In der Ihnen vorliegenden Stundenpräsentationsausarbeitung „Fairtrade ‐ Die Rose amWeltmarkt“befasseichmichimerstenTeilderArbeitmitdemThemaFairerHandel, werde kurz auf die Fairtrade Labelling Organisation (FLO) eingehen und anschließend die nachhaltige Entwicklung im Fairen Handel näher betrachten. Ziel meiner Ausarbeitung ist es im zweiten Teil ausführlich auf das Beispiel der Rose aus dervorangegangenenStundenpräsentationeinzugehen.Abschließendwerdeichnoch einen Bezug zum Sachunterricht herstellen und im Fazit kurz auf die nachhaltige Stadtentwicklung (Fairtown) eingehen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Der Faire Handel
2.1 Fairtrade Labelling Organisation (FLO)
2.2 Nachhaltige Entwicklung im Fairen Handel
3. Der Faire Handel am Beispiel der Rose
4. Umsetzung im Sachunterricht
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept des Fairen Handels unter besonderer Berücksichtigung der Produktzertifizierung durch die Fairtrade Labelling Organisation (FLO). Ziel ist es, die ökonomischen, sozialen und ökologischen Standards am Praxisbeispiel der Rosenproduktion zu analysieren und Möglichkeiten für eine didaktische Vermittlung des Themas im Sachunterricht der Grundschule aufzuzeigen.
- Grundlagen und Definitionen des Fairen Handels
- Rolle und Arbeitsweise der Fairtrade Labelling Organisation (FLO)
- Nachhaltigkeit als dreidimensionales Konzept in der Handelswirtschaft
- Fallstudie: Nachhaltigkeitsaspekte der globalen Rosenproduktion
- Didaktische Ansätze zur Sensibilisierung von Grundschulkindern
Auszug aus dem Buch
Der Faire Handel
Die genaue Bedeutung des Fairen Handels erklärt die Definition, die durch die Fairen Handelsorganisationen bestimmt worden ist: „Fairer Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte ProduzentInnen und ArbeiterInnen - insbesondere in den Ländern des Südens - leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung." (Fairtrade 2009: 24.04.2014) Produkte aus fairem Handel gibt es seit vielen Jahren nicht nur in Weltläden. Mittlerweile sind fair gehandelte Produkte im Sortiment von rund 36.000 deutschen Supermärkten, Naturkostläden, Biomärkten, Kaufhäusern, Drogeriemärkten sowie im Versand- und Onlinehandel zu finden. (Vgl. BMZ 2010-2014: 24.04.2014) Auch in rund 18.000 gastronomischen Betrieben sind Produkte aus Fairem Handel erhältlich. (Vgl. ebd: 24.04.2014) In Deutschland werden diese Produkte durch die Fair-Handels-Organisation Fairtrade kontrolliert. Der Preis für die fair gehandelten Produkte wird gemeinsam festgelegt und liegt meist über dem Weltmarktniveau. Das zielt darauf ab, den Produzenten in Entwicklungsländern eine angemessene Entlohnung für ihre Arbeit zu gewährleisten und ihnen damit einen entsprechenden Lebensstandard zu ermöglichen. (Vgl. Hauff v. M./Claus K. 2012: 15) Zudem hat „die Globalisierung aber auch dazu beigetragen, das Bewusstsein der Konsumenten in den Industrienländern für die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Bedingungen vieler Menschen in Entwicklungsländern zu wecken. In diesem Zusammenhang soll beispielsweise das Fair-Trade-Siegel dem Konsumenten die Möglichkeit bieten, aktiv für eine gerechte Verteilung der Handelsgewinne beizutragen.“ (Hauff v. M./Claus K. 2012: 15)
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung umreißt die Struktur der Arbeit, welche sich vom allgemeinen Fairen Handel hin zur spezifischen Analyse des Rosenhandels und dessen pädagogischer Einbettung bewegt.
2. Der Faire Handel: Dieses Kapitel erläutert die Definition und die organisatorischen Rahmenbedingungen des Fairen Handels sowie die Bedeutung nachhaltiger Entwicklung in diesem Kontext.
2.1 Fairtrade Labelling Organisation (FLO): Hier wird die Entstehungsgeschichte, Struktur und Zielsetzung der FLO bei der Standardentwicklung und Zertifizierung beleuchtet.
2.2 Nachhaltige Entwicklung im Fairen Handel: Dieses Kapitel diskutiert die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – ökonomisch, sozial und ökologisch – in Bezug auf die Produktionsbedingungen im Fairen Handel.
3. Der Faire Handel am Beispiel der Rose: Anhand des Handelswegs der Rose werden globale ökonomische Zusammenhänge, Klimabilanzen und soziale Missstände in der Blumenproduktion aufgezeigt.
4. Umsetzung im Sachunterricht: Das Kapitel reflektiert Möglichkeiten, wie SchülerInnen für das Thema Fairtrade sensibilisiert werden können, um globale Zusammenhänge besser zu verstehen.
5. Fazit: Das Fazit wägt Erfolge und Kritikpunkte des Fairen Handels ab und betont die Bedeutung nachhaltigen Handelns für gegenwärtige und zukünftige Generationen.
Schlüsselwörter
Fairtrade, Fairer Handel, Nachhaltige Entwicklung, FLO, Blumenproduktion, Rosenhandel, Zertifizierung, Produzenten, Sozialstandards, Ökologische Dimension, Konsumverhalten, Sachunterricht, Globalisierung, Arbeitsbedingungen, Fair-Handels-Prämie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt das Konzept des Fairen Handels und untersucht, wie dieses System durch Zertifizierungen zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen in Entwicklungsländern beiträgt.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die zentralen Felder sind die Organisationsstruktur von Fairtrade, die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit sowie die spezifischen Auswirkungen des Handels am Beispiel der globalen Rosenproduktion.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Analyse der Fairtrade-Mechanismen und die Ableitung von didaktischen Strategien, um die Komplexität des Fairen Handels für Grundschulkinder verständlich und greifbar zu machen.
Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?
Es handelt sich um eine auf Literatur- und Quellenrecherche basierende Ausarbeitung, die durch die Analyse von Fallbeispielen und curriculumbezogenen Vorgaben ergänzt wird.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Rolle der FLO, der Bedeutung von Nachhaltigkeitskriterien im Handel und einer tiefgehenden Betrachtung des Blumen- bzw. Rosenmarktes.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Fairtrade, Nachhaltigkeit, Zertifizierung, Rosenproduktion, globale Handelsbeziehungen und Didaktik im Sachunterricht charakterisiert.
Warum ist das Beispiel der Rose für den Fairen Handel so relevant?
Rosen sind ein hochgradig kapital- und arbeitsintensives Exportgut mit komplexen globalen Handelswegen, an denen sich die sozialen und ökologischen Problematiken des konventionellen Handels besonders deutlich demonstrieren lassen.
Wie trägt der "Joint Body" zur Lebensverbesserung der Arbeiter bei?
Der Joint Body besteht aus Vertretern der Arbeiter und des Managements; er entscheidet gemeinschaftlich über die Verwendung der Fairtrade-Prämie für soziale Projekte wie Schulen oder Gesundheitsversorgung.
Welche Kritikpunkte werden im Fazit zur Zertifizierung geäußert?
Das Fazit weist darauf hin, dass die Zertifizierung von Plantagen teilweise umstritten ist, da sie den Wettbewerb für Kleinbauern erschweren kann und gelegentlich Diskrepanzen in der Bezahlung aufgedeckt wurden.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2014, Fair Trade. Die Rose auf dem Weltmarkt, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/287084