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Transzendente Dimension und psychische Hygiene. Die Bedeutung der Gottesbeziehung in einem ganzheitlichen Gesundheitssystem

Titel: Transzendente Dimension und psychische Hygiene. Die Bedeutung der Gottesbeziehung in einem ganzheitlichen Gesundheitssystem

Hausarbeit , 1999 , 19 Seiten , Note: mit Erfolg

Autor:in: M. A. Frank Sauer (Autor:in)

Pädagogik - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Thema dieser Arbeit ist der Zusammenhang von Gesundheit und Religion bzw. der Zusammenhang von Religiosität und psychischer Hygiene (griech. hygieia = Gesundheit). Auf den ersten Blick scheint es ein wenig sinnlos zu sein, die Religion oder das Religiöse in Zusammenhang mit Gesundheit zu bringen. Die meisten Menschen in den europäischen Staaten und auch in Deutschland scheinen doch nur noch selten und meist oberflächlich Kontakt mit Religion zu haben. In anderen Gebieten der Erde sieht dies jedoch ganz anders aus. Schaut man beispielsweise nach Südamerika, Afrika oder Indien, so wird man feststellen, dass die Religion hier noch eine wichtige Rolle spielt. Sie bestimmt hier teilweise noch den gesamten Alltag von Menschen und somit auch deren Gesundheitsempfinden.

Die Assoziationen zum Gesundheitsbegriff sind in den Ländern der sogenannten dritten Welt so stark von Religiosität geprägt, so dass Religion in diesen Ländern als ein wesendlicher Teilbereich des Gesundheitsbegriffs zu sein scheint. Wenn man also einen Gesundheitsbegriff finden will, der allgemein gültig sein soll, darf man also die Religion nicht nur am Rande betrachten, sondern muss sie in einen allgemeinen Gesundheitsbegriff einfügen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Bedeutung der Religion in einem System menschlicher Gesundheit

3 Die Situation von Religion in modernen Gesellschaften

4 Eine empirische Erhebung zum Zusammenhang von Gottesbeziehung und psychischer Gesundheit

4.1 Grundannahmen zum Zusammenhang von Religion und psychischer Gesundheit

4.2 Hypothesen zum Zusammenhang von Religion und psychischer Gesundheit

4.3 Ergebnisse der Untersuchung

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Integration von Religion und Religiosität in ein ganzheitliches Gesundheitskonzept. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwieweit die Beziehung zu Gott und religiöse Orientierungen als sinnstiftende Faktoren zur psychischen Hygiene beitragen können, insbesondere unter Berücksichtigung der säkularisierten Bedingungen moderner westlicher Gesellschaften.

  • Bedeutung der Religion als Grundkonstante des Menschen
  • Religiosität innerhalb eines ganzheitlichen Gesundheitsbegriffs
  • Einfluss der Säkularisierung und Pluralisierung auf religiöse Praxis
  • Empirische Analyse des Zusammenhangs zwischen Gottesbeziehung und psychischer Gesundheit
  • Die Rolle der Gottesbeziehung als Bewältigungsstrategie in Krisensituationen

Auszug aus dem Buch

4.1 Grundannahmen zum Zusammenhang von Religion und psychischer Gesundheit

Grundsätzlich wurde in der Untersuchung davon ausgegangen, dass es sich bei Religiosität bzw. Gottesbeziehung um einen Beziehungsprozeß handelt. Religion vermittelt hierbei Beziehungen zu Gott, religiösen Spezialisten, religiösen Gemeinschaften, Mitmenschen, Umwelt und dem eigenen Selbst. Beziehung meint in diesem Zusammenhang die Bezogenheit auf etwas. Im Fall der Religion ist die Bezogenheit auf eine transzendente Macht gemeint. Läßt sich auch keine Beweiß für die Existenz einer transzendenten Macht erbringen, was auch gar nicht beabsichtigt war, so lassen sich doch die Auswirkungen der Bezogenheit des Menschen messen. Nichts anderes sagt ja auch das Thomas-Theorem: Wenn Menschen eine Situation als real definieren, erfahren sie deren Konsequenzen auch als real. In diesem Sinne wird sich dem Phänomen der Religion vom Menschen aus genähert. Der Focus liegt also auf den Prozessen, die im Menschen ablaufen. Die Frage nach Gott stellt sich hier nicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Forschungsfrage ein, ob und wie Religion als Faktor der menschlichen Gesundheit betrachtet werden kann und beleuchtet die Relevanz einer transzendenten Dimension.

2 Die Bedeutung der Religion in einem System menschlicher Gesundheit: Das Kapitel analysiert den Gesundheitsbegriff nach SCHAEFER und begründet die Notwendigkeit, Religion als festen Bestandteil in ein ganzheitliches Gesundheitssystem zu integrieren.

3 Die Situation von Religion in modernen Gesellschaften: Hier wird der Wandel von Religiosität in westlichen Gesellschaften durch Prozesse wie Säkularisierung und Subjektivierung kritisch hinterfragt und verortet.

4 Eine empirische Erhebung zum Zusammenhang von Gottesbeziehung und psychischer Gesundheit: Dieses Kapitel stellt eine klinische Studie vor, die mittels Fragebögen analysiert, wie Patienten in psychischen Krisen ihre Gottesbeziehung als Verarbeitungsstrategie nutzen.

4.1 Grundannahmen zum Zusammenhang von Religion und psychischer Gesundheit: Vorstellung des theoretischen Arbeitsmodells, das Religiosität als einen interaktiven Beziehungsprozess begreift.

4.2 Hypothesen zum Zusammenhang von Religion und psychischer Gesundheit: Auflistung der aufgestellten Arbeitshypothesen bezüglich des Einflusses von Gottesbeziehung und Selbstkonzept auf die psychische Gesundheit.

4.3 Ergebnisse der Untersuchung: Darstellung und Diskussion der empirischen Daten, die zeigen, dass Religion kein einheitliches Gebilde ist, sondern komplexe Auswirkungen auf die Psyche hat.

5 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse, die die Rechtfertigung für die Einbeziehung religiöser Aspekte in Gesundheitssysteme bestätigt.

Schlüsselwörter

Gottesbeziehung, psychische Gesundheit, Religiosität, ganzheitlicher Gesundheitsbegriff, Säkularisierung, Subjektivierung, psychische Hygiene, Transzendenz, Religionspsychologie, Bewältigungsstrategie, Sinnstiftung, Selbstkonzept, soziale Unterstützung, Gesundheitskonzept, empirische Forschung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Integration der transzendenten Dimension in ein ganzheitliches Gesundheitskonzept und hinterfragt den Zusammenhang zwischen Religiosität und dem psychischen Wohlbefinden des Menschen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Schwerpunkte liegen auf der Bedeutung der Religion für das menschliche Dasein, dem Wandel religiöser Praxis in modernen Gesellschaften sowie der empirischen Untersuchung religiöser Bewältigungsstrategien in psychosomatischen Fachkliniken.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es zu klären, ob Religiosität und die Beziehung zu Gott eine wissenschaftlich relevante Rolle im Kontext der psychischen Gesundheit spielen und ob diese Faktoren in moderne Gesundheitsmodelle aufgenommen werden sollten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine empirische Untersuchung in Form einer Fragebogenerhebung unter 603 Patienten einer psychosomatischen Fachklinik durchgeführt, um psychologische Prozesse im Zusammenhang mit religiösen Überzeugungen zu analysieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Relevanz von Religion in modernen Gesellschaften und eine detaillierte Auswertung der empirischen Daten zu den Auswirkungen von Gottesbeziehungen auf das Selbstkonzept und die soziale Unterstützung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Zentral sind Begriffe wie Gottesbeziehung, psychische Gesundheit, Transzendenz, Säkularisierung sowie die Bedeutung von Sinnstiftung als heilsamer Faktor.

Welche Rolle spielt das "Thomas-Theorem" in der Arbeit?

Das Theorem dient als methodische Grundlage: Wenn Menschen eine Situation als real definieren, erfahren sie auch die Konsequenzen als real. Dies erlaubt es der Studie, die Auswirkungen von Gottesglauben zu messen, ohne die reale Existenz Gottes beweisen zu müssen.

Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Gottesbeziehung?

Ja, die Studie konnte feststellen, dass bei Männern ein Zusammenhang zwischen der Gottesbeziehung und der Qualität mitmenschlicher Kontakte besteht, während dieser Zusammenhang bei Frauen in dieser Form nicht nachweisbar war.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Transzendente Dimension und psychische Hygiene. Die Bedeutung der Gottesbeziehung in einem ganzheitlichen Gesundheitssystem
Hochschule
Universität zu Köln  (Institut für Pädagogik)
Veranstaltung
Gesundheitsbildung. Pädagogik auf der Suche nach leibseelischer Integrität.
Note
mit Erfolg
Autor
M. A. Frank Sauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
1999
Seiten
19
Katalognummer
V2991
ISBN (eBook)
9783638118002
ISBN (Buch)
9783640167791
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gesundheit Pädagogik Theologie Psychische Hygiene Gesundheitssystem
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M. A. Frank Sauer (Autor:in), 1999, Transzendente Dimension und psychische Hygiene. Die Bedeutung der Gottesbeziehung in einem ganzheitlichen Gesundheitssystem, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/2991
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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