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Möglichkeiten der konstruktiven Fehlerkorrektur und Einarbeitung fehlertherapeutischer und -prophylaktischer Maßnahmen in den Unterricht

Titel: Möglichkeiten der konstruktiven Fehlerkorrektur und Einarbeitung fehlertherapeutischer und -prophylaktischer Maßnahmen in den Unterricht

Hausarbeit , 2015 , 19 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Lena Groß (Autor:in)

Didaktik für das Fach Englisch - Pädagogik, Sprachwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Besonders bei dem Erlernen einer Fremdsprache in der Schule machen Schüler oft unzählige Fehler, weshalb vor allem der Fremdsprachenunterricht seit jeher untrennbar mit Fehlern und der Fehlerkorrektur verbunden ist. Eine Aufgabe des Lehrers ist es, die Fehler seiner Schüler herauszuarbeiten und ihnen somit die Möglichkeit zu bieten, ihre Sprachkompetenzen zu überprüfen und sich individuell weiterzuentwickeln. Leider erzielen bisherige Korrekturvarianten nicht die genügende Aufmerksamkeit der Schüler und sind stark verbesserungswürdig. Da die Fehlerkorrektur und die damit einhergehende Rückmeldung eines Lehrers essentiell für den Fortschritt eines Schülers sind, werden mittels dieser Arbeit Möglichkeiten der konstruktiven Fehlerkorrektur aufgezeigt und wie diese in den Unterricht eingearbeitet werden können. Wichtige Schritte dabei sind: die Ursachenfindung eines Fehlers, die Fehlersignalisierung sowie eine effektive Einarbeitung fehlertherapeutischer und fehlerprophylaktischer Maßnahmen in den Unterricht, die helfen sollen Fehler zu beseitigen und ihnen langfristig vorzubeugen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fehleranalyse

2.1 Definition des Fehlerbegriffs

2.2 Ursachen von Fehlern

3. Fehlerkorrektur

3.1 Der Korrekturprozess

3.2 Fehlersignalisierung

3.3 Fehlertherapie

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Möglichkeiten einer konstruktiven Fehlerkorrektur im Fremdsprachenunterricht aufzuzeigen und Strategien zu entwickeln, wie diese effektiv in den Unterricht integriert werden können, um den Lernfortschritt der Schüler nachhaltig zu fördern.

  • Theoretische Fundierung des Fehlerbegriffs und Analyse von Fehlerursachen
  • Prozess der Fehleridentifizierung, -klassifikation und -bewertung
  • Methoden der Fehlersignalisierung durch Lehrkräfte und im Klassenverband
  • Ansätze zur Fehlertherapie und -prophylaxe zur langfristigen Kompetenzentwicklung
  • Die Bedeutung der Fehlerkorrektur als notwendiger Teil des Lernprozesses

Auszug aus dem Buch

2.2 Ursachen von Fehlern

Zunächst ist es wichtig, herauszustellen, dass ein Fehler im Zuge offener schriftlicher Aufgaben eine „Indikator-Funktion“ (Macht 1998, 357) über das sprachliche Inventar eines Schülers erlangt. In eigenständig verfassten Aufsätzen hat ein Schüler die freie Wahl über sein sprachliches Inventar und genügend Zeit, seine Aussagen zu formulieren. Somit weisen seine Fehler darauf hin, welche grammatischen Formen und Wörter er schon sicher beherrscht, worin noch Probleme bestehen und wo mögliche Ursachen für seine Fehler liegen. Aus diesem Grund befasst sich die vorliegende Arbeit nur mit Fehlern, die in schriftlichen Texten frei formuliert wurden und einer anschließenden schriftlichen Fehlerkorrektur dessen.

Mit dem Ziel, sich angemessen mit Fehlern auseinander zu setzen, ist es wichtig, dass ein Lehrer sich über die möglichen Ursachen eines Fehlers bewusst ist. Vor diesem Hintergrund ist es ihm möglich, die Lernschwierigkeiten der Schüler zu erkennen und das Lehrverhalten und damit einhergehend speziell seine Korrekturmethodik entsprechend anzupassen. Die Ursachenbestimmung stellt sich jedoch als sehr komplex dar, denn gerade die unterrichtliche Praxis zeigt die Vielfältigkeit der Gründe auf, die für Fehler verantwortlich sein können (vgl. Kleppin 2009, 60). Fehler haben, wie im Verlauf dieses Kapitels deutlich werden soll, also weitaus mehr Ursachen als beispielsweise Unachtsamkeit, Müdigkeit oder Nervosität.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Rolle von Fehlern im Fremdsprachenunterricht als essenziellen Bestandteil des Lernprozesses und definiert das Ziel, konstruktive Korrekturmethoden aufzuzeigen.

2. Fehleranalyse: Dieses Kapitel definiert den Fehlerbegriff im schulischen Kontext und untersucht verschiedene Ursachen, wie persönliche Faktoren, interlinguale Interferenzen oder Strategien der Elementarisierung.

3. Fehlerkorrektur: Hier werden der systematische Korrekturprozess, Ansätze der Fehlersignalisierung sowie fehlertherapeutische Maßnahmen detailliert beschrieben und diskutiert.

4. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Feststellung, dass eine strukturierte Fehlerkorrektur die Interimsprache der Lernenden fördert und maßgeblich zur Entwicklung ihrer Sprachkompetenz beiträgt.

Schlüsselwörter

Fehlerkorrektur, Fremdsprachenunterricht, Fehleranalyse, Interimsprache, Fehlersignalisierung, Fehlertherapie, Korrekturprozess, Lernerautonomie, Lernfortschritt, Kompetenzfehler, Performanzfehler, Interlinguale Interferenzen, Fehlerprophylaxe, Sprachsystem, Fehlerbewertung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Fehlern beim Erlernen einer Fremdsprache und präsentiert Wege für eine konstruktive und effektive Fehlerkorrektur durch die Lehrkraft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Analyse von Fehlerursachen, verschiedene Klassifikationen von Fehlern sowie Methoden zur Signalisierung und therapeutischen Behandlung von Fehlern im Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel besteht darin, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Lehrer durch konstruktive Korrekturmethoden Schülern helfen können, ihre Fehler zu verstehen, zu reflektieren und ihre Sprachkompetenz individuell weiterzuentwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine fachdidaktische Arbeit, die auf der Analyse bestehender theoretischer Modelle, empirischer Erkenntnisse zum Interimsprachen-Modell und der Sichtung gängiger Praxisvorschläge basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Fehleranalyse (Definition und Ursachen), den Korrekturprozess (Stadien der Bearbeitung) sowie konkrete Verfahren zur Signalisierung und Therapie von Fehlern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Fehlerkorrektur, Interimsprache, Fehlersignalisierung, Fehlertherapie und der gezielte Lernfortschritt im Englischunterricht.

Was sind „false friends“ und wie wird mit ihnen umgegangen?

Dies sind Wörter, die in der Muttersprache und Zielsprache ähnlich klingen, aber unterschiedliche Bedeutungen haben. Die Arbeit empfiehlt, diese durch individuelle Betroffenheit oder das Anlegen eines speziellen Hefters langfristig zu vermeiden.

Warum ist die Fehlerkorrektur laut der Arbeit für Lernende so wichtig?

Fehler werden nicht als Defizite, sondern als notwendiger Lernschritt begriffen. Durch eine explizite Rückmeldung kann der Schüler Hypothesen über das Zielsprachensystem überprüfen und seine Interimsprache instabilen Zuständen in Richtung der Zielsprachennorm weiterentwickeln.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Möglichkeiten der konstruktiven Fehlerkorrektur und Einarbeitung fehlertherapeutischer und -prophylaktischer Maßnahmen in den Unterricht
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Veranstaltung
TEFL: Assessing Foreign Language Skills and Competences
Note
1,3
Autor
Lena Groß (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
19
Katalognummer
V296039
ISBN (eBook)
9783656939801
ISBN (Buch)
9783656939818
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fehlerkorrektur Fremdsprache Fehlertherapie Fehler Lernschwierigkeiten Ursachen Fehlersignalisierung fehlertherapeutisch Maßnahmen Fehlerprophylaxe
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lena Groß (Autor:in), 2015, Möglichkeiten der konstruktiven Fehlerkorrektur und Einarbeitung fehlertherapeutischer und -prophylaktischer Maßnahmen in den Unterricht, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/296039
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Leseprobe aus  19  Seiten
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