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Balanced Scorecard und EFQM als Steuerungsinstrumente im Krankenhausmanagement

Funktionalität, Redundanz und Synergie

Title: Balanced Scorecard und EFQM als Steuerungsinstrumente im Krankenhausmanagement

Term Paper , 2014 , 21 Pages , Grade: 1

Autor:in: Mag. Bettina Rausch (Author)

Business economics - Controlling

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Summary Excerpt Details

In Unternehmen und Organisationen kommt in der Regel eine Vielzahl an Steuerungsinstrumenten zum Einsatz, die die Unternehmensführung in strategischer und operativer Hinsicht unterstützen oder vielfach erst möglich machen. Oftmals werden diese Instrumente nicht alle mit Gründung des Unternehmens eingeführt, sondern nach und nach implementiert. Das hat zur Folge, dass diese Instrumente und ihr Einsatz mitunter nicht optimal aufeinander abgestimmt sind, es zu Doppelerhebungen von Daten kommt oder widersprüchliche Ergebnisse geliefert werden.
Gerade Steuerungsinstrumente, die auf ganzheitlichen Ansätzen beruhen, die alle Bereiche bzw. Ebenen eines Unternehmens oder alle Schritte des Produktions- bzw. Leitungsprozesses umfassen, sind dafür prädestiniert, dass sie sich in ihrem Einsatz inhaltlich bzw. operativ überschneiden. Im Idealfall können sie sich ergänzen, problematisch ist, wenn sie einander und damit allenfalls auch das Unternehmen an sich behindern.
Die Balanced Scorecard als Controlling-Instrument und das EFQM-Modell als Form des Qualitätsmanagements verfolgen beide einen ganzheitlichen Ansatz und sind daher genannten Ri-siken ausgesetzt. Die vorliegende Arbeit hat daher zum Ziel, einen Überblick über Methodik, Einsatzgebiete und Nutzen dieser beiden Instrumente zu geben, in der Folge etwaige Redundanzen und Widersprüchlichkeiten aufzuzeigen und letztendlich praxisrelevante Anregungen und Erfolgsfaktoren zur einander ergänzenden und harmonisierten Anwendung der beiden In-strumente zu skizzieren.
Die folgenden Ausführungen sind zum Teil allgemeiner Natur und damit prinzipiell für alle Organisationen und Unternehmen gültig. Zum größten Teil, besonders ab Kapitel 4, beziehen sie sich jedoch speziell auf Gesundheitsunternehmen und hier vorrangig – auch im Sinne der Ausbildung, im Rahmen derer diese Arbeit verfasst wird – auf Krankenhäuser.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Ziel der Arbeit

2. Methode

3. Theoretische Einführung: Begriffsklärungen

3.1 Controlling

3.2 Balanced Scorecard

3.3 Qualitätsmanagement

3.4 EFQM

4. Die Steuerungsinstrumente im Detail: Einsatzgebiete und Nutzen

4.1 Balanced Scorecard

4.2 Balanced Scorecard im Krankenhausmanagement

4.3 Qualitätsmanagement nach EFQM

4.4 Qualitätsmanagement nach EFQM im Krankenhausmanagement

5. Zusammenschau und Schlussfolgerungen

5.1 Gemeinsamkeiten

5.2 Unterschiede

5.3 Synergien vs. Konkurrenz

5.4 Empfehlungen für die Praxis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen der Balanced Scorecard und dem EFQM-Modell, um aufzuzeigen, wie diese beiden Steuerungsinstrumente in Krankenhäusern nicht nur nebeneinander, sondern in einem harmonisierten Miteinander eingesetzt werden können, um eine ganzheitliche strategische Unternehmensführung zu unterstützen.

  • Analyse der theoretischen Grundlagen von Controlling und Qualitätsmanagement.
  • Gegenüberstellung der Einsatzgebiete und Nutzen von Balanced Scorecard und EFQM.
  • Identifikation von Redundanzen, Widersprüchen und Synergieeffekten.
  • Entwicklung von praxisrelevanten Empfehlungen für das Krankenhausmanagement.

Auszug aus dem Buch

4.2 Balanced Scorecard im Krankenhausmanagement

Andreas Greulich und seine Mitautoren widmen dem Thema „Balanced Scorecard im Krankenhaus“ ein ganzes Buch. In der Einleitung führen sie aus, dass es zum Zeitpunkt des Entstehens der ersten Auflage etwa im Jahr 2000 noch wenig Erfahrung mit dem Einsatz einer Balanced Scorecard im Klinikbereich gab, dass sich dies im Laufe der darauffolgenden Jahre jedoch maßgeblich verändert habe. (vgl. Greulich u.a. 2005, V) In ihrem Werk stellen die Autoren die Balanced Scorecard als zentrales Strategieinstrument in einem Krankenhaus dar, beleuchten umfassend die betriebswirtschaftlichen Aspekte einer umfassenden und kontinuierlichen Strategieentwicklung sowie die unternehmenskulturellen Aspekte eines solchen Prozesses. Im Folgenden soll nun vor allem auf Basis der theoretischen Arbeit von Greulich u.a. sowie auf Grundlage der bisherigen Ausführungen in dieser Arbeit auf die Besonderheiten des Einsatzes einer BSC in Krankenhäusern eingegangen werden.

Der Vorteil der Ausgewogenheit der BSC wurde bereits mehrfach erwähnt – gerade im Krankenhaus, wo äußerst viele unterschiedliche Berufsgruppen zusammenarbeiten und somit ihre unterschiedlichen Standpunkte zusammentreffen, erlaubt die Balanced Scorecard die gemeinschaftliche Betrachtung verschiedener Bewerbungsperspektiven. Sie kann somit dazu beitragen, die kulturelle und traditionelle Trennung zwischen einzelnen Akteursgruppen zu vermindern und damit Entwicklung und Implementierung einer einheitlichen Unternehmensstrategie unterstützen. (vgl. Greulich u.a. 2005, 55ff)

Im vorangehenden Kapitel wurde bereits die Flexibilität des Instrumentes Balanced Scorecard beschrieben: Sie kann jeweils sowohl in der konkreten Ausgestaltung ihrer Perspektiven als auch in der Festlegung einzelner Parameter an die individuelle Strategie bzw. an die Ziele eines jeden Unternehmens bzw. einer jeden Organisation angepasst werden. Eine Besonderheit des Gesundheitswesens ist, dass hier die Betreiber von Krankenanstalten, insbesondere von jenen in öffentlicher Trägerschaft, stärker als in anderen Branchen mit gesetzlichen Rahmenbedingungen konfrontiert sind, die das unternehmerische Handeln beeinflussen und regelmäßig auch einschränken. Bei der Erstellung einer BSC für ein Krankenhaus ist daher darauf zu achten und nur jene Ziele und Strategien aufzunehmen bzw. abzubilden, die auf Basis gesetzlicher Grundlagen und anderer externer Vorgaben tatsächlich verfolgbar sind. (vgl. Greulich u.a. 2005, 73f)

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Arbeit thematisiert den Wunsch nach einer Konsolidierung der Steuerungsinstrumente in der NÖ Landeskliniken-Holding, um Synergien zwischen Balanced Scorecard und EFQM zu nutzen.

1. Ziel der Arbeit: Es wird angestrebt, einen Überblick über Methodik und Nutzen beider Instrumente zu geben, um Redundanzen aufzuzeigen und harmonisierte Anwendungsmöglichkeiten zu skizzieren.

2. Methode: Zur Erreichung des Ziels wird eine theoretisch-wissenschaftliche Literaturrecherche durchgeführt, ergänzt durch die praktische Erfahrung der Autorin.

3. Theoretische Einführung: Begriffsklärungen: Definition der für die Arbeit zentralen Begriffe Controlling, Balanced Scorecard, Qualitätsmanagement und EFQM.

4. Die Steuerungsinstrumente im Detail: Einsatzgebiete und Nutzen: Eingehende Beschreibung der Instrumente mit spezifischer Betrachtung ihrer Anwendung im Krankenhausmanagement.

5. Zusammenschau und Schlussfolgerungen: Analyse der Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie Ableitung von Empfehlungen für eine abgestimmte Praxis in Krankenhäusern.

Schlüsselwörter

Balanced Scorecard, EFQM, Krankenhausmanagement, Controlling, Qualitätsmanagement, Strategie, Unternehmensführung, Prozessorientierung, Stakeholder, Zielerreichung, Synergien, Organisationsentwicklung, Gesundheitswesen, Ganzheitlichkeit, Ressourcenmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Harmonisierung von Balanced Scorecard und dem EFQM-Modell als Steuerungsinstrumente für eine moderne Unternehmensführung im Krankenhauskontext.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der strategischen Planung, dem Qualitätsmanagement, der Prozessoptimierung und der Überwindung von Schnittstellenkonflikten zwischen kaufmännischer und medizinischer Leitung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aus dem in vielen Unternehmen erlebten Nebeneinander von Balanced Scorecard und EFQM ein konstruktives Miteinander zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theoretisch-wissenschaftliche Literaturrecherche angewendet, die durch praktische Einblicke in die Anwendung der Instrumente ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Definitionen der Instrumente dargelegt, ihr Einsatz und Nutzen detailliert beschrieben und ihre Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Balanced Scorecard, EFQM, Controlling, Qualitätsmanagement, Krankenhausmanagement und Strategieimplementierung.

Warum ist eine Konsolidierung der Instrumente im Krankenhaus besonders wichtig?

Da Krankenhäuser durch systemimmanente Spannungsfelder zwischen medizinischem und wirtschaftlichem Handeln geprägt sind, hilft eine abgestimmte Steuerung, Barrieren zwischen verschiedenen Berufsgruppen abzubauen.

Kann das EFQM-Modell als „führendes“ Instrument betrachtet werden?

Die Arbeit diskutiert dies kritisch: Während das EFQM-Modell als umfassendes Rahmenwerk zur Unternehmensanalyse dient, kann die Balanced Scorecard als Instrument zur messbaren Operationalisierung der Strategie fungieren.

Welche Rolle spielt die RADAR-Bewertungsmethode bei EFQM?

RADAR dient als systematisches Bewertungsinstrument zur Untersuchung von Qualität in verschiedenen Phasen, um zyklische Lern- und Verbesserungsprozesse im Unternehmen zu institutionalisieren.

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Details

Title
Balanced Scorecard und EFQM als Steuerungsinstrumente im Krankenhausmanagement
Subtitle
Funktionalität, Redundanz und Synergie
College
Vienna University of Economics and Business  (Executive Academy)
Course
Lehrgang "Akademisches Health Care Management"
Grade
1
Author
Mag. Bettina Rausch (Author)
Publication Year
2014
Pages
21
Catalog Number
V285895
ISBN (eBook)
9783656861287
ISBN (Book)
9783656861294
Language
German
Tags
EFQM BSC; Balanced Score Card; Steuerungsinstrumente Controlling; Krankenhaus; Krankenhausmanagement; Gesundheitsmanagement;
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mag. Bettina Rausch (Author), 2014, Balanced Scorecard und EFQM als Steuerungsinstrumente im Krankenhausmanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/285895
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