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Die deutsche Breakdance-Szene. Phänomen unter Migranten

Title: Die deutsche Breakdance-Szene. Phänomen unter Migranten

Term Paper , 2010 , 37 Pages

Autor:in: Rosa Kindl (Author)

Didactics for the subject German - German as a Foreign Language

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Summary Excerpt Details

Der Autor beschäftigt sich mit der Frage, warum in der deutschen Breakdance- Szene fast ausschließlich MigrantInnen zu finden sind. Selbstverständlich könnte man diese Fragestellung auch auf ganz Europa ausweiten. Die Hip-Hop-Kultur ist per se eine MigrantInnen-Kultur, zumal ihre Begründer im New York der 1970er Jahre vor allem Puerto-Ricaner und Afro-Amerikaner waren.

Der Rap – ein Teilbereich des Hip-Hop – und seine deutsche Variante, der „Deutsch-Rap“, repräsentiert durch bekannte und erfolgreiche deutsche Bands wie die „Fantastischen Vier“, „Blumentopf“, „Freundeskreis“ oder „Fettes Brot“, um nur einige zu nennen, hat es in Deutschland zu beträchtlichem Ansehen gebracht und ist auch in der deutschen Bevölkerung, vor allem auch beim Bildungsbürgertum, auf positive Resonanz gestoßen.

Der ebenfalls in der Hip-Hop-Kultur verankerte Breakdance hingegen hat sich zu einer Minderheiten-Tanzrichtung entwickelt, die fast nur von MigrantInnen der zweiten Generation beziehungsweise Personen mit familiärem Migrationshintergrund, das heißt mit mindestens einem immigrierten Elternteil, ausgeübt wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Begriffserklärungen

1.2 Quellenkritik

2. Die Bedeutung der Institution „Jugendzentrum" für den Breakdance

3. Mangelndes Interesse und mangelnde Akzeptanz von HipHop bzw Breakdance bei Deutschen

3.1 Mangelnde Medienpräsenz bzw. mangelndes Interesse seitens der Medien

3.2 Vernachlässigte Integration von Migranten

4. Identifikationsmöglichkeiten für Migranten innerhalb von HipHop-Kultur

5. Von einer Ethnie dominierte Jugendzentren

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen für den hohen Anteil an Jugendlichen mit Migrationshintergrund in der deutschen Breakdance-Szene. Dabei wird analysiert, inwieweit Jugendzentren als soziale Ankerpunkte fungieren, welche Rolle gesellschaftliche Exklusionsmechanismen spielen und warum HipHop-Kultur als Identifikationsraum für junge Menschen mit Migrationsbiografie dient.

  • Soziologische Bedeutung von Jugendzentren für die Subkultur
  • Einfluss von Medienstereotypen auf die Szene-Wahrnehmung
  • Identitätsfindungsprozesse im Kontext von Migration und HipHop
  • Strukturelle Barrieren bei der Integration in Breakdance-Gruppen
  • Die Rolle der Peergroup als Sozialisationsfaktor

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

In dieser Arbeit beschäftige ich mich mit der Frage, warum in der deutschen Breakdance-Szene fast ausschließlich Migranten zu finden sind. Selbstverständlich könnte man diese Fragestellung auch auf ganz Europa ausweiten. Die HipHop-Kultur ist per se eine MigrantInnen-Kultur, zumal ihre Begründer im New York der 1970er Jahre vor allem Puerto Ricaner und Afro-Amerikaner waren.

Der Rap – ein Teilbereich des HipHop – und seine deutsche Variante, der „Deutsch-Rap“, repräsentiert durch bekannte und erfolgreiche deutsche Bands wie die „Fantastischen Vier“, „Blumentopf“, „Freundeskreis“ oder „Fettes Brot“, um nur einige zu nennen, hat es in Deutschland zu beträchtlichem Ansehen gebracht und ist auch in der deutschen Bevölkerung, vor allem auch beim Bildungsbürgertum, auf positive Resonanz gestoßen.

Der ebenfalls in der HipHop-Kultur verankerte Breakdance hingegen hat sich zu einer Minderheiten-Tanzart entwickelt, die fast nur von MigrantInnen der zweiten Generation bzw. Personen mit familiärem Migrationshintergrund, d.h. mit mindestens einem immigrierten Elternteil, ausgeübt wird.

Die Wissenschaft hat sich bislang kaum mit HipHop im Allgemeinen und Breakdance im Besonderen sowie mit dem zuvor geschilderten speziellen Phänomen auseinandergesetzt, insofern habe ich selbst einige Forschungen angestellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Forschungsfrage ein, warum die deutsche Breakdance-Szene primär von Jugendlichen mit Migrationshintergrund geprägt ist.

2. Die Bedeutung der Institution „Jugendzentrum" für den Breakdance: Das Kapitel erläutert, warum Jugendzentren zentrale Orte für die Ausübung von Breakdance sind und welche Funktion sie als Anlaufstellen für sozial benachteiligte Jugendliche erfüllen.

3. Mangelndes Interesse und mangelnde Akzeptanz von HipHop bzw Breakdance bei Deutschen: Hier werden die Gründe für die geringe Präsenz deutscher Jugendlicher analysiert, insbesondere durch einseitige Medienberichterstattung und strukturelle Integrationsdefizite.

4. Identifikationsmöglichkeiten für Migranten innerhalb von HipHop-Kultur: Dieses Kapitel untersucht, wie Breakdance Identitätskrisen abfedert und als non-verbales Ausdrucksmittel zur Selbstverwirklichung dient.

5. Von einer Ethnie dominierte Jugendzentren: Die Untersuchung zeigt auf, wie ethnische Homogenität in manchen Zentren zu einer ungewollten Exklusion anderer Gruppen führen kann.

6. Zusammenfassung: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen, wonach die Breakdance-Szene als Ventil und Identitätsanker fungiert, während die deutsche Gesellschaft durch Vorurteile und mangelnde Förderung zur Segregation beigetragen hat.

Schlüsselwörter

Breakdance, HipHop, Migration, Jugendzentrum, Identitätsbildung, Subkultur, Integration, B-Boy, Peergroup, Rassismus, Soziologie, Marginalisierung, Jugendkultur, ethnische Segregation, kulturelle Praxis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die soziologischen Hintergründe, warum die Breakdance-Szene in Deutschland fast ausschließlich von Jugendlichen mit Migrationshintergrund besetzt ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Rolle von Jugendzentren, die Wahrnehmung durch Medien, Identitätsfindungsprozesse und die soziale Funktion von HipHop.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Ursachen für die ethnische Zusammensetzung der Breakdance-Community zu ergründen und die Rolle der Subkultur als Identitätsraum zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin führte eine qualitative Feldforschung durch, gestützt auf Experteninterviews und Gespräche mit Mitgliedern verschiedener Breakdance-Crews in München und Mannheim.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Bedeutung von Jugendzentren, die Auswirkungen medialer Stigmatisierung und das Bedürfnis der Jugendlichen nach Zugehörigkeit und Anerkennung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Migration, Identitätsbildung, Jugendzentrum, Breakdance und soziale Integration.

Wie wirkt sich die Berichterstattung der Medien auf die Breakdance-Szene aus?

Die Medien zeichnen oft ein einseitiges Klischeebild vom „Gangsta-Rapper“, was das Interesse an HipHop-Kultur in der breiten deutschen Bevölkerung eher gering hält.

Warum fungiert die Peergroup bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund als wichtiger Sozialisationsfaktor?

Da diese Jugendlichen oft mit Identitätskonflikten zwischen Elternhaus und Schule kämpfen, bietet die Peergroup innerhalb der HipHop-Kultur Schutz, Gemeinschaft und Anerkennung.

Welche Rolle spielt die ethnische Dominanz in manchen Jugendzentren?

Es wird festgestellt, dass in bestimmten Einrichtungen eine einseitige ethnische Dominanz entstehen kann, die dazu führt, dass sich andere Jugendliche dort ausgegrenzt fühlen.

Excerpt out of 37 pages  - scroll top

Details

Title
Die deutsche Breakdance-Szene. Phänomen unter Migranten
College
LMU Munich
Author
Rosa Kindl (Author)
Publication Year
2010
Pages
37
Catalog Number
V288157
ISBN (eBook)
9783668563957
ISBN (Book)
9783668563964
Language
German
Tags
breakdance-szene phänomen migranten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rosa Kindl (Author), 2010, Die deutsche Breakdance-Szene. Phänomen unter Migranten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/288157
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