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Prozent-Verstärkungspläne. Zur Operationalisierung der Verhaltensformung (Shaping)

Title: Prozent-Verstärkungspläne. Zur Operationalisierung der Verhaltensformung (Shaping)

Term Paper , 2013 , 21 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Denise Lie Eck Kuwabara (Author)

Psychology - General

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Summary Excerpt Details

Die Verhaltensformung (Shaping) ist Bestandteil der operanten Konditionierung und zielt darauf, ein vollkommen neues Verhalten bei einem Lebewesen anhand sukzessiver Annäherung zu hervorzurufen. Die Theorien zur Operanten Konditionierung werden aus Messungen durchgeführter Experimente hergeleitet, weshalb sie empirisch belegt sind. Dagegen gibt es bis Ende des 20. Jahrhunderts nur solche Regeln der Verhaltensformung
(Shaping), die nicht präzis genug sind, damit das Verfahren als empirische Wissenschaft angesehen wird. Allerdings erstellt ein Forscher eine mathematische Gleichung, die sich aus der systematischen Umsetzung von grundlegenden Voraussetzungen für Shaping ergibt. Die Formel unterstützt Trainer bei der Bestimmung von Kriterien, während des gesamten Shapingprozesses und wird beim Einsatz von Prozent-Verstärkungsplänen benutzt. Die einfach anzuwendenden Prozent-Verstärkungspläne, welche Shaping letztendlich operationalisieren, ermöglichen einen einheitlicheren Umgang mit der Verhaltensformung.

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Inhaltsverzeichnis

1. Das Gesetz des Effekts

1.1 Thorndikes Experimente

1.2 Das Stop-Action-Prinzip: Experimente von Guthrie und Horton

2. Verhaltensformung oder sukzessive Annäherung

2.1 Shaping: hypothetisches Beispiel

2.2 „Goldene“ Shaping-Regeln

3. Shaping als präzise Wissenschaft

3.1 Prozent-Verstärkungspläne: Formalisiertes Shaping

3.2 Die Erstellung einer mathematischen Gleichung für Shaping

3.3 Prozent-Verstärkungspläne: hypothetisches Beispiel

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten, das Verfahren der Verhaltensformung (Shaping) durch den Einsatz von Prozent-Verstärkungsplänen zu objektivieren und als präzise, quantifizierbare wissenschaftliche Methode zu etablieren, um die Abhängigkeit vom subjektiven Ermessen des Trainers zu minimieren.

  • Grundlagen der operanten Konditionierung und das Gesetz des Effekts
  • Analytische Betrachtung klassischer Shaping-Regeln
  • Mathematische Formalisierung von Verstärkungskriterien
  • Anwendung von Prozent-Verstärkungsplänen in der Praxis
  • Operationalisierung des Lernprozesses zur Effizienzsteigerung

Auszug aus dem Buch

3.1 Prozent-Verstärkungspläne: Formalisiertes Shaping

Die Logik hinter den sogenannten Prozent-Verstärkungsplänen stützt sich auf die bereits dargestellten Regeln der Verhaltensformung (Galbicka, 1994, 744). Anhand dieser allgemeinen Shaping-Regeln ist festzustellen, dass die formalisierte Methode über bestimmte Eigenschaften verfügen muss, die systematisch umzusetzen sind.

Die Methode soll an erster Stelle ein vom Subjekt erfüllbares Kriterium setzen können und sobald eine Verhaltensänderung im Laufe des Prozesses eintritt, das Kriterium dementsprechend anpassen. Wichtig ist hierbei das Kriterium immer so festzulegen, dass ein ausreichend hoher Anteil an Reaktionen verstärkt wird, da bei der Bestimmung eines zu strengen Kriteriums es zur Löschung der Reaktionen kommen kann (ebd., 1994, 742). Bevor das Subjekt, in solch einem Fall, eine Verhaltensweise mit einem gewissen Wert aufzeigt, der sich innerhalb des Kriteriums befindet, tritt das Verhalten aufgrund mangelnder Verstärkung insgesamt nicht mehr auf. Infolgedessen würde der Prozess erst einmal scheitern.

Gleichzeitig darf die Festlegung eines Kriteriums nicht allzu liberal sein, da es sonst sehr lange dauern würde, bis erwünschtes Verhalten prädominiert (ebd., 1994, 742). Wenn der im vorherigen Beispiel erwähnte Sportmuffel an einem Tag fünfzehn Kilometer rennt und sein Trainer in den nächsten Trainingseinheiten erlaubt, dass er nur drei, vier oder fünf Kilometer hinter sich bringt, sieht der Läufer vielleicht keinen Grund beim nächsten Mal eine Strecke von achtzehn Kilometern zu schaffen.

Prozent-Verstärkungspläne müssen im Laufe des Shaping-Prozesses zudem differenziell Verstärkung liefern (ebd., 1994, 743). Anhand differentieller Verstärkung erhöht sich allmählich die Wahrscheinlichkeit von erwünschtem Verhalten, während die Wahrscheinlichkeit von unerwünschtem Verhalten sich im Laufe der Zeit vermindert (ebd., 1994, 743). Nach mehreren Durchgängen wird das Subjekt deswegen fast nur noch erwünschte Verhaltensweisen aufzeigen, weshalb der Trainer ein neues Kriterium setzen muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das Gesetz des Effekts: Dieses Kapitel erläutert die historischen Grundlagen der operanten Konditionierung anhand von Thorndikes Experimenten und dem darauf basierenden Stop-Action-Prinzip von Guthrie und Horton.

2. Verhaltensformung oder sukzessive Annäherung: Es werden das Prinzip des Shapings sowie die qualitativen „goldenen“ Regeln eingeführt, die als Leitlinie für die Verhaltensformung dienen.

3. Shaping als präzise Wissenschaft: Hier wird die mathematische Formalisierung des Shapings durch Prozent-Verstärkungspläne hergeleitet, um ein objektives und quantifizierbares Vorgehen zu ermöglichen.

Schlüsselwörter

Verhaltensformung, Shaping, Operante Konditionierung, Gesetz des Effekts, Prozent-Verstärkungspläne, Sukzessive Annäherung, Mathematische Modellierung, Differenzielle Verstärkung, Lernpsychologie, Konditionierter Verstärker, Verhaltensmodifikation, Kriteriensetzung, Quantifizierung, Trainingsmethodik, Verhaltensrepertoire.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die wissenschaftliche Formalisierung der Methode der Verhaltensformung (Shaping), um sie von einer subjektiven „Kunst“ in eine präzise, quantifizierbare Wissenschaft zu überführen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Lerntheorie der operanten Konditionierung, die experimentelle Verhaltensforschung sowie die mathematische Modellierung von Verstärkungsprozessen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch den Einsatz von Prozent-Verstärkungsplänen und mathematischen Gleichungen Kriterien beim Shaping objektiver festgelegt werden können, um eine einheitliche und effektive Verhaltensformung zu gewährleisten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturgestützte Analyse angewandt, die auf klassischen Lerntheorien und quantitativen Modellen (insbesondere von Galbicka) basiert, um ein systematisches Verfahren für Trainer zu begründen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung historischer Lernprinzipien, die Erläuterung qualitativer Shaping-Regeln und die mathematische Herleitung von Formeln zur Steuerung von Verstärkungsplänen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Verhaltensformung, Shaping, Prozent-Verstärkungspläne, differenzielle Verstärkung und die mathematische Operationalisierung von Lernkriterien.

Wie unterscheiden sich Prozent-Verstärkungspläne von gewöhnlichem Shaping?

Im Gegensatz zum gewöhnlichen Shaping, das stark von der Intuition des Trainers abhängt, eliminieren Prozent-Verstärkungspläne das subjektive Ermessen, indem sie auf expliziten, mathematisch berechneten Kriterien basieren.

Warum ist die Kontiguität zwischen Reaktion und Verstärker laut Arbeit wichtig?

Die Kontiguität ist essenziell, da nur eine unmittelbare Verstärkung sicherstellt, dass das Subjekt die korrekte Verhaltensweise mit der positiven Konsequenz assoziiert und nicht zufällige Nebenaktivitäten lernt.

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Details

Title
Prozent-Verstärkungspläne. Zur Operationalisierung der Verhaltensformung (Shaping)
College
University of Cologne
Course
Lernpsychologie
Grade
1,3
Author
Denise Lie Eck Kuwabara (Author)
Publication Year
2013
Pages
21
Catalog Number
V288832
ISBN (eBook)
9783656891567
ISBN (Book)
9783656891574
Language
German
Tags
Shaping sukzessive Annäherung Verhaltensformung Lernpsychologie operante Konditionierung Trainieren Verhaltenstherapie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Denise Lie Eck Kuwabara (Author), 2013, Prozent-Verstärkungspläne. Zur Operationalisierung der Verhaltensformung (Shaping), Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/288832
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