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Aspekte der Gesundheitsprävention im Rahmen des islamischen Glaubensverständnisses

Titel: Aspekte der Gesundheitsprävention im Rahmen des islamischen Glaubensverständnisses

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2004 , 27 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Dipl. Sozialarbeiterin/-Sozialpädagogin Freya Könemann (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Glaube an Allah und das Vertrauen auf seinen Schutz und seine Barmherzigkeit dienen dem gläubigen Muslim als eine wichtige Sinngebung im Leben. Hierauf baut dieser seinen Bewertungsmaßstab und Verhaltenskodex auf, dies sowohl in privaten, rechtlichen, als auch religiösen Bereichen die nicht als trennscharf anzusehen sind. Der (gelebte) Glaube als solcher, kann hierbei als „Triebfeder des Lebens“ gesehen werden, denn jegliches Alltagsgeschehen scheint verknüpft zu sein mit Allah. Selbst über den Tod hinaus vermittelt der Glaube eine Quelle der Zuversicht. Diese Funktionalität der Glaubenprinzipien und die daraus abgeleiteten Maximen, die sich dem Anschein nach in alle Lebensbereiche erstrecken und zunächst vordergründig lediglich einen ethisch-moralischen Anspruch erheben, könnten bei einer näheren Betrachtung, sekundär auch präventive und gesundheitsfördernde Aspekte für eine "westliche" geprägte Gesellschaft beinhalten.
Die vorliegende Arbeit versucht grundlegend einen verständnissorientierten Überblick über die Entstehung einer islamisch geprägten Lebensweise zu geben. Insbesondere durch die Anregungen des Autors Dr. Dr. Ilhan, Ilkilic wird auf die Bedeutung und den besonderen Umgang "muslimisch" lebender Menschen mit Krankheit und Gesundheit hingewiesen, woraus sich - im Sinne eines Dialogs - Handlungsweisen nicht nur im medizinischen Kontext ergeben könnten, sondern im weiteren auch hierdurch psychosozialen Mißerverständissen und Deformierungen entgegen gewirkt werden könnten. Der islamischen Lebensweise sind viele mögliche gesundheitsfördernde Aspekte immanent, die sicherlich - bei Berücksichtung - zu einer Genesung unserer westlich geprägten körperlichen und seelischen Wohlstandserkrankungen beitragen würden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Die Religion des Islam und ihre Bedeutung für gläubige Muslime

1.1. Islamische Glaubensprinzipien

1.2. Islamische Grundpflichten oder die fünf Säulen des Islam

1.3. Halal und Haram im islamischen Glaubensverständnis

2. Versuch einer Krankheits- beziehungsweise Gesundheitsdefinition im islamischem Sinne

2.1. Versuch einer möglichen, westlich geprägten Krankheits- beziehungsweise Gesundheitsdefinition

3. Mögliche gesundheitspräventive Aspekte im Rahmen des islamischen Glaubensverständnisses

4. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem islamischen Glaubensverständnis und Aspekten der Gesundheitsprävention. Dabei wird analysiert, wie religiöse Normen und das Verständnis von Körper und Seele als ganzheitliche Einheit zu gesundheitsförderlichem Verhalten beitragen können, und dies in den Kontext westlicher Gesundheitsdefinitionen gestellt.

  • Grundlagen des islamischen Glaubens (Glaubensprinzipien, fünf Säulen, Halal/Haram)
  • Islamisches Verständnis von Krankheit und Gesundheit (Tawakkul)
  • Westliche Konzepte der Gesundheitssoziologie (Klaus Hurrelmann)
  • Präventive Potentiale religiöser Lebensführung

Auszug aus dem Buch

1. Die Religion des Islam und ihre Bedeutung für gläubige Muslime

Die Religion des Islam gehört zu den monotheistischen Religionen, deren Verständnis sich durch den Glauben an einen einzigen Gott – wie auch im Christen- und Judentum – begreife. Für das islamische Glaubensbekenntnis bedeute dies: „Ich bekenne, dass es keine Gottheit außer Gott gibt und das Muhammad der Gesandte Gottes ist.“ Muhammad, der Prophet und Verkünder des Islam, erhalte hierbei primär eine Vorbildfunktion. Er scheint somit der „personifizierte Allah auf Erden“ zu sein, denn es wird „Gehorsam bzw. Widerspenstigkeit gegenüber dem Propheten gleichgesetzt (…) mit Gehorsam bzw. Widerspenstigkeit gegenüber Gott .“ Die Wörter Islam, wie auch der Gruß Salam sind von dem gleichen Ursprungswort „slm“ abgeleitet worden, was soviel bedeutet wie, „vollständig, sicher und unversehrt sein.“ Für die gläubigen Muslime sind der Koran und die Sunna die Hauptquellen des islamischen Glaubens.

Der Koran erhalte den Status der direkten Offenbarung des Gottes Allahs über den Engel Gabriel – der den Willen Allahs verkündet haben soll zwischen 610 und 632 n. Chr. – an den Propheten Muhammad. Dieses heilige Buch der Muslime besteht aus den Suwar (einz. Sure), die sich in die einzelnen Verse aufteilen, welchen die Glaubenssätze, sowie handlungsleitenden moralischen Prinzipien immanent sind und im Koran vielerorts als Wunder, oder göttliches Zeichen betitelt und verstanden würden. Während der Koran für einen gläubigen Muslim die „unmittelbare, absolut zuverlässige, nicht hinterfragbare, zur Hingabe und gehorsam auffordernde Autorität“ zu repräsentieren scheint, beschreibt die Sunna die Aussprüche und Lebensweise des Propheten Muhammad, die als Normen- und Verhaltenskodex, beziehungsweise auch als Beurteilungsmaßstab für das ganze Leben – im Privaten als auch im gesellschaftlichen Dasein – verstanden werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Religion des Islam und ihre Bedeutung für gläubige Muslime: Dieses Kapitel erläutert die zentralen Quellen des Glaubens, wie Koran und Sunna, sowie die religiösen Grundpflichten und das Verständnis von Halal und Haram.

1.1. Islamische Glaubensprinzipien: Hier werden die dogmatischen Grundlagen des Glaubens, wie der Glaube an Gott, Engel, Propheten und die Vorherbestimmung, dargelegt.

1.2. Islamische Grundpflichten oder die fünf Säulen des Islam: Dieses Kapitel beschreibt die fünf zentralen Praktiken der Gläubigen, einschließlich Glaubensbekenntnis, Gebet, Fasten, Wallfahrt und Armensteuer.

1.3. Halal und Haram im islamischen Glaubensverständnis: Das Kapitel befasst sich mit der moralischen Orientierung durch die Unterscheidung von Erlaubtem und Verbotenem im islamischen Rechtssystem.

2. Versuch einer Krankheits- beziehungsweise Gesundheitsdefinition im islamischem Sinne: Es wird die Einheit von Glaube, Körper und Gesundheit sowie das Konzept des "Tawakkul" (Gottvertrauen) bei der Krankheitsbewältigung untersucht.

2.1. Versuch einer möglichen, westlich geprägten Krankheits- beziehungsweise Gesundheitsdefinition: Dieses Kapitel kontrastiert die islamische Sicht mit systemischen Gesundheitskonzepten westlicher Soziologen wie Klaus Hurrelmann.

3. Mögliche gesundheitspräventive Aspekte im Rahmen des islamischen Glaubensverständnisses: Hier werden die lebenspraktischen Auswirkungen religiöser Gebote auf die Gesundheit, etwa durch Hygiene, Ernährung und Verhaltensregeln, analysiert.

4. Fazit: Das Kapitel resümiert die gewonnenen Erkenntnisse und ordnet den islamischen Gesundheitsansatz in eine kritische Diskussion zur heutigen modernen Lebensweise ein.

Schlüsselwörter

Islam, Gesundheitsprävention, Krankheitsverständnis, Tawakkul, Koran, Sunna, Gesundheitssoziologie, Prävention, Lebensführung, Religion, Gesundheit, Muslim, Moral, Ethik, Systemische Betrachtung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Ansätzen zur Gesundheitsprävention innerhalb des islamischen Glaubensverständnisses und setzt diese in Bezug zu westlichen Gesundheitsdefinitionen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die religiösen Grundlagen des Islam, das islamische Krankheits- und Gesundheitsverständnis sowie der Vergleich dieser Sichtweise mit soziologischen Gesundheitskonzepten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie religiös begründete Lebensmaximen im Islam präventive und gesundheitsfördernde Wirkungen auf den Einzelnen und die Gesellschaft haben können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und vergleicht das islamische Glaubensverständnis mit systemisch-soziologischen Ansätzen, insbesondere denen von Klaus Hurrelmann.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der islamischen Glaubensquellen, eine Definition von Krankheit und Gesundheit aus islamischer Sicht sowie eine Untersuchung gesundheitspräventiver Aspekte der islamischen Lebenspraxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Islam, Gesundheitsprävention, Tawakkul, Krankheitsverständnis sowie der soziologische Gesundheitsbegriff.

Welche Rolle spielt das "Tawakkul" bei der Krankheitsbewältigung?

Tawakkul bezeichnet das Gottvertrauen. Es fungiert als Quelle der Kraft und Zuversicht, die dem Gläubigen hilft, Lebenskrisen und Krankheiten als Prüfung oder Schicksal anzunehmen, ohne dabei die Eigenverantwortung aufzugeben.

Wie wird das Verhältnis von Religion und Gesundheitsfürsorge bewertet?

Die Arbeit argumentiert, dass religiöse Gebote – wie etwa rituelle Waschungen, Ernährungsvorschriften oder das Fasten – bei näherer Betrachtung sekundäre, gesundheitsfördernde und präventive Effekte aufweisen.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Aspekte der Gesundheitsprävention im Rahmen des islamischen Glaubensverständnisses
Hochschule
Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven; Standort Oldenburg  (Seminar: Institutionelle Bedingungen und Arbeitsformen psychosozialer Versorgung traumatisierter Flüchtlinge)
Veranstaltung
Institutionelle Bedingungen und Arbeitsformen psychosozialer Versorgung traumatisierter Flüchtlinge
Note
1,0
Autor
Dipl. Sozialarbeiterin/-Sozialpädagogin Freya Könemann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
27
Katalognummer
V29150
ISBN (eBook)
9783638307383
ISBN (Buch)
9783638650168
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Aspekte Gesundheitsprävention Rahmen Glaubensverständnisses Institutionelle Bedingungen Arbeitsformen Versorgung Flüchtlinge
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dipl. Sozialarbeiterin/-Sozialpädagogin Freya Könemann (Autor:in), 2004, Aspekte der Gesundheitsprävention im Rahmen des islamischen Glaubensverständnisses, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/29150
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Leseprobe aus  27  Seiten
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