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Die Argumentation zur Legitimation der Bekämpfung von Terrorismus

Sprachgeschichtlich betrachtet am Beispiel zweier Reden

Titel: Die Argumentation zur Legitimation der Bekämpfung von Terrorismus

Seminararbeit , 2013 , 46 Seiten , Note: 1,2

Autor:in: Sebastian Kleffner (Autor:in)

Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgenden Seiten vergleichen die Reden von Joseph Goebbels vom 18. Februar 1943 im Berliner Sportpalast und die des ehemaligen Bundesaußenministers Joschka Fischer vom 08. November 2001 vor den Mitgliedern des deutschen Bundestags. Themenschwertpunkt der beiden Reden sind jeweils außenpolitische Lagen und die Begründung bewaffneter Auseinandersetzungen zur Bekämpfung des Terrorismus. Die jeweilige Definition von Terrorismus differenziert sich aufgrund der kontextuellen zeitlichen Gegebenheiten und Bezüge. Auch die Adressaten unterscheiden sich zunächst. Wohingegen Herr Fischer sein Anliegen an die Mitglieder des deutschen Bundestages richtet, führt J. Goebbels seine Erklärungen an geladene Zuhörer im Berliner Sportpalast und zugeschaltete Hörer vor den Rundfunkgeräten. Schwerpunkt des Vergleichs werden die jeweiligen Argumentationslinien und die sprachlichen Besonderheiten, insbesondere die Verwendung rhetorischer Mittel im sprachgeschichtlichen Kontext sein. Auffälligkeiten der sprachlichen Mittel des Dritten Reichs sollen nach Möglichkeit aufgezeigt und sprachgeschichtlich betrachtet werden. Inwiefern unterscheidet sich die Argumentation von J. Fischer von der von J. Goebbels ? Das Ziel ist dasselbe, aber welche Änderungen in der Sprache haben sich daraus ergeben? Als Grundlage des Vergleichs dienen die Inhalte des Seminars „Sprachgeschichte“, aus dem Sommersemester 2013 und die Ausführungen von Victor Klemperer in seinem 1957 erschienen Werk „LTI. Notizbuch eines Philologen“. In Anbetracht der Länge beider Ausführungen, gerade der Rede von J. Goebbels, wird der folgende Vergleich sich nur auf die jeweils wesentlichen Punkte beschränken und Randaspekte außen vor lassen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Ausgangslage

Argumentationslinien

Sprachliche und rhetorische Besonderheiten

Conclusio

Anhang

1) Rede Fischer

2) Rede Goebbels

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht und vergleicht die Argumentationsstrategien sowie die sprachlichen Besonderheiten zweier historisch bedeutsamer Reden zur Legitimation militärischer Auseinandersetzungen im Kontext der Terrorismusbekämpfung. Dabei wird analysiert, wie die Redner Joschka Fischer und Joseph Goebbels rhetorische Mittel einsetzen, um ihre jeweiligen politischen Ziele zu untermauern und die Bevölkerung bzw. Entscheidungsträger zu mobilisieren.

  • Vergleichende Analyse der Reden von Joschka Fischer (2001) und Joseph Goebbels (1943)
  • Untersuchung von Argumentationslinien zur Rechtfertigung kriegerischer Einsätze
  • Sprachgeschichtliche Betrachtung und Verwendung rhetorischer Mittel
  • Die Rolle von Terrorismusdefinitionen im zeitlichen Kontext
  • Einfluss der ideologischen Rahmung auf die rhetorische Überzeugungskraft

Auszug aus dem Buch

Argumentationslinien

Beginnend bei Fischer, der zu Beginn seines Legitimationsversuches, direkt den Verweis auf die Verantwortung und Schwierigkeit lenkt und damit ziemlich am Anfang „die Alles oder Nichts“ Frage stellt („Krieg oder Frieden“). Diese denn auch sogleich mit der Vergangenheit verknüpft und somit die prekäre Frage sehr deutlich macht. Hieran anknüpfend folgt eine weitere Ausführung über die Schrecken, die ein Krieg mit sich bringt. Dabei verweist Fischer gleich darauf, dass es immer auch zivile Opfer geben wird, der „klinisch-saubere Krieg“ demnach nicht möglich ist. Auf dieser Grundlage fängt Fischer an die Fronten zu verdeutlichen und sieht den Angriff deutlich auf Seiten der Attentäter, damit den aus Afghanistan operierenden Taliban unter Osama Bin Laden. Damit deutet er auf eine elementare Erkenntnis hin, dass nicht alle außenpolitischen Belange humanitär gelöst werden können.

Eine eklatante Feststellung, wenn man in Betracht zieht, dass die Lehren aus der Vergangenheit sagen, dass Krieg auf jeden Fall vermieden werden soll, wie Fischer es selbst zu Beginn erwähnt. Er also aufgrund der schwierigen Situation gleich einbaut, dass kriegerische Einsätze, um die Frage Krieg oder Frieden, elementare Grundsätze darstellen. Bis hierhin ist demnach deutlich geworden, dass Fischer zwar eine grundsätzliche Entscheidung für oder gegen eine militärische Intervention, auf Grund der Vergangenheit des Landes, für schwierig hält und wenn, dann auf der Basis demokratischer Entscheidungen, das bisherige Verhalten aber für falsch ansieht.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung legt den Fokus auf den Vergleich der Reden von Joseph Goebbels (1943) und Joschka Fischer (2001) hinsichtlich ihrer rhetorischen Mittel und Argumentationsstrukturen zur Rechtfertigung von Krieg.

Ausgangslage: Dieses Kapitel beleuchtet die außenpolitischen Umstände und den Anlass beider Reden, wobei die unterschiedliche Bedrohungslage und die Herleitung der Notwendigkeit militärischer Gewalt analysiert werden.

Argumentationslinien: Hier werden die spezifischen Argumentationsverläufe beider Redner detailliert nachgezeichnet, wobei Fischers Fokus auf Verantwortung und Goebbels Steigerung des bestehenden Krieges gegenübergestellt werden.

Sprachliche und rhetorische Besonderheiten: Dieses Kapitel analysiert den Sprachstil, die Verwendung von Fremdwörtern und rhetorischen Mitteln wie Appellen oder Angstmacherei als Spiegel der jeweiligen Zeit.

Conclusio: Die Conclusio fasst zusammen, dass trotz ähnlicher Anlässe eine grundlegende Divergenz in den Argumentationsweisen und der sprachlichen Beeinflussung besteht, die den zeitlichen Kontext widerspiegelt.

Anhang: Der Anhang enthält die vollständigen Transkripte der untersuchten Reden von Joschka Fischer und Joseph Goebbels.

Schlüsselwörter

Sprachgeschichte, Rhetorik, Argumentation, Legitimation, Terrorismusbekämpfung, Joschka Fischer, Joseph Goebbels, Politische Sprache, Kriegsrhetorik, Historischer Vergleich, Propaganda, Politische Kommunikation, LTI, Ideologie, Außenpolitik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht die Reden von Joseph Goebbels und Joschka Fischer hinsichtlich ihrer rhetorischen Strategien zur Legitimierung von Krieg.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die sprachliche Beeinflussung, die Rolle von "Terrorismus" als Begründung für Krieg und die Verwendung historischer Lehren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Argumentationstechnik und den sprachlichen Mitteln zur Mobilisierung der Bevölkerung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine komparative Analyse, die auf Inhalten des Seminars „Sprachgeschichte“ und Victor Klemperers „LTI – Notizbuch eines Philologen“ basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Argumentationslinien, den Sprachstil, die Verwendung rhetorischer Mittel und die Einbettung in den jeweiligen historischen Kontext.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Rhetorik, Legitimation, Kriegsrhetorik, Ideologie und Sprachgeschichte sind zentral für die Untersuchung.

Wie unterscheidet sich Fischers Argumentation von der Goebbels?

Während Fischer versucht, objektiv und verantwortungsbewusst zu argumentieren, nutzt Goebbels eine Steigerung des emotionalen Drucks und fanatisierende Begriffe, um das Ziel der totalen Mobilisierung zu erreichen.

Welche Rolle spielt die "Dudendefinition" für die Arbeit?

Da beide Reden keine präzise Terrorismus-Definition liefern, dient der Duden als Grundlage für das Verständnis des von den Rednern verwendeten Begriffs.

Ende der Leseprobe aus 46 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Argumentation zur Legitimation der Bekämpfung von Terrorismus
Untertitel
Sprachgeschichtlich betrachtet am Beispiel zweier Reden
Hochschule
Universität Kassel  (Sprachwissenschaft)
Note
1,2
Autor
Sebastian Kleffner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
46
Katalognummer
V288845
ISBN (eBook)
9783656891024
ISBN (Buch)
9783656891031
Sprache
Deutsch
Schlagworte
argumentation legitimation bekämpfung terrorismus sprachgeschichtlich beispiel reden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sebastian Kleffner (Autor:in), 2013, Die Argumentation zur Legitimation der Bekämpfung von Terrorismus, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/288845
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  46  Seiten
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