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Zerspankraftkomponentenmessung

Zusammenfassung über die auftretenden Kräfte bei der mechanischen Rundbearbeitung

Titel: Zerspankraftkomponentenmessung

Studienarbeit , 2002 , 37 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: B. Eng. (FH) Michael Reichel (Autor:in)

Ingenieurwissenschaften - Maschinenbau

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieser Bericht stellt eine detaillierte Zusammenfassung über die auftretenden Kräfte bei der mechanischen Rundbearbeitung dar.
Die theoretischen Hintergründe sowie die technische Verwirklichung werden erläutert und dargelegt. Durch gut nachvollziehbare Versuche werden die auftretenden Kräfte ermittelt. Der Versuchsaufbau und der Messablauf werden u.a. an Hand von Aufnahmen ausführlich beschrieben. Die gewonnenen Ergebnisse sind dokumentiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Theoretische Zusammenhänge

1.1 Stellenwert unter den verschiedenen Fertigungsverfahren

1.2 Das Drehen

1.3 Der Meißel

1.3.1 Schneiden und Flächen am Meißel

1.3.2 Werkzeugwinkel

1.3.3 Schneidstoffe

1.3.4 Schäden, Verschleiß

1.3.5 Standzeit

1.3.6 Meißelarten

1.4 Span und Spanbildung

1.4.1 Spanarten

1.4.2 Spanformen

1.4.3 Aufbauschneide

1.5 Spannmittel

1.5.1 Für das Werkstück

1.5.2 Für das Werkzeug

1.6 Kühlschmierstoffe

1.7 Rauhigkeiten

1.8 Zerspanbarkeit

1.9 Wirkende Kräfte

1.9.1 Zusammenhänge

1.9.1.1 Kraft zu Einstellwinkel

1.9.1.2 Kraft zu Schnitttiefe

1.9.1.3 Kraft zu Vorschub

1.9.1.4 Kraft zur Schnittgeschwindigkeit

1.9.1.5 Spezifische Schnittkraft

2 Aufgabenstellung

3 Versuch

3.1 Versuchsaufbau

3.2 Versuchsbeschreibung

3.3 Gemessene Werte

4 Graphische Darstellung und Diskussion

4.1 Versuchsreihe 1

4.2 Versuchsreihe 2

4.3 Versuchsreihe 3

4.4 Versuchsreihe 4

4.5 Werkstoffbestimmung

5 Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Arbeit befasst sich mit der experimentellen Ermittlung von Zerspankraftkomponenten beim Längsrunddrehen. Das Hauptziel besteht darin, den Einfluss verschiedener Prozessparameter auf die Schnittkraft zu analysieren und durch die Messung unter definierten Randbedingungen Rückschlüsse auf den verwendeten Werkstoff zu ziehen.

  • Grundlagen der Zerspantechnik und Schneidengeometrie
  • Analyse wirkender Kräfte beim Drehprozess
  • Experimentelle Untersuchung von Einstellwinkel, Schnitttiefe, Vorschub und Drehzahl
  • Bestimmung spezifischer Schnittkräfte
  • Werkstoffidentifikation durch Zerspankraftmessung

Auszug aus dem Buch

1.3.2 Werkzeugwinkel

Für die Form des Spans zeichnet sich der Einstellwinkel κ verantwortlich. Er ist darüber hinaus auch für die aufzuwendende Leistung im Prozess verantwortlich. Sein Winkel ist auch ein Parameter, wie wir später in Punkt 1.9.1.1 sehen werden, und für die auftretenden Schnittkraftkomponenten relevant.

Als Freiwinkel α bezeichnet man den Winkel zwischen schon bearbeiteter Fläche (= Werkzeugbezugebene) und Freifläche. Der Freiwinkel kann praktisch nur auf Kosten des Keilwinkels variiert werden. Große Freiwinkel verringern den Freiflächenverschleiß, begünstigen wiederum aber das Ausbrechen der Schneidkante.

Als Keilwinkel β wird der Winkel des eigentlichen Schneidkeils genannt. Eine Werkzeugschneide dringt um so leichter in das Werkstück ein, je kleiner ihr Keilwinkel ist. Andererseits muss die Schneide umso stabiler sein, je fester der Werkstoff ist.

Als Spanwinkel γ wird der von der schon bearbeitenden Fläche(= Werkzeugbezugebene) senkrecht verlaufenden Linie zur Spanfläche Winkel bezeichnet.

Zusammen mit dem Eckenwinkel є, der für die Stabilität des Werkzeuges wichtig ist, und dem Eckenradius r ist das Werkzeug vollständig geometrisch definiert.

Außerdem ergeben α, β und γ addiert immer 90˚.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Theoretische Zusammenhänge: Erläutert die Grundlagen der Fertigungsverfahren, der Drehtechnik, Werkzeuggeometrie, Spanbildung sowie die physikalischen Gesetzmäßigkeiten der wirkenden Kräfte.

2 Aufgabenstellung: Definiert das Ziel des Versuchs, konkret die experimentelle Ermittlung von Ergebnissen sowie die Rückführung auf den Werkstoff durch Kraftmessung.

3 Versuch: Beschreibt den Versuchsaufbau mit piezolelektrischer Messtechnik sowie das methodische Vorgehen in vier Versuchsreihen mit den dazugehörigen Messwerten.

4 Graphische Darstellung und Diskussion: Präsentiert die Messergebnisse der vier Versuchsreihen in Diagrammen und diskutiert diese im Kontext der theoretischen Erwartungen sowie der Werkstoffbestimmung.

5 Zusammenfassung: Fasst die Erkenntnisse des Versuchs zusammen und bestätigt die Übereinstimmung von Praxis und Theorie hinsichtlich der Prozessparameter.

Schlüsselwörter

Zerspankraft, Längsrunddrehen, Schnittkraftkomponenten, Werkzeugwinkel, Kienzle-Formel, Spanbildung, Aufbauschneide, Schnitttiefe, Vorschub, Schnittgeschwindigkeit, Piezomesstechnik, Werkstoffbestimmung, Standzeit, Fertigungsverfahren, Zerspanbarkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Verhalten der Zerspankraftkomponenten beim Längsrunddrehen unter Variation verschiedener Prozessparameter.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Zerspantechnik, die Werkzeuggeometrie, die wirkenden Kräfte beim Drehprozess sowie die experimentelle Ermittlung spezifischer Schnittkräfte zur Werkstoffanalyse.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist einerseits das experimentelle Ermitteln der Schnittkraftkomponenten in verschiedenen Versuchsreihen und andererseits die Bestimmung des verwendeten Werkstoffes durch den Vergleich von Messdaten mit Tabellenwerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine experimentelle Methode mittels einer konventionellen Flachbettdrehmaschine und einer piezolelektrischen Kraftmesseinheit eingesetzt, um die Schnittkraftkomponente Fc zu erfassen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Zerspanung, den Versuchsaufbau, die Durchführung der vier Versuchsreihen zur Variation von Einstellwinkel, Schnitttiefe, Vorschub und Drehzahl sowie die abschließende Werkstoffbestimmung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Schlüsselwörtern zählen Zerspankraft, Längsrunddrehen, Schnittkraftkomponenten, Kienzle-Formel, Spanbildung und Werkstoffbestimmung.

Warum weichen einige Messwerte in der ersten Versuchsreihe von der Theorie ab?

Die Abweichungen der letzten Messwerte könnten auf die Bildung einer Aufbauschneide oder geometrische Ungleichmäßigkeiten der Schneide zurückzuführen sein, die eine ungleichmäßige Schnittkraftverteilung verursachen.

Wie erfolgt die Bestimmung des Werkstoffes anhand der Messdaten?

Die Werkstoffbestimmung erfolgt durch die Ermittlung der spezifischen Schnittkraft, wobei der Wert der Grundschnittkraft über eine grafische Auswertung bestimmt und anschließend mit Tabellenwerten für Stähle wie Ck 45 oder 34 CrMo4 abgeglichen wird.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zerspankraftkomponentenmessung
Untertitel
Zusammenfassung über die auftretenden Kräfte bei der mechanischen Rundbearbeitung
Hochschule
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung Konstanz  (Maschinenbau)
Veranstaltung
Fertigungsverfahren
Note
1,7
Autor
B. Eng. (FH) Michael Reichel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
37
Katalognummer
V29508
ISBN (eBook)
9783638309998
ISBN (Buch)
9783638650335
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zerspankraftkomponentenmessung Fertigungsverfahren Drehen Drehteile
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B. Eng. (FH) Michael Reichel (Autor:in), 2002, Zerspankraftkomponentenmessung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/29508
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Leseprobe aus  37  Seiten
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