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Die großen Schreiber der römischen Spätantike. Schreibstil und Motive zur Geschichtsschreibung von Dio Cassius, Sueton und Tacitus

Titel: Die großen Schreiber der römischen Spätantike. Schreibstil und Motive zur Geschichtsschreibung von Dio Cassius, Sueton und Tacitus

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2013 , 26 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Laura Endrizzi (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Antike, welche etwa vom ersten vorchristlichen Jahrtausend bis Mitte des ersten nachchristlichen Jahrtausends datiert werden kann, bezeichnet die um den Mittelmeerraum gelegene Kultur- und Staatenwelt dieser Zeit. Den größten Stellenwert nehmen in dieser Epoche die Griechen und Römer ein. Ihre Errungenschaften haben die Jahrhunderte überdauert und äußern sich heute weltweit in nahezu allen Wissenschaften sowie im Alltag eines jeden Menschen in vielerlei Hinsicht. Aufgrund dieses hohen Maßes an Aktualität stößt die Antike in der heutigen Geschichtswissenschaft auf starkes Interesse und wird permanent diskutiert und erforscht. In diesem Zusammenhang gibt es einige Persönlichkeiten der Antike, welche den Kenntnisstand der heutigen Wissenschaft überhaupt erst ermöglicht haben und uns ihre Sicht auf Vergangenes hinterließen.

Einige der wenigen berühmten Persönlichkeiten, die Geschichte in der römischen Antike niedergeschrieben haben, sind Cassius Dio, Sueton und Tacitus. Die Art dieser Menschen zu schreiben unterschied sich stark voneinander. Tacitus und Cassius Dio waren stets um Objektivität bemüht und arbeiteten äußerst gesellschaftskritisch. Sueton hingegen war sehr detailverliebt und berichtete oft von erstaunlichen und skurrilen Eigenschaften der Kaiser, welche für die meisten Geschichtsschreiber dieser Zeit eher nebensächlich waren. Gerade diese unterschiedlichen Sichtweisen auf das Vergangene sind für Historiker heute äußerst wertvoll. Hierdurch lassen sich damalige Ereignisse leichter rekonstruieren, und das Bild der damaligen Zeit in unserer heutigen Gesellschaft wird um einiges vielschichtiger und lückenloser.

In dieser schriftlichen Ausarbeitung möchten wir die drei genannten Charaktere und ihre Werke beschreiben. Hierzu werden wir auf deren Herkunft, Werdegang, Motive zur
Geschichtsschreibung, Schreibstil, verfasste Schriften und die Erwartungen, die von ihnen an einen guten Kaiser gestellt wurden, eingehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Cassius Dio

2.1. Herkunft

2.2. Politischer Werdegang

2.3. Motive für die Geschichtsschreibung

2.4. Literarische Werk

2.5. Schreibstil

2.6. Kaiserbild

3. Sueton

3.1. Herkunft

3.2. Werdegang

3.3. Motive für die Geschichtsschreibung

3.4. Literarische Werke

3.5. Schreibstil

3.6. Kaiserbild

4. Tacitus

4.1. Lebenslauf

4.2. Motive für die Geschichtsschreibung

4.3. Schriften und Werke

4.3.1. Agricola

4.3.2. Germania

4.3.3. Dialogus de Oratoribus

4.3.4. Historiae

4.3.5. Annales

4.4. Politischer Standpunkt und Weltsicht

4.5. Absicht und Ziele seiner Schriften

4.6. Kaiserbild

4.7. Stil und Darstellungsweise

4.8. Quellenwert

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historischen Schriften von Cassius Dio, Sueton und Tacitus, um deren unterschiedliche Ansätze in der Dokumentation der römischen Geschichte sowie ihr jeweiliges Bild der römischen Kaiser zu analysieren. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Herkunft, politischer Werdegang und die individuellen Motive dieser Autoren ihre spezifischen Darstellungen der römischen Kaiserzeit beeinflussten.

  • Analyse der biographischen Hintergründe von Cassius Dio, Sueton und Tacitus.
  • Untersuchung der Beweggründe für ihre jeweilige Geschichtsschreibung.
  • Vergleich der literarischen Stile und Darstellungsweisen der drei Autoren.
  • Erarbeitung der jeweiligen Kaiserbilder im Kontext ihrer Zeit und sozialen Stellung.
  • Bewertung des Quellenwerts ihrer Werke für die moderne Geschichtswissenschaft.

Auszug aus dem Buch

4.4 Politischer Standpunkt und Weltsicht

Der politisch- gesellschaftliche Standpunkt des Historikers Tacitus befand sich zwischen Republik und Monarchie, aber wohl näher bei den Idealen der Römischen Republik und der Seite des Senats. Tacitus sah die starke zentrale Regierungsmacht in Form einer Monarchie als notwendig an. Um ihren Zweck zu erfüllen, musste es allerdings eine ehrliche und vertrauensvolle Kommunikation zwischen Senat und Monarch geben. Der Machtmissbrauch und die Korruption schlechter Kaiser werden durch den Verzicht des Senats, frei zu reden und seine Handlungsspielräume auszunutzen, gefördert.

In den „Historien“ kritisiert Tacitus das Verhalten der Senatoren, die sich jedem Regime widerstandslos anpassen. Die Moral der Senatoren, Mut, Aufrichtigkeit oder Kriecherei entscheiden über die Qualität der Politik.

Die Beschreibung der Amtsübernahme des Nachfolgers Tiberius nach dem Tod von Augustus beginnt mit den Worten: „ In Rom stürzten sich die Konsuln, der Adel und die Ritter in Sklaverei.“ Damit wird Tacitus aber kaum gemeint haben, der Senat hätte unbedingt wieder zur Republik zurückkehren sollen, denn er kannte die Probleme des Fehlens einer zentralen Macht, die zu den Schrecken der Bürgerkriege vor der Amtseinsetzung des ersten Kaisers Augustus geführt hatten. Tacitus tadelt vielmehr die unterwürfige Haltung des Senats dem neuen Kaiser gegenüber, die Heuchelei und die Schmeichlerei, die völlig unangebracht waren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der Antike ein und stellt die drei Historiker vor, deren unterschiedliche Sichtweisen auf das Vergangene für die heutige Geschichtswissenschaft von großer Bedeutung sind.

2. Cassius Dio: Dieses Kapitel behandelt das Leben und Werk des Cassius Dio, wobei besonderes Augenmerk auf seine senatorische Herkunft, seine Motive als Historiker und seinen stark klassizistisch geprägten Schreibstil gelegt wird.

3. Sueton: Der Fokus dieses Kapitels liegt auf der Biographie und den Werken Suetons, insbesondere auf seinen detailverliebten Kaiserbiographien und seiner Arbeitsweise, die oft private Einblicke und Anekdoten in den Vordergrund stellt.

4. Tacitus: Dieses umfangreiche Kapitel analysiert das Leben und das komplexe literarische Gesamtwerk des Tacitus, seine kritische Haltung gegenüber der Willkürherrschaft sowie seinen moralischen Ansatz in der Geschichtsschreibung.

5. Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung fasst die Bedeutung der drei Historiker zusammen und unterstreicht, wie ihre differierenden Standpunkte ein vielschichtiges und für die heutige Forschung unverzichtbares Bild der römischen Kaiserzeit ermöglichen.

Schlüsselwörter

Antike, Römische Geschichte, Cassius Dio, Sueton, Tacitus, Geschichtsschreibung, Kaiserbiographien, Kaiserbild, Politik, Senat, Monarchie, Prinzipat, Quellenwert, Historiographie, Virtus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht Leben, Werk und Geschichtsverständnis der drei bedeutenden römischen Historiker Cassius Dio, Sueton und Tacitus.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Herkunft und den Werdegang der Historiker, ihre Motive für die Geschichtsschreibung, ihre individuellen Stile sowie ihre Bewertung der römischen Kaiser.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die unterschiedlichen Sichtweisen der Historiker auf die römische Kaiserzeit aufzuzeigen und zu analysieren, wie diese das heutige Geschichtsbild prägen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literatur- und quellenbasierte Analyse, die biografische Daten mit den Inhalten und Stilen der überlieferten Schriften der Autoren in Verbindung setzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil ist in drei große Abschnitte gegliedert, in denen jeder der drei Historiker einzeln hinsichtlich seines Lebenslaufs, seiner Werke, seines Schreibstils und seines spezifischen Kaiserbildes porträtiert wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Antike, römische Geschichte, Kaiserbiographien, Historiographie und die Namen der drei behandelten Historiker.

Wie unterscheidet sich die Schreibweise von Tacitus von der des Sueton?

Während Tacitus eine kritische, moralisch orientierte und psychologisch tiefgründige Darstellung wählt, fokussiert sich Sueton stärker auf Anekdoten, das Privatleben der Kaiser und eine eher sachbezogene, nicht-chronologische Strukturierung.

Warum spielt das Verhältnis zum Senat eine so große Rolle für die Bewertung der Kaiser?

Sowohl Cassius Dio als auch Tacitus stammten aus der senatorischen Oberschicht. Für sie war die Kooperation des Kaisers mit dem Senat ein entscheidendes Qualitätsmerkmal für eine gute und gerechte Herrschaft.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die großen Schreiber der römischen Spätantike. Schreibstil und Motive zur Geschichtsschreibung von Dio Cassius, Sueton und Tacitus
Hochschule
Universität Vechta; früher Hochschule Vechta  (Institut für Geistes- und Kulturwissenschaften Abteilung für Kulturgeschichte und vergleichende Landesforschung)
Veranstaltung
GSM-4.1 Kaiser Nero und das röm. Reich im 1. Jh.
Note
1,0
Autor
Laura Endrizzi (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
26
Katalognummer
V296199
ISBN (eBook)
9783656941972
ISBN (Buch)
9783656941989
Sprache
Deutsch
Schlagworte
schreiber spätantike schreibstil motive geschichtsschreibung cassius sueton tacitus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Laura Endrizzi (Autor:in), 2013, Die großen Schreiber der römischen Spätantike. Schreibstil und Motive zur Geschichtsschreibung von Dio Cassius, Sueton und Tacitus, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/296199
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Leseprobe aus  26  Seiten
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