Täglich wird man mit sehr vielen Werbungen und Botschaften konfrontiert.
Die Reizüberlastung ist so hoch, dass man deshalb nur einen kleinen Teil bewusst wahrnehmen kann.
Doch wann fällt eine Werbung positiv auf? Wie wirbt man richtig? Um diese komplexen Fragen zu beantworten, bedarf es eines Mediaplans. Dieser wird beispielhaft für das Unternehmen Uniqlo erstellt, welches neu in Deutschland ist und sich als Marke mit seinen Produkten am Markt etablieren muss.
Der Mediaplan spezialisiert sich auf die Online Medien: Social Networks und Online-Marketing, die sowohl den Flagshipstore in Berlin als auch den deutschen Online-Shop bekannt machen sollen.
Welche Internet Mediapräsenz dafür geeignet ist und welches Medium für die Erreichung der Mediaziele Markenbekanntheit und Markenimage genutzt werden soll, wird in dieser Hausarbeit herausgestellt.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Mediaplan
2.1 Definition
2.2 Bestandteile
2.3 Nutzen
3 Online Medien
3.1 Werbung im Internet
3.1.1 Quantitative Ziele
3.1.2 Qualitative Ziele
3.2 Social Networks
3.2.1 Quantitative Ziele
3.2.2 Qualitative Ziele
4 Uniqlo
4.1 Vorstellung des Unternehmens
4.2 Mediaplan
4.3 Ziele
5 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit erstellt beispielhaft einen Mediaplan für das Unternehmen Uniqlo, um dessen Flagship Store in Berlin sowie den deutschen Online-Shop durch gezieltes Online-Marketing und Social-Media-Aktivitäten erfolgreich zu etablieren und die Markenbekanntheit zu steigern.
- Grundlagen der Mediaplanung nach Fritz Unger
- Analyse der Werbewirkung in Online-Medien
- Vergleich von quantitativen und qualitativen Mediazielen
- Spezifische Strategieentwicklung für Uniqlo in Deutschland
- Budgetierung und Medieneinsatz im E-Commerce-Kontext
Auszug aus dem Buch
3.1.1 Quantitative Ziele
Zu den quantitativen Zielen oder auch Grobzielen im Online-Marketing gehört vor allem, immer die neusten Medien im Internet zu nutzen und den Anschluss an die ständigen Aktualisierungen nicht zu verlieren.15 Dies bedeutet jedoch viel Aufwand, um neue Medien, Programme etc. zu nutzen und einzuführen, um sich von Konkurrenten abzuheben. Es kann jedoch vor allem eine Zielgruppe angesprochen werden, die jünger, wohlhabender und gebildeter ist als der Durchschnitt, wobei es schwierig ist über dieses Medium eine spezielle Zielgruppe zu erreichen. Ein weiteres Ziel ist es, das Verhalten der Wettbewerber zu beobachten und zu analysieren, ob die gewünschte Zielgruppe das ausgewählte Medium überhaupt nutzt und wenn ja, mit welcher Intensität (Reichweite, Kontakt). Auch die Generierung von mehr Traffic, also mehr Nutzern auf der Website gehört zu den quantitativen Zielen. Wenn die Zielgruppe das Medium nicht in Anspruch nimmt, gilt es als quantitatives Ziel, diese darauf aufmerksam zu machen und Vorteile durch eine Nutzung aufzuzeigen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Arbeit identifiziert die Reizüberlastung im Alltag und stellt die Notwendigkeit einer durchdachten Mediaplanung für die Marke Uniqlo zur Etablierung auf dem deutschen Markt dar.
2 Mediaplan: Dieses Kapitel definiert Mediaplanung, erläutert die wesentlichen Bestandteile wie Situationsanalyse, Zielgruppenbeschreibung und Budgetierung und beschreibt den Nutzen für die Positionierung am Markt.
3 Online Medien: Hier wird der Einsatz von Online-Werbung und Social Networks analysiert, wobei zwischen quantitativen Grobzielen und qualitativen Detailzielen für die Werbeplanung differenziert wird.
4 Uniqlo: Dieses Kapitel wendet die theoretischen Grundlagen auf die Marke Uniqlo an, stellt das Unternehmen vor und entwickelt einen konkreten Mediaplan inklusive Budgetierung und strategischer Zielsetzung.
5 Fazit: Die Arbeit resümiert, dass eine Kombination aus Social Networks und gezieltem Online-Marketing der effizienteste Weg ist, um Bekanntheit zu generieren und Kunden ohne aufdringliche Werbung zu binden.
Schlüsselwörter
Mediaplanung, Uniqlo, Online-Marketing, Social Networks, Markenbekanntheit, Markenimage, Online-Shop, Zielgruppenanalyse, Werbebudget, Mediaplan, E-Commerce, Flagship Store, Digitale Kommunikation, Kundenbindung, Werbestrategie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines beispielhaften Mediaplans für das Modeunternehmen Uniqlo, um dessen Präsenz auf dem deutschen Markt zu stärken.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf den Methoden der klassischen Mediaplanung, der Nutzung von Online-Medien und Social Networks sowie der spezifischen Anwendung dieser Strategien auf ein Unternehmen im Bereich Fashion Retail.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, eine geeignete Internet-Mediapräsenz zu empfehlen, die sowohl den Flagship Store in Berlin als auch den deutschen Online-Shop von Uniqlo effektiv bekannt macht.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf den Mediaplanungsansatz nach Fritz Unger, der fünf Phasen umfasst: Situationsanalyse, Kommunikationsziele, Zielgruppenbeschreibung, Budgetierung und Agentur-Briefing.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert theoretische Grundlagen, vergleicht Online-Werbung mit Social Media und leitet daraus konkrete Maßnahmen für Uniqlo ab, einschließlich einer Schätzung des benötigten Werbebudgets.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Mediaplanung, Online-Marketing, Social Networks, Markenbekanntheit und Zielgruppenorientierung.
Warum spielt die "People Campaign" eine Rolle für Uniqlo?
Diese Kampagne nutzt die Reichweite von Personen mit hoher Relevanz für die Berliner Szene in sozialen Netzwerken, um organisch Traffic und Kundeninteresse für Uniqlo zu generieren.
Warum sind Affiliate-Programme laut der Autorin besonders empfehlenswert?
Affiliate-Programme erlauben es, Uniqlo-Werbung gezielt auf Seiten zu platzieren, auf denen sich die Zielgruppe bereits aufhält, was die Streuverluste klassischer Bannerwerbung minimiert.
- Arbeit zitieren
- Beate Bänder (Autor:in), 2014, Beispielhafter Mediaplan für das Unternehmen Uniqlo, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/294936