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Die Verrechnungspreise für immaterielle Wirtschaftsgüter im Fall des Umlagevertrags

Title: Die Verrechnungspreise für immaterielle Wirtschaftsgüter im Fall des Umlagevertrags

Academic Paper , 2007 , 43 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anna Yaropolov (Author)

Business economics - Accounting and Taxes

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Summary Excerpt Details

Die Entmaterialisierung der Erfolgsfaktoren des Unternehmens, fortschreitende Dezentralisierung der Unternehmensorganisation und zunehmende Internationalisierung stellen somit eine besondere Herausforderung an ein Verrechnungspreissystem dar. Dies liefert hinreichende Gründe für die intensive Beschäftigung mit der Gestaltung von Verrechnungspreisen für immaterielle Wirtschaftsgüter in den Folgekapiteln.

Die vorliegende Arbeit verfolgt somit das Ziel, einen umfassenden Überblick über theoretische Grundprinzipien und praktische Umsetzungsmöglichkeiten der Verrechnungspreisgestaltung für immaterielle Wirtschaftsgüter zu liefern. Die Arbeit befasst sich mit der steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Verrechnungspreisproblematik im Zusammenhang mit der Verwertung von immateriellen Wirtschaftsgütern sowohl in einzelnen divisional organisierten Unternehmen als auch in Unternehmensverbünden. Die Thematik wird aus der nationalen und der internationalen Perspektive betrachtet. Alle Ausführungen gehen von dem Unternehmen in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft aus.

Nach der Erläuterung der Grundüberlegungen konzentriert sich das Folgekapitel auf die Verrechnungspreisgestaltungen im Zusammenhang mit der Verwertung von immateriellen Wirtschaftsgütern. Die Gestaltung in Form eines Umlagevertrags, der für die Verwertung von immateriellen Wirtschaftsgütern von besonderer Relevanz ist, wird in Kap.3 vorgestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangssituation, Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Generelle Überlegungen zum Einsatz von Verrechnungspreisen für immaterielle Wirtschaftsgüter

2.1 Immaterielle Wirtschaftsgüter

2.1.1 Definition und Bedeutung der immateriellen Wirtschaftsgüter

2.1.2 Klassifizierung der immateriellen Wirtschaftsgüter

2.1.2.1. In der wissenschaftlichen Literatur

2.1.2.2. Im deutschen Immaterialgüterrecht

2.1.2.3. Im Handels- und Steuerrecht

2.1.3 Entstehungsmöglichkeiten sowie Eigennutzung, Einzelabrechnung und Umlagevertrag als Verwertungsalternativen von immateriellen Wirtschaftsgütern

3 Ermittlung von Verrechnungspreisen für die immateriellen Wirtschaftsgüter in Rahmen eines Umlagevertrages

3.1 Alternative Ausprägungen von Umlageverfahren und des Kostenumlagevertrages als Gegenstand der Untersuchung

3.2 Definition und rechtliche Anforderungen an einen Kostenumlagevertrag

3.3 Bestimmung der angemessenen Kostenverteilung

3.3.1 Ermittlung der Aufwendungen

3.3.2 Ermittlung des Umlageschlüssels beim Vertragsabschluss

3.4 Außenbeziehungen

4 Resümee und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, einen umfassenden Überblick über die theoretischen Grundprinzipien und praktischen Umsetzungsmöglichkeiten der Verrechnungspreisgestaltung für immaterielle Wirtschaftsgüter zu liefern, wobei sowohl steuerliche als auch betriebswirtschaftliche Aspekte für kapitalgesellschaftlich organisierte Unternehmen in nationalen und internationalen Verbünden untersucht werden.

  • Grundlagen und Klassifizierung immaterieller Wirtschaftsgüter in Wissenschaft, Recht und Steuern.
  • Entwicklung und Verwertung immaterieller Wirtschaftsgüter durch Eigenforschung, Auftragsforschung und Gemeinschaftsforschung.
  • Gestaltung und rechtliche Anforderungen an Kostenumlageverträge (Pool-Konzept).
  • Methoden zur Ermittlung angemessener Kostenverteilungen und Umlageschlüssel.
  • Analyse der steuerrechtlichen und betriebswirtschaftlichen Herausforderungen bei der Verrechnungspreisermittlung.

Auszug aus dem Buch

3.3.2 Ermittlung des Umlageschlüssels beim Vertragsabschluss

Der proportionale Kostenanteil jedes Kostenumlagevertragsteilnehmers soll sowohl nach nationalen als auch nach internationalen Regelungen im Verhältnis zum proportionalen Anteil des Teilnehmers an den erwarteten Nutzen stehen. Der zu erwartende Nutzen ist unter Berücksichtigung aller zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses vorhersehbaren Entwicklungen zu bestimmen. Die Möglichkeit der Veränderungen des Teilnehmerkreises ist extra zu berücksichtigen, da diese zu enormen Schwierigkeiten bei der Ermittlung führen können.

Die VGrUml gehen auf Art und Weise der Ermittlung des erwarteten Nutzens und des Umlageschlüssels nicht ein und behalten dies somit dem Einzelfall vor. In der Praxis wird oft eine Nutzenanalyse durchgeführt.

Der Begriff erwarteter Nutzen wird in den OECD-Verrechnungspreisgrundsätzen weit gefasst, wobei die erwarteten Gewinngrößen – zusätzliches Einkommen, ersparte Kosten und die Verringerung von Verlustrisiken – berücksichtigt werden. Zur Ermittlung des erwarteten Nutzens werden drei Methoden vorgestellt. Nach der ersten Methode ergibt sich der erwartete Nutzen des Teilnehmers aus dem direkten zusätzlichen Einkommen und/oder den ersparten Kosten aus der Verwertung des Forschungsergebnisses. Da weder der Begriff „zusätzliches Einkommen“ noch der Begriff „ersparte Kosten“ näher definiert ist, spielt eine entsprechende Dokumentation in der Praxis eine große Rolle. Nach der zweiten Methode wird der erwartete Nutzen aus den Preisen, die beim Verkauf vergleichbarer Güter oder Dienstleistungen erzielt werden, ermittelt. Diese Methode ist wegen der schwer zu findenden Vergleichspreise zu einem erst zu entwickelnden immateriellen Wirtschaftsgut mit hohen Unsicherheiten verbunden. Bei der dritten Methode wird ein Umlageschlüssel zur Ermittlung des Anteils der Vertragspartner am erwarteten Nutzen herangezogen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von immateriellen Wirtschaftsgütern und Verrechnungspreisen ein und erläutert die Zielsetzung sowie den methodischen Aufbau der Untersuchung.

2 Generelle Überlegungen zum Einsatz von Verrechnungspreisen für immaterielle Wirtschaftsgüter: Dieses Kapitel definiert und klassifiziert immaterielle Wirtschaftsgüter aus verschiedenen Perspektiven und beleuchtet Verwertungsalternativen wie Eigen-, Auftrags- und Gemeinschaftsforschung.

3 Ermittlung von Verrechnungspreisen für die immateriellen Wirtschaftsgüter in Rahmen eines Umlagevertrages: Dieses Hauptkapitel analysiert die Gestaltung von Kostenumlageverträgen, Anforderungen an die Kostenverteilung und die Bestimmung von Umlageschlüsseln sowie die Behandlung von Außenbeziehungen.

4 Resümee und Ausblick: Das Resümee fasst die Ergebnisse hinsichtlich der steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Anforderungen zusammen und gibt einen Ausblick auf den Forschungsbedarf und zukünftige Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Verrechnungspreise, immaterielle Wirtschaftsgüter, Kostenumlagevertrag, Pool-Konzept, Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten, Steuern, Fremdvergleichsgrundsatz, Verwertungsalternativen, Umlageschlüssel, Nutzenanalyse, Dokumentationsvorschriften, Unternehmensführung, Kostenverteilung, Betriebswirtschaft, Steuerplanung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die komplexe Problematik der Verrechnungspreisgestaltung für immaterielle Wirtschaftsgüter, insbesondere im Kontext von Kostenumlageverträgen in divisionalen Unternehmen und internationalen Unternehmensverbünden.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition und Klassifizierung immaterieller Wirtschaftsgüter, den verschiedenen Entwicklungs- und Verwertungsformen sowie der methodischen Ermittlung von angemessenen Verrechnungspreisen innerhalb von Kostenumlagepools.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen umfassenden Überblick über die theoretischen Grundlagen und die praktischen Anforderungen an die Verrechnungspreisgestaltung für immaterielle Wirtschaftsgüter zu liefern, um steuerliche und betriebswirtschaftliche Risiken zu minimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer kritischen Auseinandersetzung mit nationalen Rechtsnormen (wie HGB, EStG) sowie internationalen Regelungen (OECD-Verrechnungspreisgrundsätze).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil (Kapitel 3) werden speziell die Ausprägungen von Umlageverfahren, die rechtlichen Voraussetzungen für Kostenumlageverträge, die Ermittlung umlagefähiger Aufwendungen sowie die methodische Bestimmung von Umlageschlüsseln detailliert untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Verrechnungspreise, immaterielle Wirtschaftsgüter, Kostenumlagevertrag, Fremdvergleichsgrundsatz, Nutzenanalyse und steuerliche Dokumentation.

Warum ist die Bewertung immaterieller Wirtschaftsgüter bei Umlagen so schwierig?

Da immaterielle Wirtschaftsgüter oft einzigartig sind und ihre Entwicklung mit hohen Unsicherheiten behaftet ist, gestaltet sich die Ermittlung vergleichbarer Marktwerte oder die Aufteilung von Nutzenanteilen als sehr herausfordernd.

Welche Rolle spielt das "Pool-Konzept" in der Arbeit?

Das Pool-Konzept wird als die maßgebliche Konzeption für Kostenumlageverträge dargestellt, bei der sich Unternehmen zusammenschließen, um gemeinsam Forschungsziele zu verfolgen und Risiken sowie Kosten zu teilen, anstatt auf schuldrechtliche Einzelleistungsabrechnungen zurückzugreifen.

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Details

Title
Die Verrechnungspreise für immaterielle Wirtschaftsgüter im Fall des Umlagevertrags
College
University of Stuttgart
Grade
1,3
Author
Anna Yaropolov (Author)
Publication Year
2007
Pages
43
Catalog Number
V286301
ISBN (eBook)
9783656864028
ISBN (Book)
9783656864110
Language
German
Tags
Verrechnungspreise immaterielle Wirtschaftsgüter Umlagevertrag
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Yaropolov (Author), 2007, Die Verrechnungspreise für immaterielle Wirtschaftsgüter im Fall des Umlagevertrags, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/286301
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