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Die Beziehung zwischen Medien und Terrorismus unter besonderer Betrachtung der Anschläge in Madrid 2004

Title: Die Beziehung zwischen Medien und Terrorismus unter besonderer Betrachtung der Anschläge in Madrid 2004

Term Paper , 2011 , 20 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Sandra S. (Author)

Politics - General and Theories of International Politics

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Einstürzende Twin Towers am 11. September 2001, blutüberströmte Menschen bei den Anschlägen von Madrid 2004 oder London 2005, Bekennerschreiben der Al Qaida, Drohvideos Osama Bin Ladens oder Hinrichtungsvideos amerikanischer Soldaten. All diese Bilder, Meldungen und Videos werden für immer in den Köpfen der gegenwärtigen Gesellschaft verankert bleiben. Nahezu jeder kann noch heute sagen, wann und wo er von den Anschlägen in New York und Washington 2001 erfuhr, was er an diesem Tag getan hat, was er in diesem Moment gedacht hat.
Diese Nachhaltigkeit terroristischer Ereignisse ist vor allem den Massenmedien mit ihren Live-Übertragungen, „Breaking-News“ und ihrer Globalität zuzuschreiben. Während es für die Terroristen schon ausreicht, überhaupt in den Medien aufzutauchen – ganz gleich ob negativ oder positiv, stehen die Journalisten zwischen „Sensationslust und Chronistenpflicht“. Einerseits müssen sie ihre Informationspflicht erfüllen und wollen möglichst hohe Einnahmen erzielen, andererseits wollen sie sich nicht zum „Sprachrohr“ für die Terroristen machen.
Es stellt sich die Frage, ob eine Beziehung zwischen Terroristen und Journalisten besteht, in der beide Seiten profitieren. Der Gedanke, die Medien für terroristische Ziele zu missbrauchen ist keinesfalls neu, doch offensichtlich hat sich die Medienlandschaft gewandelt. Was waren die Ursachen für die Instrumentalisierung der Medien? (...)

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Medien und Terrorismus - eine Beziehung im Wandel der Zeit

2.1 Terroristische Mediennutzung

2.2 Medien: Entwicklung, Funktion, Wirkung

2.3 Die Wirkung der Terrorberichterstattung

3 Das Beispiel der Anschläge in Madrid – Was ist passiert?

3.1 Darstellung der Anschläge in den audiovisuellen Medien

3.2 Darstellung der Anschläge in den Printmedien

3.3 Nachgeschichte der Anschläge – Folgen der Berichterstattung?

4 Wie können die Medien der Instrumentalisierung entgehen?

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die symbiotische Beziehung zwischen Terrorismus und Massenmedien, mit einem besonderen Fokus auf die Instrumentalisierung der Medien durch terroristische Akteure. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit den Ursachen dieser Wechselwirkung sowie den Möglichkeiten der Medien, sich dieser Instrumentalisierung im Rahmen ihrer Berichterstattung zu entziehen.

  • Historische Entwicklung der Beziehung zwischen Terrorismus und Medien
  • Analyse terroristischer Kommunikationsstrategien und Mediennutzung
  • Fallstudie: Die mediale Aufarbeitung der Anschläge in Madrid 2004
  • Dilemma zwischen Informationspflicht und Sensationsberichterstattung
  • Lösungsansätze zur Verbesserung der Krisenberichterstattung

Auszug aus dem Buch

2.1 Terroristische Mediennutzung

Für den modernen Terroristen ist es nicht mehr von Bedeutung, wie viele Menschen er verletzt oder getötet hat, ebenso unwichtig ist es geworden, wie viele Gebäude er zerstört hat; sein größtes Ziel ist es heute, die Aufmerksamkeit der Massenmedien für sich zu gewinnen. Wichtig dabei sind zwei Hauptentwicklungen, auf denen der medienorientierte Terrorismus basiert. Zum einen ist terroristische Gewalt das öffentlichkeitswirksamste Mittel, da Menschen nicht wegsehen können, wenn Gewalt vollzogen wird. Gewalt ist demnach immer „in der Lage, ein Medienereignis zu schaffen“, die Medien können Gewalt nicht ignorieren. Zum anderen haben die modernen Massenmedien „Zeit und Raum überwunden“, sie können innerhalb kürzester Zeit von überall auf der Welt berichten.

Um eine Medienwirksamkeit zu erzielen, nutzen die modernen Terroristen zudem die „Errungenschaften des Westens“, wie Flugzeuge, Bomben und chemische Waffen. Nach Hans-Bernd Brosius gibt es eine Art „Kochbuch des Terrorismus“, in dem die „Zutaten“ für einen gelungenen Terroranschlag erläutert werden. Merkmale, die dabei laut Brosius förderlich für eine Berichterstattung sind, sind die Betroffenheit westlicher Opfer und terroristische Aktionen wie Geiselnahmen oder Luftpiraterie, da sie den Medien Zeit geben, um „live“ zu berichten. Ein weiterer Punkt ist die Möglichkeit der Hintergrundberichterstattung, welche die Terrororganisation liefert, indem sie sich zu den Anschlägen bekennt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Rolle der Massenmedien bei terroristischen Ereignissen und führt in das Spannungsfeld zwischen Sensationslust und journalistischer Pflicht ein.

2 Medien und Terrorismus - eine Beziehung im Wandel der Zeit: Dieses Kapitel analysiert die historische Entwicklung der terroristischen Mediennutzung und erläutert, wie der moderne Terrorismus durch Medialisierung und technologische Fortschritte zu einer symbiotischen Beziehung mit den Medien gelangte.

2.1 Terroristische Mediennutzung: Hier wird dargelegt, wie Terroristen gezielt Gewalt einsetzen, um als Medienereignis wahrgenommen zu werden und so ihre Botschaften zu verbreiten.

2.2 Medien: Entwicklung, Funktion, Wirkung: Dieses Kapitel untersucht, wie Nachrichtenfaktoren und ökonomischer Konkurrenzdruck dazu führen, dass Medien terroristische Akte instrumentalisieren bzw. von diesen instrumentalisiert werden.

2.3 Die Wirkung der Terrorberichterstattung: Hier wird analysiert, welche gesellschaftlichen und politischen Wirkungen durch die mediale Aufarbeitung von Terroranschlägen erzielt werden können.

3 Das Beispiel der Anschläge in Madrid – Was ist passiert?: Das Kapitel rekonstruiert die Anschläge vom 11. März 2004 und deren unmittelbare Folgen.

3.1 Darstellung der Anschläge in den audiovisuellen Medien: Dieser Abschnitt vergleicht die Berichterstattung verschiedener internationaler Fernsehsender und identifiziert senderübergreifende sowie spezifische Unterschiede.

3.2 Darstellung der Anschläge in den Printmedien: Hier werden unterschiedliche deutsche Printmedien in ihrem Umgang mit der Täterschafts-Diskussion analysiert.

3.3 Nachgeschichte der Anschläge – Folgen der Berichterstattung?: Dieser Teil beleuchtet die politischen Konsequenzen der Anschläge in Spanien und den Einfluss der Berichterstattung auf die Wahlen.

4 Wie können die Medien der Instrumentalisierung entgehen?: Das Kapitel diskutiert Lösungswege wie verbesserte journalistische Ausbildung und interne Qualitätsstandards, um die Qualität der Krisenberichterstattung zu steigern.

5 Fazit: Das Fazit fasst die symbiotische Beziehung zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit einer informationsorientierten statt sensationsgetriebenen Arbeitsweise.

Schlüsselwörter

Terrorismus, Massenmedien, Instrumentalisierung, Symbiotische Beziehung, Krisenberichterstattung, Aufmerksamkeitsterrorismus, Propaganda der Tat, Nachrichtenwerte, Madrid 2004, Infotainment, Medienethik, Politische Kommunikation, Berichterstattung, Nachrichtenfaktoren, Medienstrategie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die wechselseitige Beziehung zwischen Terroristen und Massenmedien und untersucht, warum diese Akteure bei terroristischen Ereignissen oft voneinander profitieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die Geschichte des Terrorismus in den Medien, die Medialisierung terroristischer Gewalt und die ethischen Dilemmata journalistischer Krisenberichterstattung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Ursachen der Instrumentalisierung der Medien durch Terroristen zu identifizieren und Wege aufzuzeigen, wie Medien ihre Informationsfunktion erfüllen können, ohne als „Sprachrohr“ zu fungieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie eine qualitative Fallstudienanalyse der Berichterstattung über die Anschläge von Madrid 2004.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der symbiotischen Beziehung zwischen Medien und Terrorismus sowie eine praktische Fallstudie zu den Madrider Anschlägen in verschiedenen Medienformaten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Terrorismus, Medieninstrumentalisierung, Krisenberichterstattung und Aufmerksamkeitsterrorismus.

Wie beeinflusste die Medienberichterstattung die Wahlen in Spanien nach den Anschlägen von 2004?

Die Berichterstattung über die Schuldfrage und der öffentliche Druck trugen maßgeblich zur Stimmungsänderung in der Bevölkerung bei, was den Wahlsieg der PSOE begünstigte.

Welche Rolle spielt das Internet in der modernen Terrorismuskommunikation?

Das Internet fungiert als neue „Universität für Terroristen“ und bietet eine kostengünstige, anonyme Plattform zur Organisation, Ausbildung und Verbreitung terroristischer Inhalte.

Können Medien der Instrumentalisierung durch Terroristen vollständig entgehen?

Eine absolute Vermeidung ist kaum möglich, da Medien zur Berichterstattung verpflichtet sind; die Autoren schlagen jedoch eine Professionalisierung und höhere Informationsorientierung als Gegenmaßnahme vor.

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Details

Title
Die Beziehung zwischen Medien und Terrorismus unter besonderer Betrachtung der Anschläge in Madrid 2004
College
University of Bonn
Grade
2,7
Author
Sandra S. (Author)
Publication Year
2011
Pages
20
Catalog Number
V287265
ISBN (eBook)
9783656876717
ISBN (Book)
9783656876724
Language
German
Tags
beziehung medien terrorismus betrachtung anschläge madrid
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandra S. (Author), 2011, Die Beziehung zwischen Medien und Terrorismus unter besonderer Betrachtung der Anschläge in Madrid 2004, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/287265
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