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Mehrsprachendidaktik im Fremdsprachenunterricht. Grundlagen und Umsetzung nach Ursula Vences

Title: Mehrsprachendidaktik im Fremdsprachenunterricht. Grundlagen und Umsetzung nach Ursula Vences

Term Paper , 2014 , 8 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Stefanie Speri (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods

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Im Rahmen eines polyglotten Europa und einer globalisierten Welt haben sich in den letzten Jahren zunehmend Konzepte der Zwei- und Mehrsprachigkeit im fremdsprachlichen Klassenzimmer etabliert. Damit löst das Prinzip der Mehrsprachigkeit das zuvor herrschende Einsprachigkeitsprinzip ab und setzt den Fokus auf den verstärkten Einsatz weiterer Sprachen (Erst-, Zweit- und anderer bereits gelernter Fremdsprachen) im Fremdsprachenunterricht. Diese Sprachen sollen vermehrt genutzt und auch wertgeschätzt werden.

Als ein Ziel der Mehrsprachigkeitsdidaktik kann daher das vernetzte und zugleich lernökonomische Sprachenlernen genannt werden, welches mögliche Kenntnisse anderer Sprachen einbezieht. Diese Öffnung des Fremdsprachenunterrichts hat zum einen sprachpolitische Überlegungen und zum anderen gesellschaftliche Begebenheiten als Ursache. Die vom Europarat initiierten sprachpolitischen Überlegungen visieren beispielsweise ein „multilingual and multicultural Europe“ an. Hinzu kommen die heutige Gesellschaft und die damit verbundene Lebenswelt der Lernenden „durch eine komplexe Vielsprachigkeitsrealität gekennzeichnet“.

Die im fremdsprachlichen Klassenzimmer vorherrschende Mehrsprachigkeit zu ignorieren und von einer sprachlich homogenen und monolingualen Lerngruppe auszugehen, wäre daher geradezu unsinnig, wenn nicht sogar grotesk. Aufgabe des Fremdsprachenunterrichts sollte es somit sein, eine gewisse Multilingualität zu vermitteln.
Um dies zu ermöglichen, müssen didaktisch-methodische Anpassungen vorgenommen werden, da nach persönlichen Erfahrungen der Fremdsprachenunterricht an deutschen Schulen mit seinen derzeitig praktizierten Methoden nur schwer in der Lage ist, diese Multilingualität zu vermitteln

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ursachen der Mehrsprachigkeitsdidaktik

3. Zu berücksichtigende Basisprinzipien

4. Ein Ansatz zur Umsetzung von U. Vences

5. Reflexion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, das Konzept der Mehrsprachigkeitsdidaktik als zeitgemäße Alternative zum traditionellen Einsprachigkeitsprinzip im Fremdsprachenunterricht an deutschen Schulen zu analysieren und Möglichkeiten für deren praktische Umsetzung aufzuzeigen.

  • Wandel vom Einsprachigkeitsprinzip zur Mehrsprachigkeit
  • Sprachpolitische und gesellschaftliche Ursachen der Mehrsprachigkeitsdidaktik
  • Kernprinzipien wie Language Awareness und strategisches Sprachlernen
  • Praktische Ansätze zur Integration verschiedener Sprachen durch Ursula Vences

Auszug aus dem Buch

3. Zu berücksichtigende Basisprinzipien

Beachtet man die Erkenntnisse der Mehrsprachigkeitsforschung im schulischen Fremdsprachenunterricht, so gilt es einige Basisprinzipien zu beachten.

Im Fokus des Fremdsprachenunterrichts sollte die Ausbildung einer allgemeinsprachlichen Kompetenz stehen. Damit kann das häufig propagierte „Globallernziel einer sog. near nativeness“ (ebd. 443, Kursivschreibung im Original) nicht mehr das Ziel schulischen Fremdsprachenunterrichts sein.

Weiterhin ist der Aufbau einer sogenannten Language Awareness und eines sprachübergreifenden Strategiewissens ein mit der Mehrsprachigkeit verbundenes Ziel. Schüler sollen beispielsweise ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass bestimmte Sprachen strukturelle Gemeinsamkeiten aufweisen oder dass ein direkter Transfer aufgrund struktureller Unterschiede nicht immer möglich ist. Dies ist aber nur durch die Vernetzung der zu erlernenden Fremdsprache mit bereits gelernten Sprachen zu erreichen (vgl. ebd.).

Es gilt daher, die bereits erworbenen Sprachkenntnisse und Sprachlernstrategien der Schüler in den Lernprozess weiterer Fremdsprachen einzubeziehen und effektiv zu nutzen. Die Tatsache, dass die Schüler über Erfahrungen in mindestens einer Sprache (ihrer Muttersprache) und über ein gewisses Vorwissen verfügen, sollte daher in den Fremdsprachenunterricht eingebunden werden. Eine gleichzeitige Erweiterung der Sprachkenntnisse und der Sprachlernstrategien sollte ebenfalls angestrebt werden. Der Aufbau einer Language Awareness und der Sprachlernstrategien dient in diesem Zusammenhang als Grundlage für eine „lifelong language learning perspective“ (ebd. 444, Kursivschreibung im Original). Damit sollen die Lernenden auch nach der Schule mögliche zusätzliche Fremdsprachen effektiver und vor allem reflektierter lernen können und dem Lernen neuer Sprachen insgesamt offener gegenüberstehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in den Kontext eines polyglotten Europas ein und beschreibt den Paradigmenwechsel vom Einsprachigkeitsprinzip hin zur Mehrsprachigkeitsdidaktik im Unterricht.

2. Ursachen der Mehrsprachigkeitsdidaktik: Hier werden die sprachpolitischen Forderungen des Europarats sowie die gesellschaftliche Realität der Lernenden als Gründe für die notwendige Öffnung des Fremdsprachenunterrichts dargelegt.

3. Zu berücksichtigende Basisprinzipien: Dieses Kapitel erläutert, dass die Ausbildung von Language Awareness und die Nutzung von vorhandenem Strategiewissen zentrale Voraussetzungen für ein lebenslanges und reflektiertes Sprachenlernen darstellen.

4. Ein Ansatz zur Umsetzung von U. Vences: Der Fokus liegt hier auf dem Konzept von Ursula Vences, die eine Überwindung der Trennung zwischen Deutsch- und Fremdsprachenunterricht fordert, um durch lexikalische Transferbasen ein effizienteres Sprachenlernen zu ermöglichen.

5. Reflexion: Die Autorin reflektiert die dargestellten Konzepte, befürwortet die Einbindung vorhandener Sprachkenntnisse und betont die Notwendigkeit einer fachübergreifenden Kooperation unter Lehrkräften.

Schlüsselwörter

Mehrsprachigkeitsdidaktik, Fremdsprachenunterricht, Language Awareness, Sprachlernstrategien, Einsprachigkeitsprinzip, interlingualer Transfer, Lernerautonomie, Sprachlernökonomie, Heterogenität, Mehrsprachigkeit, Sprachbewusstsein, Didaktik, Bildungsstandards, Unterrichtsentwicklung, Bildungskonzepte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der notwendigen Transformation des Fremdsprachenunterrichts an deutschen Schulen durch die Etablierung eines mehrsprachigkeitsdidaktischen Ansatzes.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind der Übergang vom einsprachigen zum mehrsprachigen Unterricht, die theoretischen Grundlagen der Mehrsprachigkeitsforschung sowie praktische methodische Umsetzungsvorschläge.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie bereits vorhandene Sprachkenntnisse der Schüler aktiv in den Lernprozess integriert werden können, um das Sprachenlernen effektiver und nachhaltiger zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer kritischen Auseinandersetzung mit fachdidaktischen Konzepten renommierter Sprachwissenschaftler.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Ursachen der Mehrsprachigkeitsdidaktik, definiert wichtige Basisprinzipien für den Unterricht und diskutiert spezifische Umsetzungsstrategien wie die Arbeit mit lexikalischen Transferbasen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Mehrsprachigkeitsdidaktik, Sprachlernökonomie, Language Awareness und interlingualer Transfer geprägt.

Warum hält die Autorin die strikte Trennung von Deutsch- und Fremdsprachenunterricht für problematisch?

Die Autorin stützt sich auf Ursula Vences und argumentiert, dass diese Trennung eine fundamentale Barriere für die Mehrsprachigkeit darstellt, da sie das vorhandene linguistische Wissen der Schüler künstlich voneinander isoliert.

Welche Rolle spielt die Kooperation der Lehrkräfte?

Die Autorin betont, dass eine erfolgreiche Mehrsprachigkeitsdidaktik nicht nur bei den Lernenden ansetzt, sondern auch eine Vernetzung und Kooperation der Lehrkräfte verschiedener Fremdsprachenfächer erfordert.

Inwiefern beeinflusst die Heterogenität der Lernenden den Unterricht?

Die Heterogenität in Bezug auf Sprachkenntnisse und kulturelle Hintergründe wird nicht als Hindernis, sondern als Potenzial gesehen, welches durch bewusste Nutzung der vorhandenen Mehrsprachigkeit im Unterricht gefördert werden soll.

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Details

Title
Mehrsprachendidaktik im Fremdsprachenunterricht. Grundlagen und Umsetzung nach Ursula Vences
College
Humboldt-University of Berlin
Grade
1,3
Author
Stefanie Speri (Author)
Publication Year
2014
Pages
8
Catalog Number
V299356
ISBN (eBook)
9783656959595
ISBN (Book)
9783656959601
Language
German
Tags
mehrsprachendidaktik fremdsprachenunterricht grundlagen umsetzung vences
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefanie Speri (Author), 2014, Mehrsprachendidaktik im Fremdsprachenunterricht. Grundlagen und Umsetzung nach Ursula Vences, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/299356
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