Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Musicology - Miscellaneous

Die Wirkung von Musik unter ästhetisch-philosophischer und systematischer Perspektive

Title: Die Wirkung von Musik unter ästhetisch-philosophischer und systematischer Perspektive

Term Paper , 2012 , 14 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Bernd Wladika (Author)

Musicology - Miscellaneous

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die Hausarbeit beschäftigt sich mit der Wirkung von Musik, welche diese beim Hörer entfalten kann.
Dabei wird die Thematik sowohl unter ästhetisch-philosophischer, als auch unter systematischer Perspektive betrachtet und abschließend Möglichkeiten und Grenzen dieser Herangehensweisen erörtert.

Die Wirkung von Musik auf den Hörer stellt eine komplexe Thematik dar, die Gelehrte bereits seit langer Zeit beschäftigt. Im Bereich der Kunstphilosophie, insbesondere in
der Zeit der Romantik, finden sich einschlägige Erklärungs- und Hinterfragungsansätze.
Vor diesem Hintergrund wird in der vorliegenden Hausarbeit zunächst auf die Theorien von Ernst Theodor Amadeus Hoffmann und Arthur Schopenhauer über die Art und das
Wesen der Musik eingegangen, in deren Rahmen auch ihre Wirkung angesprochen wird.

Ferner werden im Anschluss daran die Möglichkeiten des Komponisten erörtert, bei der Komposition musikalischer Werke, Akzente im Hinblick auf bestimmte Wirkungen
beim späteren Hörer zu setzen.

Gegenstand des weiteren Verlaufes der Hausarbeit sind sodann die Wirkungen von Musik und ihre Voraussetzungen, sowie deren Untersuchung mittels systematischer Methoden. An geeignet erscheinenden Stellen wird dabei auf die zuvor behandelten philosophischen Theorien Bezug genommen.
Im Rahmen der Schlussbetrachtung sollen die herausgearbeiteten Aspekte abschließend bewertet und deren Möglichkeiten und Grenzen verdeutlicht werden.

Diese herausgearbeiteten Grenzen werden zum Schluss aufgegriffen und vor dem Hintergrund der Musik als Kunstwerk zum Gegenstand einer kurzen Stellungnahme gemacht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ästhetisch-philosophische Theorien in der Romantik und kompositorisch-poetische Affirmation

2.1 Ernst Theodor Amadeus Hoffmann und Arthur Schopenhauer

2.2 Die Wirkung von Musik in Komposition und Werkinhalt

2.2.1 Die Tonartencharakteristik als Beispiel

2.2.2 Eine Selbstdarstellung der Wirkung im musikalischen Werk: Franz Schuberts Lied An die Musik D 547

3. Die Wirkung von Musik und ihre Voraussetzungen in systematischer Perspektive

3.1 Betrachtung unter Zuhilfenahme naturwissenschaftlicher Methoden

3.2 Die Scherer-Gleichung als Erklärungsmodell

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht die komplexe Wirkung von Musik auf den Hörer, wobei der Fokus primär auf den emotionalen Auswirkungen liegt. Ziel ist es, diese Wirkung sowohl aus einer ästhetisch-philosophischen Perspektive der Romantik als auch durch systematische, naturwissenschaftliche Erklärungsmodelle zu beleuchten und kritisch zu hinterfragen.

  • Ästhetisch-philosophische Grundlagen der Musikwirkung in der Romantik
  • Kompositorische Mittel wie die Tonartencharakteristik
  • Analyse der emotionalen Wirkung am Beispiel von Franz Schuberts "An die Musik"
  • Systematische und naturwissenschaftliche Ansätze der Musikwirkungsforschung
  • Die Bedeutung der Hörerpersönlichkeit und Kontextfaktoren (Scherer-Gleichung)

Auszug aus dem Buch

2.1 Ernst Theodor Amadeus Hoffmann und Arthur Schopenhauer

„Die Musik schließt dem Menschen ein unbekanntes Reich auf; eine Welt, die nichts gemein mit der äußern Sinnenwelt, die ihn umgibt, und in der er alle durch Begriffe bestimmbaren Gefühle zurückläßt, um sich dem Unaussprechlichen hinzugeben.“

So beschreibt Ernst Theodor Amadeus Hoffmann in seiner Rezension von Beethovens 5. Sinfonie die Wirkung der (Instrumental-) Musik. Diese von Hoffmann geäußerte Auffassung prägte die Musikauffassung im 19. Jahrhundert und hatte nachdrücklichen Einfluss, insbesondere auf die Philosophie von Arthur Schopenhauer. Mit der eindrucksvollen Beschreibung „Beethovens Musik bewegt die Hebel der Schauers, der Furcht, des Entsetzens, des Schmerzes, und erweckt jene unendliche Sehnsucht, die das Wesen der Romantik ist.“ trifft Hoffmann bereits die Thematik, dass Musik die Gefühle des Hörers beeinflussen und somit gegenüber diesem eine Wirkung entfalten kann. In diesem Zusammenhang ist anzuführen, dass sich Hoffmanns Musikauffassung auf die Instrumentalmusik fokussierte, da diese ohne die Zuhilfenahme anderer Künste „das in ihr zu erkennende Wesen der Kunst rein ausspricht“. Insoweit wurde die Instrumentalmusik als die reinste und zugleich freieste der Künste angesehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt die Thematik der emotionalen Musikwirkung auf den Hörer und stellt den Aufbau der Arbeit zwischen philosophischer Theorie und systematischer Betrachtung dar.

2. Ästhetisch-philosophische Theorien in der Romantik und kompositorisch-poetische Affirmation: Dieses Kapitel erläutert die Ansätze von Hoffmann und Schopenhauer zur Sonderstellung der Musik und analysiert, wie Komponisten durch Tonarten oder Lieder wie Schuberts "An die Musik" gezielt emotionale Wirkungen erzielen.

3. Die Wirkung von Musik und ihre Voraussetzungen in systematischer Perspektive: Hier werden naturwissenschaftliche Ansätze zur Messung physiologischer Reaktionen diskutiert und mit der Scherer-Gleichung ein Modell vorgestellt, das individuelle Hörerfaktoren integriert.

4. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass eine vollständige empirische Vorhersagbarkeit der Musikwirkung durch die Individualität der Hörer begrenzt bleibt und der Kunstcharakter der Musik in ihrer Unberechenbarkeit bewahrt wird.

Schlüsselwörter

Musikwirkung, Romantik, Ernst Theodor Amadeus Hoffmann, Arthur Schopenhauer, Instrumentalmusik, Tonartencharakteristik, Franz Schubert, An die Musik, Musikpsychologie, Naturwissenschaftliche Methoden, Scherer-Gleichung, Hörerpersönlichkeit, Ästhetik, Kunstphilosophie, Emotionen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Wirkung von Musik auf den Hörer, insbesondere im Hinblick auf Gefühle und Befinden, unter Einbeziehung philosophischer und systematischer Perspektiven.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die romantische Kunstphilosophie, kompositorische Gestaltungsmittel zur Wirkungssteuerung sowie empirische, naturwissenschaftliche Modelle der Musikpsychologie.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die emotionalen Effekte von Musik theoretisch zu fundieren, durch praktische Beispiele zu illustrieren und die Grenzen einer wissenschaftlichen Erklärbarkeit aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein interdisziplinärer Ansatz verfolgt, der hermeneutische Analysen philosophischer Texte mit der Diskussion systematischer, empirischer Forschungsergebnisse kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse romantischer Theorien (Hoffmann, Schopenhauer), die Untersuchung kompositorischer Wirkungsabsichten (Tonarten, Liedbeispiele) und die Darstellung moderner Erklärungsmodelle (Scherer-Gleichung).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Musikwirkung, Schopenhauers Kunstphilosophie, Instrumentalmusik, Scherer-Gleichung und Hörerpersönlichkeit.

Inwiefern beeinflusst die "Scherer-Gleichung" das Verständnis der Musikwirkung?

Die Scherer-Gleichung verdeutlicht, dass die Wirkung eines Musikstücks kein isoliertes Ereignis ist, sondern das Zusammenspiel von Komposition, Interpretation, Hörerpersönlichkeit und aktuellem Hörkontext darstellt.

Warum bleibt laut Autor die Musikwirkung teilweise ein Geheimnis?

Aufgrund der individuellen, variablen Faktoren jedes Hörers und der widersprüchlichen Natur der Musik selbst ist eine lückenlose, allgemeingültige Vorhersage kaum möglich, was den besonderen Reiz der Kunst bewahrt.

Excerpt out of 14 pages  - scroll top

Details

Title
Die Wirkung von Musik unter ästhetisch-philosophischer und systematischer Perspektive
College
University of Siegen  (Department Kunst und Musik)
Course
Seminar Funktionelle Musik
Grade
1,3
Author
Bernd Wladika (Author)
Publication Year
2012
Pages
14
Catalog Number
V293219
ISBN (eBook)
9783656903048
ISBN (Book)
9783656903055
Language
German
Tags
wirkung musik perspektive
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bernd Wladika (Author), 2012, Die Wirkung von Musik unter ästhetisch-philosophischer und systematischer Perspektive, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/293219
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  14  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint