkusativobjekt lediglich im Satzinnern stehen (vgl. ebd.). Folgendes Beispiel ist diesbezüglich aufgeführt:

b.) ,,Wann gibst du mir mein Heft zurück?“ (morgen)

→ ,,Ich gebe es dir morgen zurück.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung diskutiert die kontroversen Ansichten zur Rolle der Grammatik im Sprachunterricht und führt das Pronomen „es“ als Untersuchungsgegenstand ein.

2. Konzeption und Didaktik zu unserer Stunde: Dieses Kapitel erläutert die methodische Planung und Durchführung einer Unterrichtsstunde zum Pronomen „es“, inklusive der Einbindung von Gruppenarbeitsphasen und Referatsmedien.

3. Analyse und Vergleich der Beschreibenden Grammatik: Hier werden die grammatikalischen Funktionen des Pronomens „es“ auf Basis der Fachliteratur (Duden, Helbig/Buscha) systematisch analysiert und gegenübergestellt.

4. Analyse und Vergleich der Didaktischen Umsetzung: Dieser Teil bewertet die didaktische Aufbereitung der Informationen in den beiden Referenzwerken anhand von Kriterien wie Übersichtlichkeit, Methodik und Eignung für den Unterricht.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und reflektiert die Bedeutung grammatikalischen Wissens für angehende Lehrkräfte sowie die Notwendigkeit einer reflektierten Lehrmethodik.

Schlüsselwörter

Pronomen es, Deutsche Übungsgrammatik, Duden, beschreibende Grammatik, didaktische Grammatik, Korrelat, Prowort, expletives es, formales Subjekt, formales Objekt, Sprachreflexion, Fremdsprachenunterricht, Satzstruktur, Helbig und Buscha, Grammatikunterricht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Ausarbeitung grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und dem Vergleich der grammatikalischen Darstellung des Pronomens „es“ in der „Deutschen Übungsgrammatik“ von Helbig und Buscha sowie dem „Duden“.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen die Funktionen des Pronomens „es“ als Prowort, Korrelat, formales Subjekt und formales Objekt sowie die didaktische Evaluation dieser Funktionsbeschreibungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie unterschiedliche Grammatikwerke das komplexe Phänomen „es“ darstellen und inwiefern diese Darstellungen für den Sprachunterricht didaktisch sinnvoll aufbereitet sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Untersuchung verwendet?

Es wird eine komparative Analyse durchgeführt, bei der die Texte beider Werke anhand definierter Kriterien wie Übersichtlichkeit, Ausführlichkeit, Methodik und Sprache gegenübergestellt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine linguistische Analyse der Funktionen des Pronomens „es“ und einen daran anschließenden Vergleich der didaktischen Umsetzung dieser Funktionen in den gewählten Werken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Pronomen es, beschreibende und didaktische Grammatik, Sprachreflexion und Grammatikunterricht charakterisieren.

Warum wird für das Pronomen „es“ eine Sonderstellung unter den Pronomen eingenommen?

Das Pronomen „es“ ist aufgrund seiner vielfältigen Funktionen, die weit über ein einfaches Personalpronomen hinausgehen – wie seine Verwendung als Korrelat oder Platzhalter – ein spezielles Phänomen der deutschen Grammatik.

Wie bewerten die Autoren die Nutzbarkeit des Dudens für den Unterricht im Vergleich zu Helbig/Buscha?

Während Helbig/Buscha durch einen kompakteren Aufbau und Aufgabenblöcke Vorteile für den direkten Unterrichtseinsatz bieten, punktet der Duden durch tiefergehende Verweise, erfordert jedoch eine höhere Eigenleistung durch den Nutzer.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Didaktische versus Beschreibende Grammatik am Pronomen "es" im Deutschen
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg  (Institut für Germanistik)
Veranstaltung
Grammatik des Deutschen
Note
1,3
Autor
Hala Fattah Ahmad (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
22
Katalognummer
V301414
ISBN (Buch)
9783668004719
ISBN (eBook)
9783956875021
Sprache
Deutsch
Schlagworte
didaktische beschreibende grammatik pronomen deutschen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hala Fattah Ahmad (Autor:in), 2015, Didaktische versus Beschreibende Grammatik am Pronomen "es" im Deutschen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/301414
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Leseprobe aus  22  Seiten
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