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Als Zeichentrickfiguren noch aus Fleisch und Blut waren. Die Slapstickfilme von Chaplin und Keaton

Title: Als Zeichentrickfiguren noch aus Fleisch und Blut waren. Die Slapstickfilme von Chaplin und Keaton

Term Paper (Advanced seminar) , 2014 , 15 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Holger Köhler-Kaeß (Author)

Film Science

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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit soll gezeigt werden, wie aus echten Menschen wie Charlie Chaplin und Buster Keaton die heutigen Zeichentrickfiguren hervorgegangen sind. Dafür werden die beiden Künstler in ihrer Arbeitsweise verglichen, um so genauer zu unterscheiden, wer welchen Einfluss auf Homer Simpson und weitere Zeichentrickcharaktere hatte. Im Anschluss wird anhand von Charlie Chaplin gezeigt, wie dieser vom echten Menschen zur Blaupause für Zeichentrickfiguren wurde, in denen er bis heute weiter lebt.

Zwei Männer stehen sich gegenüber, der eine redet, der andere hört ihm schweigend zu. Auf einmal verwandelt sich der sprechende Mann in ein lebensgroßes Eishörnchen. Daraufhin packt ihn der andere an den Schultern, um an der vermeintlichen Eiskugel zu schlecken, die in Wirklichkeit der Kopf des sprechenden Mannes ist. Ist dies eine Szene aus einem alten Slapstickfilm von Charles Chaplin oder Buster Keaton? Nein, aber es gibt eine ganz ähnliche Szene in dem Film "The Gold Rush" (1925) . Hier ist es Charlie Chaplin höchst persönlich, der sich in den Augen eines anderen Mannes in ein lebensgroßes Hühnchen verwandelt, das dieser dann jagen und verspeisen will. In beiden Szenen handelt es sich um die Halluzination eines hungrigen Mannes. Die Pointe ist also dieselbe.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Charlie Chaplin und Buster Keaton – ein Vergleich

3. Wie Charlie Chaplin zur Zeichentrickfigur wurde

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische und ästhetische Verbindung zwischen den Stummfilm-Legenden Charlie Chaplin und Buster Keaton sowie der Entwicklung moderner Zeichentrickfiguren. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, inwiefern die Slapstick-Techniken und Charakteristika dieser Komiker als direkte Vorlagen für das Verhalten und die Erzählweise heutiger Cartoons fungierten.

  • Vergleichende Analyse der Arbeitsweisen von Chaplin und Keaton
  • Einfluss von Slapstick-Elementen auf moderne Zeichentrickfiguren
  • Die Rolle von Charlie Chaplin als Prototyp für Cartoon-Charaktere
  • Analyse von Stunts und physischer Komik als Vermächtnis des Stummfilms
  • Untersuchung der Rezeption von Chaplin-Mustern in populären Serien wie "Die Simpsons"

Auszug aus dem Buch

2. Charlie Chaplin und Buster Keaton – ein Vergleich

Die meisten Stummfilme lassen sich in den USA der Komödie zuordnen, bei den Zeichentrickfilmen ist es ähnlich. Insbesondere Charlie Chaplin und Buster Keaton entwickelten Figuren, die zu den bedeutungsreichsten der Filmgeschichte zählen. Die Komiker übersetzten ein grundlegendes politisches Problem in physische Signale, und behandelten damit die Frage, wie sich das Individuum in der Industriegesellschaft und Machtpolitik durchsetzen kann. Chaplin war der menschlichste und politischste Stummfilm-Komiker, doch sie alle verbanden Mechanik mit Moralität. Einer der größten Unterschiede zwischen Buster Keaton und Charlie Chaplin ist die stoische Ruhe, mit der Buster den unglaublichsten Ereignissen begegnet, während die Figur des Tramp das genaue Gegenteil, nämlich die Unruhe verkörpert. Keaton unterstreicht seine Ruhe mit einem Gesicht, dem jegliche Mimik fehlt, wodurch es unmenschlich, emotionslos und mechanisch wirkt.

Während Chaplins Komödien sich ins Melodramatische entgrenzen, verschiebt Keaton die Komödie ins Genre des fantastischen Abenteuers, ins magische Märchen, wo rettender Zauber waltet. Die groteske Komik des Stummfilms lebt davon, dass sie den Tod nicht scheut, welchen sie jedoch ohnehin nie findet. In den absurdesten Kämpfen, die die Komiker zu bestehen haben, geht es ums Entkommen und Überleben. Für Buster Keaton ist dies meist etwas schwerer und aufregender, weil er sich tiefer ins Leben und auch ins Überleben einlässt als seine Kollegen. Kein Stummfilmkomiker hat so riskante, lebensgefährliche Stunts gemacht wie er. Keatons Verhalten ist im Vergleich zu Chaplins daher ungleich defensiver, da dieser sich immer wieder in Abwehrmechanismen flüchtet. Die Kunstfigur Buster ist viel stärker als Chaplins Tramp dem Magnetfeld der gesellschaftlichen Konflikte ausgesetzt. Buster will das Einverständnis der Macht gewinnen, treu und ergeben sein, wobei er ein schüchterner Einzelgänger ist, aber kein Ausgestoßener.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik ein, indem sie durch Filmbeispiele Parallelen zwischen Stummfilm-Slapstick und modernen Zeichentrickserien aufzeigt und das Ziel der Untersuchung definiert.

2. Charlie Chaplin und Buster Keaton – ein Vergleich: Dieses Kapitel arbeitet die stilistischen und charakterlichen Unterschiede zwischen den beiden Komikern heraus, insbesondere im Hinblick auf deren Einfluss auf die Konzeption zukünftiger Zeichentrickfiguren.

3. Wie Charlie Chaplin zur Zeichentrickfigur wurde: Hier wird die Historie der frühen Chaplin-Cartoons beleuchtet und dargelegt, wie die Figur des Tramp als Blaupause für nachfolgende Zeichentrickcharaktere wie Felix the Cat oder Mickey Mouse diente.

4. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel resümiert die These, dass reale Slapstick-Darsteller auch heute noch als wesentliche Vorbilder für animierte Komik und die Entwicklung von Zeichentrickserien fungieren.

Schlüsselwörter

Charlie Chaplin, Buster Keaton, Stummfilm, Slapstick, Zeichentrick, Cartoons, Animation, Die Simpsons, Filmgeschichte, Körperkomik, Filmästhetik, Medienwissenschaft, Komödie, Kinogeschichte, Kunstfigur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die filmhistorischen Verbindungen zwischen dem frühen Slapstick-Kino von Charlie Chaplin und Buster Keaton sowie der Entstehung und Entwicklung moderner Zeichentrickfiguren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die physische Komik, das körperliche Risiko, die Charakterentwicklung von Kunstfiguren und die Adaption dieser Elemente in das Genre des Cartoons.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, den Einfluss von Chaplin und Keaton auf moderne Zeichentrickcharaktere zu belegen und zu verstehen, wie ihre Arbeitsweisen in heutigen Produktionen fortbestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine komparative Filmanalyse, bei der Szenen aus Stummfilmen mit Sequenzen aus modernen Cartoons verglichen werden, ergänzt durch eine Auswertung filmtheoretischer Literatur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen direkten Vergleich von Chaplin und Keaton sowie eine detaillierte Untersuchung der filmischen Entwicklung, die Chaplin vom Stummfilm-Star zur Vorlage für frühe Zeichentrickfiguren machte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Schlüsselwörter sind unter anderem Slapstick, Zeichentrick, Filmästhetik, Körperkomik, Filmgeschichte und der Einfluss auf moderne Medienformate wie "Die Simpsons".

Inwiefern beeinflusste Charlie Chaplins Verhalten die Figur des Mickey Mouse?

Die Arbeit verweist auf die allgemeine Anerkennung von Chaplins Einfluss auf Disney sowie auf die direkte Kopie bestimmter Bewegungsabläufe und des komödiantischen Timings durch die Animatoren von Mickey Mouse.

Warum spielt die Figur des "Tramp" eine so zentrale Rolle für Cartoons?

Der Tramp gilt als Prototyp für viele Zeichentrickfiguren, da sein Verhalten, seine Mimik und seine sozialen Konfliktsituationen eine leicht adaptierbare Blaupause für animierte Erzählungen boten.

Warum wird Buster Keatons Slapstick als so wichtig für heutige Cartoons erachtet?

Keatons Fokus auf surreale, waghalsige Stunts und eine perfekte physische Mechanik lieferte die Grundlage für die überdrehte Action, die für viele moderne Cartoons charakteristisch ist.

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Details

Title
Als Zeichentrickfiguren noch aus Fleisch und Blut waren. Die Slapstickfilme von Chaplin und Keaton
College
Free University of Berlin  (Institut für Theaterwissenschaft)
Course
Vertiefungsmodul Filmästhetik und Kunst-/ Medientheorie (PS 17 623)
Grade
2,0
Author
Holger Köhler-Kaeß (Author)
Publication Year
2014
Pages
15
Catalog Number
V292804
ISBN (eBook)
9783656899570
ISBN (Book)
9783656899587
Language
German
Tags
zeichentrickfiguren fleisch blut slapstickfilme chaplin keaton
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Holger Köhler-Kaeß (Author), 2014, Als Zeichentrickfiguren noch aus Fleisch und Blut waren. Die Slapstickfilme von Chaplin und Keaton, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/292804
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