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Die Baupolitik des Augustus in der römischen Antike

Titel: Die Baupolitik des Augustus in der römischen Antike

Seminararbeit , 2014 , 14 Seiten

Autor:in: Karolin Kaffenberger (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit soll dargestellt werden, wie Augustus seine Baupolitik propagierte. Es folgt eine knappe Übersicht über das Ausmaß der Bautätigkeit des Prinzeps in Rom während verschiedener Phasen seiner Regierungszeit. Zuletzt soll anhand des Forum Augustum exemplarisch dargestellt werden, wie sich die Baupolitik des Augustus auf Rom und die römischen Bürger auswirkte. Angemerkt sei, dass in dieser Arbeit der Fokus kaum auf die architektonische Umsetzung der Baupolitik im kunsthistorischen Sinn gerichtet sein wird. Vielmehr soll betrachtet werden, welche Bedeutung man der Entstehungszeit und Platzierung der Bauwerke beimessen kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Darstellung der Baupolitik im Tatenbericht des Augustus

3. Das Bauprogramm des Augustus als Abweichung von der republikanischen Tradition?

4. Bauphasen - Vom Triumvirat bis zum Tod des Augustus

4.1. Baupolitik während der Triumviratszeit

4.2. Baupolitik nach dem Sieg bei Actium

4.3. Baupolitik nach dem Tode Agrippas

5. Augustusforum und Mars Ultor Tempel - Platz für den Prinzeps

6. Abschließende Worte

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Baupolitik des Augustus als zentrales Instrument seiner Machtdemonstration und Selbstdarstellung, wobei der Fokus darauf liegt, wie durch bauliche Maßnahmen ein neues, imperiales Rom erschaffen und die Grenze zur republikanischen Tradition markiert wurde.

  • Analyse des Tatenberichts als Quelle für das augusteische Bauprogramm
  • Untersuchung der baulichen Kontinuität und Abgrenzung gegenüber der Republik
  • Differenzierung der Bauphasen während der Regierungszeit des Augustus
  • Exemplarische Betrachtung der Rolle des Augustusforums und des Mars-Ultor-Tempels

Auszug aus dem Buch

4.1. Baupolitik während der Triumviratszeit

Der erste Abschnitt stellt die Zeit vom Tode Caesars bis zum Sieg über den politischen Rivalen Antonius dar. Hier lieferten sich Augustus und seine Anhänger einen erbitterten Konkurrenzkampf mit ihrem Gegner. Selbst in ihrer Bautätigkeit wetteiferten die beiden Rivalen um die Gunst der Öffentlichkeit. Um sich hervorzutun, ohne großspurig zu wirken, konzentrierte Augustus sich im Wesentlichen auf drei markante Punkte in Rom. Zum einen war dies der Tempel auf dem Palatin, den er für Apoll oberhalb des Circus Maximus errichten ließ. Es mag kein Zufall gewesen sein, dass sich auch das Haus des späteren Prinzeps dort befand und er so gezielt eine Verbindung zwischen sich und Apoll herstellte. Derartig bedeutungsvolle und exponierte Wohnlagen waren vorher nur bei den Königen der hellenistischen Zeit zu finden.

Auf dem Marsfeld baute Augustus das monumentalste Bauwerk seiner frühen Jahre. Es entstand ein Mausoleum mit gewaltigen Ausmaßen, das mit keines seiner späteren Bauwerke vergleichbar wäre. Dieses Grabmal, das von der Größe her mit dem von Alexander der Große in Alexandria verglichen werden kann, war schon von weitem sichtbar und dürfte in der damaligen Zeit auf Reisende und auf die Bürger Roms in etwa so anziehend gewirkt haben wie heute der Eiffelturm in Paris dies tut. Dieser Bau war an der Spitze mit einer Statue des Augustus versehen und später kamen Symbole hinzu, die seinen ehrenvollen Verdiensten und Siegen zugesprochen wurden, eine Dekoration, durch die das Mausoleum auch wie ein gigantisches Siegesmal gewirkt haben mag.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema der augusteischen Baupolitik anhand der Res Gestae und der Forschungsdebatte zur Transformation Roms zur Marmorstadt.

2. Darstellung der Baupolitik im Tatenbericht des Augustus: Untersuchung der Art und Weise, wie Augustus seine Bautätigkeit im Tatenbericht kontextualisiert und mit dem Motiv der liberalitas verknüpft.

3. Das Bauprogramm des Augustus als Abweichung von der republikanischen Tradition?: Analyse des Wandels von privater Baufinanzierung durch Nobilitätsfamilien hin zur zentralistischen Baupolitik des Prinzeps.

4. Bauphasen - Vom Triumvirat bis zum Tod des Augustus: Chronologische Einteilung der Bauvorhaben in Phasen, die den machtpolitischen Entwicklungen Augustus' folgen.

5. Augustusforum und Mars Ultor Tempel - Platz für den Prinzeps: Fallbeispiel der baulichen Neuordnung im Zentrum Roms zur ideologischen Inszenierung von Augustus und seiner gens.

6. Abschließende Worte: Zusammenführende Betrachtung der Baupolitik als groß angelegtes Propagandaprogramm zur Etablierung einer neuen Ordnung unter Augustus.

Schlüsselwörter

Augustus, Baupolitik, Rom, Res Gestae, Prinzeps, Mars-Ultor-Tempel, Tatenbericht, Marmorstadt, Augustusforum, Propagandaprogramm, Antike, Architektur, Machtinszenierung, Pietas, Nobilitas.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit befasst sich mit der umfangreichen Bautätigkeit des römischen Kaisers Augustus und deren politischer sowie symbolischer Bedeutung für die Stadt Rom.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die Bauphasen, die bauliche Selbstdarstellung des Prinzeps, der Vergleich mit der republikanischen Tradition und die propagandistische Funktion der monumentalen Bauten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu zeigen, wie Augustus seine Baupolitik nutzte, um seine Macht zu festigen, eine neue Ordnung zu etablieren und sich als bewahrender Herrscher darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer quellenorientierten historischen Analyse, insbesondere unter Einbeziehung der Res Gestae und architekturhistorischer Forschungsliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Untersuchung des Tatenberichts, eine Einordnung in die republikanische Geschichte, eine chronologische Aufarbeitung der Bauphasen und eine vertiefende Fallstudie zum Augustusforum.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Baupolitik, Propaganda, Selbstdarstellung, Marmorstadt, Augustusforum und Pietas geprägt.

Welche Rolle spielt Agrippa innerhalb der Baupolitik?

Agrippa fungierte als eine Art Co-Regisseur, der durch die Realisierung wichtiger Infrastrukturprojekte, wie der Wasserversorgung, wesentlich zum Erfolg des augusteischen Bauprogramms beitrug.

Warum war das Augustusforum für die Selbstdarstellung so wichtig?

Es fungierte als geschlossene Anlage, die durch gezielte Platzierung von Statuen und Denkmälern den Prinzeps und seine Familie sowie deren göttliche Abstammung in den Mittelpunkt der römischen Wahrnehmung rückte.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Baupolitik des Augustus in der römischen Antike
Hochschule
Universität Hamburg
Autor
Karolin Kaffenberger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
14
Katalognummer
V296005
ISBN (eBook)
9783656941415
ISBN (Buch)
9783656941422
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Augustus Baupolitik Römischer Kaiser Antike Rom
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Karolin Kaffenberger (Autor:in), 2014, Die Baupolitik des Augustus in der römischen Antike, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/296005
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Leseprobe aus  14  Seiten
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