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Der Pakt mit dem Teufel in der Literatur. Darstellung eines Vertrages mit dem Bösen am Beispiel der Historia von D. Johann Fausten

Titel: Der Pakt mit dem Teufel in der Literatur. Darstellung eines Vertrages mit dem Bösen am Beispiel der Historia von D. Johann Fausten

Hausarbeit , 2013 , 15 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die im Mittelalter thematisierte Bündnisliteratur zwischen Mensch und Teufel nimmt zwar zahlenmäßig eine eher unbedeutende Stellung ein, da die Verbreitung von biblischen Motiven oder die Erzählungen von Wundernachrichten weitaus mehr genutzt wurden, um den christlichen Glauben zu stärken, jedoch ist sie eine äußerst beliebte Schilderung des zentralen Problems in jedem Glauben. Sie verdeutlicht die Möglichkeiten eines jeden Anhängers, die Glaubensregeln zu übertreten oder sich einer anderen Glaubensrichtung anzuschließen.

Die Legende bildet, neben der Historia, eine der am weitesten verbreiteten Darstellungen der Bündnisliteratur. Sie dient dazu, an den christlichen Glauben zu appellieren und den Menschen vor gottwidrigem Verhalten zu warnen. Denn auch wenn hier ein Pakt mit dem Teufel eingegangen wird, gelingt es dem Sünder sich durch aufrichtige Reue und der Zuwendung zu Gott aus dem Vertrag mit dem Bösen zu befreien. Es soll auf diese Weise die Macht des himmlischen über die des Teufels verdeutlicht werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundkonstanten und Voraussetzungen für einen Pakt mit dem Teufel

3. Forderungen und Leistungen in einem Pakt mit dem Teufel

4. Die Forderungen und Leistungen des Teufels in der Historia

5. Die Aufhebung eines Vertrages mit dem Teufel

6. Resümee

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Motiv des Teufelspaktes in der Literatur des Mittelalters, wobei ein besonderer Fokus auf dem Vergleich zwischen der christlichen Legende und der Historia von D. Johann Fausten liegt. Es wird analysiert, wie sich der Pakt als rechtliche und spirituelle Verbindung zwischen Mensch und Teufel konstituiert, welche strukturellen Bedingungen ihm zugrunde liegen und warum ein Ausstieg für den Faust-Charakter im Gegensatz zur traditionellen Legende unmöglich bleibt.

  • Strukturelle Grundkonstanten und Voraussetzungen eines Teufelspaktes
  • Differenzierung der Forderungen und Leistungen von Mensch und Teufel
  • Die Spezifik des Paktes in der Historia von D. Johann Fausten
  • Die theologischen und moralischen Hürden einer Vertragsaufhebung
  • Der Einfluss von Todsünden und Zweifeln auf die Unwiderruflichkeit des Paktes

Auszug aus dem Buch

4. Die Forderungen und Leistungen des Teufels in der Historia

Auch in der Historia werden zu Beginn von Doktor Faustus und seinem Geist Mephistopheles die beiderseitigen Forderungen und Leistungen ausgehandelt und nach einer Übereinkunft vertraglich festgehalten, wodurch es zu dem Pakt zwischen Mensch und Teufel kommt.

Während seiner ersten Begegnung mit dem Geist Mephistopheles stellen beide eine Reihe von Forderungen, welche sie anschließend mit einem Pakt besiegeln. Faustus fordert zunächst, dass der Teufel ihm untertänig und gehorsam sein soll, bei allem was er vom ihm fordere, dass dieser ihm keine Antworten auf seiner Fragen vorenthalten dürfe und dass der Teufel ihm nie etwas Unwahres antworten solle. Diese Forderungen werden jedoch von Mephistopheles abgelehnt, da er keine vollkommene Gewalt besäße und er erklärte Faustus, dass es auch in der Unterwelt eine Rangordnung gäbe und nur Luzifer alleine über diese Macht verfüge. Darauf bat Faustus seinen Geist, zu einem späteren Zeitpunkt ihm wieder zu erscheinen und er wolle ihm dann, seine neuen Forderungen unterbreiten. Als Mephistopheles später zurückkehrte verfasste Faustus seine Forderungen erneut. Als erstes forderte er von ihm, die Fähigkeiten, die Form und Gestalt eines Geistes anzunehmen. Seine zweite Forderung bestand darin, dass der Geist alles tun solle, was er von ihm begehre und haben wolle, seine dritte Forderung, dass er ihm als Diener ergeben, untertänig und gehorsam sein solle. Als viertes forderte er von seinem Geist, dass sich dieser jederzeit, wenn er ihn fordere, in seinem Haus zeigen solle. Seine fünfte Forderung war, dass er in seinem Haus unsichtbar regieren solle, damit er von niemandem anderen gesehen werde, außer es wäre der Wille und Befehl des Faustus.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Bündnisliteratur zwischen Mensch und Teufel und Abgrenzung der Legende zur Historia.

2. Grundkonstanten und Voraussetzungen für einen Pakt mit dem Teufel: Definition der grundlegenden Bedingungen für einen Teufelspakt, insbesondere die Notwendigkeit menschlicher Eigeninitiative und Abkehr von Gott.

3. Forderungen und Leistungen in einem Pakt mit dem Teufel: Analyse der klassischen Forderungen (Seele, Körper) und Leistungen (Macht, Wissen, materielle Güter) in der mittelalterlichen Literatur.

4. Die Forderungen und Leistungen des Teufels in der Historia: Detaillierte Darstellung der vertraglichen Vereinbarungen und der spezifischen Dynamik zwischen D. Johann Fausten und Mephistopheles.

5. Die Aufhebung eines Vertrages mit dem Teufel: Untersuchung der theoretischen Möglichkeiten einer Vertragsauflösung und deren Scheitern im Falle von Faustus aufgrund seines fehlenden Vertrauens in die göttliche Gnade.

6. Resümee: Zusammenfassende Betrachtung des Teufelspaktes als sündiges Versagen des Menschen und die Unausweichlichkeit des Paktes in der Historia.

Schlüsselwörter

Teufelspakt, Historia, Fausten, Mephistopheles, Bündnisliteratur, Todsünden, Gnade Gottes, Vertrag, Mittelalter, Seelenheil, Erlösung, christlicher Glaube, Teufel, Literaturanalyse, Wissensdurst.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit untersucht die Struktur und Thematik von Verträgen zwischen Mensch und Teufel in der mittelalterlichen Literatur, mit einem spezifischen Fokus auf die Historia von D. Johann Fausten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit behandelt die Voraussetzungen für den Abschluss eines Teufelspaktes, die gegenseitigen Forderungen und Leistungen der Vertragsparteien sowie die theologischen Aspekte der Vertragsaufhebung.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Es wird der Frage nachgegangen, wie sich der Teufelspakt als literarisches Motiv manifestiert und warum im Falle der Historia von D. Johann Fausten ein Ausstieg aus dem Pakt für den Protagonisten unmöglich ist.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die verschiedene Quellen zur Teufelspakt-Literatur heranzieht, um die Historia von D. Johann Fausten zu kontextualisieren und interpretieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Grundkonstanten, die Analyse spezifischer Forderungen und Leistungen im Pakt sowie die Erörterung der Möglichkeiten und Grenzen einer Vertragsaufhebung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Teufelspakt, Historia, Fausten, Gnade Gottes, Seelenheil und Bündnisliteratur charakterisieren.

Warum unterscheidet sich die Historia von traditionellen christlichen Legenden?

Im Gegensatz zur Legende, in der durch aufrichtige Reue eine Befreiung vom Pakt möglich ist, gilt der Vertrag in der Historia als unwiderruflich, da Faustus an der Gnade Gottes zweifelt.

Welche Rolle spielt die Allwissenheit im Vertrag mit Mephistopheles?

Faustus sucht durch den Pakt nach universellem Wissen, muss jedoch feststellen, dass auch der Teufel nur über begrenztes Wissen verfügt und die wahre Allwissenheit Gott vorbehalten bleibt.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Pakt mit dem Teufel in der Literatur. Darstellung eines Vertrages mit dem Bösen am Beispiel der Historia von D. Johann Fausten
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main  (Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik)
Veranstaltung
Seminar
Note
3,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
15
Katalognummer
V293343
ISBN (eBook)
9783656907831
ISBN (Buch)
9783656907848
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Teufelspakt Historia Legende Christentum D. Johann Fausten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2013, Der Pakt mit dem Teufel in der Literatur. Darstellung eines Vertrages mit dem Bösen am Beispiel der Historia von D. Johann Fausten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/293343
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Leseprobe aus  15  Seiten
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