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Die Struktur des neuen Wasserhaushaltsgesetzes (WHG)

Title: Die Struktur des neuen Wasserhaushaltsgesetzes (WHG)

Term Paper , 2014 , 16 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Sinem Avci (Author)

Politics - Environmental Policy

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Summary Excerpt Details

Wasser bedeutet Leben. Es stellt somit ohne Frage eine der wichtigsten Grundlagen allen menschlichen, tierischen wie auch pflanzlichen Lebens dar und gehört zu den wichtigsten natürlichen Ressourcen der Erde. Doch obwohl der Mensch das Wasser zum Leben braucht, vergisst er dies ständig und sieht Wasser als eine Selbstverständlichkeit an. Jedoch wird das Wasser langsam aufgrund verschiedener Einwirkungen knapp. Allem voran ist die moderne Industriegesellschaft eine Gefährdung für den Erhalt der Gewässer, durch Schadstoffeintrag, Erwärmung, bauliche Maßnahmen und Wasserentzug. Auch in der Bundesrepublik Deutschland ist das Grundwasser qualitativ wie auch quantitativ gefährdet, es wird allmählich knapp . Ursachen für diese Knappheit sind Beispielsweise eine regional übermäßige Nutzung, Bodenversiegelungen sowie Behinderung der Grundwassererneuerungen. Aus diesen Gründen ist es im Interesse aller, Maßnahmen zum Schutz und Erhalt unseres Wassers zu ergreifen. Die Bundesrepublik Deutschland hat in ihrem Grundgesetz den Schutz der natürlichen Lebensgrundlage zum Staatsziel gemacht. In Artikel 20a Grundgesetz (GG) heißt es u.a. „Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen...“. Dazu gehört auch der Schutz unserer Gewässer.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Wasser

Entstehung des Gesetzes zur Ordnung des Wasserhaushalts (WHG)

Grundlagen des neuen WHG

Umweltgesetzbuch und Förderalismusreform 2006

Struktur und Inhalt des neuen Wasserhaushaltsgesetzes

Kapitel 1 Allgemeine Bestimmungen

Kapitel 2 Bewirtschaftung von Gewässern

Kapitel 3 Besondere wasserwirtschaftliche Bestimmungen

Kapitel 4 Entschädigung, Ausgleich

Kapitel 5 Gewässeraufsicht

Kapitel 6 Bußgeld- und Überleitungsbestimmungen

Das neue Wasserhaushaltsrecht: Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit analysiert die Struktur und die wesentlichen Neuerungen des im Jahr 2010 in Kraft getretenen Wasserhaushaltsgesetzes (WHG). Dabei wird untersucht, wie die gesetzlichen Rahmenbedingungen durch die Förderalismusreform 2006 und das Scheitern des geplanten Umweltgesetzbuches maßgeblich beeinflusst wurden, um ein modernes, bundeseinheitliches Wasserrecht in Deutschland zu etablieren.

  • Historischer Kontext der Entstehung des WHG
  • Einfluss der Förderalismusreform auf die Gesetzgebungskompetenzen
  • Strukturwandel von rahmenrechtlichen Regelungen zu Vollregelungen des Bundes
  • Nachhaltigkeit als übergeordnete Leitlinie der Gewässerbewirtschaftung
  • Modernisierung der behördlichen Zulassungsverfahren und Gewässeraufsicht

Auszug aus dem Buch

Kapitel 1 Allgemeine Bestimmungen

§ 1 Zweck: Das Gesetz wird nicht mehr hauptsächlich unter einen Bewirtschaftungszweck, sondern unter einen Schutzzweck gestellt. So heißt es in § 1 das „Zweck dieses Gesetzes (ist), durch eine nachhaltige Gewässerbewirtschaftung die Gewässer als Bestandteil des Naturhaushalts, als Lebensgrundlage des Menschen, als Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie als nutzbares Gut zu schützen.“ Es handelt sich bei dieser Regelung/ Formulierung um eine Erneuerung des Wasserhaushaltsgesetzes.

§ 2 Anwendungsbereich: Das WHG gilt für oberirdische Gewässer, Küstengewässer und Grundwasser auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Der Regelungsgehalt des WHG betrifft diese Gewässer. Der § 2 ist im Wesentlichen inhaltsgleich mit § 1 WHG alte Fassung (a.F.).

§ 3 Begriffsbestimmungen: in der neuen Fassung ist der Katalog der Begriffsbestimmungen erweitert worden, und hat abgesehen von den Erweiterungen die Definitionen die auch schon in der a.F. im § 1 enthalten waren. Hinzugekommen sind die Begriffe Wasserkörper, Gewässereigenschaften, schädliche Gewässerveränderungen und EMAS-Standort.

§ 4 regelt wichtige Grundsätze des Gewässereigentums, soweit ein Bedürfnis für eine bundeseinheitliche Regelung besteht. Diese Eigentumsregelungen sind neu aufgenommen, in der a.F. des WHG wurde darauf verzichtet da es sich um Ländersache handelte. Es gibt kein Eigentum an Grundwasser oder an Wasser in fließenden oberirdischen Gewässern. Stehende Gewässer können weiterhin Privateigentum bleiben oder werden, was jedoch nicht bedeutet, dass hier ggf. behördliche Zulassungen entbehrlich wären.

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1 Allgemeine Bestimmungen: Dieses Kapitel definiert den Schutzzweck des Gesetzes, den Anwendungsbereich, wichtige Grundbegriffe sowie das Gewässereigentum und allgemeine Sorgfaltspflichten.

Kapitel 2 Bewirtschaftung von Gewässern: Hier werden die Grundsätze der Gewässerbewirtschaftung, die Benutzung von Gewässern sowie die Voraussetzungen für wasserrechtliche Erlaubnisse und Bewilligungen ausführlich dargelegt.

Kapitel 3 Besondere wasserwirtschaftliche Bestimmungen: Dieses Kapitel behandelt spezifische Bereiche wie die öffentliche Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen und den Hochwasserschutz.

Kapitel 4 Entschädigung, Ausgleich: Dieser Abschnitt regelt die Entschädigungspflichten, die bei unzumutbaren Eigentumsbeschränkungen durch das Wasserrecht entstehen können.

Kapitel 5 Gewässeraufsicht: Es werden die Überwachungsmechanismen definiert, wobei zwischen behördlicher Aufsicht und betrieblicher Eigenüberwachung unterschieden wird.

Kapitel 6 Bußgeld- und Überleitungsbestimmungen: Dieses Kapitel enthält Sanktionsmöglichkeiten bei Ordnungswidrigkeiten sowie Überleitungsregelungen für vor Inkrafttreten des neuen WHG bestehende Zulassungen.

Schlüsselwörter

Wasserhaushaltsgesetz, WHG, Wasserrecht, Gewässerschutz, Nachhaltigkeit, Bewirtschaftung, Förderalismusreform, Grundgesetz, Wasserrahmenrichtlinie, Umweltschutz, Gewässeraufsicht, Abwasserbeseitigung, Trinkwasser, Wasserrecht, Klimawandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Struktur und den inhaltlichen Anpassungen des neuen Wasserhaushaltsgesetzes (WHG), das 2010 in Deutschland in Kraft getreten ist.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den zentralen Themen gehören die Entstehungsgeschichte des Gesetzes, die Auswirkungen der Förderalismusreform, die Umstellung auf Vollregelungen des Bundes sowie die spezifischen Bestimmungen für Gewässerbewirtschaftung und -schutz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Systematisierung und Modernisierung des Wasserrechts durch das neue WHG aufzuzeigen und die Transformation vom Rahmengesetz zum bundeseinheitlichen Vollgesetz darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Autorin nutzt eine rechtswissenschaftliche Analyse, die primär auf der Auswertung von Fachliteratur, Gesetzen und offiziellen Dokumenten basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der sechs Kapitel des WHG sowie eine Darstellung der rechtlichen Grundlagen, wie etwa die Bedeutung der EU-Wasserrahmenrichtlinie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Das Werk wird vor allem durch Begriffe wie Nachhaltigkeit, Wasserhaushaltsgesetz, Gewässerbewirtschaftung und Förderalismusreform charakterisiert.

Inwiefern hat die Förderalismusreform 2006 das WHG verändert?

Die Reform ermöglichte es dem Bund, durch die Abschaffung der Rahmengesetzgebungskompetenz ein bundeseinheitliches Wasserrecht zu schaffen, anstatt sich auf die Vorgabe von Rahmenbedingungen zu beschränken.

Warum spielt das Nachhaltigkeitsprinzip eine so große Rolle im neuen WHG?

Nachhaltigkeit wurde zur übergeordneten Leitlinie erhoben, um den ökologischen Herausforderungen wie dem Klimawandel und der drohenden Süßwasserknappheit proaktiv zu begegnen.

Welche Bedeutung kommt dem § 48 WHG laut der Arbeit zu?

§ 48 WHG ist besonders wichtig, da er die Grundsätze der Reinhaltung des Grundwassers festlegt und eine zentrale Säule für den Schutz des gesamten Wasserhaushalts darstellt.

Wie bewertet die Verfasserin das neue Wasserhaushaltsrecht im Fazit?

Die Verfasserin bewertet das WHG positiv als einen notwendigen und wichtigen Schritt, um den Zugang zu sauberem Wasser als Grundrecht auch für zukünftige Generationen zu sichern.

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Details

Title
Die Struktur des neuen Wasserhaushaltsgesetzes (WHG)
College
Cologne University of Applied Sciences
Grade
2,7
Author
Sinem Avci (Author)
Publication Year
2014
Pages
16
Catalog Number
V286734
ISBN (eBook)
9783656871781
ISBN (Book)
9783656871798
Language
German
Tags
umweltrecht whg wasserhaushalt wasserrecht wasser
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sinem Avci (Author), 2014, Die Struktur des neuen Wasserhaushaltsgesetzes (WHG), Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/286734
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