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Die Auseinandersetzung mit Auschwitz durch das Medium Film im Religionsunterricht. Eine Filmanalyse zu "Die Welle"

Titel: Die Auseinandersetzung mit Auschwitz durch das Medium Film im Religionsunterricht. Eine Filmanalyse zu "Die Welle"

Hausarbeit , 2013 , 24 Seiten

Autor:in: Jan Neumann (Autor:in)

Didaktik - Theologie, Religionspädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit soll es um das Erinnern an Auschwitz gehen und wie sich in der heutigen Gesellschaft mit diesem Thema auseinandergesetzt wird. In einem ersten Schritt wird auf die Problematik eingegangen, die seit Auschwitz besteht und wie sich mit dieser theoretisch auseinandergesetzt wird. Die Schule wird dabei mit einbezogen und es werden mögliche Ansätze für eine Auseinandersetzung von Seiten der Schüler aufgezeigt (siehe 2 und 3). In einem nächsten Schritt soll gezeigt werden, weshalb das Medium Film im Schulunterricht eingebunden werden sollte und warum dieser Film für den Unterricht von Interesse ist (siehe 4 und 5). Der Film wird anhand der Täter-Opfer-Rolle mit drei verschiedenen Charakteren analysiert. Die drei Charaktere Tim (Frederick Lau), Karo (Jennifer Ulrich) und Rainer Wenger (Jürgen Vogel) werden dargestellt und eine Entwicklung von Ihnen wird gezeigt. Zuvor wird begründet, warum diese drei Charaktere bearbeitet werden. Die Entwicklung soll dem Leser verdeutlichen, wie sich unterschiedliche Charaktere in verschiedenen Rollen verhalten, wenn sie in die jeweilige Position gelangen und was geschieht, wenn es sich in diese Richtung entwickelt. Dies bildet zugleich den Schwerpunkt dieser Arbeit (siehe 6). In einem abschließenden Fazit und Ausblick soll noch einmal aufgegriffen werden, wie ein Erinnerungsdenken im heutigen Schulunterricht gelingen kann, wie dieser Film im Unterricht eingebunden werden kann und welche weiteren Schwerpunkte möglich sind. Hierbei wird auf aktuelle Unterrichtsmaterialien verwiesen (siehe 7).

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Problematik nach Auschwitz

2.1. Die Erziehung nach Auschwitz

2.2. Generationen nach Auschwitz

2.3. Die Frage nach der Schuld

2.4. Gedenken an das Geschehene

3. Theoretische Auseinandersetzung

3.1. Elementarisierung an den Grenzen

3.2. Erziehung nach Auschwitz

3.2.1. Elementarisierungsmodelle

3.2.2. Leitlinien einer religiösen Erziehung und Religionspädagogik

4. Medium Film im Schulunterricht

4.1. Tradierung von Film auf eigene Geschichte

4.2. Filmdidaktik – Worauf muss die Lehrkraft achten?

4.3. Filme im Religionsunterricht

4.4. Gründe für den Film „Die Welle“ im Religionsunterricht

5. Filmanalyse „Die Welle“

5.1. Charaktere

5.1.1. Auswahl der Charaktere

5.1.2. Rolle und Entwicklung der Charaktere

5.1.2.1 Rainer Wenger

5.1.2.2 Tim

5.1.2.3 Karo

5.2. Interaktion der Charaktere

5.3. Vergleich zum Nationalsozialismus

5.4. Täter-Opfer-Situation

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie das Medium Film, insbesondere der Spielfilm „Die Welle“, als Instrument für eine „Erziehung nach Auschwitz“ im schulischen Kontext eingesetzt werden kann, um Lernenden die Mechanismen von Faschismus und Täter-Opfer-Dynamiken greifbar zu machen.

  • Analytische Betrachtung der „Erziehung nach Auschwitz“ und ihrer Herausforderungen.
  • Untersuchung des Potenzials von Spielfilmen für den Religions- und Politikunterricht.
  • Detaillierte Charakteranalyse zur Veranschaulichung von Rollenentwicklungen (Täter/Opfer).
  • Vergleich der Filminhalte mit historischen Mechanismen des Nationalsozialismus.

Auszug aus dem Buch

5.1.2.1 Rainer Wenger

Rainer Wenger ist ein beliebter Lehrer, was unter anderem dadurch deutlich wird, dass das Thema Autokratie gegenüber dem beliebteren Thema Anarchie gewählt wird, da dies bei ihm stattfindet und nicht bei Herrn Wieland. Ein zweiter Indiz ist, dass die Schüler eine entspannte Woche erwarten und diese somit zum Entspannen nutzen wollen (vgl. Gansel, 2008, Min. 10:56 – 11:27). Er stellt die Frage, was jede Diktatur hat und erhält die Antwort Führer. Er geht darauf ein und verringert dies auf die Rolle der Leitfigur. Er fragt anschließend die Schüler, wer das hier sein könnte und er erhält die Antwort, dass er es als Lehrer sei. Er fragt nach, ob alle damit einverstanden sind und führt nach erfolgter Wahl neue Regeln ein. Er darf nicht mehr gedutzt werden, sondern nur noch gesietzt, müssen aufstehen, wenn sie etwas sagen wollen und dürfen erst etwas sagen, wenn er sie dazu auffordert. Die Auseinader setzung mit einem Schüler entscheidet er für sich und der Schüler geht, da es ihm nicht gefällt. Er verkörpert ab diesem Zeitpunkt die Rolle der Leitfigur (vgl. Gansel, 2008, Min. 14:28 – 17:15).

Herr Wenger äußert während des schnelleren marschierens folgende Aussage: „Unter uns ist der Anarchiekurs vom Wieland [alle Schüler jubeln] und ich möchte, dass der Putz von der Decke auf unsere Feinde herniederprasselt!“ (Gansel, 2008, Min. 28:36 – 28:44). Diese Aussage erinnert stark an den NS und er konzentriert sich hierauf und will die Schüler weiter puschen. Diese Aussage widerspricht dem totalen Verständnis der heutigen Lehrkräfte (vgl. Gansel, 2008, Min. 28:36 – 28:44). Er freut sich sehr über die Bewegung dessen, was bei der Debatte um das Engagement für die Welle entsteht. Er freut sich sehr und grinst darüber. Sein Handeln verändert sich (vgl. Gansel, 2008, Min. 39:15 – 39:18). Ihm ist es auch egal, was andere über ihn denken und kritisiert seine Frau Anke, weil sie sich anscheinend der Meinung des Kollegiums angeschlossen hat und dies ihm mitteilt. Er wird impulsiver und hat sich von dem Enthusiasmus seitens der Schüler anstecken lassen, was er aber nicht bemerkt (vgl. Gansel, 2008, Min. 46:00 – 46:29).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in der heutigen Gesellschaft und führt in die Problematik des Erinnerns an Auschwitz ein.

2. Problematik nach Auschwitz: Dieses Kapitel thematisiert die Herausforderungen bei der Erziehung nach Auschwitz, den Umgang der Generationen mit der Vergangenheit und die komplexe Frage nach persönlicher sowie kollektiver Schuld.

3. Theoretische Auseinandersetzung: Hier werden pädagogische Ansätze, insbesondere die Elementarisierung, sowie theologische Leitlinien zur religiösen Erziehung nach Auschwitz theoretisch fundiert.

4. Medium Film im Schulunterricht: Das Kapitel erörtert die Bedeutung des Films als kulturelles Medium und stellt dar, warum und wie Spielfilme, speziell „Die Welle“, methodisch im Unterricht eingesetzt werden können.

5. Filmanalyse „Die Welle“: Dieser Hauptteil analysiert die Charaktere, ihre Interaktionen, den Bezug zum Nationalsozialismus sowie die Täter-Opfer-Dynamik innerhalb des Films.

6. Fazit und Ausblick: Das Fazit resümiert die Möglichkeiten und Grenzen einer Filmarbeit im Rahmen der Erinnerungskultur und betont die Relevanz der pädagogischen Nachbereitung.

Schlüsselwörter

Auschwitz, Erziehung, Nationalsozialismus, Die Welle, Filmanalyse, Religionspädagogik, Täter-Opfer-Dynamik, Holocaust, Elementarisierung, Erinnerungskultur, Faschismus, Identität, Schule, Didaktik, Schuld.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie man junge Menschen im schulischen Kontext mit den Themen Nationalsozialismus und der „Erziehung nach Auschwitz“ auseinandersetzen kann, unter besonderer Berücksichtigung des Spielfilms „Die Welle“.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Zentrale Themen sind die Erinnerung an den Holocaust, die psychologische Dynamik von Gruppenzwang und Machtmissbrauch sowie die methodischen Möglichkeiten der Filmdidaktik im Religions- und Geschichtsunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine fundierte Filmanalyse Schüler für historische Prozesse sensibilisiert und zu kritischer Selbstreflexion hinsichtlich Täter- und Opferstrukturen angeregt werden können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturrecherche zu pädagogischen Ansätzen (Elementarisierung) sowie eine strukturierte Filmanalyse, bei der Schlüsselszenen und Charakterentwicklungen anhand des Filmmaterials untersucht werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zur Erziehung nach Auschwitz und eine detaillierte Filmanalyse, bei der drei spezifische Charaktere (Rainer Wenger, Tim, Karo) auf ihre Entwicklung hin untersucht werden.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind „Erziehung nach Auschwitz“, „Täter-Opfer-Dilemma“, „Elementarisierung“, „Filmdidaktik“ und „Nationalsozialismus“.

Wie verändert sich die Rolle von Rainer Wenger im Laufe des Films?

Rainer Wenger beginnt als engagierter, aber im Kollegium unterprivilegierter Lehrer und steigert sich in die Rolle einer autoritären Führerfigur, deren Experiment schließlich außer Kontrolle gerät und katastrophale Folgen hat.

Warum spielt die Figur des Tim eine besondere Rolle für die Analyse?

Tim verkörpert die dramatische Entwicklung vom Außenseiter zum radikalen Beschützer der Bewegung; sein Schicksal unterstreicht die psychologische Gefahr der Identitätsfindung innerhalb einer totalitären Struktur.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Auseinandersetzung mit Auschwitz durch das Medium Film im Religionsunterricht. Eine Filmanalyse zu "Die Welle"
Hochschule
Universität Kassel
Autor
Jan Neumann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
24
Katalognummer
V292972
ISBN (eBook)
9783656901464
ISBN (Buch)
9783656901471
Sprache
Deutsch
Schlagworte
auseinandersetzung auschwitz medium film religionsunterricht eine filmanalyse welle
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan Neumann (Autor:in), 2013, Die Auseinandersetzung mit Auschwitz durch das Medium Film im Religionsunterricht. Eine Filmanalyse zu "Die Welle", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/292972
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Leseprobe aus  24  Seiten
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