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Theoretische Reflexion und Praxis der Schulsozialarbeit

Title: Theoretische Reflexion und Praxis der Schulsozialarbeit

Academic Paper , 2004 , 29 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Elisabeth Keller (Author)

Social Work

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Trotz ihrer relativ kurzen Entwicklungsgeschichte ist die Schulsozialarbeit zu einer wichtigen „Orientierungs- und Strukturierungshilfe für Kinder und Jugendliche in der Schule“ (Stickelmann 2002, S. 806) geworden, die sich nicht nur um Freizeit- und Betreuungsangebote kümmert, sondern durch Maßnahmen, Konzepte und Modelle, die theoretisch reflektiert und praktisch evaluiert werden, den Schülern professionelle Hilfestellungen bieten kann (vgl. Kraimer 2003, S. 19).

Schulsozialarbeit ist gegenüber folgenden Handlungsmaximen der modernen Sozialpädagogik verpflichtet: Lebensweltorientierung, Partizipation und Integration (vgl. Seithe 1999, S. 83f). Lebensweltorientierung wird dadurch verwirklicht, dass Schulsozialarbeit sich im Sinne von § 1 Abs. 4 KJHG konkret mit dem Lebensraum Schule und mit seinem Alltag auseinandersetzt und auf die Bedürfnisse und Problemlagen der Kinder und Jugendlichen am Lebensort Schule eingeht. Partizipation bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Schulsozialarbeit nicht als ein „fürsorgliches Angebot“ oder als ein Konsumangebot für die Schüler verstanden werden darf, sondern dass sie auf eine Aktivierung von Schülern und Lehrkräften sowie Stärkung von Initiative und Selbsthilfekräften zielt. Die Handlungsmaxime Integration wird von der Schulsozialarbeit dann realisiert, wenn Schulsozialarbeiter ihre Arbeit nicht nur allein auf „Problemschüler“ begrenzen, sondern im Sinne präventiver Jugendarbeitsangebote und Klassenbetreuungen für alle Schüler und Schülerinnen als Ansprech- und Kooperationspartner zur Verfügung stehen. Wenn eine solide Vertrauensbasis zwischen den Schulsozialarbeitern und den Schülern aufgebaut worden ist, können sie bei der Integration von auffälligen und ausgegrenzten Schülern zurück in die Gruppe ebenso wie auch bei der Prävention von Ausgrenzung mit mehr Erfolg rechnen (vgl. dazu Seithe 1999, S. 83f).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Begriffsdefinitionen und geschichtlicher Hintergrund

2 Schulsozialpädagogische Profilbildung

2.1 Zielgruppen und Zielsetzung

2.2 Rechtliche Grundlagen

2.3 Aufgaben und Inhalte

3 Handlungsorientierung der Schulsozialarbeit

3.1 Handlungsmaximen

3.2 Prinzipien und Strategien methodischen Handelns

3.3 Grundsätze der schulsozialpädagogischen Arbeit

3.3.1 Prävention

3.3.2 Ressourcenorientierung

3.3.3 Beziehungsarbeit

3.3.4 Prozessorientierung

3.3.5 Methodenkompetenz

3.3.6 Systemorientierung

3.4 Entwicklung von Modellen und Konzepten

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das vielseitige Feld der Schulsozialarbeit, das als Scharnier zwischen Familie, Schule und Jugendhilfe fungiert. Das primäre Ziel ist es, die theoretische Verankerung und die praktische Gestaltung dieses Arbeitsfeldes zu reflektieren, um die Kooperation der beteiligten Institutionen zur Unterstützung der Jugendlichen zu verbessern.

  • Historische Entwicklung und theoretische Begriffsbestimmung
  • Schulsozialpädagogische Profilbildung und Zielgruppen
  • Rechtliche Grundlagen und gesetzliche Verankerung (SGB VIII)
  • Handlungsorientierung und methodische Grundsätze
  • Typisierung von Schulsozialarbeitsprojekten

Auszug aus dem Buch

3.3.3 Beziehungsarbeit

Beziehung ist eines der wichtigsten „Werkzeuge“ der Sozialen Arbeit und eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen der Schulsozialarbeit (vgl. Reifarth 2002, S. 564). Durch Aufbau von Beziehungen entsteht eine Vertrauensbasis, die für das Gelingen der weiteren Angebote und Hilfestellungen der Schulsozialarbeit sehr entscheidend ist. Schüler und Schülerinnen brauchen die Gewissheit, dass sie sich auf den Schulsozialarbeiter verlassen können, dass er sie versteht und ernst nimmt, und dass ihnen keine Lösungen aufgezwungen werden (vgl. Drilling 2001, S. 107).

Schulsozialarbeit kann Beziehungen sowohl zu Einzelnen, als auch in verschiedenen Gruppen aufbauen und fördern. So lernen die Schüler beispielsweise durch soziale Gruppenarbeit sich den anderen zu öffnen, Gefühle zu verbalisierten und auch Meinungen und Gefühle von anderen zu akzeptieren und zu verstehen. Auf diese Weise können viele Konflikte vorgebeugt oder gelöst werden. Beziehungsarbeit erfordert von Schulsozialarbeitern zeitliche, personelle und professionelle Fähigkeiten (vgl. Drilling 2001, S. 107). Gute Beziehungen ergeben sich nämlich nicht „von selbst“, obwohl Kontakte auch spontan z.B. im Flur, bei Klassenausflügen, Spiel- und Freizeitangeboten usw. entstehen können. Es reicht auch nicht, dass der Schulsozialarbeiter sich ganze Woche über in der Schule befindet; Beziehungen müssen bewusst aufgebaut werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Begriffsdefinitionen und geschichtlicher Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die Genese der Schulsozialarbeit und diskutiert verschiedene fachliche Definitionsversuche vor dem Hintergrund ihrer Rolle zwischen Jugendhilfe und Schule.

2 Schulsozialpädagogische Profilbildung: Hier werden die Zielgruppen definiert, die rechtlichen Grundlagen im SGB VIII analysiert und der spezifische Auftrag der Schulsozialarbeit sowie deren Aufgabenfelder konkretisiert.

3 Handlungsorientierung der Schulsozialarbeit: Dieser Teil beschreibt die professionellen Handlungsmaximen, die methodischen Strategien sowie die grundlegenden Prinzipien der Beziehungsarbeit und Systemorientierung in der Praxis.

Schlüsselwörter

Schulsozialarbeit, Jugendhilfe, Schule, Sozialpädagogik, Kooperation, Prävention, Beziehungsarbeit, SGB VIII, Jugendsozialarbeit, Schulerfolg, Beratung, Intervention, Ressourcenorientierung, Systemorientierung, Methodenkompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Reflexion und der praktischen Umsetzung von Schulsozialarbeit als einem eigenständigen Handlungsfeld der Sozialen Arbeit an Schulen.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Publikation ab?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung, den rechtlichen Grundlagen (KJHG), den professionellen Handlungsprinzipien und der Typisierung von verschiedenen Schulsozialarbeitsprojekten.

Was ist die Forschungsfrage oder Zielsetzung?

Das Ziel ist die differenzierte Betrachtung der Schnittstelle zwischen Jugendhilfe und Schule, um zu einer fundierten Theoriebildung und optimierten Praxis der Schulsozialarbeit beizutragen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender theoretischer Modelle und Konzepte sowie der Auswertung gesetzlicher Grundlagen und praktischer Arbeitsansätze der Sozialpädagogik.

Was umfasst der Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die Profilbildung, die detaillierte Darstellung von Handlungsorientierungen (Maximen, Prinzipien, Grundsätze) und eine systematische Einordnung von Projekttypen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Text am besten beschreiben?

Schulsozialarbeit, Jugendhilfe, Kooperation, Prävention, Beziehungsarbeit, SGB VIII, Beratung und Methodenkompetenz sind die prägenden Begriffe.

Wie bewertet die Autorin die derzeitige rechtliche Situation der Schulsozialarbeit?

Die Autorin kritisiert, dass Schulsozialarbeit im KJHG nur mittelbar erwähnt wird, was zu einer unzureichenden institutionellen Verankerung und rechtlichen Absicherung führt.

Was zeichnet nach Ansicht der Arbeit das "integrierte" Modell der Schulsozialarbeit aus?

Das integrierte Modell verknüpft einzelfall- und gruppenbezogene Interventionen mit präventiven Freizeitangeboten und ermöglicht der Schulsozialarbeit somit eine Brückenfunktion zwischen Schule und Jugendhilfe.

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Details

Title
Theoretische Reflexion und Praxis der Schulsozialarbeit
College
University of Applied Sciences North Rhine-Westphalia Köln
Grade
1,3
Author
Elisabeth Keller (Author)
Publication Year
2004
Pages
29
Catalog Number
V288546
ISBN (eBook)
9783656887355
ISBN (Book)
9783656905851
Language
German
Tags
theoretische reflexion praxis schulsozialarbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Elisabeth Keller (Author), 2004, Theoretische Reflexion und Praxis der Schulsozialarbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/288546
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