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Der Duellbegriff im frühen 18. Jahrhundert in England. Auffassungen und Einblicke

Titel: Der Duellbegriff im frühen 18. Jahrhundert in England. Auffassungen und Einblicke

Seminararbeit , 2012 , 14 Seiten , Note: 2

Autor:in: Fritjof Mellin (Autor:in)

Geschichte - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wenn man über das Duell schreiben möchte, ist es von Nöten, zuerst den Begriff „Duell“ zu definieren. Dieser ist jedoch leider nicht eindeutig. Er ändert sich, abhängig von Zeit und Ort der Betrachtung. So ist er heute ein anderer als in der frühen Neuzeit und war in England sicherlich auch anders definiert als an einem anderen Ort zu dieser Zeit.

Somit wird in dieser Arbeit danach gefragt, was die Urteile der Menschen bezüglich des Duells und des Duellbegriffs in diesem Rahmen von Zeit und Ort sind. Also ist dies der Versuch, aus den vorhandenen schriftlichen Quellen eine Annäherung an eine solche Definition zu finden. Diese wird aufschließend über den Umgang mit dem Duell und dessen Beurteilung sein.
In dieser Arbeit soll also nicht eine analytische Definition gefunden werden, welche eine bestimmte Form von Konflikt als Duell beschreibt, auch wenn dieser in der bestimmten
Zeit nicht als Duell gesehen wurde, sondern es soll eine Definition gefunden werden über welche ein gewisser Konsens unter den Zeitgenossen besteht, also eine Definition, die Ort
und Zeit unterliegt.

Diese Arbeit wird nur eine Annäherung, oder auch einen Ansatz für diese Definition liefern. Um sich dieser Definition anzunähern, muss zum einen auf die geltenden Gesetze, wie etwa das Lebens- und Ehrgefühl, im betrachteten Ortzeitrahmen geachtet werden. Dabei ist es wichtig, auf die Bedeutung und den Einfluss, den diese auf den Begriff des Duells haben, wert zu legen. So soll eine Definition des Begriffs entstehen, anhand welcher man einen besseren Einblick in die Duelltradition der englischen frühen Neuzeit bekommen
kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Duellforschung

3. Das Ehrkonzept

4. Das Duell und Auffassungen vom Duell in England

5. Zwei Duellkritiken der frühen Neuzeit

6. Probleme bei der Begriffsdefinition

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Auffassungen vom Duell im frühen 18. Jahrhundert in England und analysiert, wie sich der Duellbegriff im Spannungsfeld von Zeit, Ort, sozialen Schichten und Ehrkonzepten veränderte.

  • Analyse des historischen Ehrkonzepts als Grundlage für soziale Selbstkontrolle und Duellpraxis.
  • Untersuchung der gesellschaftlichen Rolle und der Kritik am Duell im 18. Jahrhundert.
  • Gegenüberstellung von primären Quellen wie zeitgenössischen Essays und Predigten.
  • Herausarbeitung der Schwierigkeiten einer einheitlichen Begriffsdefinition für das "Duell".
  • Darstellung der Komplexität sozialer Normen und deren Einfluss auf die Gewaltkultur.

Auszug aus dem Buch

Zwei Duellkritiken der frühen Neuzeit

Dies sah man auch an der Kritik des Duells: „But Custom, you say, has so long prevailet that it is now become in the nature of a law; so that in case you are wronged , and do not accept it, the World condemnes you for a Coward; and therefore you will rather hazard your Life, then suffer your Reputation to be blemished:“

Der Autor bemerkte sehr richtig, dass die Ehrkonzepte schon so lange im Gesetz verankert waren, dass sie für die Menschen „natürlich“ geworden sind und dass viele Menschen damals nicht einmal auf die Idee kamen, diese zu hinterfragen oder sich eine eigene Meinung darüber zu bilden. Anstatt dessen riskierten sie lieber blind ihr Leben, damit ihr Ruf nicht zu Schaden komme. Er machte sich über dieses, um ihn herum sich ständig wiederholende Szenario lustig und versuchte auf die Absurdität des Verhaltens der Menschen innerhalb der Regeln der Ehre aufmerksam zu machen. Mit seiner humorvollen und sich lustig machenden Art versuchte er mehr Leser zu erreichen und zu beeinflussen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Notwendigkeit einer zeit- und ortsspezifischen Definition des Duellbegriffs und legt den methodischen Rahmen der Arbeit fest.

2. Die Duellforschung: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zur Kulturgeschichte des Duells und dessen Bedeutung als männliche Gewaltpraxis.

3. Das Ehrkonzept: Es wird erörtert, wie das Ehrkonzept als Fundament sozialer Verhältnisse in der frühen Neuzeit fungierte und zur sozialen Selbstkontrolle beitrug.

4. Das Duell und Auffassungen vom Duell in England: Der Text beleuchtet die Verbreitung und gesellschaftliche Wahrnehmung des Duells in England sowie die Kontroverse um staatliche Verbote und das „Trial by Combat“.

5. Zwei Duellkritiken der frühen Neuzeit: Dieses Kapitel analysiert zwei zeitgenössische Quellen – einen Essay und eine Predigt –, die das Duell aus unterschiedlichen Perspektiven kritisieren.

6. Probleme bei der Begriffsdefinition: Es wird dargelegt, warum eine universelle Definition des Duells aufgrund sozialer Schichtungsunterschiede und komplexer historischer Bedingungen kaum möglich ist.

7. Fazit: Die abschließende Zusammenfassung betont die Komplexität des Themas und plädiert für eine differenziertere Betrachtung des Duells mithilfe multipler Quellen und Definitionen.

Schlüsselwörter

Duell, England, 18. Jahrhundert, Ehrkonzept, Gewaltkultur, Begriffsdefinition, Frühe Neuzeit, Soziale Schichten, Ehre, Trial by Combat, Duellkritik, Gesellschaftsnormen, Quellenanalyse, Männlichkeit, Rechtsgeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Auffassung und Bedeutung des Duells im England des frühen 18. Jahrhunderts und untersucht, warum der Begriff des Duells historisch nicht eindeutig definierbar ist.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den zentralen Themen gehören die Bedeutung von Ehrkonzepten, die soziale Funktion des Duells sowie die zeitgenössische Kritik daran aus gesellschaftlicher und religiöser Sicht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Das Hauptziel ist es, sich aus den vorliegenden Quellen einer Definition des Duellbegriffs anzunähern, die den spezifischen zeitlichen und räumlichen Kontext sowie die sozialen Unterschiede berücksichtigt.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit basiert auf einer kulturgeschichtlichen Analyse, bei der primäre zeitgenössische Quellen (Essays, Predigten) in den historischen Kontext eingeordnet und mit sekundärer Fachliteratur verglichen werden.

Welche Aspekte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Entwicklung der Ehrbegriffe, die staatlichen Bemühungen zur Regulierung der Duelle sowie die kritische Auseinandersetzung mit dem Duellwesen durch Gelehrte und die Kirche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Duell, Ehre, frühe Neuzeit, soziale Kontrolle, Gewaltkultur, Begriffsdefinition und historischer Kontext.

Wie unterscheidet sich die christliche Kritik von der des "Gentleman aus Wales"?

Während die christliche Kritik ihre Argumente primär auf die Bibel und die sündhafte Natur des Duells stützt, nutzt der "Gentleman aus Wales" einen humorvollen Ansatz, um die Absurdität und Irrationalität der Ehrkonzepte zu entlarven.

Warum war es für die englischen Monarchen schwierig, das Duell konsequent zu verbieten?

Da die Monarchen selbst in den Ehrkonzepten verwurzelt waren und das "Trial by Combat" noch existierte, war eine klare gesetzliche Abgrenzung und Durchsetzung gegen den Widerstand des Adels kaum möglich.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Duellbegriff im frühen 18. Jahrhundert in England. Auffassungen und Einblicke
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Geschichte)
Veranstaltung
Kriminalgeschichte
Note
2
Autor
Fritjof Mellin (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
14
Katalognummer
V296349
ISBN (eBook)
9783656942771
ISBN (Buch)
9783656942788
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Duell England 18. Jahrhundert 1800 1700 Geschichte Kriminell Kriminalität Kriminalgeschichte Europa Historisch Duellforschung Duelle Zweikampf Adel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Fritjof Mellin (Autor:in), 2012, Der Duellbegriff im frühen 18. Jahrhundert in England. Auffassungen und Einblicke, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/296349
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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