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Mobbing im Sportunterricht. Anzeichen, Ursachen und Interventionsmöglichkeiten

Titel: Mobbing im Sportunterricht. Anzeichen, Ursachen und Interventionsmöglichkeiten

Ausarbeitung , 2015 , 15 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Andreas Bocek (Autor:in)

Didaktik - Sport, Sportpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Ausarbeitung zum Thema Mobbing im Sportunterricht soll Möglichkeiten aufzeigen, wie Mobbing erkannt und unterbunden werden kann. Sie zeigt dazu primäre und sekundäre Anzeichen von Mobbing auf und beschreibt Interventionsmöglichkeiten.

Seit jeher tritt „seelische Gewalt“ in unterschiedlichen Ausprägungen sowie in allen Gesellschaften auf: Schwächere werden von vermeintlich Stärkeren schikaniert und gequält. Zahllose Forschungen zu dieser Thematik belegen, dass dieses Phänomen – das gemeinhin als Mobbing bekannt ist – in unserer Schul- und Arbeitswelt in den letzten Jahren enorm zugenommen hat. Unbestritten ist, dass die Arbeits- und Lebensbedingungen in der modernen, globalisierten Industriegesellschaft Mobbing in umfangreicherem Ausmaß begünstigen als es früher der Fall war.

Das trifft auch auf den Bildungsbereich zu. Schule und Unterricht stellen einen emotionsstarken Kontext dar. Das Ziel der Schulentwicklung ist, dass sich die Lernenden und ihre Lehrpersonen im schulischen Lebens- und Arbeitsraum wohl fühlen. Das sensible Thema Mobbing erfährt mit diesem Hintergrund besondere Bedeutung. So ist Mobbing an Schulen zu einem Massenphänomen geworden.

Die Gewalt reicht von Beschimpfen bis hin zum Erpressen, Schlagen und Treten. Inwiefern Mobbing in quantitativer Weise den schulischen Bereich tatsächlich betrifft, belegt eine Studie aus dem Jahr 2009: Fast jeder dritte Schüler ist in unterschiedlichen Ausprägungen Opfer von Mobbing. Darunter fallen gemäß Olweus etwa 40% der Schulkinder auf die Grundschule und 60% auf die weiterführenden Schulen.

Im Bezug auf den Schulsportunterricht berichten die Lernenden deutlich häufiger über derartige Erlebnisse und Erlebnisse, die ihr Wohlbefinden negativ beeinträchtigen, als das in anderen Schulfächern der Fall ist. Demzufolge nimmt das Unterrichtsfach Sport bezüglich des Mobbing-Problems eine besondere Rolle ein, da der Sportunterricht mit fachspezifischen Besonderheiten und Schwierigkeiten zu kämpfen hat, die zu einem solchen Resultat führen können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Motivationslage und Problemstellung

2 Zielstellung

2.1 Grobziele

2.2 Feinziele

3 Mobbing im Sportunterricht

3.1 Der Begriff Mobbing

3.2 Anzeichen und Ursachen

3.2.1 ANZEICHEN EINES MOBBINGOPFERS

3.2.2 CHARAKTERSTRUKTUR UND MOTIVE DER MOBBER

3.2.3 GEGENSEITIGE BEEINFLUSSUNG DER FAKTOREN

3.3 Interventionsmöglichkeiten

3.3.1 INTERVENTIONSMAßNAHMEN

3.3.2 BE-PROX-INTERVENTIONSPROGRAMM

4 Bezug zum Seminar

5 Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Phänomen Mobbing im Schulsport, analysiert dessen Ursachen sowie Erscheinungsformen und entwickelt auf dieser Basis konkrete Interventionsmöglichkeiten für Lehrkräfte, um ein positives Unterrichtsklima zu fördern und präventiv einzugreifen.

  • Identifikation und Differenzierung von Mobbing im Schulkontext
  • Analyse von Täter- und Opferstrukturen sowie äußeren Einflussfaktoren
  • Vorstellung des Be-Prox-Interventionsprogramms
  • Praxisorientierte Ableitung von Präventions- und Interventionsstrategien für den Sportunterricht

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Begriff Mobbing

Der Begriff Mobbing scheint in der heutigen Zeit zu einem Modewort geworden zu sein. So werden fast alle zwischenmenschlichen Schwierigkeiten in der Schul- und Arbeitswelt inzwischen mit diesem Begriff in Verbindung gesetzt.

Mobbing wird aus dem englischen Wort „to mob“ (herfallen über, sich stürzen auf) abgeleitet. Im angelsächsischen Sprachraum wird Mobbing durch den Begriff „Bullying“ ersetzt, die jeweilige Bedeutung bleibt jedoch unverändert (Stock, 2006). So werden diese Begriffe im Schulkontext folgendermaßen definiert:

„Ein Schüler oder eine Schülerin wird gemobbt (...) wenn er oder sie wiederholt und über eine längere Zeit negativen Handlungen durch einen oder mehreren anderen Schülern ausgesetzt ist“ (Olweus, 2006: 60).

Letztlich handelt es sich gemäß Gugel (2014) beim Mobben um Macht und Status in einer Klasse oder Gruppe. So versuchen Mobber, auf Kosten anderer mehr Einfluss und einen Statusgewinn zu erlangen. Das eigene Selbstwertgefühl von Gruppenmitgliedern hängt stark vom sozialen Statusbegriff innerhalb einer Gruppe ab. Ein hoher sozialer Status ermöglicht den Zugang zu mehr sozialen Ressourcen wie Freundschaften, sozialer Unterstützung oder Zuneigung. Er ermöglicht aber auch mehr Macht und die Beeinflussung der Gruppennormen im Sinne der eigenen Interessen (Gugel, 2014).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Motivationslage und Problemstellung: Dieses Kapitel thematisiert die Zunahme von seelischer Gewalt an Schulen und verdeutlicht die besondere Rolle des Sportunterrichts bei der Entstehung von Mobbing.

2 Zielstellung: Hier werden die Grob- und Feinziele der Arbeit definiert, die darauf abzielen, Lehrkräften Kompetenzen zur Erkennung und Intervention bei Mobbing im Sport zu vermitteln.

3 Mobbing im Sportunterricht: Dieses Hauptkapitel definiert den Mobbingbegriff, analysiert die Ursachen und Anzeichen von Mobbing sowie Interventionsmöglichkeiten, einschließlich des Be-Prox-Programms.

4 Bezug zum Seminar: Das Kapitel verknüpft die theoretischen Erkenntnisse mit der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Sportunterricht im Rahmen des besuchten Seminars.

5 Schlussfolgerung: Die Arbeit fasst zusammen, dass Mobbing im Sport unter allen Umständen zu vermeiden ist und präzise Interventionsstrategien erfordert, um eskalierende Verhaltenszyklen zu unterbrechen.

Schlüsselwörter

Mobbing, Sportunterricht, Gewaltprävention, Schulalltag, Interventionsmaßnahmen, Be-Prox-Programm, Sozialkompetenz, Schulklima, Täter-Opfer-Dynamik, Machtstrukturen, Lehrkraft, soziale Anpassungsfähigkeit, seelische Gewalt, Konfliktlösung, Verhaltenszyklen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Problematik von Mobbing speziell im Kontext des Schulsportunterrichts und zeigt Möglichkeiten für Lehrkräfte auf, diese Situationen zu erkennen und zu bearbeiten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Mobbing, die Analyse von Täter- und Opfermerkmalen, die Rolle des sozialen Status in Gruppen sowie verschiedene Ebenen der pädagogischen Intervention.

Welches Ziel verfolgt der Autor mit dieser Publikation?

Ziel ist es, angehenden Lehrkräften ein fundiertes Verständnis für die Dynamiken von Mobbing im Sport zu vermitteln, damit sie in der Lage sind, adäquate Interventionsmaßnahmen zu ergreifen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf bestehenden psychologischen Modellen und wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Gewaltprävention basiert.

Was ist Gegenstand des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsdefinition, die Untersuchung von Anzeichen und Ursachen von Mobbing sowie die Darstellung konkreter Maßnahmen, unter anderem durch das Be-Prox-Programm.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Begriffen gehören Mobbing im Sportunterricht, Gewaltprävention, pädagogische Intervention und die Täter-Opfer-Dynamik.

Was zeichnet laut der Arbeit einen typischen Mobber aus?

Laut dem Text versuchen Mobber oft durch Aufwertung, Entlastung oder Machtausübung ihr eigenes labiles Selbstwertgefühl zu stabilisieren oder Gruppennormen durch den Ausschluss von Abweichlern zu festigen.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Primär- und Sekundäranzeichen von Mobbing?

Primäranzeichen sind unmittelbare und deutliche Hinweise auf eine Gewalttäter-/Gewaltopfer-Situation, während Sekundäranzeichen verminderte, also weniger direkte Anzeichen darstellen, die auf eine solche Situation hindeuten könnten.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mobbing im Sportunterricht. Anzeichen, Ursachen und Interventionsmöglichkeiten
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Institut für Sportwissenschaft)
Veranstaltung
Seminar Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Sportunterricht
Note
2,0
Autor
Andreas Bocek (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
15
Katalognummer
V300385
ISBN (eBook)
9783668303812
ISBN (Buch)
9783668303829
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mobbing sportunterricht anzeichen ursachen interventionsmöglichkeiten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andreas Bocek (Autor:in), 2015, Mobbing im Sportunterricht. Anzeichen, Ursachen und Interventionsmöglichkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/300385
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Leseprobe aus  15  Seiten
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