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Der strukturelle Wandel in der Pflege am Beispiel der Diagnosis Related Groups (DRG)

Titel: Der strukturelle Wandel in der Pflege am Beispiel der Diagnosis Related Groups (DRG)

Akademische Arbeit , 2005 , 18 Seiten , Note: 1,8

Autor:in: Gabriele Kraus-Pfeiffer (Autor:in), Elfriede Gossow (Autor:in), Rolf Kreilein (Autor:in), Petra Löcker-Emgan (Autor:in), Andrea Zajontz (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Pflegemanagement

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Pflegebereich haben wir es seit einigen Jahren mit einem Paradigmenwechsel (Paradigma ist die qualitative Änderung eines Denkmusters) zu tun. Der Pflegeberuf entwickelte sich in den letzten zwanzig Jahren weg vom Heilhilfsberuf und ist zunehmend als eine Mischung von Sozial- und Dienstleistungsberuf zu sehen. Das bisher primär biologisch- und medizinorientierte Pflegedenken steht im Ablösungsprozess hin zu einem sich ändernden Gesundheitsverständnis. Pflegetheorien, -modelle, -standards, -diagnosen, -konzepte und -systeme halten Einzug in den Arbeitsalltag. Der pflegerische Wandel beeinflusst das Verständnis von Pflege, nämlich, sie in Verbindung von Patienten- und Kundenorientierung, dem Aspekt der Gesundheitsförderung und der Definition „Pflege als Beziehungsprozess zu sehen“. Die zunehmende Akademisierung ist ein weiteres Indiz für Veränderungen in den Pflegeberufen. Dies ist einerseits mit einem neuen Kunden- bzw. Patientenverhalten in engem Zusammenhang zu sehen, andererseits ändert sich der Pflegeberuf zusehends durch eine beginnende Professionalisierung, aber auch durch die immer knapper werdenden Geldressourcen.
Diese Arbeit soll einen Überblick über verschiedene Aspekte des Strukturellen Wandels im Krankenhaus. Behandelt werden deshalb der Paradigmenwechsel in der Pflege, die gesetzlichen Rahmendbedingungen zur Krankenhausfinanzierung, die Notwendigkeit von Qualitätsmanagement und die Wirtschaftlichkeit im Strukturellen Wandel. Beispielhaft sollen außerdem die Folgen des Strukturellen Wandels am Beispiel der DRG’s dargelegt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Struktureller Wandel in der Pflege

2 Qualitätssicherung im Rahmen des Strukturellen Wandels

3 Wirtschaftlichkeit im Strukturellen Wandel

4 Der Strukturelle Wandel am Beispiel der DRG´s

4.1 Entwicklung der DRG´s

4.2 Die Bedeutung der DRG´s im Gesamtbudget eines Krankenhauses

4.3 Die Auswirkungen der DRG’s auf die Pflegenden

4.4 Aufgaben der Stationsleitung im Rahmen der DRG´s

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert den tiefgreifenden strukturellen Wandel im Krankenhauswesen unter Berücksichtigung von Paradigmenwechseln in der Pflege, ökonomischen Rahmenbedingungen und der Implementierung von Qualitätsmanagementsystemen, um die Auswirkungen auf das Handlungsfeld der Stationsleitungen aufzuzeigen.

  • Paradigmenwechsel und Professionalisierung in der Pflege
  • Qualitätssicherung und gesetzliche Finanzierungsstrukturen
  • Ökonomisierung und Wirtschaftlichkeitsdruck im Klinikalltag
  • Auswirkungen der DRG-Einführung auf die Pflegepraxis
  • Erweiterte Anforderungen an die Kompetenzen von Stationsleitungen

Auszug aus dem Buch

4.1 Entwicklung der DRG´s

DRG´s ist die englische Abkürzung für Diagnosis Related Groups und wird mit diagnose-bezogene Fallpauschalen übersetzt. DRG´s sind also zunächst nur ein Klassifikationssystem für Behandlungsfälle. Die internationale Entwicklung der DRG´s ist inzwischen fast 30 Jahre alt. Zunächst wurden DRG-Systeme als betriebswirtschaftliches Steuerungsinstrument entwickelt. Es folgte die Verwendung als Vergütungssystem im Medicare-Bereich (Staatliche Senioren Krankenversicherung) der USA. Zwischenzeitlich wird das Instrumentarium in mehr als 20 Ländern mit ganz unterschiedlichen Gesundheitssystemen angewandt. Mit den DRG´s werden einzelne stationäre Behandlungsfälle anhand von Diagnosen, deren Schweregrad, dem Alter der Patienten und anderen Kriterien zu Fallgruppen zusammengefasst.

DRG-Systeme haben zwischen 500 und 1000 unterschiedliche Fallgruppen. Es werden solche Behandlungsfälle zusammengefasst, die medizinisch ähnlich und hinsichtlich des Behandlungskostenaufwands möglichst homogen sind. Notwendiger Bestandteil eines Vergütungssystems nach DRG sind neben der Klassifikation die Abrechnungsregeln und Bewertungsrelationen, welche die ökonomische Wertigkeit der DRG´s untereinander bestimmen. Die Vergütungshöhe wird insgesamt durch einen Basisfallwert bestimmt. Der Gesetzgeber hat mit dem Gesundheitsreformgesetz 2000 vom 22.12.1999 erstmals die Grundlage für den Übergang zu einem durchgängigen, leistungsorientierten und pauschalisierten Entgeltsystem für die Vergütung von Krankenhausleistungen in §17b des Krankenhausfinanzierungsgesetzes (KHG) geschaffen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Beschreibt den Paradigmenwechsel im Pflegeberuf und die zunehmende Bedeutung von Qualitätsmanagement sowie Wirtschaftlichkeit im Krankenhaus.

1 Struktureller Wandel in der Pflege: Beleuchtet die Einführung des Pflegeprozesses und die Notwendigkeit moderner Tätigkeitsprofile vor dem Hintergrund sich verändernder gesellschaftlicher Anforderungen.

2 Qualitätssicherung im Rahmen des Strukturellen Wandels: Erläutert die gesetzliche Verpflichtung zur Qualitätssicherung und die Notwendigkeit, diese in den Arbeitsalltag der Stationen zu integrieren.

3 Wirtschaftlichkeit im Strukturellen Wandel: Analysiert den Kostendruck und die Ökonomisierung der Krankenhauslandschaft durch Instrumente wie die Budgetierung.

4 Der Strukturelle Wandel am Beispiel der DRG´s: Detaillierte Untersuchung des DRG-Systems als Fallpauschalenmodell und dessen Auswirkungen auf das Budgetmanagement und die Rollen der Pflegenden.

Schlüsselwörter

Struktureller Wandel, Pflege, DRG, Krankenhausfinanzierung, Qualitätssicherung, Wirtschaftlichkeit, Stationsleitung, Prozessmanagement, Fallpauschalen, Paradigmenwechsel, Patientenorientierung, Fallgruppen, Pflegemanagement, Ressourcenknappheit, Vergütungssystem

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem strukturellen Wandel im Krankenhaussektor, insbesondere unter dem Einfluss ökonomischer Reformen und sich verändernder Anforderungen an die Pflege.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Felder sind die Qualitätssicherung, die Wirtschaftlichkeit durch Fallpauschalensysteme (DRG) und die Auswirkungen dieser Veränderungen auf die Organisation und das Personal.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, einen Überblick über die Aspekte des Strukturwandels zu geben und die spezifischen Folgen der Einführung von DRG's für die Stationsleitungen zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Quellenanalyse sowie der Auswertung von gesetzlichen Rahmenbedingungen und berufsspezifischen Handbüchern.

Was wird im Hauptteil analysiert?

Im Hauptteil werden der Paradigmenwechsel in der Pflege, die ökonomischen Grundlagen der Krankenhausfinanzierung und die praktische Implementierung von DRG-Systemen detailliert dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Strukturwandel, DRG-Fallpauschalen, Pflegemanagement und Qualitätssicherung charakterisiert.

Welchen Einfluss haben Nebendiagnosen auf die Pflege?

Nebendiagnosen sind entscheidend, da sie pflegerischen Betreuungs- oder Überwachungsaufwand dokumentierbar und somit ökonomisch abbildbar machen.

Warum ist das Prozessmanagement für Stationsleitungen wichtig geworden?

Durch DRG's müssen Patientenprozesse effizienter gesteuert werden, um die Grenzverweildauer einzuhalten und die Erlösverantwortung des Krankenhauses zu sichern.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der strukturelle Wandel in der Pflege am Beispiel der Diagnosis Related Groups (DRG)
Note
1,8
Autoren
Gabriele Kraus-Pfeiffer (Autor:in), Elfriede Gossow (Autor:in), Rolf Kreilein (Autor:in), Petra Löcker-Emgan (Autor:in), Andrea Zajontz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
18
Katalognummer
V286159
ISBN (eBook)
9783656861744
ISBN (Buch)
9783656864240
Sprache
Deutsch
Schlagworte
wandel pflege beispiel diagnosis related groups
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Gabriele Kraus-Pfeiffer (Autor:in), Elfriede Gossow (Autor:in), Rolf Kreilein (Autor:in), Petra Löcker-Emgan (Autor:in), Andrea Zajontz (Autor:in), 2005, Der strukturelle Wandel in der Pflege am Beispiel der Diagnosis Related Groups (DRG), München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/286159
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Leseprobe aus  18  Seiten
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