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Erfolgsfaktoren im Aufbau und Management von Innovationsnetzwerken am Standort Deutschland

Titel: Erfolgsfaktoren im Aufbau und Management von Innovationsnetzwerken am Standort Deutschland

Masterarbeit , 2014 , 119 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Mathias Kemner (Autor:in)

BWL - Allgemeines

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Themenbereiche des Aufbaus und des Managements von Unternehmensnetzwerken sind insbesondere während der letzten drei Jahrzehnte zum wichtigen Schlüsselkonzept der wirtschaftlichen Zusammenarbeit geworden. Damit reagieren viele Unternehmen auf unternehmensinterne und -externe Entwicklungen, wie dem erhöhten Innovationsdruck, der Ausgliederung vor- und nachgelagerter Produktionsstufen, sowie der Umsetzung eines höheren Grades an Spezialisierung. Im Hinblick auf den erhöhten Innovationsdruck organisieren sich daher zahlreiche Unternehmen vermehrt in Kooperation, um Ressourcen außerhalb der eigenen Organisation zu erschließen bzw. aufzubauen und somit schließlich die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Die auf diese Weise entstandenen Innovationsnetzwerke, die spätestens seit den 1980er Jahren in den Fokus der wissenschaftlichen Diskussion gerückt sind, entziehen sich damit dem gängigen Verständnis des am Markt herrschenden Preiswettbewerbs und der hierarchischen Autorität. Die Möglichkeiten, die sich im Rahmen einer solchen Zusammenarbeit von Unternehmen in Innovationsnetzwerken eröffnen, sind ebenso vielfältig wie komplex und wurden bereits in ausgewählten empirischen Studien hinsichtlich ihrer Verbreitung und Relevanz für die moderne Wirtschaft analysiert.
Ein wesentliches Element, das in diesem Zusammenhang oftmals vernachlässigt wurde, stellt die Untersuchung der Erfolgsfaktoren beim Aufbau und Management von Innovationsnetzwerken dar. In der Praxis gehen viele Unternehmen wirtschaftliche Kooperationsbeziehungen ein, ohne zu wissen welche Faktoren hinsichtlich der Vorbereitung und der Unterhaltung von Netzwerkbeziehungen zu berücksichtigen sind. In manchen Fällen kommen Netzwerkbeziehungen sogar gar nicht erst zustande, da sich die Zusammenarbeit mit einem potenziellen Geschäftspartner auf den ersten Blick als nicht lohnenswert erweist. Gerade im Hinblick auf Innovationsnetzwerke, bei denen ein hohes Maß an Unsicherheit und Investitionsrisiken bestehen und jeder Akteur den größtmöglichen Anspruch auf innovative Produktions- und Forschungsergebnisse erheben möchte, ist die Erstellung eines Leitfadens für die Berücksichtigung und Umsetzung von Erfolgsfaktoren beim Netzwerkaufbau sinnvoll.
[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Ansätze zur Beherrschung von Komplexität

2.1 Allgemeine Systemtheorie

2.1.1 Entstehung und Funktion von Systemen

2.1.2 Systeme als Modellansätze

2.1.3 Vielfalt der systemtheoretischen Ansätze

2.2 Systemtheoretische Ansätze zur Erklärung von Netzwerken

3 Wirtschaftliche Gründe der Netzwerkbildung

3.1 Unternehmensnetzwerke zwischen Markt und Hierarchie

3.2 Unternehmensinterne Faktoren der Netzwerkbildung

3.2.1 Transaktionskostenansatz

3.2.2 Ressourcenbasierter Ansatz

3.3 Unternehmensexterne Faktoren der Netzwerkbildung

3.3.1 Wirtschaftliche Treiber der Vernetzung

3.3.2 Informationstechnologische Treiber der Vernetzung

3.4 Ziele und Nutzen der Vernetzung

4 Begriffsdefinitionen

4.1 Unternehmensnetzwerke

4.2 Netzwerktypen

4.3 Innovationsnetzwerke

4.3.1 Historische Entwicklung der Innovationsnetzwerke

4.3.2 Ansätze der quantitativen und qualitativen Netzwerkforschung

5 Aufbau von Innovationsnetzwerken

5.1 Relevante Faktoren für den Netzwerkaufbau

5.2 Allgemeine Erfolgsfaktoren von Netzwerken

5.3 Erfolgsfaktoren innovativer Netzwerke

6 Netzwerkstrukturen von KMU innerhalb Deutschlands

6.1 Stand der Netzwerkforschung

6.2 Relevanz der KMU in Bezug auf Innovationstätigkeiten

6.3 Analyse der Netzwerkstruktur

6.4 Untersuchung der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen

6.4.1 Modellansatz – „National Systems and Policies framework“

6.4.2 Internationaler Vergleich von Innovationssystemen

6.4.3 Auswirkungen auf Erfolgsfaktoren von Innovationsnetzwerken

7 Netzwerk- und Konfliktmanagement

7.1 Funktionsbereich und Aufgaben des Netzwerkmanagements

7.2 Prinzipal-Agenten- und Stewardship-Theorie

7.3 Fallbeispiel: CompeDent-Gruppe

8 Fazit & Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Masterarbeit untersucht die Erfolgsfaktoren beim Aufbau und Management von Innovationsnetzwerken am Standort Deutschland. Ziel ist die Erstellung eines Leitfadens zur erfolgreichen Ausgestaltung von Kooperationsbeziehungen zwischen innovativen Geschäftspartnern durch eine interdisziplinäre und betriebswirtschaftliche Analyse.

  • Systemtheoretische Grundlagen zur Komplexitätsbeherrschung
  • Wirtschaftliche Treiber und Gründe für Netzwerkbildung
  • Empirische Analyse der Netzwerkstrukturen von KMU in Deutschland
  • Vergleich internationaler Innovationssysteme (Benchmarking)
  • Konkrete Erfolgsfaktoren für Innovationsnetzwerke
  • Praxisbeispiel: CompeDent-Gruppe

Auszug aus dem Buch

3.1 Unternehmensnetzwerke zwischen Markt und Hierarchie

Bei der Erreichung der wettbewerbstechnischen Zielsetzungen kommen in der Regel immer zwei grundlegende Wege in Betracht. Die Rede ist dabei von den Lösungswegen des Marktes und der Hierarchie bzw. des „buy“ oder „make“. Wählt ein Unternehmen den erstgenannten Weg, handelt es sich um den Bezug von Fremdleistungen, die zu externen Marktpreisen verrechnet werden. Der Marktpreis kann in diesem Fall die drei Grundfunktionen der Allokation (Lenkung), der Ausgleichsfunktion (Koordinierung) und schließlich auch der Indikation (Signalisierung der Knappheit eines Gutes) erfüllen.

Jede Beschaffungsform hat selbstverständlich seine eigenen Vor- und Nachteile. Zu den Vorteilen des Marktbezugs gehört beispielsweise, dass der Spezialisierungsgrad des Zulieferers wesentlich höher sein kann, als es bei einer Eigenfertigung der Fall wäre. Der Kunde profitiert dabei vom größeren Know-How des Lieferanten, was ihm wiederum mit effizienteren Produktionslösungen und Qualität zu Gute kommt. Am Markt können jedoch auch Nachteile auftreten, die gegen den Fremdbezug von Leistungen sprechen. Die Abbildung 5 verdeutlicht den Zusammenhang der Vor- und Nachteile des Fremdbezugs und der Eigenfertigung in einem entsprechenden Überblick.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Relevanz von Innovationsnetzwerken und die Zielsetzung der Arbeit, ein Leitfaden zur Erfolgssteuerung zu entwickeln.

2 Theoretische Ansätze zur Beherrschung von Komplexität: Darstellung der Systemtheorie als Metatheorie zur Reduktion von Komplexität und deren Bedeutung für die Netzwerkforschung.

3 Wirtschaftliche Gründe der Netzwerkbildung: Untersuchung der internen und externen Treiber sowie der Rolle von Unternehmensnetzwerken als intermediäre Form zwischen Markt und Hierarchie.

4 Begriffsdefinitionen: Abgrenzung und Definition von Unternehmensnetzwerken und Innovationsnetzwerken sowie Erläuterung der Netzwerktypen.

5 Aufbau von Innovationsnetzwerken: Entwicklung eines Erfolgsfaktorenrasters basierend auf theoretischen Modellen, spezialisiert auf die Bedürfnisse innovativer Kooperationen.

6 Netzwerkstrukturen von KMU innerhalb Deutschlands: Empirische Analyse des Innovationsverhaltens deutscher KMU und Vergleich mit internationalen Innovationssystemen.

7 Netzwerk- und Konfliktmanagement: Analyse der inneren Beziehungsstrukturen von Netzwerken unter Nutzung der Prinzipal-Agenten- und Stewardship-Theorie am Beispiel der CompeDent-Gruppe.

8 Fazit & Ausblick: Zusammenfassung der theoretischen Erkenntnisse und der praktischen Ergebnisse sowie Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Innovationsnetzwerke, Erfolgsfaktoren, Unternehmensnetzwerke, Systemtheorie, KMU, Standort Deutschland, Netzwerkmanagement, Innovationssysteme, Transaktionskosten, Ressourcenbasierter Ansatz, Wettbewerbsfähigkeit, Wissensmanagement, Globalisierung, Interorganisational, Kooperation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit?

Die Arbeit analysiert die Erfolgsfaktoren für den Aufbau und das Management von Innovationsnetzwerken, um Unternehmen eine Orientierungshilfe für die strategische Kooperation zu bieten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit umfasst systemtheoretische Grundlagen, ökonomische Erklärungsmodelle (Transaktionskosten/Ressourcenansatz), empirische Daten zu deutschen KMU und einen internationalen Vergleich von Innovationssystemen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, einen theoretisch fundierten und praktisch anwendbaren Leitfaden für die erfolgreiche Gestaltung von Innovationsnetzwerken am Standort Deutschland bereitzustellen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es erfolgt eine Literaturanalyse, die Integration systemtheoretischer und betriebswirtschaftlicher Modelle sowie eine Auswertung empirischer Sekundärdaten (MIP, GII) und eine qualitative Fallstudie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Neben theoretischen Grundlagen zur Komplexität werden die wirtschaftlichen Gründe der Netzwerkbildung, der Aufbau von Netzwerken, die Spezifika von Innovationsnetzwerken und deren Management untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Innovationsnetzwerke, Erfolgsfaktoren, Netzwerkmanagement, KMU, Systemtheorie und Wettbewerbsvorteile.

Warum sind KMU für die Untersuchung besonders relevant?

KMU sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, verfügen aber oft über begrenzte Ressourcen, weshalb die Netzwerkarbeit für ihre Innovationsfähigkeit eine entscheidende Rolle spielt.

Was leistet die CompeDent-Gruppe als Fallbeispiel?

Die Gruppe zeigt in der Praxis, wie durch die Kombination von internen Arbeitsgruppen und Netzwerkgütern ein gemeinsamer Erfolg erreicht werden kann, der für einzelne Labore allein nicht möglich wäre.

Welche Rolle spielen politische Rahmenbedingungen?

Die Arbeit zeigt, dass Standortfaktoren wie die Finanzierungssituation oder staatliche Innovationsförderung maßgeblich den Erfolg oder Misserfolg von Netzwerken beeinflussen können.

Ende der Leseprobe aus 119 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Erfolgsfaktoren im Aufbau und Management von Innovationsnetzwerken am Standort Deutschland
Hochschule
Hochschule Bochum
Note
1,7
Autor
Mathias Kemner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
119
Katalognummer
V293224
ISBN (eBook)
9783656905035
ISBN (Buch)
9783656905042
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Erfolgsfaktoren Innovationsnetzwerke Netzwerkmanagement Ländervergleich Standortuntersuchung Systemtheorie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mathias Kemner (Autor:in), 2014, Erfolgsfaktoren im Aufbau und Management von Innovationsnetzwerken am Standort Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/293224
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Leseprobe aus  119  Seiten
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