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Die Bedeutung von Goebbels' Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda und die Gleichschaltung der Medien

Titel: Die Bedeutung von Goebbels' Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda und die Gleichschaltung der Medien

Seminararbeit , 2013 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Thomas Klotz (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Verfassung der Weimarer Republik sicherte den Deutschen das Recht, ihre freie Meinung äußern zu dürfen. Dies war die Grundlage für eine freie Presse. Im Zuge der technischen Weiterentwicklung trat neben den Zeitungen und Zeitschriften nach und nach auch der Rundfunk in den Vordergrund.

Eine bedeutende Persönlichkeit des NS-Regimes und mitverantwortlich für die Gleichschaltung war Joseph Goebbels. Um sein Vorgehen als Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda besser verstehen zu können, ist ein Blick auf seinen Lebenslauf hilfreich. Denn nicht nur, dass er vor allem durch seine eigene Arbeitslosigkeit zur NSDAP gefunden hatte, sondern auch eine körperliche Behinderung kann wohl als ausschlaggebend für das Karrierestreben gedeutet werden. Darüber hinaus kannte sich der promovierte Germanist in Sachen Medien aus, schließlich schrieb er selbst für Zeitungen, wenn auch nicht immer erfolgreich.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Die freien Medien der Weimarer Republik verlieren ihre Unabhängigkeit

2. Begriffsdefinitionen

2.1. Volksaufklärung und Propaganda

2.2. Gleichschaltung

3. Zur Person Paul Joseph Goebbels

3.1. Goebbels vor 1933: Vom Studenten zum Journalisten

3.2. Goebbels‘ Rolle bei den Nationalsozialisten

3.3. Propagandaminister Goebbels

4. Die systematische Gleichschaltung der Medien und die Bedeutung für die Mediennutzer in der Zeit des Nationalsozialismus

4.1. Die Methoden des NS-Regimes zur Gleichschaltung der Medien

4.2. Die Institutionen zur Gleichschaltung der Presse und Kultur in der NS-Zeit

4.3. Auswirkungen auf die Medien und deren Nutzer

4.3.1. Zeitungen und Zeitschriften

4.3.2. Radio und Musik

4.3.3. Fernsehen und (Film-)Theater

4.3.4. Literatur

5. Die Bedeutung und Folgen für Journalisten, Autoren und Künstler

5.1. Regimetreue Autoren und Künstler

5.2. Non-konforme Autoren und Künstler

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die zentrale Rolle von Joseph Goebbels und seinem Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda bei der systematischen Gleichschaltung der Medien im NS-Regime. Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine kontrollierte Medienlandschaft die öffentliche Meinung manipuliert und das NS-Herrschaftssystem stabilisiert wurde.

  • Die ideologische Instrumentalisierung von Medien (Presse, Film, Radio).
  • Biografische Analyse von Joseph Goebbels als treibende Kraft der Propaganda.
  • Institutionelle und methodische Steuerung der Gleichschaltung.
  • Die Auswirkungen der NS-Medienpolitik auf Journalisten, Autoren und die Bevölkerung.

Auszug aus dem Buch

4.1. Die Methoden des NS-Regimes zur Gleichschaltung der Medien

In der Einleitung wurde die sogenannte „Reichstagsbrandverordnung“ zitiert (s.S.4). Sie bildete die Grundlage für die systematische Gleichschaltung der Medien durch das NS-Regime: Unter anderem wurden Meinungs- und Pressefreiheit eingeschränkt. Durch das „Ermächtigungsgesetz“ schufen sich die Nationalsozialisten zudem Unabhängigkeit vom Reichspräsidenten und konnten somit diktatorisch regieren. Zwar behielt das unter Otto von Bismarck entstandene Reichspressegesetz von 1874 Gültigkeit, „allerdings wurde es de facto durch das Schriftleitergesetz (SLG) überlagert“, dessen erster Paragraph wie folgt lautete:

„Die im Hauptberuf oder auf Grund der Bestellung zum Hauptschriftleiter ausgeübte Mitwirkung an der Gestaltung des geistigen Inhalts der im Reichsgebiet herausgegebenen Zeitungen und politischen Zeitschriften durch Wort, Nachricht, Schrift oder Bild ist eine in ihren beruflichen Pflichten und Rechten vom Staat durch dieses Gesetz geregelte öffentliche Aufgabe.“

Damit war die freie Berichterstattung und politische Diskussion passé. Fortan durften nur noch diejenigen Journalisten veröffentlichen, die in der Schriftleiterliste eingetragen waren. Die Androhung eines Berufsverbotes war somit auch ein Mittel, das gegen kritische Journalisten verwendet werden konnte. Etwa 1200 bis 1300 Journalisten wurden schätzungsweise zwischen 1934 und 1944 von Berufsgerichten diszipliniert. Die Nationalsozialisten steuerten – Rudolf Stöber zufolge – die vier zentralen Bereiche der Medien: Inhalt, Institution, Personal und finanzielle Ausstattung. Dafür wurden die relevanten Institutionen geschaffen respektive mit NSDAP-Personal besetzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die freien Medien der Weimarer Republik verlieren ihre Unabhängigkeit: Das Kapitel skizziert den Übergang von den freien Medien der Weimarer Zeit hin zur systematischen Einschränkung der Pressefreiheit durch das NS-Regime nach 1933.

2. Begriffsdefinitionen: Es werden die zentralen Begriffe „Volksaufklärung und Propaganda“ sowie „Gleichschaltung“ definiert, um den theoretischen Rahmen für die Analyse zu setzen.

3. Zur Person Paul Joseph Goebbels: Dieses Kapitel beleuchtet den Lebensweg, die Radikalisierung und die Rolle von Joseph Goebbels als zentralem Akteur und Propagandaminister des NS-Regimes.

4. Die systematische Gleichschaltung der Medien und die Bedeutung für die Mediennutzer in der Zeit des Nationalsozialismus: Hier werden die Methoden und Institutionen der Medienkontrolle detailliert analysiert und deren Auswirkungen auf die verschiedenen Mediengattungen sowie die Bevölkerung dargelegt.

5. Die Bedeutung und Folgen für Journalisten, Autoren und Künstler: Dieser Abschnitt beschreibt die Konsequenzen für Kulturschaffende, wobei zwischen regimetreuen Akteuren und der Verfolgung non-konformer Künstler unterschieden wird.

6. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die totale Kontrolle über die Medien als Erziehungsmittel der NS-Diktatur zusammen und reflektiert die langfristigen Folgen für die deutsche Kultur und Journalistik.

Schlüsselwörter

Nationalsozialismus, Joseph Goebbels, Propaganda, Gleichschaltung, Medienpolitik, Pressefreiheit, Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, NS-Ideologie, Volksempfänger, Journalismus, Zensur, Kulturkammer, NS-Diktatur, Schriftleitergesetz, Meinungsmanipulation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Hausarbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, wie das nationalsozialistische Regime unter Federführung von Joseph Goebbels die Medienlandschaft in Deutschland systematisch kontrollierte und für propagandistische Zwecke instrumentalisierte.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit behandelt?

Zu den Schwerpunkten gehören die Definition von Propaganda, die Person Goebbels, die methodische Gleichschaltung von Presse, Rundfunk und Film sowie die Auswirkungen auf Kulturschaffende.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie das NS-Regime die Medien von einem freien Informationsmedium in ein staatliches Herrschafts- und Erziehungsinstrument umwandelte.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur, Tagebuchaufzeichnungen und zeitgenössischer Dokumente sowie Gesetzesverordnungen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?

Der Hauptteil gliedert sich in die Biografie von Goebbels, die Beschreibung der institutionellen Kontrolle der Medien und die spezifischen Auswirkungen auf verschiedene Medienformate wie Zeitungen, Radio und Film.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich diese Arbeit am besten charakterisieren?

Die zentralen Begriffe sind Propaganda, Gleichschaltung, NS-Medienpolitik, Joseph Goebbels und Medienkontrolle.

Warum war der Volksempfänger so bedeutsam für die NS-Propaganda?

Er war technisch bewusst einfach und preisgünstig gehalten, um die Verbreitung des Rundfunks in alle Bevölkerungsschichten zu ermöglichen und somit die NS-Ideologie flächendeckend zu verbreiten.

Welche Rolle spielte die Reichskulturkammer im Gleichschaltungsprozess?

Sie diente als zentrales Instrument, um durch Pflichtmitgliedschaften und restriktive Zulassungsverfahren alle Journalisten, Künstler und Autoren unter staatliche Kontrolle zu bringen.

Wie reagierten non-konforme Journalisten und Künstler auf den Druck?

Sie sahen sich mit Berufsverboten, Inhaftierungen und Verfolgung konfrontiert, was viele in die Emigration, die „innere Emigration“ oder in extremen Fällen in den Suizid trieb.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Bedeutung von Goebbels' Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda und die Gleichschaltung der Medien
Hochschule
Hochschule für Politik München
Veranstaltung
Medienpolitik und Medienrecht
Note
1,0
Autor
Thomas Klotz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
20
Katalognummer
V288836
ISBN (eBook)
9783656891543
ISBN (Buch)
9783656891550
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bedeutung goebbels‘ reichsministerium volksaufklärung propaganda gleichschaltung medien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thomas Klotz (Autor:in), 2013, Die Bedeutung von Goebbels' Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda und die Gleichschaltung der Medien, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/288836
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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