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IG Metall und Ver.di – erfolgreich gescheitert?

Title: IG Metall und Ver.di – erfolgreich gescheitert?

Term Paper , 2012 , 22 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Patrick Preidt (Author)

Politics - Topic: International Organisations

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Summary Excerpt Details

Die Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Bereich der Organisationsforschung und soll, auf der Grundlage qualitativer und quantitativer Daten, im Rahmen einer vergleichenden Analyse die beiden Gewerkschaften IG Metall und Ver.di daraufhin untersuchen, ob diese sich durch die angegangenen Reformprozesse in zentralen Punkten wie Organisationsstruktur oder Mitgliederentwicklung verbessert haben bzw. alte Fehler und Probleme abgestellt werden konnten. Die für diese Arbeit konzipierte Hypothese bzw. Leitfrage lautet wie folgt: Ist es der IG Metall und/oder Ver.di gelungen, durch Reformprozesse die Organisationsstruktur zu erneuern und die Mitgliederentwicklung wieder positiv zu gestalten oder sind sie lediglich erfolgreich gescheitert? Das Untersuchungsinteresse ergibt sich aus den strategischen Neuausrichtungen, welche die Gewerkschaften in der letzten Zeit angestoßen haben. „Gewerkschaften sind – wie alle Organisationen – strategische Akteure, die sich nicht nur flexibel an ihre Umwelt anpassen, sondern diese über „strategische Wahlhandlungen“ auch prägen können. In diesem Sinne haben sie sich in den vergangenen Jahren durchaus als „lernende Organisationen“ präsentiert“ (Brinkmann/Nachtwey 2010). Die Wahl fiel auf die IG Metall und Ver.di, da diese als zwei der momentan innovativsten Gewerkschaften gelten. (vgl. ebd.). Aufgrund des begrenzten Umfangs wird sich diese Hausarbeit auf einige Variablen zur Untersuchung der Reformprozesse beschränken müssen. Im Folgenden werden nun zuerst die zentralen Begriffe definiert und dann die Vorgehensweise bzw. Methodik beschrieben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Definition der zentralen Begriffe

1.2 Vorgehensweise / Methodik

2 Vorstellung der Analysekonzepte

2.1 Theorie des erfolgreichen Scheiterns

2.2 Das magische Dreieck

3 Untersuchung der Reformprozesse

3.1 IG Metall

3.1.1 Organisationsstruktur / Mitgliederentwicklung

3.1.2 Index

3.2 Ver.di

3.2.1 Organisationsstruktur / Mitgliederentwicklung

3.2.2 Index

4 Das magische Dreieck

5 Schluss / Zusammenfassung der Ergebnisse

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht mittels einer vergleichenden Analyse, ob die Gewerkschaften IG Metall und Ver.di ihre Organisationsstrukturen durch Reformprozesse erfolgreich erneuern konnten, um einer abnehmenden Mitgliederentwicklung entgegenzuwirken, oder ob diese Versuche lediglich als „erfolgreich gescheitert“ zu werten sind.

  • Vergleichende Organisationsforschung im gewerkschaftlichen Kontext
  • Analyse der Reformprojekte „Projekt IG Metall 2009“ und „Chance 2011“
  • Anwendung des Analysekonzepts der „Theorie des erfolgreichen Scheiterns“
  • Bewertung der Organisationsstruktur und Mitgliederentwicklung mittels Index-Bildung
  • Einordnung der Ergebnisse anhand des Modells des „magischen Dreiecks“

Auszug aus dem Buch

2.1 Theorie des erfolgreichen Scheiterns

Die Theorie von erfolgreich scheiternden Organisationen ist auf den Verwaltungswissenschaftler Wolfgang Seibel zurückzuführen. Nach seiner Meinung liegt der Erfolg solcher Organisationen „in der Bereitstellung symbolischer Problemlösungen, die die Unlösbarkeit verschleiern und auf diese Weise von weiterem politischen Handlungsdruck befreien“ (Seibel 1991). Bezogen auf die Reformen von Gewerkschaften, könnten sich durch Debatten über selbige ähnliche Stabilisierungseffekte sowie „eine Aura der Modernität“ ergeben, welche jedoch nur theoretisch und nicht in der realen Struktur besteht (vgl. ebd.).

Der Grundgedanke hinter dem Ansatz zu einer erfolgreich gescheiterten Gewerkschaftsreform liegt in der Verknüpfung der Existenz mit der Effizienz. So müssten die Maßnahmen der Organisationen eigentlich effizient sein, um existieren zu können. In Bezug auf die Gewerkschaften wären hier die Mitglieder ein entscheidendes Kriterium. So wie es manchen Unternehmen an Effizienz mangelt, verhält es sich auch mit Reformen, die existieren, obwohl sie nicht effizient sind (vgl. Alemann/Schmid 1998). Diese Fähigkeit zur Existenz von ineffizienten Organisationen bzw. Reformen kann damit erklärt werden, dass bedeutende gesellschaftliche Organisationen oft als politisch abgesichert gelten. Dann werden sie nicht mehr nach ihrer Effizienz beurteilt, sondern anderen Kriterien wie Legitimität, moralische Angemessenheit oder Routine (vgl. Meyer/Zucker 1989).

Sucht man nach einem Grund für die Unfähigkeit zu effizientem Handeln bzw. Reformen landet man auch hier bei der Politik, so stehen Veränderungen immer vorhandenen Interessen/Strukturen gegenüber. Diese Widerstände bzw. gegensätzlichen Interessen lassen sich auch mit Zufuhr/Zentralisierung von Macht nicht lösen. So bleibt häufig nur die Aufrechterhaltung der Existenz als realistisches Ziel (vgl. Alemann/Schmid 1998). Als Ersatz für die fehlenden Reformen, „fungiert (…) Ideologie, also ein fixiertes – freilich falsches Weltbild, welches als Stabilisator der Organisation und als Rationalitätsbasis für individuelles Handeln dient“ (ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, Zielsetzung sowie Definition der zentralen Begriffe und der methodischen Vorgehensweise.

2 Vorstellung der Analysekonzepte: Erläuterung der theoretischen Grundlagen, insbesondere der Theorie des erfolgreichen Scheiterns und des Modells des magischen Dreiecks.

3 Untersuchung der Reformprozesse: Detaillierte Analyse und Index-Bewertung der Reformen bei IG Metall und Ver.di hinsichtlich ihrer Organisationsstrukturen und Mitgliederentwicklung.

4 Das magische Dreieck: Anwendung der Kriterien Partizipation, Offenheit und Effizienz auf die Untersuchungsergebnisse zur Einordnung der Reformerfolge.

5 Schluss / Zusammenfassung der Ergebnisse: Synthese der Analyseergebnisse und Beantwortung der zentralen Forschungsfrage zum Erfolg bzw. Scheitern der Gewerkschaftsreformen.

Schlüsselwörter

Organisationsforschung, Gewerkschaften, IG Metall, Ver.di, Reformprozesse, Mitgliederentwicklung, Organisationsstruktur, Theorie des erfolgreichen Scheiterns, Magisches Dreieck, Organizing, Mitbestimmung, Effizienz, Transparenz, Partizipation, Gewerkschaftskrise.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Reformbestrebungen der beiden Gewerkschaften IG Metall und Ver.di und analysiert, ob diese zu einer tatsächlichen Verbesserung der Organisationsstrukturen und der Mitgliederzahlen geführt haben.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Organisationsforschung, die interne Struktur von Gewerkschaften, Strategien zur Mitgliedergewinnung sowie die theoretische Auseinandersetzung mit organisatorischem Wandel.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Leitfrage lautet, ob es den untersuchten Gewerkschaften gelungen ist, durch Reformprozesse ihre Organisation zu erneuern und die Mitgliederentwicklung positiv zu gestalten, oder ob die Reformen lediglich als „erfolgreich gescheitert“ zu betrachten sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit folgt einer empirisch-soziologischen, deduktiven Vorgehensweise, wobei qualitative und quantitative Daten in einem eigens entwickelten Index zusammengeführt und durch das Modell des magischen Dreiecks interpretiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Untersuchung der „Projekt IG Metall 2009“ sowie „Chance 2011“ bei Ver.di, wobei die Bereiche Leistungsfähigkeit, Transparenz, Reformwille, Mitgliederstruktur und Mitbestimmung systematisch analysiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Organisationsstruktur, Mitgliederentwicklung, Gewerkschaftsreform, Effizienz und die Theorie des erfolgreichen Scheiterns.

Wie unterscheidet sich die IG Metall in ihren Reformergebnissen von Ver.di?

Die IG Metall wird als erfolgreicher bewertet, da sie ihre Strukturen verschlankt und Ressourcen effizienter in die Mitgliederentwicklung investiert hat, während Ver.di durch eine komplexe Matrixstruktur und anhaltenden Mitgliederschwund gekennzeichnet ist.

Was bedeutet der Begriff „erfolgreich gescheitert“ im Kontext dieser Arbeit?

Er bezieht sich auf die Theorie von Wolfgang Seibel, bei der Organisationen zwar Reformen durchführen, diese aber eher der symbolischen Stabilisierung dienen, anstatt echte Effizienz- oder Strukturprobleme nachhaltig zu lösen.

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Details

Title
IG Metall und Ver.di – erfolgreich gescheitert?
College
University of Hagen
Grade
2,0
Author
Patrick Preidt (Author)
Publication Year
2012
Pages
22
Catalog Number
V286881
ISBN (eBook)
9783656872498
ISBN (Book)
9783656872504
Language
German
Tags
metall
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Patrick Preidt (Author), 2012, IG Metall und Ver.di – erfolgreich gescheitert?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/286881
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