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Was der Bauingenieur wissen und können muss

Das Berufsbild des Bauingenieurs. Mit einer kurzen Einführung in die Bauinformatik

Titel: Was der Bauingenieur wissen und können muss

Fachbuch , 2015 , 337 Seiten

Autor:in: Otto Praxl (Autor:in)

Ingenieurwissenschaften - Bauingenieurwesen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Buch gibt einen ausführlichen Überblick über die Aufgaben des Bauingenieurs und zeigt, was der Bauingenieur wissen und können muss. Es kann den vor der Berufswahl Stehenden die Entscheidung für oder gegen diesen Beruf erleichtern; den bereits Studierenden des Bauingenieurwesens kann es die Zusammenhänge näherbringen.

In den Abschlussklassen der Fachoberschulen und Gymnasien kann das Buch herangezogen werden, um ein wirklichkeitsbezogenes Berufsbild des Bauingenieurs zu vermitteln.

Aus der Fülle des Stoffes und der Erfahrungen aus 50 Berufsjahren des Verfassers musste eine beschränkte Auswahl getroffen werden, die geeignet erschien, den Lesern das Charakteristische der verschiedenen Arbeitsgebiete des Bauingenieurs verständlich zu machen. Manchmal war es nötig, ins Detail zu gehen, meist genügten jedoch Beispiele.

Auch selbst entwickelte Methoden, die in keinem Lehrbuch und in keiner Vorlesung behandelt werden, sind im Buch erwähnt.

Um den Lesern einen Vorgeschmack auf den Stoff zu bieten, den der Bauingenieur beherrschen muss, sind auch einige theoretische Grundlagen und mathematische Formeln leicht verständlich dargestellt und erläutert. Zum Verständnis genügen Vorkenntnisse in Mathematik und Physik aus dem Schulunterricht.

Im Buch sind nicht nur die schönen Seiten des Berufs, sondern auch die Schwierigkeiten dargestellt, mit denen der Bauingenieur während seiner Arbeit rechnen muss.

Computer waren während des Studiums noch nicht verfügbar. Erst im Laufe des Berufslebens gewannen sie immer mehr an Bedeutung. Die nötigen Kenntnisse mussten die Ingenieure sich in der Praxis aneignen. Im Buch ist eine kurze Einführung in die Bauinformatik zu finden, die den Lesern zeigen soll, wie Computer die tägliche Arbeit des Bauingenieurs verändert haben.

Die Fundstellenangaben im Text und das Literaturverzeichnis im Anhang eröffnen die Möglichkeit, weiterführende Literatur zu den Themen heranzuziehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Aufgaben des Bauingenieurs

1.1. Berufsbezeichnung und Berufsbild

1.2. Persönliche Eigenschaften

1.3. Grundsätze des Bauingenieurs

1.4. Funktionen und Aufgaben

1.5. Bezahlung der Ingenieure

1.6. Kontakte mit anderen Ingenieuren

1.6.1. VDI

1.6.2. BDB

1.6.3. Vereine und Kontaktgruppen

2. Ausbildung im Bauwesen

2.1. Ausbildung der Baumeister in der Antike

2.2. Unterschied zwischen Architekt und Bauingenieur

2.3. Ausbildung des Bauingenieurs vor 50 Jahren

2.3.1. Zugangsvoraussetzungen

2.3.2. Fächerübersicht (Vorlesungsfächer)

2.3.2.1. Grundstudium Hoch- und Tiefbau (1. bis 3. Semester)

2.3.2.2. Hauptstudium Tiefbau (4. bis 6. Semester)

2.3.3. Vorlesungsmitschriften

2.3.4. Abschlüsse

2.4. Ausbildung des Bauingenieurs heute

2.4.1. Zugangsvoraussetzungen

2.4.2. Studiengang Bauingenieurwesen (Bachelor) heute

2.4.2.1. Grundstudium (1. und 2. Semester)

2.4.2.2. Hauptstudium (3. bis 5. Semester)

2.4.2.3. Hauptstudium (6. und 7. Semester), Schwerpunkt allgemeines Bauingenieurwesen

2.4.2.4. Hauptstudium (6. und 7. Semester), Schwerpunkt Stahlbau

2.4.3. Abschlüsse und akademische Grade

2.5. Laufende Fortbildung im Beruf

2.5.1. Man lernt nie aus.

2.5.2. Bauinformatik

2.5.3. Umweltschutz, Umwelttechnik, Abfallwirtschaft

2.5.4. Fachliteratur

2.5.5. Fachzeitschriften

2.5.6. Lehrgänge

2.5.7. Wissensquelle Internet

3. Gesetze, Normen und Regelwerke

3.1. Inhalt der Normen

3.2. Änderung und Anpassung der Normen

3.2.1. Regelmäßige Anpassungen der Normen

3.2.2. Internationale Zusammenarbeit im Normenwesen

3.2.3. Änderung von Berechnungsverfahren

3.2.4. Anwendung der Normen

3.3. Gesetze und Verordnungen

3.3.1. Sicherheit am Bau, Unfallverhütungsvorschriften

3.3.2. Allgemein anerkannte Regeln der Baukunst

3.3.2.1. Grundlagen der Regeln

3.3.2.2. Anerkennung durch Gerichte

3.4. Verantwortung des Bauingenieurs

4. Hilfsmittel des Ingenieurs, damals und heute

4.1. Berechnungshilfsmittel

4.1.1. Logarithmischer Rechenschieber

4.1.2. Kurbelrechenmaschine

4.1.3. Addiator

4.1.4. Logarithmentafeln und andere Tabellenwerke

4.1.5. Wissenschaftliche Taschenrechner

4.2. Herstellung der Berechnungen als Schriftstücke

4.3. Arbeitsplatzrechner

4.4. Formelzeichen und Bezeichnungen

4.5. Kommunikation auf Baustellen

4.6. Kommunikationsmittel früher und heute

4.6.1. Festnetztelefon

4.6.2. Mobiltelefon (Handy, Smartphone)

4.6.3. Internet

4.6.3.1. Internet-Benutzer

4.6.3.2. Internet-Anbieter

4.6.3.3. HTML

4.6.3.4. Homepage

4.6.4. Intranet

4.6.5. E-Mail

5. Technisches Zeichnen

5.1. Darstellungsmethoden und Konstruktionsmethoden

5.1.1. Darstellende Geometrie

5.1.2. Fachgebietsbezogene Konstruktionen

5.2. Zeichnen ist präzise Handarbeit

5.3. Der geplante Gegenstand und seine Darstellung

5.4. Geräte zum Zeichnen

5.5. Reißbrett

5.6. Zeichenmaschinen

5.6.1. Der Zeichenkopf

5.6.2. Arbeitsbedingungen an der Zeichenmaschine

5.7. Zeichnungen

5.7.1. Genormte Papierformate

5.7.2. Transparentpapier

5.7.3. Normschriften

5.7.4. Lichtpausen

5.7.5. Durchzeichnen und Kopieren von Zeichnungen

5.7.6. Zeichnungsarchive für Originale

5.8. Zeichnen und Konstruieren mit Computersystemen

5.8.1. Bildschirmarbeitsplatz

5.8.2. Digitalisieren und Scannen von Zeichnungen

5.8.3. Ausgabe von Zeichnungen mit Plottern

6. Begriffe und Maßeinheiten

6.1. Begriffe

6.1.1. Masse

6.1.2. Fallbeschleunigung

6.1.3. Kraft und Kraftwirkungen

6.1.4. Kraftrichtung

6.1.5. Schwerkraft, Gewicht

6.1.6. Unterscheidung zwischen Masse und Gewicht

6.2. Gesetzliche Einheiten für physikalische Größen

6.2.1. Internationales Einheitensystem

6.2.2. Das Deutsche Einheitengesetz

6.2.3. Vorsilben für Vielfache und Teile einer Maßeinheit

6.2.4. Einheiten für die Masse

6.2.5. Einheiten für die Kraft

6.2.5.1. Pond und Kilopond

6.2.5.2. Newton

6.2.6. Wirkungsweise einer Waage

6.2.7. Last

6.2.8. Reibung

6.2.9. Kraft und Bewegung

7. Bautechnische Grundlagen

7.1. Vorbemerkungen

7.2. Baustatik und Festigkeitslehre

7.3. Geometrie der Bauteile

7.4. Querschnittswerte

7.4.1. Statisches Moment

7.4.2. Schwerpunkt und Schwerpunktlage

7.4.3. Trägheitsmoment

7.4.4. Widerstandsmoment

7.4.5. Trägheitsradius

7.4.6. Querschnittswerte rechteckiger Querschnitte

7.4.7. Querschnittswerte beliebiger Querschnitte

7.5. Äußere Kräfte

7.5.1. Grafische Methoden zur Ermittlung der Kräfte

7.5.2. Belastungen

7.5.3. Belastungsarten

7.6. Innere Kräfte

7.6.1. Normalkraft

7.6.2. Querkraft

7.6.3. Schubkraft

7.6.4. Momente

7.6.4.1. Drehmoment

7.6.4.2. Biegemoment

7.6.4.3. Torsionsmoment und Verdrillung

7.7. Tragwirkung im elastischen Bereich des Baustoffs

7.7.1. Hookesches Gesetz

7.7.2. Die Spannungsdehnungslinie

7.7.3. Der Elastizitätsmodul

7.7.4. Elastische Formänderungen und Formänderungsarbeit

7.7.5. Spannungsverteilung im Querschnitt

7.7.6. Mathematische Elastizitätstheorie

7.7.7. Geradlinienannahme und Ebenbleiben der Querschnitte

7.7.8. Spannungen aus Biegemoment

7.7.9. Spannungen aus Biegung mit Längskraft

7.7.10. Krümmung des Balkens

7.7.11. Durchbiegung und Biegelinie des Balkens

7.7.12. Wirkliche Spannungsverteilung im Baustoff

7.7.12.1. Spannungsverteilung im Holzquerschnitt

7.7.12.2. Spannungsverteilung im Stahlbetonquerschnitt

7.7.13. Querdehnung und Querkontraktion

7.7.14. Schubverformungen

7.8. Tragwirkung im plastischen Bereich des Baustoffs

7.9. Bruchzustand der Bauteile

7.10. Nachteilige Einflüsse auf das Tragverhalten

7.10.1. Kriechen des Baustoffs

7.10.2. Schwinden und Quellen

7.11. Tragwirkung von Stahlbeton und Spannbeton

7.11.1. Verbundwirkung von Stahl und Beton

7.11.2. Bemessung mit gerissener Zugzone

7.11.3. Bemessungsverfahren für Stahlbeton

7.11.4. Bewehren des Betons

7.11.5. Bauform von Stahlbetonbauteilen

7.11.6. Spannbeton

7.12. Auswirkung und Beherrschung von Formänderungen

7.12.1. Durchbiegungen und Formänderungsarbeit

7.12.2. Beispiel aus der Praxis: Unterfangung durch Stahlträger

7.12.3. Temperaturbewegungen

7.12.4. Temperaturspannungen

7.12.5. Beispiel aus der Praxis: Riss in Balkonplatte

7.12.6. Dehnfugen

7.12.7. Formänderungsnachweis

7.13. Stabilität

7.13.1. Stabilität der Bauteile

7.13.2. Aussteifung der Bauwerke

7.13.3. Erdbebenkräfte

7.13.3.1. Stabilität gegen Erdbeben

7.13.4. Stabilität gegen Windböen

7.13.5. Stabilität beim Umbau von Bauwerken

8. Die Baustoffe

8.1. Baustoffkennwerte

8.1.1. Festigkeit

8.1.2. Sicherheitsbeiwert

8.1.3. Temperatur-Ausdehnungskoeffizient

8.1.4. Elastizitätsmodul

8.1.5. Elektrochemische Korrosion bei Metallen

8.1.5.1. Elektrolytlösung

8.1.5.2. Elektrochemische Spannungsreihe

8.2. Baustoffprüfungen

8.3. Holz

8.3.1. Bauhölzer

8.3.2. Schwinden und Quellen des Holzes

8.3.3. Holzzerstörung und Holzschutz

8.3.3.1. Fäulnis, Pilzbefall und Schädlinge

8.3.3.2. Baulicher Holzschutz

8.3.3.3. Chemischer Holzschutz

8.4. Natursteine

8.5. Stahl im Bauwesen

8.5.1. Profilstahl (Träger)

8.5.2. Schweißverbindungen

8.5.3. Betonstahl

8.5.4. Vor- und Nachteile des Stahls

8.6. Aluminium

8.7. Beton

8.7.1. Betonzusammensetzung

8.7.2. Betonherstellung

8.7.3. Betongüten

8.8. Stahlbeton

8.9. Künstliche Steine

8.9.1. Ziegel

8.9.2. Betonfertigerzeugnisse

8.9.3. Steinzeug

8.10. Kunststoffe

8.10.1. Kunststoffe als tragende Teile

8.10.2. Kunststoffe als sonstige Baustoffe

8.11. Glas

8.12. Bindemittel

8.12.1. Lehm

8.12.2. Baukalk

8.12.2.1. Kalkkreislauf

8.12.2.2. Eigenschaften des Kalkmörtels

8.12.3. Gips

8.12.4. Zement

8.12.4.1. Güte- und Festigkeitsbezeichnungen

8.12.4.2. Hydratationswärme

8.12.5. Teer

8.12.6. Bitumen

8.13. Verbindungsmittel

8.14. Baustoffe für Abdichtungen

9. Baukonstruktionslehre

10. Bauphysik

10.1. Grundlagen

10.2. Bauphysikalisch richtige Konstruktion der Bauteile

10.3. Luftfeuchtigkeit und Taupunkt

10.4. Wärmedämmung und Wasserdampfdiffusion

10.4.1. Dampfsperre

10.4.2. Wärmedämmung

10.4.3. Wärmebrücken - Kältebrücken

10.5. Nachweis des Wärme- und Schallschutzes

10.5.1. Baulicher Wärmeschutz

10.5.2. Baulicher Schallschutz

10.6. Berechnung von Wärmebedarf und Wärmeverlust

10.6.1. Mittlerer Wärmedurchgangskoeffizient eines Gebäudes

10.6.2. Spezifischer Wärmebedarfskennwert für das Gebäude

10.6.3. Verifizieren der Berechnung durch Messungen

11. Baustatik

11.1. Geschichtliches

11.2. Theorie und Wirklichkeit

11.2.1. Näherungsformeln

11.2.2. Die „sichere Seite“

11.2.3. Genauigkeit und Brauchbarkeit

11.3. Was berechnet man zuerst?

11.4. Lastannahmen

11.4.1. „Genauigkeit“ der Annahmen

11.4.2. Eigengewicht (Eigenlasten)

11.4.3. Verkehrslasten

11.4.4. Lastfall Windlast (Windkräfte)

11.4.4.1. Staudruck

11.4.4.2. Normung und Wirklichkeit der Windlast

11.4.4.3. Windlast im Einzelfall

11.4.4.4. Windangriff und Windwirkung

11.4.4.5. Sogwirkung des Windes

11.4.4.6. Windböen

11.4.5. Schneelast

11.4.6. Eislast

11.4.7. Lasten bei Fliegenden Bauten

11.4.8. Belastungs-Sonderfälle

11.4.8.1. Temperaturänderungen

11.4.8.2. Trümmerlasten

11.4.8.3. Stützensenkungen

11.4.8.4. Erddruck

11.4.8.5. Wasserdruck

11.4.9. Dynamische Lasten

11.4.9.1. Eigenfrequenzen

11.4.9.2. Beispiel aus der Praxis: Schwingende Fußgängerbrücke

11.4.9.3. Beispiel aus der Praxis: Gebäudeschäden durch Schwingungen

11.4.9.4. Stoßlasten

11.4.9.5. Fahrzeuganprall

11.4.9.6. Erdbebenlasten

11.5. Statische Systeme

11.5.1. Finden des statischen Systems

11.5.2. Statisch bestimmt und statisch unbestimmt

11.6. Gleichgewichtsbedingungen und Auflagerreaktionen

11.6.1. Gleichgewichtsbedingungen in der Ebene

11.6.2. Gleichgewichtsbedingungen im dreidimensionalen Raum

11.7. Bauzustände

11.7.1. Statisches System und die Realität auf der Baustelle

11.7.2. Der ungünstigste Bauzustand

11.8. Berechnung der Bauzustände

11.8.1. Lastfall Eigengewicht im Bauzustand

11.8.2. Getrennte Berechnung für jedes Stockwerk

11.8.3. Berechnung am Gesamtsystem

11.9. Singuläre Punkte eines statischen Systems

11.9.1. Erkennen von singulären Punkten

11.9.2. Ausrundung von Momentenlinien.

11.9.3. Verteilungsfläche unter Einzellasten

12. Baukunst und Baugeschichte

13. Formen der Tragwerke

13.1. Stabtragwerke

13.1.1. Balken auf zwei Stützen

13.1.2. Kragarm (Kragträger)

13.1.3. Durchlaufträger

13.1.4. Allgemeines zur Berechnung der Durchlaufträger

13.1.5. Rahmen

13.1.6. Trägerroste

13.1.7. Fachwerke

13.2. Bogentragwerke und Gewölbe

13.3. Kehlbalkendach

13.4. Flächentragwerke

13.4.1. Ebene Flächentragwerke

13.4.2. Räumliche Flächentragwerke

13.4.3. Rotationsschalen

13.5. Hypar-Flächen

13.6. Traglufthallen, Tragluftkuppeln

13.7. Stahlhohlkugel als Bauwerk

13.8. Seiltragwerke

13.8.1. Prinzip des statisch bestimmt gelagerten Seils

13.8.2. Kettenlinie

13.8.3. Prinzip des statisch unbestimmt gelagerten Seils

13.8.4. Hängebrücken

13.8.5. Flattern von Seiltragwerken

13.8.6. Seilnetz-Tragwerke

14. Stahlbau

14.1. Normen und Vorschriften

14.2. Stahlherstellung

14.3. Stahlbrücken

14.4. Seilschwebebahnen

14.5. Stahlskelettbau

14.6. Berechnung und Konstruktion der Stahlbauten

14.7. Stahlbauingenieure

15. Holzbau

15.1. Normen

15.2. Holztragwerke

15.3. Holzverleimung

15.4. Holzgerüste

16. Mauerwerksbau

17. Grundbau und Bodenmechanik

17.1. Der Boden

17.2. Bodenmechanik

17.3. Grundbau

17.4. Baugrund-Normen

17.5. Unfallverhütungsvorschriften im Tiefbau

17.6. Bodenproben

17.7. Bodenarten und Bodenklassen

17.7.1. Feste Böden

17.7.2. Lose Böden

17.7.2.1. Nichtbindige Böden

17.7.2.2. Bindige Böden

17.7.2.3. Organische Böden

17.8. Grundwasser

17.9. Bodenkräfte und Erdstatik

17.9.1. Bodenpressung

17.9.2. Wasserdruck

17.9.3. Auftrieb

17.9.4. Erddruck

17.10. Setzungen

17.11. Die Baugrube

17.11.1. Ausschachtung

17.11.2. Baugrubenverbau

17.11.3. Wasserhaltung

17.12. Gründungshilfsmittel

17.12.1. Spundwände

17.12.2. Bodenvereisung

17.12.3. Bodeninjektionen

17.12.4. Injektionszuganker (Erdanker)

17.13. Gründungselemente

17.13.1. Fundamente

17.13.2. Flächengründung

17.13.3. Pfahlgründung

17.13.4. Schlitzwände

17.13.4.1. Bauvorgang

17.13.4.2. Stützflüssigkeit

17.13.5. Brunnengründung

17.13.6. Senkkästen und Druckluftgründung

17.13.7. Stützmauern und Widerlager

17.14. Gründungen im Hochgebirge

17.15. Tunnelbau

17.15.1. Ingenieurgeologie

17.15.2. Planung und Statik

17.15.3. Tunnelbauweisen

18. Vermessung

18.1. Geodäsie

18.2. Ingenieurvermessung

18.3. Koordinatensysteme

18.3.1. Die Form der Erde

18.3.2. Längengrad-Breitengrad-System

18.3.3. Global Positioning System (GPS)

18.3.4. GPS-Koordinaten

18.3.5. Landeskoordinaten

18.3.5.1. Soldner-Koordinaten

18.3.5.2. Gauß-Krüger-Koordinaten (GK)

18.3.5.3. UTM-Koordinaten

18.3.6. Örtliche Koordinaten

18.4. Höhensysteme

18.4.1. Normal-Null-Höhensystem

18.4.2. Adriapegel

18.4.3. GPS-Höhen

18.4.4. Arten der Höhenmessung

18.5. Vermessungsgeräte

18.5.1. Nivelliergeräte

18.5.2. Nivellierlatten

18.5.3. Barometrische Höhenmesser

18.5.4. Freihandgefällemesser

18.5.5. Theodolit

18.5.6. Tachymeter

18.5.7. Längenmesser

18.5.7.1. Meterstab

18.5.7.2. Maßbänder

18.5.7.3. Neigung der gemessenen Strecke

18.5.7.4. Indirekte optische Entfernungsmessung mittels Distanzfäden

18.5.7.5. Elektrooptische Distanzmesser

18.6. Aufgaben der Ingenieurvermessung

18.6.1. Position im Gelände

18.6.2. Absteckung

18.6.2.1. Lageabsteckungen

18.6.2.2. Höhenabsteckungen

18.6.3. Geometrisches Nivellement

18.6.4. Prinzip des Nivellierens

18.6.5. Berücksichtigung der Erdkrümmung

18.6.6. Berücksichtigung der Refraktion

18.6.7. Genauigkeit des Nivellements

19. Straßenbau

19.1. Allgemeines

19.2. Begriffe

19.2.1. Benutzungsrecht

19.2.2. Baulastträger

19.2.3. Straßenkategorien

19.3. Planungsrichtlinien und Gesetze

19.4. Straßenverkehrstechnik

19.4.1. Verkehrsdiagnose und Verkehrsprognose

19.4.2. Leistungsfähigkeit der freien Strecke

19.4.3. Leistungsfähigkeit einer Kreuzung

19.4.3.1. Leistung einer Grünphase pro Fahrspur

19.4.3.2. Weg/Zeit-Diagramm

19.4.3.3. Beispiel zur Berechnung der Leistungsfähigkeit einer Kreuzung

19.4.3.4. Kreisverkehr

19.4.4. Berechnung von Verkehrsnetzen

19.4.5. Verkehrsleitsysteme

19.5. Straßenentwurf

19.5.1. Allgemeine Planungsgesichtspunkte

19.5.2. Linienführung im Lageplan (Trasse)

19.5.2.1. Entwurfsgeschwindigkeit

19.5.2.2. Entwurfselemente im Lageplan

19.5.3. Linienführung im Längsschnitt (Gradiente)

19.5.3.1. Längsneigung

19.5.3.2. Planungsgesichtspunkte

19.5.3.3. Kuppen- und Wannenausrundung

19.5.3.4. Längsschnitt

19.5.3.5. Räumliches Bild der Straße

19.5.4. Straßenquerschnitte

19.5.4.1. Bestandteile des Straßenquerschnitts

19.5.4.2. Querprofile

19.6. Straßenbautechnik

19.6.1. Planum und Unterbau der Straße

19.6.2. Oberbau und Deckschicht

19.6.3. Straßenentwässerung

19.6.4. Ausrüstung (Möblierung) der Straße

19.7. Straßenunterhalt

20. Brückenbau

20.1. Benennung der Brücken

20.2. Grundformen der Brücken

20.3. Berechnung der Brücken

20.4. Verkehrslasten auf Brücken

21. Eisenbahnbau

22. Wasserbau

22.1. Aufgaben der Wasserwirtschaft

22.2. Hydraulik

22.2.1. Begriffe

22.2.2. Fließbewegungen und Bewegungsgleichungen

22.2.3. Messung der Durchflussmenge und der Fließgeschwindigkeit

22.2.4. Gefälle

22.2.5. Energielinie

22.2.6. Benetzter Umfang und hydraulischer Radius

22.2.7. Fließformeln

22.3. Stauberechnungen

22.3.1. Stauanlagen

22.3.2. Staukurve und Senkungskurve

22.3.3. Flüssigkeitskräfte

22.3.4. Hochwasserprofile

22.3.5. Staudämme und Speicherseen als Hochwasserschutz

22.4. Nutzung der Wasserkraft

22.5. Flussbau

23. Wasserversorgung

23.1. Wasservorkommen und Wassersuche

23.1.1. Geologie

23.1.2. Wünschelrute

23.2. Wasserbeschaffenheit

23.2.1. Wasserhärte

23.2.2. Kalkablagerungen

23.2.3. pH-Wert

23.3. Wasserbedarf, Wasserverbrauch

23.4. Verfügbare Wassermenge

23.5. Planung und Bau von Wasserversorgungsanlagen

23.5.1. Wasserfassung und Wasserförderung

23.5.2. Wasseraufbereitung

23.5.3. Wasserspeicherung

23.5.4. Sonderfall: Hydraulischer Widder

23.5.5. Einheiten für den Druck

23.5.6. Hydrostatischer Wasserdruck

23.6. Bemessung des Versorgungsnetzes

23.6.1. Berechnung der Rohrdurchmesser

23.6.2. Druckverluste

23.6.3. Versorgungsdruck

23.7. Verbrauchsmessung

23.8. Beispiel aus der Praxis: Einfache Durchflussmessung

23.8.1. Aufgabenstellung

23.8.2. Lösungsansatz

23.8.3. Randbedingungen

23.8.4. Messung des Strahls

23.8.5. Formeln

23.8.6. Anwendbarkeit des Verfahrens

24. Kanalbau und Klärwerksbau

24.1. Abwasserarten

24.1.1. Niederschlagswasser

24.1.2. Schmutzwasser

24.2. Abwassersammlung (Kanalisation)

24.3. Abwasserreinigung

24.3.1. Prinzip der Abwasserreinigung

24.3.2. Örtliche Hauskläranlagen

24.3.3. Klärwerke

24.3.3.1. Rechenanlage

24.3.3.2. Absetzbecken und Faulbehälter

24.3.3.3. Schlammbehandlung

24.3.3.4. Biologische Reinigung

24.3.3.5. Methangas-Verwendung

24.3.3.6. Nachklärbecken

24.4. Planung und Bau der Klärwerke

25. Der Bauingenieur im praktischen Einsatz

25.1. Der Bauingenieur als Planer

25.2. Der Bauingenieur als Statiker

25.2.1. Zusammenarbeit zwischen Bauingenieur und Architekt

25.2.1.1. Architekten-Entwurf

25.2.1.2. Statisches System und Positionsplan

25.2.1.3. Vorbemessung, Vordimensionierung

25.2.1.4. Voruntersuchung

25.2.2. Ingenieurentwurf

25.2.3. Form und Inhalt der statischen Berechnung

25.2.3.1. Vollständigkeit

25.2.3.2. Lesbarkeit und Nachvollziehbarkeit

25.2.3.3. Prüfbarkeit

25.3. Der Bauingenieur als Statikprüfer

25.4. Der Bauingenieur im öffentlichen Dienst

25.5. Der Bauingenieur als technischer Revisor

25.6. Der Bauingenieur bei einer Bauunternehmung

25.6.1. Preisermittlung im allgemeinen Fall

25.6.2. Besonderheit der Preisermittlung im Bauwesen

25.6.3. Angebotskalkulation

25.6.4. Nachkalkulation und Zwischenkalkulation

25.7. Der Bauingenieur als Bauleiter

25.7.1. Aufmaß, Mengenermittlungen und Abrechnung

25.7.2. Fehler bei Volumenberechnungen

25.7.3. Fehler bei Flächenberechnungen

25.7.4. Vereinbarungen

25.8. Der Bauingenieur als Verkehrsplaner

25.9. Der Bauingenieur in einem Team

25.9.1. Arbeitsgemeinschaften

25.9.2. Baukoordinierung

25.9.3. Kommunikation und Vernetzung

25.10. Der Bauingenieur in Wissenschaft und Forschung

26. Das Bauen in der Praxis

26.1. Ohne Bauherr keine Bauvorhaben

26.2. Ausschreibung und Vergabe

26.2.1. Vergabevorschriften der VOB

26.2.2. Europäische Vergaberichtlinien

26.2.3. Bindung an die VOB und an EU-Richtlinien

26.2.4. Vergabe und Bauvertrag

26.3. Bauvorgang und Bauausführung

26.3.1. Bauüberwachung, Bauaufsicht, Bauleitung

26.3.2. Bauzeitenplan

26.3.3. Baustelleneinrichtung

26.3.4. Baubetriebslehre

26.3.4.1. Baumaschinenkunde

26.3.4.2. Elektrotechnik

27. Baufehler und Bauschäden

27.1. Konstruktions- und Ausführungsfehler

27.1.1. Bauphysikalische Fehler führten zu Gebäudeeinsturz

27.1.2. Richtige Ausbildung elastischer Fugen

27.2. Vermeidung von Bauschäden

27.3. Erkennung von Baustoffschäden

27.3.1. Beispiel aus der Praxis: Rostige Bewehrung

27.3.2. Beispiel aus der Praxis: Schlechter Transportbeton

27.4. Kuriose Konstruktionen

27.4.1. Holzleisten als Bewehrung

27.4.2. Maschendraht als Bewehrung

27.4.3. Bewehrungseisen als Sturz

27.4.4. Gewicht des Frischbetons

28. Kurze Einführung in die Bauinformatik

28.1. Vorbemerkungen

28.2. Lochkartentechnik

28.2.1. Die Lochkarte und ihre Codierung

28.2.2. Lochkartenmaschinen

28.2.2.1. Ablochen der Daten

28.2.2.2. Datenbestände

28.2.2.3. Funktionsweise der Datenverarbeitung mit Lochkarten

28.3. Konrad Zuse und seine Z3

28.4. Dualsystem und Binärsystem

28.4.1. Dualsystem und Binärcode

28.4.2. Oktalzahlen und Sedezimalzahlen

28.5. Zeichen- und Zifferncodes

28.5.1. Der ASCII-Code

28.5.2. Binärcodes für Dezimalziffern

28.5.3. Der EBCDI-Code

28.6. Prinzip der Datenverarbeitung

28.7. Datenspeicherung

28.7.1. Sequenzielle und direkte Speicherung

28.7.2. Speichermedien und Laufwerke

28.7.2.1. Arbeitsspeicher

28.7.2.2. Sequenzielle Datenträger

28.7.2.3. Disketten

28.7.2.4. Magnetplatten

28.7.2.5. Optische Datenträger

28.7.2.6. Festkörperspeicher

28.7.3. Formatlose und formatierte Speicherung

28.7.4. Dateiformate und Dateinamen

28.8. Datenerfassung und Dateneingabe

28.8.1. Eingabe

28.8.2. Einlesen

28.8.3. Automatische Datenerfassung

28.9. Datenausgabe

28.9.1. Dialoggeräte und Datensichtgeräte

28.9.2. Darstellung der ASCII-Zeichen auf dem Bildschirm

28.9.3. Grafikdarstellung

28.9.4. Schriften

28.9.4.1. Bitmap-Schriften

28.9.4.2. Umrissschriftarten

28.9.4.3. Zeichenraster

28.9.4.4. Schriftattribute

28.9.4.5. Vektorschriftarten

28.9.5. Drucker

28.9.5.1. Impact-Drucker

28.9.5.2. Non-impact-Drucker

28.9.5.3. Maschinelle Zeichengeräte

28.10. Entwicklung der Computer

28.10.1. Zeit der Großrechner

28.10.2. Mittlere Datentechnik

28.10.3. IBM-kompatible Personalcomputer

28.10.4. Neuere Computer-Entwicklungen

29. Allgemeine Anwendungsprogramme

29.1. Office-Systeme

29.1.1. Textverarbeitungssysteme

29.1.2. Tabellenkalkulation

29.1.3. Datenbankanwendungen

29.1.4. Projektmanagementsysteme

29.1.5. Publikationssysteme

29.2. Spezielle Anwendungen

30. Ingenieuranwendungen im Bauwesen

30.1. Elektronisches Rechnen in der Baustatik

30.2. Elektronisch berechnet - nach alten Methoden

30.3. Alles wurde „elektronisch“ genannt

30.4. Lochkartenrelikte

30.5. Deformationsmethode für die Baustatik

30.6. Finite-Elemente-Methode (FEM)

30.6.1. Ersatzsystem für das zu berechnende Tragwerk

30.6.2. Gleichungen und Berechnung

30.6.3. Iteration

30.6.4. Ergebnisse der FEM-Berechnung

30.7. Prüfung der „elektronischen“ Berechnungen

30.8. Computerunterstützte Rechnungsprüfung

30.9. AVA-Verfahren

30.9.1. Automatisierte Ausschreibung

30.9.2. Automatisierte Vergabe

30.9.3. Automatisierte Bauabrechnung

30.9.3.1. Die REB-Verfahren

30.9.3.2. Das REB-Verfahren 22.013

30.10. Digitale Geländemodelle (DGM)

30.11. Geografische Informationssysteme (GIS)

30.11.1. Raumbezogene Daten

30.11.2. Datenmodelle

30.11.3. Geografische Modelle

30.11.4. Informationssysteme in der Theorie

30.11.5. Informationssysteme in der Realität

30.11.5.1. Vektor- und Rasterdaten

30.11.5.2. Sachdaten

30.11.5.3. Zeitbezogene geometrische Daten

30.11.6. Praktische Anwendungen von GIS-Systemen

30.11.6.1. Amtliche Katastersysteme

30.11.6.2. Netzinformationssysteme (NIS)

30.11.6.3. Amtliche Stadtpläne auf CD-ROM

30.11.6.4. Amtliche topografische Karten auf CD-ROM

30.11.6.5. Satellitenbilder

30.12. Geologisches Untergrundnetz

30.13. Kanalnetz

30.13.1. Hydraulische Berechnungen

30.13.2. Kanalnetzberechnung

31. Computerunterstützte Planungsmethoden

31.1. Computer Aided Design (CAD)

31.1.1. Prinzip

31.1.2. Datenbasis

31.1.3. Darstellung und Bearbeitung

31.1.4. Kompatibilität der CAD-Systeme untereinander

31.1.5. CAD-Arbeit in der Praxis

31.1.6. Was soll verbessert werden?

31.2. Ausgabe der Zeichnungen

31.2.1. Flachbettplotter

31.2.2. Rollenplotter

31.2.3. Stiftplotter

31.2.4. Rasterplotter

31.3. CAE-Systeme

31.4. 3D-Computergrafik

31.4.1. Bildsynthese

31.4.2. Hidden-Surface

32. Alte und neue Computersysteme

32.1. Portabilität von Anwendungsprogrammen

32.1.1. Programmiersprachen ALGOL und FORTRAN

32.1.2. FORTRAN auf proprietären Systemen

32.1.3. FORTRAN auf IBM-kompatiblen Personal Computern (PC)

32.2. Neue Programmiersprachen

32.3. Neue Betriebssysteme und alte Programme

32.4. Alterung der Datenträger und der Geräte

32.4.1. Datenträger der Antike und des Mittelalters

32.4.2. Begrenzte Lesbarkeit der Datenträger

32.4.3. Neue Datenträgertypen verdrängen bisherige Datenträger

32.4.4. Physikalische Alterung der Geräte

32.4.5. Alte Geräte nicht mehr verwendbar

32.4.6. Brauchbarkeit der alten Datenbestände

32.4.7. Langlebige Datenstrukturen

32.4.8. Archive schützen

33. Spezielle Bauinformatik

33.1. Gebäudeautomatisierung

33.2. Prozessleittechnik

33.3. Beispiel: Automatisierung eines Klärwerks

33.3.1. Prozessrechnerprogramme

33.3.2. Messdatenerfassung

33.3.2.1. Messwertgeber

33.3.2.2. Störungen und Schwierigkeiten

33.3.2.3. Messschleifen

33.3.2.4. A/D-Wandler

33.3.2.5. Messdatenreihen

33.3.3. Prozessregelung

33.3.3.1. Tagesgang, -maximum und -minimum der Durchflussmengen

33.3.3.2. Automatische Messung und Datenfernübertragung

33.3.3.3. Zuflussmengen aus dem Kanalnetz zum Klärwerk

33.3.4. Endgültige Prozessleittechnik im Klärwerk

34. Begriffe und Bezeichnungen im Bauwesen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit vermittelt ein fundiertes Verständnis des Berufsbildes des Bauingenieurs sowie der praktischen und theoretischen Anforderungen, die an diesen Beruf gestellt werden. Ziel ist es, angehenden Studierenden und Interessierten die Vielfalt der Arbeitsgebiete, die notwendigen mathematischen und physikalischen Grundlagen sowie die technologischen Entwicklungen – insbesondere den Wandel durch die Bauinformatik – zu verdeutlichen und berufliche Zusammenhänge aufzuzeigen.

  • Berufsbild, Aufgabenbereiche und Anforderungen an Bauingenieure
  • Struktur der Ausbildung und kontinuierliche fachliche Fortbildung
  • Theoretische Grundlagen (Baustatik, Festigkeitslehre, Bauphysik)
  • Baustoffe, Baukonstruktion und technologische Hilfsmittel
  • Einführung in die Bauinformatik und moderne Planungsmethoden

Auszug aus dem Buch

1.1. Berufsbezeichnung und Berufsbild

Das Wort Ingenieur kommt vom lateinischen Wort ingenium, das die angeborene geistige Fähigkeit, den natürlichen Verstand, den Scharfsinn und die Begabung meint, aber auch den geistreichen Menschen, das Genie, das Talent und den klugen Kopf bezeichnet.

Im Lexikon heißt es (Zitat): „Ingenieur ist ein wissenschaftlich gebildeter Fachmann der Technik, der technische Gegenstände, Verfahren, Anlagen oder Systeme erforscht, plant, entwirft, konstruiert, fertigt, vertreibt, überwacht oder verwaltet. Der Ingenieur ist unter verschiedenen, aus seinen Arbeitsbereichen abgeleiteten Bezeichnungen (Konstruktions-, Betriebs-, Vertriebs-, Montage-, Patent-, Sicherheits-, Normeningenieur u. ä.) in leitenden Stellungen hauptsächlich in der Industrie, in Behörden oder freiberuflich tätig (Beratender Ingenieur). Andere zusammengesetzte Berufsbezeichnungen beziehen sich auf die Fachgebiete, so z. B. Maschinenbau-, Elektro-, Bau-, Luftfahrt-, Verfahrens-, Bergbau-, Textilingenieur.“ (Zitatende)

Bauingenieur ist ein Beruf, den Menschen beiderlei Geschlechts ausüben können. Bauingenieur ist ein Dienstleistungsberuf. Voraussetzung ist immer, dass jemand existiert, der etwas bauen will und das Bauvorhaben finanziert. Damit hängt die Bautätigkeit sehr stark von der Baufreudigkeit, der Bauwilligkeit und der Finanzkraft der öffentlichen und privaten Bauherren ab (Baukonjunktur).

Der Bauingenieur entwirft, berechnet und konstruiert Bauwerke, er plant, leitet und überwacht ihre Ausführung. Dabei berücksichtigt er Standsicherheit, Betriebssicherheit, Gebrauchstauglichkeit, Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit und Dauerhaftigkeit.

Der Bauingenieur bildet die künftige Realität eines Bauwerks als Modell auf dem Papier und im Computer ab. Es entsteht dabei im Wesentlichen ein Prototyp eines Bauwerks, der nach Abschluss des anschließenden Bauvorgangs in der Wirklichkeit auf Anhieb korrekt funktionieren muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Aufgaben des Bauingenieurs: Ein Überblick über das Berufsbild, die persönlichen Voraussetzungen und die grundlegenden ethischen und praktischen Anforderungen an den Bauingenieur.

2. Ausbildung im Bauwesen: Detaillierte Darstellung des Ausbildungswegs – von der Antike bis heute – sowie der Bedeutung ständiger Fortbildung durch Fachliteratur und neue Medien.

3. Gesetze, Normen und Regelwerke: Erläuterung der Bedeutung von technischen Normen und rechtlichen Grundlagen als "Bibel des Bauingenieurs" und die Notwendigkeit ihrer Anwendung.

4. Hilfsmittel des Ingenieurs, damals und heute: Historischer Rückblick auf Rechenhilfsmittel und moderne Einführung in die Kommunikationstechnik.

5. Technisches Zeichnen: Grundlegende Darstellung der Methodik des Zeichnens und Konstruierens, inklusive der Ablösung handwerklicher Verfahren durch CAD-Systeme.

6. Begriffe und Maßeinheiten: Physikalische Grundlagen und die Bedeutung gesetzlicher Einheiten (SI-System) im Bauwesen.

7. Bautechnische Grundlagen: Zentrale theoretische Themenbereiche wie Baustatik, Festigkeitslehre, Querschnittswerte, Lastannahmen und Stabilität.

8. Die Baustoffe: Überblick über Eigenschaften und Anwendung von Holz, Stahl, Beton, Kunststoffen und anderen Baumaterialien.

9. Baukonstruktionslehre: Vermittlung der Lehre über die richtige Auswahl und Fügung von Baustoffen zu tragfähigen Konstruktionen.

10. Bauphysik: Abhandlung wichtiger bauphysikalischer Felder wie Wärme-, Schallschutz und Feuchtigkeitsvermeidung in Gebäuden.

11. Baustatik: Vertiefende Theorie zu statischen Systemen, Lastannahmen und dem Verhalten von Tragwerken unter Belastung.

12. Baukunst und Baugeschichte: Betrachtung der ästhetischen und historischen Komponente des Ingenieurwesens.

13. Formen der Tragwerke: Klassifizierung verschiedener Tragwerkstypen (Stab-, Bogen-, Flächentragwerke) und ihre spezifischen statischen Prinzipien.

14. Stahlbau: Einführung in die Normung, Herstellung und Anwendung von Stahlbauelementen.

15. Holzbau: Spezifische Anforderungen an Holz als Baustoff sowie Methoden des Holzschutzes und der Verbindungstechnik.

16. Mauerwerksbau: Grundlagen des Mauerwerksbaus und der geltenden Normen für diese Bauweise.

17. Grundbau und Bodenmechanik: Detaillierte Erläuterung der Bodenbeschaffenheit, Gründungsverfahren und geotechnischer Berechnungen.

18. Vermessung: Grundlagen der geodätischen Messverfahren und deren Anwendung in der Ingenieurpraxis.

19. Straßenbau: Planung, Bemessung und Unterhalt von Verkehrswegen sowie die Bedeutung der Straßenverkehrstechnik.

20. Brückenbau: Übersicht zu Bauformen, Berechnungsgrundlagen und Verkehrslasten bei Brückenbauwerken.

21. Eisenbahnbau: Grundlagen des Bahnbaus, der Trassierung und der dynamischen Einflüsse auf Gleisstrecken.

22. Wasserbau: Einführung in die Aufgaben der Wasserwirtschaft, Hydraulik, Stauberechnungen und den Flussbau.

23. Wasserversorgung: Aspekte der Wassergewinnung, -aufbereitung und -speicherung zur Trinkwasserversorgung.

24. Kanalbau und Klärwerksbau: Prozesse der Abwasserableitung und -reinigung mittels technischer Kläranlagen.

25. Der Bauingenieur im praktischen Einsatz: Beschreibung der verschiedenen beruflichen Rollen (Planer, Statiker, Bauleiter) und der Teamarbeit auf der Baustelle.

26. Das Bauen in der Praxis: Ablauf eines Bauvorhabens von der Ausschreibung und Vergabe bis zur Bauausführung.

27. Baufehler und Bauschäden: Analyse von Schadensursachen, Fehlerprävention und Fallbeispiele aus der Praxis.

28. Kurze Einführung in die Bauinformatik: Grundlagen der Datenverarbeitung und deren Entwicklung in der Ingenieurpraxis.

29. Allgemeine Anwendungsprogramme: Nutzung von Standard-Softwaresystemen im Ingenieuralltag.

30. Ingenieuranwendungen im Bauwesen: Spezielle IT-Anwendungen für statische Berechnungen, AVA-Verfahren und GIS-Systeme.

31. Computerunterstützte Planungsmethoden: Einführung in CAD-Systeme, CAE-Anwendungen und 3D-Computergrafik.

32. Alte und neue Computersysteme: Herausforderungen der Portabilität von Software und der Langzeitarchivierung digitaler Daten.

33. Spezielle Bauinformatik: Anwendung moderner Prozessleittechnik am Beispiel der Klärwerksautomatisierung.

34. Begriffe und Bezeichnungen im Bauwesen: Alphabetisches Glossar wichtiger Fachbegriffe.

35. Anhang: Literaturverzeichnis, griechisches Alphabet und Übersicht der Formeln und Bilder.

36. Index: Alphabetisches Schlagwortverzeichnis.

Schlüsselwörter

Bauingenieurwesen, Baustatik, Bodenmechanik, Bauphysik, Baukonstruktion, Bauinformatik, CAD, Wasserbau, Straßenbau, Stahlbeton, Baustoffe, Vermessungstechnik, Projektmanagement, Normung, Bauleiter.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Buch grundlegend?

Das Buch vermittelt das notwendige Wissen über das Berufsbild und die Aufgaben des Bauingenieurs, ergänzt um die wesentlichen theoretischen Grundlagen und die technologische Entwicklung des Fachbereichs.

Welche zentralen Themenbereiche werden abgedeckt?

Zu den Schwerpunkten zählen Baustatik, Konstruktionslehre, Materialkunde, geotechnische Grundlagen sowie die modernen digitalen Planungsmethoden (Bauinformatik, CAD, GIS).

Was ist das primäre Ziel des Werkes?

Es soll angehenden Ingenieuren die Zusammenhänge zwischen Theorie und Praxis verständlich machen und ihnen einen umfassenden Einblick in die Anforderungen des Baualltags ermöglichen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden behandelt?

Das Werk behandelt klassische statische Berechnungsmethoden sowie numerische Ansätze wie die Finite-Elemente-Methode (FEM) und deren Anwendung im modernen Bauwesen.

Was wird im umfangreichen Hauptteil thematisiert?

Der Hauptteil gliedert sich in technische Fachgebiete wie Stahlbau, Holzbau, Grundbau, Vermessungstechnik sowie Wasser- und Straßenbau, ergänzt durch betriebswirtschaftliche Aspekte der Projektabwicklung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Bauingenieurwesen, Baustatik, Bodenmechanik, Bauphysik, Bauinformatik und CAD sind die zentralen Begriffe, die das inhaltliche Spektrum zusammenfassen.

Warum ist die Bauinformatik ein eigener Schwerpunkt?

Die Bauinformatik hat die tägliche Arbeit des Ingenieurs grundlegend verändert. Das Werk gibt einen Einblick in die historische Entwicklung sowie die heutigen Anforderungen an IT-gestützte Planung und Datenverwaltung.

Welche Rolle spielt die praktische Erfahrung des Verfassers?

Otto Praxl lässt seine 50-jährige Berufsbiografie in das Werk einfließen, was durch zahlreiche Praxisbeispiele – etwa zur Unterfangung oder zur Klärwerksautomatisierung – einen besonderen Mehrwert bietet.

Wie wird das Thema Bauschäden behandelt?

Der Autor sensibilisiert den Leser für die Ursachen von Baumängeln und zeigt durch Fallstudien, wie durch fachgerechte Planung und korrekte Anwendung technischer Regeln Bauschäden vermieden werden können.

Ende der Leseprobe aus 337 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Was der Bauingenieur wissen und können muss
Untertitel
Das Berufsbild des Bauingenieurs. Mit einer kurzen Einführung in die Bauinformatik
Autor
Otto Praxl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
337
Katalognummer
V288987
ISBN (eBook)
9783656892724
ISBN (Buch)
9783656892731
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bauingenieur berufsbild bauingenieurs einführung bauinformatik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Otto Praxl (Autor:in), 2015, Was der Bauingenieur wissen und können muss, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/288987
Blick ins Buch
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