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Etablierte und Außenseiter. Figurationen am Beispiel "Winston Parva"

Titel: Etablierte und Außenseiter. Figurationen am Beispiel "Winston Parva"

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2012 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Patrick Bresemann (Autor:in)

Soziologie - Allgemeines und Theorierichtungen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der menschlichen Gesellschaft kam es seit jeher zu Konstellationen zwischen Personengruppen, welche in einem geschlossenen Kreis agieren und die Regeln vorgeben, und jenen, die sich nach den dann vorgegebenen Konventionen bewegen mussten. Dies geschah und geschieht bis heute nicht nur in Wechselwirkung zwischen Machthabern wie Politikern und Instanzen, die die vorgegebenen Regeln durchsetzen, und ihren Untergebenen – oder auch Außenseiter -, sondern auch in einem kleineren Kreis oder sozialem Netzwerk wie der Bevölkerung von Städten oder auch nur Stadtteilen, Straßenzügen oder auch Wohngruppen oder Wohngemeinschaften. Zugezogene oder Neuankömmlinge müssen sich der alteingesessenen Ordnung beugen oder sie müssen mit Konsequenzen und Ausstoß rechnen, wenn sie gegen die Regeln und Normen verstoßen, sie werden „als eine Bedrohung der bestehenden Ordnung erlebt“ (Elias; Scotson, S. 238). Dieses Verhalten lässt sich vor allem in Gruppen beobachten, deren Mitglieder sich selbst als die „qualitätsmäßig besseren“ Menschen halten und die anderen Gruppierungen in Hinblick auf deren Machtstrukturen überlegen sind, zum Beispiel Adelige oder Politiker. Dies manifestiert sich auch in der Sprache, Aristokratie bedeutet nichts anderes, als die Herrschaft der Besten. Ob die Herrschaft dieser Gruppe auch wirklich besser ist sei dahingestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Figurationssoziologie Norbert Elias

2.1. Was sind Figurationen?

2.2. Alltagsordnungen

3. Das Fallbeispiel Winston Parva

4. Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Dynamiken von Etablierten-Außenseiter-Konstellationen am Beispiel der britischen Siedlung "Winston Parva". Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Machtgefälle innerhalb einer sozial homogenen Gemeinschaft durch Stigmatisierung und soziale Kontrolle manifestiert und reproduziert werden.

  • Grundlagen der Figurationssoziologie nach Norbert Elias
  • Mechanismen der Alltagsordnung und deren gesellschaftliche Steuerung
  • Analyse des Fallbeispiels "Winston Parva"
  • Bedeutung von Schimpfklatsch und Gruppendynamiken für Ausgrenzungsprozesse
  • Machtbalancen und soziale Exklusion in lokalen Netzwerken

Auszug aus dem Buch

3. Das Fallbeispiel Winston Parva

In dem Buch „Etablierte und Außenseiter“ befassen sich Elias und Scotson näher mit einer Vorortsiedlung in den Midlands in England mit dem Decknamen „Winston Parva“. Dieser Ort hat etwa 5000 Einwohner und wird als typische Arbeitersiedlung in den europäischen Industrierevieren beschrieben (vgl. Hansen; Spetsmann-Kunkel, S. 68). Weiterhin haben sich traditionelle, dörfliche Strukturen in dieser Vorortsiedlung etabliert, es werden enge Nachbarschaften gepflegt, eine starke gegenseitige Solidarität unter den Alteingesessenen hat sich ausgeprägt und dazu findet darüber eine starke soziale Kontrolle statt. Eine feste soziale Ordnung regelte das Leben in dieser Gemeinde. Dies wurde erst gestört, als ein Bahnhof gebaut worden ist und um diesen herum Ende der Dreißiger Jahre ein neuer Ortsteil entstanden ist. In den neuen Wohnhäusern siedelten sich Arbeiter aus anderen Regionen Englands an, später auch Kriegsflüchtlinge. Die etablierten Familien im Ort fürchteten so um ihre Stellung in der Gemeinde und entwickelten Strategien, um die Zugezogenen, die Außenseiter, zu isolieren. Zwar arbeiteten einige mit den Etablierten zusammen, außerhalb des Betriebs oder der Arbeit wurden die Zugezogenen jedoch ignoriert oder auch geächtet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das soziologische Spannungsfeld zwischen Etablierten und Außenseitern ein und legt die methodische Zielsetzung der Hausarbeit dar.

2. Figurationssoziologie Norbert Elias: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Konzepte der Figurationen und der Alltagsordnungen, die als Grundlage für das Verständnis sozialer Machtgefüge dienen.

3. Das Fallbeispiel Winston Parva: Hier wird die empirische Anwendung der Theorie auf die britische Arbeitersiedlung "Winston Parva" analysiert, insbesondere hinsichtlich der Mechanismen der Ausgrenzung.

4. Schlussfolgerungen: Die Schlussfolgerungen fassen die Dynamik der Stigmatisierung und die Bedeutung von Machtbalancen in Etablierten-Außenseiter-Figurationen zusammen.

Schlüsselwörter

Etablierte, Außenseiter, Figuration, Norbert Elias, Winston Parva, Stigmatisierung, Alltagsordnung, Machtgefüge, soziale Kontrolle, Gruppendynamik, Ausgrenzung, Schimpfklatsch, Kohäsion, Machtbalance, Identität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der soziologischen Analyse von Machtverhältnissen zwischen Gruppen, konkret am Beispiel von Etablierten und Außenseitern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Konzepte der Figurationssoziologie nach Norbert Elias, soziale Exklusionsmechanismen, Alltagsordnungen und die Dynamik der Stigmatisierung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, anhand des Falls "Winston Parva" zu zeigen, wie innerhalb einer Gemeinschaft trotz ähnlicher Klassenlage durch soziale Netzwerke und Stigmatisierung Machtunterschiede erzeugt und verteidigt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse und die Figurationsanalyse nach Norbert Elias, um soziale Prozesse theoretisch zu durchdringen und empirisch zu illustrieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung in die Figurationssoziologie sowie die detaillierte Fallanalyse der englischen Ortschaft "Winston Parva" hinsichtlich ihrer sozialen Strukturen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Etablierte, Außenseiter, Figuration, Stigmatisierung, Alltagsordnung und Machtbalance.

Warum wird "Winston Parva" als Fallbeispiel gewählt?

Es dient als Paradebeispiel dafür, wie sich soziale Hierarchien entwickeln, obwohl objektive Unterschiede wie Verdienst oder Wohnverhältnisse zwischen den Gruppen kaum vorhanden sind.

Welche Rolle spielt der sogenannte Schimpfklatsch?

Der Schimpfklatsch fungiert als mächtiges Instrument der Etablierten, um Außenseiter abzuwerten, zu isolieren und das eigene Gruppencharisma zu sichern.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Etablierte und Außenseiter. Figurationen am Beispiel "Winston Parva"
Hochschule
Technische Universität Darmstadt  (Institut für Soziologie)
Veranstaltung
Mainstream in soziologischen Texten
Note
1,3
Autor
Patrick Bresemann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
17
Katalognummer
V285563
ISBN (eBook)
9783656855958
ISBN (Buch)
9783656855965
Sprache
Deutsch
Schlagworte
etablierte außenseiter figurationen beispiel winston parva
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Patrick Bresemann (Autor:in), 2012, Etablierte und Außenseiter. Figurationen am Beispiel "Winston Parva", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/285563
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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