Die wichtigsten Grundbegriffe und Formeln für Veranstaltungen in Produktion und Logistik im BWL Studium. Supply Chain, Steiner-Weber-Problem, Verfahren von Miehle, Lineare Optimierung, Ablaufplanung, Tourenplanung, Losgrößen- und Warteschlangenmodelle uvm! Alles einfach und verständlich erklärt, mit Beispielen versehen und großteils grafisch veranschaulicht.
Inhaltsverzeichnis
Grundbegriffe
Arten von Produktionssystemen
Master Planning
Material Requirements Planning
Dispositionsstufe
Losgrößenbildung
Ablaufplanung
Transportplanung
Standortplanung
Kontinuierlich
Diskret
Steiner – Weber – Problem
Verfahren von Miehle
Warteschlangen-Modelle (WS-Modelle)
Produktionsprogrammplanung
Materialbedarfsplanung
Baukastenstückliste
Gozintograph
Berechnung des Brutto und Nettobedarfes
EOQ Modell (Losgrößen)
Ablaufplanung (Maschinenbelegung, Tourenplanung etc.)
Verfahren der Ablaufplanung (Prioritätsregelverfahren)
Reihenfolgeplanung bei zwei Maschinen
Minimierung der Gesamtbearbeitungszeit bei mehreren Maschinen
Tourenplanung
Sweep-Verfahren
Savings-Verfahren
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, zentrale Methoden und mathematische Modelle des Produktionsmanagements und der Logistik strukturiert darzustellen, um Entscheidungsprozesse bei der Produktionsplanung und Ressourcenoptimierung effizient zu unterstützen.
- Grundlagen der Produktionssysteme und Supply-Chain-Strukturen
- Optimierung von Standortentscheidungen mittels mathematischer Verfahren
- Analyse und Berechnung von Warteschlangen-Systemen
- Methoden der Produktionsprogrammplanung und Materialbedarfsplanung
- Verfahren der Ablaufplanung und Tourenoptimierung
Auszug aus dem Buch
Steiner – Weber – Problem (Ermittlung des idealen, kostenminimalen Standorts)
Gegebene Standorte j = (1, 2, 3,4…… J)
Gegebene Transportmengen (Bedarfe) für jeden dieser Standorte rj
Koordinaten der gegebenen Standorte (aj, bj)
Gesucht sind die neuen kostenminimalen Koordinaten eines neuen Standorts, bspw. für ein Zentrallager (x, y)
Die minimale Kostenfunktion besteht also aus der Summe aller Distanzen der jeweiligen gegebenen Standorte zum gesuchten Standort multipliziert mit dem jeweiligen Bedarf des gegebenen Standorts und eventuell multipliziert mit den jeweiligen standortspezifischen Fixkosten.
Zusammenfassung der Kapitel
Grundbegriffe: Definition der Basiskomponenten einer Supply Chain sowie grundlegende Arten von Produktionssystemen und Planungszeiträumen.
Standortplanung: Vorstellung von Modellen wie dem Steiner-Weber-Problem zur Ermittlung kostenminimaler Standorte unter Berücksichtigung von Transportmengen und Koordinaten.
Warteschlangen-Modelle (WS-Modelle): Mathematische Analyse von Auslastung, Durchlaufzeiten und Wahrscheinlichkeiten bei der Bearbeitung von Aufträgen in einem System.
Produktionsprogrammplanung: Systematische Vorgehensweise zur Maximierung des Gewinns durch Ermittlung der idealen Produktionsmenge unter Nebenbedingungen.
Materialbedarfsplanung: Darstellung der Bedarfsermittlung mithilfe von Baukastenstücklisten, Gozintographen und der Berechnung von Brutto- und Nettobedarfen.
EOQ Modell (Losgrößen): Herleitung der optimalen Bestell- oder Produktionsmenge unter Berücksichtigung von Lager- und Rüstkosten.
Ablaufplanung (Maschinenbelegung, Tourenplanung etc.): Übersicht über Prioritätsregeln und Algorithmen zur Reihenfolgeplanung und Minimierung von Durchlaufzeiten oder Verspätungen.
Tourenplanung: Erläuterung des Sweep-Verfahrens und des Savings-Verfahrens zur Optimierung von Lieferwegen unter Kapazitätsbeschränkungen.
Schlüsselwörter
Supply Chain, Produktionssysteme, Standortplanung, Warteschlangen-Modell, Produktionsprogrammplanung, Materialbedarfsplanung, Gozintograph, Bruttobedarf, Nettobedarf, EOQ Modell, Ablaufplanung, Prioritätsregeln, Tourenplanung, Sweep-Verfahren, Savings-Verfahren
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt zentrale quantitative Methoden und mathematische Ansätze zur Optimierung von Produktions- und Logistikprozessen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Schwerpunkten gehören Standortplanung, Kapazitätsoptimierung, Bedarfsplanung sowie die effiziente Ablauf- und Tourenplanung.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Bereitstellung von Methoden und Formeln, mit denen Produktionsentscheidungen wie optimale Losgrößen, Standorte oder Reihenfolgen datengestützt optimiert werden können.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Es werden mathematische Optimierungsverfahren, wie die lineare Optimierung, Heuristiken sowie statistische Modelle aus der Warteschlangentheorie eingesetzt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in konkrete mathematische Verfahren zur Standortwahl, Bedarfsberechnung, Lagerhaltung und die Priorisierung von Aufträgen im Produktionsprozess.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Supply Chain, EOQ-Modell, Gozintograph, Ablaufplanung und Tourenoptimierung maßgeblich definiert.
Was unterscheidet das Steiner-Weber-Problem vom Verfahren von Miehle?
Während das Steiner-Weber-Problem das grundlegende Problem der Standortoptimierung beschreibt, stellt das Verfahren von Miehle eine iterative Methode zur praktischen Berechnung der idealen Koordinaten dar.
Wann darf im Savings-Verfahren eine Tour nicht zusammengelegt werden?
Eine Tour darf nicht zusammengelegt werden, wenn die Summe der Bedarfe der Kunden in der kombinierten Tour die maximale Ladekapazität des Transportmittels überschreitet.
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- Alexander Schwalm (Author), 2015, Produktion und Logistik. Formeln & Grundbegriffe zur Prüfungsvorbereitung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/293079