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Darstellung der Natur in der Funktion der Heldengestaltung in Goethes "Die Leiden des jungen Werther"

Titel: Darstellung der Natur in der Funktion der Heldengestaltung in Goethes "Die Leiden des jungen Werther"

Seminararbeit , 2010 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: B.A. Tatjana Georgievska (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Es ist schon bekannt, dass es gegenseitige Ähnlichkeit zwischen der bildenden - und literarischen Kunst gibt. Die beiden indizieren eine bedeutende ideenreiche Übereinstimmung und Neigungen zur Darstellung der Wirklichkeit in einzelnen Zeitabschnitten. Die Landschaft in der bildenden Kunst stellt ein geheutes Abbild und Graphik von der bestimmten Gegend dar.

Man kann diese Landschaft gelegentlich reliefartig darstellen. Manche Beschreibungen der Natur im Goethes Werk: „ Die Leiden des jungen Werther” sind, wie es sich später zeigte, ein interessanter Werkstoff für die Analyse Goethes Verfahren bei der Gestaltung der Hauptperson. Goethes umfassende Kenntnisse in der zeichnerischen und Malertechnik, das Gefühl für den Raum und die Farbe, tragen zur reliefartigen und bildhaften Beschreibung bei. Man bemerkt das kräftige Zusammenspiel zwischen den Gefühlen von Werther und dem Bild der Landschaft.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

EINFÜHRUNG

ANALYSE

SCHLUSSWORT

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Funktion der Naturdarstellung in Goethes „Die Leiden des jungen Werther“ und deren zentrale Bedeutung für die Gestaltung der Hauptfigur. Dabei wird analysiert, wie sich die Wahrnehmung der Natur im Verlauf des Romans synchron zum seelischen Zustand Werthers von einer idyllisch-paradiesischen Spiegelung des inneren Glücks hin zu einer melancholischen, zerstörerischen Projektion entwickelt.

  • Die ästhetische Verbindung zwischen bildender Kunst und Literatur im 18. Jahrhundert.
  • Die Rolle der Natur als Gegenbegriff zur gesellschaftlichen Zivilisation und rationalen Ordnung.
  • Der Einfluss von Homer und Ossian auf die wechselnde Naturauffassung des Protagonisten.
  • Die psychologische Funktion der Landschaftsschilderung als Projektionsfläche für Werthers Subjektivität.
  • Die Entwicklung der Romanstruktur durch das Zusammenspiel von Naturphänomenen und Werthers innerem Verfall.

Auszug aus dem Buch

DARSTELLUNG DER NATUR IN DER FUNKTION DER HELDENGESTALTUNG IM GOETHES WERK DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER

Es ist schon bekannt, dass es gegenseitige Ähnlichkeit zwischen der bildenden - und literarischen Kunst gibt. Die beiden indizieren eine bedeutende ideenreiche Übereinstimmung und Neigungen zur Darstellung der Wirklichkeit in einzelnen Zeitabschnitten. Die Landschaft in der bildenden Kunst stellt ein geheutes Abbild und Graphik von der bestimmten Gegend dar. Man kann diese Landschaft gelegentlich reliefartig darstellen. Als für sich bestehendes künstlerisches Thema ist die Landschaft nicht in allen Zeiträumen der bildenden Kunst bekannt, im Mittelalter hält man sie sogar für weniger geschätzte malerische Gattung. Sie wurde in der Epoche der Renaissance in Italien und noch in anderen Ländern aufs Neue aktualisiert. Wenn man über Deutschland redet, zeigt Dürer im 16. Jahrhundert eine außergewöhnliche Begabung für die Wahrnehmung der Natur und demnächst macht er die ersten unabhängigen Landstriche in der Technik mit Aquarellfarben. Etwas später pflegt diese Landschaft in Deutschland die sogenannte Donauschule, deren Vertreter A. Altdorfer und W. Hüber sind.

Die Darstellung der Natur verzichtet auf Subjektivität und Emotionalität in der Epoche des Klassizismus, diese Stilform besteht auf Klarheit und Strenge der Gliederung, Geradlinigkeit. Man weiß schon, dass die Landschaft erst mit der Epoche der Romantik in die neue Entwicklungsphase hineinkommt. Die Antike ist das Vorbild den klassizistischen Künstlern und in der Romantik kann sich der Maler ungebunden mit Gefühl der Unendlichkeit ausdrücken. Dieser Gefühlseindruck verbindet den Menschen mit der Natur, sodass sie der Bestandteil seiner Weltanschauung wird.

Zusammenfassung der Kapitel

EINFÜHRUNG: Dieses Kapitel erläutert die historischen und kunsttheoretischen Hintergründe der Landschaftsdarstellung, wobei insbesondere die Entwicklung von der Renaissance über den Klassizismus bis zur Romantik skizziert wird.

ANALYSE: Hier wird die zentrale Funktion der Natur im Werther-Roman untersucht, wobei insbesondere das Spannungsfeld zwischen dem Geniebegriff, der gesellschaftlichen Zivilisationskritik und der projektiven Naturwahrnehmung analysiert wird.

SCHLUSSWORT: Das Kapitel fasst zusammen, dass die Naturdarstellung im Roman ein entscheidendes Mittel zur Gestaltung der Hauptfigur ist und sich in zwei Typen – idealistisch unter dem Einfluss Homers und melancholisch unter dem Einfluss Ossians – unterteilen lässt.

Schlüsselwörter

Werther, Johann Wolfgang von Goethe, Sturm und Drang, Naturdarstellung, Landschaft, Genie, Romantik, Homer, Ossian, Subjektivität, Zivilisationskritik, seelischer Zustand, Ästhetik, Projektion, Literatur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Darstellung der Natur im Roman „Die Leiden des jungen Werther“ und untersucht, wie diese als zentrales Element zur Charakterisierung der Hauptfigur Werther dient.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit befasst sich mit der Verbindung von Kunst und Natur, der Rolle des Geniekults, der Opposition zwischen Natur und Zivilisation sowie der Bedeutung von Jahreszeiten und literarischen Einflüssen auf die Wahrnehmung der Umgebung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Goethes detaillierte Naturbeschreibungen untrennbar mit dem psychologischen Wandel des Protagonisten verknüpft sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewandt?

Die Autorin verwendet eine literaturwissenschaftliche Analyse, die sowohl auf zeitgenössischen literaturtheoretischen Quellen als auch auf kunsthistorischen Vergleichen basiert, um die Symbolik der Natur im Roman zu entschlüsseln.

Welche Inhalte bilden den Kern des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Untersuchung der verschiedenen Phasen der Naturwahrnehmung Werthers, angefangen bei der paradiesischen Frühphase bis hin zum melancholischen, destruktiven Ende unter Einfluss von Ossian.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Zu den prägenden Begriffen gehören Naturdarstellung, Projektion, Sturm und Drang, Subjektivität, künstlerische Wahrnehmung und der Gegensatz zwischen Idylle und existentieller Not.

Wie unterscheidet sich die Naturwahrnehmung in den zwei Teilen des Romans?

Im ersten Teil dient die Natur als „Locus amoenus“ und Spiegelbild eines harmonischen, glücklichen Seelenzustands, während sie im zweiten Teil zu einer düsteren Projektion von Werthers innerer Zerrüttung und seinem Todeswunsch wird.

Welche Rolle spielt die Dichtung von Homer und Ossian in diesem Zusammenhang?

Homer steht für die idyllische, harmonische Welt, die Werther zu Beginn sucht. Ossian hingegen fungiert als Ausdruck seiner späteren Melancholie und seines Gefühls des Scheiterns, wodurch er den früheren Einfluss Homers verdrängt.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Darstellung der Natur in der Funktion der Heldengestaltung in Goethes "Die Leiden des jungen Werther"
Hochschule
Universität Belgrad  (Institut für Germanistik)
Veranstaltung
Seminar
Note
1,0
Autor
B.A. Tatjana Georgievska (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
20
Katalognummer
V293785
ISBN (eBook)
9783656914297
ISBN (Buch)
9783656914303
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Goethe Die Leiden des jungen Werther Heldengestaltung Sturm und Drang Empfindsamkeit Natur Kunst
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B.A. Tatjana Georgievska (Autor:in), 2010, Darstellung der Natur in der Funktion der Heldengestaltung in Goethes "Die Leiden des jungen Werther", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/293785
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Leseprobe aus  20  Seiten
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